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Veröffentlicht am 13.02.2018

Die Rivalin

Die Rivalin
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Als großer Fan des Autors war ich sehr gespannt auf dieses Buch. Der Klappentext hat mich gleich neugierig gemacht und ich finde das Cover ist super mit dem Inhalt abgestimmt.

Der Schreibstil von Michael ...

Als großer Fan des Autors war ich sehr gespannt auf dieses Buch. Der Klappentext hat mich gleich neugierig gemacht und ich finde das Cover ist super mit dem Inhalt abgestimmt.

Der Schreibstil von Michael macht es einem leicht, in die Geschichte einzutauchen. Er ist flüssig, angenehm und verspricht Spannung an den richtigen Stellen. Leider war es aber dieses Mal so, dass ich viele Abschnitte sehr langatmig fand und meiner Meinung eine gekürzte Version gereicht hätte.

Beide Protas, Agatha und Meg, waren mir nicht gerade sympathisch, deren Lebensalltag wurde aber super durchdacht, glaubhaft und authentisch dargestellt. Was die Charaktere anbelangt, kann man sich nicht beschweren, die wurden wirklich alle perfekt ausgebaut.
Wie oben aber bereits erwähnt, war es mir stellenweise zu viel des Guten. Natürlich war es wichtig für diese Geschichte, die beiden Frauen kennenzulernen, aber alles war so ausführlich beschrieben, sodass für meinen Geschmack immer wieder zu viel Langeweile für einen Thriller aufkam.

Erst ab der Hälfte des Buches, hat die Story langsam an Fahrt aufgenommen und ab da war ich auch richtig gefesselt. Auch wenn hier immer wieder mal Passagen vorkamen, die die Spannung rausgenommen haben, so hat es der Autor doch super geschafft, den Leser zu berühren und zum Mitfühlen, Mitbangen und Mithoffen zu bringen. Er hat alle Abläufe so realistisch aufgeführt, dass man davon überzeugt ist, in Wirklichkeit könnte dies genauso passieren. Vor allem Eltern können sich mit sehr guter Wahrscheinlichkeit in diese Situation hinein fühlen, auch wenn man sich so etwas lieber gar nicht vorstellen möchte. Mit einigen Wendungen konnte der Autor mich überraschen, auch wenn das Ende doch sehr vorhersehbar war.

Fazit: Insgesamt muss ich sagen, hat mich „Die Rivalin“ etwas enttäuscht zurückgelassen. Ich liebe den Schreibstil des Autors und bin von seinen Büchern gewohnt, dass sie Spannung und tolle Twists besitzen, die dazu führen, dass man die Geschichte nur schwer aus der Hand legen kann. Deswegen hatte ich auch hohe Erwartungen. Im Ganzen wurde die Grundidee dieses Buches auch perfekt durchdacht, glaubhaft und authentisch dargestellt und man hat mit den Charakteren mitgefühlt. Leider waren mir aber zu viele Längen enthalten, die den Lesefluss immer wieder gestört haben und für mich einfach oft richtig Langeweile haben aufkommen lassen. Da aber zumindest die zweite Hälfte deutlich besser wurde, kann ich letztendlich doch noch gute 3,5 Sterne vergeben.

Veröffentlicht am 01.12.2017

Teilweise etwas langatmig, aber einzigartig anders!

Hex
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Als Fan von Übernatürlichem Horror, hat mich natürlich auch dieses Buch gleich angesprochen. Der Klappentext hat mich ein wenig an Blair Witch erinnert und war total gespannt auf die Geschichte.

Der Einstieg ...

Als Fan von Übernatürlichem Horror, hat mich natürlich auch dieses Buch gleich angesprochen. Der Klappentext hat mich ein wenig an Blair Witch erinnert und war total gespannt auf die Geschichte.

Der Einstieg ist mir nicht gerade leicht gefallen. Der Schreibstil ist sehr ausführlich und eigen, daran musste ich mich gewöhnen. Ich find vieles anfangs total verwirrend, teilweise skurril und wusste nicht so recht, was ich davon halten sollte.

