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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.12.2017

Teilweise etwas langatmig, aber einzigartig anders!

Hex
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Als Fan von Übernatürlichem Horror, hat mich natürlich auch dieses Buch gleich angesprochen. Der Klappentext hat mich ein wenig an Blair Witch erinnert und war total gespannt auf die Geschichte.

Der Einstieg ...

Als Fan von Übernatürlichem Horror, hat mich natürlich auch dieses Buch gleich angesprochen. Der Klappentext hat mich ein wenig an Blair Witch erinnert und war total gespannt auf die Geschichte.

Der Einstieg ist mir nicht gerade leicht gefallen. Der Schreibstil ist sehr ausführlich und eigen, daran musste ich mich gewöhnen. Ich find vieles anfangs total verwirrend, teilweise skurril und wusste nicht so recht, was ich davon halten sollte.

Gleichzeitig war ich aber neugierig, wo das Ganze hinführen würde. Die Spannung ist allerdings ein ständiges Auf und Ab, was es mir auch oft nicht leicht gemacht hat!

Es kam ein Punkt, da dachte ich plötzlich, dass diese gesamte Grundidee eigentlich total genial ist! Der Autor hat sich klar an bekannten Horror-Phänomenen bedient, aber daraus etwas komplett Neues und Eigenes erschaffen. Zumindest hatte ich vorher nichts Vergleichliches gesehen oder gelesen. Er hat es mit der Darstellung der Hexe Katherine Wyler immer wieder geschafft, dass ich mich beim Lesen unwohl fühlte und nachts ein komisches Gefühl hatte.

Mich hat es aber immer wieder ein bisschen gestört, dass er dazwischen, gerade, wenn es mal wieder spannend wurde, ausgeschweift ist. Zu viel Drumherum mochte ich noch nie und das hat leider meine Euphorie regelmäßig gedämpft. Über die Entwicklung und das Ende lässt sich streiten, das ist Geschmacksache, wobei mir ein paar Sachen zu übertrieben waren.

Fazit: Mir fällt es schwer Hex zu beurteilen. Auf der einen Seite hat mir die Grundidee total gut gefallen, stellenweise fand ich die Umsetzung total genial, und mir sind sogar regelmäßig eiskalte Schauer über den Rücken gelaufen. Dass mir ein Buch abends oder nachts ein mulmiges Gefühl gemacht hat, zeigt, dass der Autor den Schrecken der Hexe ziemlich gut auf mich übertragen konnte.
Das Manko an der Geschichte ist der teilweise etwas langatmige Schreibstil, der die Spannung immer wieder rausgenommen hat. Es hat zu Beginn relativ lange gedauert, bis endlich mal Licht in das Ganze gebracht wurde.
Insgesamt betrachtet würde ich das Buch aber trotzdem empfehlen, weil ich einfach nichts Ähnliches je gelesen habe und es eben nicht alle Tage passiert, dass es mich beim Lesen gruselt! Deswegen vergebe ich 3,5 Sterne mit der Tendenz zu 4 Sternen.

Veröffentlicht am 09.08.2017

Viel Potenzial!

Vom Schicksal bestimmt
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Die Cover haben mich sofort dazu animiert, mir diese Reihe näher anzuschauen und letztendlich konnte ich nicht widerstehen.

Es ist mir etwas schwer gefallen, in die Geschichte einzutauchen. Ich konnte ...

Die Cover haben mich sofort dazu animiert, mir diese Reihe näher anzuschauen und letztendlich konnte ich nicht widerstehen.

Es ist mir etwas schwer gefallen, in die Geschichte einzutauchen. Ich konnte zu Beginn mit Daire nichts anfangen, sie wirkte auf mich oberflächlich und vor allem schwammig, mir fehlte irgendwie die Tiefe, es mir ist nicht gelungen eine Verbindung herzustellen. Die Grundidee hat mir dabei sofort gefallen und ich fand es spannend, was es mit den Visionen auf sich hat. Allerdings hat sich die Umsetzung meiner Meinung sehr gezogen. Lange ist mir viel zu wenig passiert, es fehlte an Spannung und ich habe mich gefragt, wo das Ganze hinführen soll. Allerdings war es jetzt auch nicht so langweilig oder schlecht, dass ich ans Abbrechen denken musste. Es kamen neue Charaktere hinzu, die mich neugierig gemacht haben. Paloma z. B. hat die Ausstrahlung der liebevollen fürsorglichen „Großmutter“, was sie ja auch ist, aber sie ist mir sofort ans Herz gewachsen. Es werden auch in dieser Geschichte einige Klischees bedient, so z. B. die der heißen Zwillinge Cade und Dace, wo einer für das Böse und der andere für das Gute steht, im wahrsten Sinne des Wortes. Und was soll ich sagen, einem von ihnen bin ich tatsächlich total verfallen.