Gleichzeitig war ich aber neugierig, wo das Ganze hinführen würde. Die Spannung ist allerdings ein ständiges Auf und Ab, was es mir auch oft nicht leicht gemacht hat!

Es kam ein Punkt, da dachte ich plötzlich, dass diese gesamte Grundidee eigentlich total genial ist! Der Autor hat sich klar an bekannten Horror-Phänomenen bedient, aber daraus etwas komplett Neues und Eigenes erschaffen. Zumindest hatte ich vorher nichts Vergleichliches gesehen oder gelesen. Er hat es mit der Darstellung der Hexe Katherine Wyler immer wieder geschafft, dass ich mich beim Lesen unwohl fühlte und nachts ein komisches Gefühl hatte.

Mich hat es aber immer wieder ein bisschen gestört, dass er dazwischen, gerade, wenn es mal wieder spannend wurde, ausgeschweift ist. Zu viel Drumherum mochte ich noch nie und das hat leider meine Euphorie regelmäßig gedämpft. Über die Entwicklung und das Ende lässt sich streiten, das ist Geschmacksache, wobei mir ein paar Sachen zu übertrieben waren.

Fazit: Mir fällt es schwer Hex zu beurteilen. Auf der einen Seite hat mir die Grundidee total gut gefallen, stellenweise fand ich die Umsetzung total genial, und mir sind sogar regelmäßig eiskalte Schauer über den Rücken gelaufen. Dass mir ein Buch abends oder nachts ein mulmiges Gefühl gemacht hat, zeigt, dass der Autor den Schrecken der Hexe ziemlich gut auf mich übertragen konnte.
Das Manko an der Geschichte ist der teilweise etwas langatmige Schreibstil, der die Spannung immer wieder rausgenommen hat. Es hat zu Beginn relativ lange gedauert, bis endlich mal Licht in das Ganze gebracht wurde.
Insgesamt betrachtet würde ich das Buch aber trotzdem empfehlen, weil ich einfach nichts Ähnliches je gelesen habe und es eben nicht alle Tage passiert, dass es mich beim Lesen gruselt! Deswegen vergebe ich 3,5 Sterne mit der Tendenz zu 4 Sternen.

Veröffentlicht am 09.08.2017

Viel Potenzial!

Vom Schicksal bestimmt
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Die Cover haben mich sofort dazu animiert, mir diese Reihe näher anzuschauen und letztendlich konnte ich nicht widerstehen.

Es ist mir etwas schwer gefallen, in die Geschichte einzutauchen. Ich konnte ...

Die Cover haben mich sofort dazu animiert, mir diese Reihe näher anzuschauen und letztendlich konnte ich nicht widerstehen.

Es ist mir etwas schwer gefallen, in die Geschichte einzutauchen. Ich konnte zu Beginn mit Daire nichts anfangen, sie wirkte auf mich oberflächlich und vor allem schwammig, mir fehlte irgendwie die Tiefe, es mir ist nicht gelungen eine Verbindung herzustellen. Die Grundidee hat mir dabei sofort gefallen und ich fand es spannend, was es mit den Visionen auf sich hat. Allerdings hat sich die Umsetzung meiner Meinung sehr gezogen. Lange ist mir viel zu wenig passiert, es fehlte an Spannung und ich habe mich gefragt, wo das Ganze hinführen soll. Allerdings war es jetzt auch nicht so langweilig oder schlecht, dass ich ans Abbrechen denken musste. Es kamen neue Charaktere hinzu, die mich neugierig gemacht haben. Paloma z. B. hat die Ausstrahlung der liebevollen fürsorglichen „Großmutter“, was sie ja auch ist, aber sie ist mir sofort ans Herz gewachsen. Es werden auch in dieser Geschichte einige Klischees bedient, so z. B. die der heißen Zwillinge Cade und Dace, wo einer für das Böse und der andere für das Gute steht, im wahrsten Sinne des Wortes. Und was soll ich sagen, einem von ihnen bin ich tatsächlich total verfallen.