Es kam dann auch der Punkt, an dem die Geschichte endlich an Fahrt aufgenommen hat und richtig spannend wurde. Plötzlich ging es Schlag auf Schlag und es gab auch ein paar Überraschungen, mit denen ich nicht gerechnet hätte. Einige Fragen wurden im Laufe des Buches geklärt, aber es kamen auch immer wieder neue dazu, die offen blieben, was mich auf jeden Fall neugierig auf die Fortsetzungen macht.

Fazit: Trotz Startschwierigkeiten, nimmt die Geschichte ab der Mitte rasant an Fahrt auf und verspricht eine spannende und gut durchdachte Fantasy-Reihe zu werden. Bis jetzt kann ich aber noch keine absolute Empfehlung aussprechen, das kommt jetzt wirklich auf den zweiten Band an! Für den ersten Teil vergebe ich 3,5 Sterne, allerdings mit der Tendenz zu 3 Sternen, da es sich doch sehr lange gezogen hat. Die Wendungen und das Ende versprechen aber eine spannende Fortsetzung und sollte dies zutreffen, wird die Bewertung für den zweiten Band dementsprechend besser ausfallen. Ich fand es insgesamt nur mittelmäßig, aber noch gut genug, um auf jeden Fall die Folgebände zu lesen.

Veröffentlicht am 22.10.2021

Teenie-Drama

Wave of Lies
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Was habe ich mich auf dieses Buch gefreut. Ich liebe Jugendthriller, das Miträtseln, das Aufecken von Geheimnissen und der Klappentext klang genau nach meinem Geschmack.

Der Einstieg war direkt vielversprechend ...

Was habe ich mich auf dieses Buch gefreut. Ich liebe Jugendthriller, das Miträtseln, das Aufecken von Geheimnissen und der Klappentext klang genau nach meinem Geschmack.

Der Einstieg war direkt vielversprechend und hat nicht lange auf die Folter gespannt. Man erfährt direkt von dem verschwundenen Henry und erst nach und nach die Gegebenheiten, wie es dazu kam.

An und für sich ist diese Art der Erzählung genau richtig, doch leider war der Weg hier gespickt von vielen Nichtigkeiten, es war stellenweise langatmig und mir definitiv zu viel Drama. Weder die Figuren konnten mich von sich überzeugen noch die viel zu geringen Ermittlungen rund um den eigentlichen Vorfall.

Allgemein war das Buch nicht direkt schlecht, es war ganz nett, aber nun mal nicht das, was ich mir von einem Jugendthriller erhofft hatte.

Fazit
Wave of lies hat eine ausgeklügelte, spannende Geschichte versprochen, doch leider war dieses Buch für mich mehr ein Teeniedrama. Insgesamt war es nicht schlecht, nur leider nicht das, was ich mir erhofft hatte. Bis auf einige langatmige Passagen fand ich es im Gesamten ganz unterhaltsam und vergebe 3 Sterne.

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.10.2021

Spezielle Fortsetzung!

Bloom
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Der erste Teil konnte mich absolut positiv überraschen, weil es für mich eine Dystopie darstellte, die mal anders ist und gleichzeitig sehr eigen auf eine positive Art. Gerade das Cover vom ersten Band ...

Der erste Teil konnte mich absolut positiv überraschen, weil es für mich eine Dystopie darstellte, die mal anders ist und gleichzeitig sehr eigen auf eine positive Art. Gerade das Cover vom ersten Band hat mir sehr gut gefallen. Optisch passt die Fortsetzung super dazu, auch was den Inhalt anbelangt, aber ich muss gestehen, es gefällt mir persönlich nicht ganz so gut. Aber das fließt natürlich nicht in die Bewertung mit ein!

Gerade das Ende des ersten Teils lies erahnen, dass in dieser Geschichte auch einiges an Sci-Fi steckt, wie viel wurde aber erst in der Fortsetzung klar. Der Anfang hat mich sofort wieder für sich eingenommen und ich konnte es kaum erwarten, die neue Bedrohung mit Anaya & Co. zu bekämpfen. Doch leider muss ich gestehen, ging die Geschichte dann immer weiter in eine Richtung, die nicht so ganz meinen Geschmack getroffen hat.

Es war spannend, es war skurril, für mich teilweise hier aber schon zu skurril und das eigentliche Problem bestand darin, dass ich mir mehr Infos über die neue Bedrohung auf der Erde gewünscht hätte. Die komplette erste Hälfte des Buches behandelt jedoch in erster Linie nur die Jugendlichen, die selbst Hybriden sind. Es war auf jeden Fall interessant auch andere Charaktere kennenzulernen, die ebenfalls halb außerirdisch sind. Ich fand zudem den Aufenthalt in der speziellen Forschungseinrichtung zu keiner Zeit langweilig. Und doch lag mir der Fokus zu sehr darauf. Es gab aber noch ein Problem, das für mich schwerer gewogen hat: die Figuren. Obwohl sie vielseitig und faszinierend gestaltet waren, konnte ich dieses Mal niemanden so richtig greifen. Mir hat komplett die Tiefe gefehlt und so viel es mir auch schwer mit ganzem Herzen mitzufiebern.

Fazit
Die Fortsetzung von Bloom hat mich anfangs wirklich noch begeistert, doch mit der Zeit wurde mir daraus zu viel Sci-Fi. Es ist eine tolle Geschichte, nur eben nicht ganz mein Geschmack. Was wirklich durchwegs super war, ist die Spannung, die war von Anfang an da und hat sich konstant durch die Story gezogen. Es war jede Menge Action vorhanden und wurde nicht langweilig. Ein richtiges Eintauchen in die Handlung blieb aber leider aus, weil mir gerade bei den Figuren dieses Mal komplett die Tiefe gefehlt hat. Mir ist es bis zum Ende nicht gelungen, eine Verbindung herzustellen. Der Schluss ist dann eigentlich ziemlich fies, doch ich muss sagen, dass ich den dritten Band nicht mehr weiterverfolgen werde. Da die Handlung an sich toll durchdacht ist und nur einfach meinen persönlichen Geschmack nicht ganz getroffen hat, vergebe ich 3 Sterne!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.09.2021

Tolle Welt, aber zu wenig Spannung!

Knochenblumen welken nicht
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Bei diesem Buch hat mich allein schon die Optik verzaubert. Was für ein Cover! Es sticht sofort ins Auge und nachdem mich auch der Klappentext sofort angesprochen hat, war klar, dass ich es unbedingt lesen ...

Bei diesem Buch hat mich allein schon die Optik verzaubert. Was für ein Cover! Es sticht sofort ins Auge und nachdem mich auch der Klappentext sofort angesprochen hat, war klar, dass ich es unbedingt lesen muss.

Aurelia hat Magie im Blut, musste diese allerdings ihr Leben lang verstecken. Ihre Familie hat sie in dem Glauben erzogen, Magie sei etwas Schlechtes, ihre Gabe wurde geheimgehalten, immer unter dem Vorwand, sie zu beschützen. Doch als sie unerwartet Zeugin eines Mordes wird, kommt sie zu Meister Marius und wird fortan in der Magie unterrichtet.

Aurelia ist eine Prota, die anfangs sehr zurückhaltend und misstrauisch wirkt. Das wurde aber glaubwürdig und nachvollziehbar dargestellt. Ihr Meister, Marius, war für mich von Anfang an faszinierend, ich fand diese gesamte Welt sehr besonders und skurril, doch eine tiefgründige Verbindung konnte ich zu den Figuren erst mal nicht aufbauen. Mit der Zeit ist Aurelia allerdings aufgetaut. Sie hat ein neugieriges, aber auch besonnenes Wesen, was mir sehr gut gefallen hat.

Der komplette Aufbau dieser magischen Welt mit sämtlichen Hintergründen und Gepflogenheiten hat mich durchwegs super unterhalten, doch die Spannung hat mir insgesamt gefehlt. Für meinen Geschmack ist mir einfach zu wenig passiert! Man begleitet Aurelia und ihren Meister im Alltag und beim Erlernen der magischen Komponenten, doch das große Mysterium um die geschehenen Morde wird nur immer mal wieder am Rande erwähnt. Da hätte ich mir etwas mehr Nachforschungen erwartet. Auch was Meister Marius anbelangt, erfährt man nur tröpfchenweise mehr über seine Rolle und seine Geheimnisse. An und für sich ist das ja eine gute Taktik, doch hier hat es sich für mich zu sehr gezogen, wodurch schon mal langatmige Passagen entstanden sind.

Fazit
Knochenblumen welken nicht hat mit einem traumhaften Cover plus vielversprechendem Klappentext verführt. Leider habe ich mir viel mehr von dieser Geschichte erhofft, als ich bekommen habe. Der Aufbau dieser Welt und die Ideen im Einzelnen fand ich super, doch die Umsetzung bot mir einfach zu wenig Spannung. Gerade die erste Hälfte viel es mir noch leicht, ins Geschehen einzutauchen, vor allem auch durch tolle skurrile Figuren, allerdings hat sich das mit zunehmenden Lesefortschritt immer mehr ins Negative gewandelt. Die Welt war irgendwann nicht mehr so neu und faszinierend und ich habe darauf gewartet, dass endlich auch mal was passiert. Man hat so viel Potenzial verschenkt, wundervolle magische Komponenten, tolle Charaktere, doch leider blieb das alles zum Großteil sehr blass. Letztendlich wurde ich ganz gut unterhalten, doch sollte es eine Fortsetzung in der Zukunft geben, muss ich die wohl nicht unbedingt lesen. 3 Sterne!

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