Es kam dann auch der Punkt, an dem die Geschichte endlich an Fahrt aufgenommen hat und richtig spannend wurde. Plötzlich ging es Schlag auf Schlag und es gab auch ein paar Überraschungen, mit denen ich nicht gerechnet hätte. Einige Fragen wurden im Laufe des Buches geklärt, aber es kamen auch immer wieder neue dazu, die offen blieben, was mich auf jeden Fall neugierig auf die Fortsetzungen macht.

Fazit: Trotz Startschwierigkeiten, nimmt die Geschichte ab der Mitte rasant an Fahrt auf und verspricht eine spannende und gut durchdachte Fantasy-Reihe zu werden. Bis jetzt kann ich aber noch keine absolute Empfehlung aussprechen, das kommt jetzt wirklich auf den zweiten Band an! Für den ersten Teil vergebe ich 3,5 Sterne, allerdings mit der Tendenz zu 3 Sternen, da es sich doch sehr lange gezogen hat. Die Wendungen und das Ende versprechen aber eine spannende Fortsetzung und sollte dies zutreffen, wird die Bewertung für den zweiten Band dementsprechend besser ausfallen. Ich fand es insgesamt nur mittelmäßig, aber noch gut genug, um auf jeden Fall die Folgebände zu lesen.

Veröffentlicht am 06.04.2022

Tolle Welt, doch fehlende Tiefe!

Der verbotene Wunsch
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Den Schreibstil von Stefanie Hasse mag ich sehr gerne und gerade ihre Fantasy-Bücher haben mir immer gut gefallen. Das Cover finde ich auch wunderschön, edel und passend zur Geschichte.

Der Einstieg fiel ...

Den Schreibstil von Stefanie Hasse mag ich sehr gerne und gerade ihre Fantasy-Bücher haben mir immer gut gefallen. Das Cover finde ich auch wunderschön, edel und passend zur Geschichte.

Der Einstieg fiel mir sehr leicht. Gleich mit dem Prolog wird die Neugierde angefacht, er hat die richtige Länge und verrät nur genau so viel, dass man unbedingt herausfinden möchte, was es damit auf sich hat. Man erhält recht schnell Details zur Handlung und ich war gespannt, was mich weiter erwarten würde. Besonders gut gefällt mir ja immer, wenn eine Story aus verschiedenen Sichtweisen erzählt wird. Das ist der Autorin hier toll gelungen. Man lernt verschiedene Charaktere kennen und erhält Einblick in unterschiedliche Aspekte der Handlung.

Mich hat diese Welt direkt neugierig gemacht. Die Frauen und Männer im Palast leben getrennt und haben keinen Kontakt, das andere Geschlecht wird jeweils verabscheut. Einzig Val und Malena, Princeps und Princepa, die zusammen aufgewachsen sind, halten zusammen und möchten das ändern. Am Tag der großen Krönung ändert Val jedoch plötzlich seine Meinung und Malena ist kurz vorm verzweifeln.

So weit so gut, das fand ich alles sehr interessant. Allerdings kam auch recht schnell ein weiterer Strang dazu, den ich allerdings lange nicht wirklich einzuordnen wusste. Das Problem dabei war manchmal die fehlende Tiefe bei den Figuren. Erst mit der Zeit wurde mir klar, dass sie mir einfach zu blass bleiben, nicht richtig greifbar. Die Handlung selbst ist mir lange Zeit auch viel zu langsam vorangeschritten. Es gab viele Andeutungen und Aspekte, aber der Informationsfluss war mir bei manchen Dingen zu gering, während anderes zu langatmig gehalten wurde.

Als die beiden Stränge zusammengelaufen sind, hat sich zumindest in manchen Bereichen ein genaueres Bild ergeben, was mir durchaus gefallen hat. Trotzdem hat der Klappentext viel mehr versprochen. Die Magie kam zu kurz, die Liebesgeschichte konnte mich emotional gesehen überhaupt gar nicht berühren und auch Spannung hat lange Zeit auf sich warten lassen.

Fazit
Der verbotene Wunsch hat für mich persönlich leider nicht das gehalten, was ich mir erhofft hatte. Am Anfang war ich noch fasziniert von dieser Welt und es waren eigentlich alle Möglichkeiten gegeben, um eine spannende Story zu erleben. Doch mit der Zeit habe ich gemerkt, dass es mir an Spannung fehlt. Manche Bereiche waren mir zu detailliert, während über andere Aspekte zu wenig Informationen kamen. Und definitiv hätte auch im Mittelteil mehr passieren können. Das größte Problem war allerdings die fehlende Tiefe. Mir sollte es einfach nicht gelingen, einen Bezug zu den Charakteren herzustellen. So ist die Geschichte dahingetröpfelt und ich konnte nie so richtig mitfiebern. Das letzte Drittel nimmt zwar an Fahrt zu, aber wenn man zu den Figuren nicht wirklich eine Verbindung aufbaut, mindert dies das Leseerlebnis erheblich. Es gibt Bücher, da fällt das nicht immer so stark ins Gewicht, wenn dafür viele andere Komponenten überzeugen konnten, doch hier war es mir einfach zu wenig. Für eine gelungene Welt mit viel Potenzial und einer deutlichen Steigerung zum Ende hin, gibt es dennoch 3 Sterne.

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.01.2022

Faszinierende Welt mit Schwächen!

Die Legende von Koli - Buch 1: In die Verbannung
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Als ich dieses Buch zum ersten Mal in der Vorschau des Festa Verlages gesehen habe, war ich sofort von dem tolle Cover gefesselt. Da mich auch der Klappentext überzeugen konnte, musste ich dieses Buch ...

Als ich dieses Buch zum ersten Mal in der Vorschau des Festa Verlages gesehen habe, war ich sofort von dem tolle Cover gefesselt. Da mich auch der Klappentext überzeugen konnte, musste ich dieses Buch einfach lesen.

Der Einstieg war dann doch etwas holpriger als erwartet. Nach nur wenigen Seiten war mir klar, dass der Schreibstil sehr speziell ist. Die Geschichte wird aus Sicht von Koli erzählt, dem Prota, dabei ist die Sprache sehr einfach, teils umgangssprachlich gehalten. Wie ich dann auch mitbekommen habe, ist das wohl Absicht und vom Autor so gewollt, doch es war schon gewöhnungsbedürftig.

Mir fiel es oft schwer, der Story zu folgen, meine Gedanken sind manchmal viel zu leicht abgeschweift und ich fand es anfangs zweitweise anstrengend. Die Geschichte spielt weit in der Zukunft und die Sprache hat sich dadurch gewandelt, so der Hintergrund lt. Autor, doch mich hat es manchmal ins Stocken gebracht. Trotzdem wollte ich nicht so schnell aufgeben und der Geschichte eine Chance einräumen, denn die geschaffene Welt an sich fand ich interessant, mir gefielen die vielen verschiedenen Elemente und die Ideen dahinter.

Im weiteren Verlauf habe ich mich dann auch an den Schreibstil gewöhnt und fand die Geschichte auch toll durchdacht. Allerdings wurde ich einfach mit den Figuren nicht warm, es gelang mir nicht mit ihnen zu fühlen, dadurch konnte ich nicht richtig eintauchen und am Ende fehlt mir das Interesse an den Fortsetzungen.

Fazit
Die Legende von Koli bietet auf jeden Fall eine faszinierende Zukunftswelt mit genialen Elementen, tollen Ideen und vielen Überraschungen. Wenn man sich erst mal an den speziellen Schreibstil gewöhnt hat, kann man auf jeden Fall eine spannende Geschichte erwarten. Leider fand ich persönlich keinen Zugang zu den Charakteren, wodurch eine Verbindung zur Handlung auf emotionaler Ebene nicht möglich war. Es war interessant, es war gut durchdacht, aber für mehr fehlt mir einfach die Tiefe. Daher gibts von mir leider nur 3 Sterne.

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