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Veröffentlicht am 06.01.2018

Gefühle größer als der Weltraum!

Sternenwinternacht
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Vorweg muss ich erstmal festhalten, dass dieser Roman nicht nur ein Weihnachtsroman ist. Er spielt von März bis Dezember. Demnach hat man auch Frühling, Sommer und Herbst mit dabei. Wobei der Winter doch ...

Vorweg muss ich erstmal festhalten, dass dieser Roman nicht nur ein Weihnachtsroman ist. Er spielt von März bis Dezember. Demnach hat man auch Frühling, Sommer und Herbst mit dabei. Wobei der Winter doch ganz eindeutig im Mittelpunkt des Geschehens steht. Und den Rocky Mountains ist ja auch obendrein viel länger Winter, als bei uns hier - und es fällt mehr Schnee.
"Die Kiefernholzscheite brannten knisternd im Ofen; gelegentlich knallte ein Glutspritzer an die dicke Scheibe, glühte orangerot auf und erlosch. Badger lag unbekümmert auf dem Kaminvorleger, öffnete gelegentlich ein Lid. [...]
Meg streckte einen Fuß vor und streichelte seinen ofenwarmen, ja fast heißen Bauch.
Sie lehnte den Kopf an die Sessellehne und blickte aus dem Fenster. Schneeflocken tanzten an der Scheibe vorbei[.]"
~S.35
Meg gefällt mir als Protagonistin sehr: Sie ist bodenständig, hat ein großes Herz und ist durch und durch ein großartiger Charakter.
Ein entscheidendes Problem hat sie aber: Sie erkennt ihre eigenen Möglichkeiten nicht an: Sie ist eine großartige Grafikdesignerin. Nur glaubt sie selbst nicht sonderlich daran. Stattdessen verkrümelt sie sich in einem Skihandel in der Kleinstadt.
"Ich weiß nicht, woran's liegt, aber kaum betrittst du diese Stadt, gehen bei dir alle Lichter aus! Du gibst all deine Pläne, all deinen Ergeiz auf - alles, was du mit deinem Leben anfangen könntest!"
~S.359
Umso mehr hat sie all diese wundervollen Menschen um sich herum verdient: Ronnie, ihre kleine Schwester, die zwar von Beginn an durch ihre beste Freundin Lucy schlecht gemacht wird, aber man merkt eigentlich direkt, dass sie das Herz auf dem rechten Fleck hat.
Ich mag ihre direkte Art und ihren Humor.
"Außer wir machen ein Pyjamaparty draus und lackieren uns alle die Nägel?!"
~S. 510
Und noch viel mehr mag ich es, dass wir sie auch begleiten dürfen, wenn sie die große Liebe entdeckt.
Dann wäre da noch Dolores, "[d]as reinste Urgestein." (S.429).
Sie ist eine etwas ältere, aber dafür umso sympathischere, Dame, die versucht, Meg die Mutter zu sein, die sie nicht mehr hat.
Dann wäre da natürlich noch Jonas, den ich direkt in mein Herz geschlossen habe. Sein Mitgefiel fand ich rührend und dass er die gesamte Zeit übre bei Meg bleibt (selbst als sie sich von ihm abgewandt hat) macht den Leser einfach glücklich. (Ja, ich hab manchmal total abgedreht aufgequiekt, wenn Jonas wieder auf die Bildfläche trat.)
Die Einzige, die ich von vornherein nicht leiden konnte, war Lucy. Lucy, die an allem und jedem ständig rumätzt und Meg es nicht gönnen will, zurück ins Leben zu finden. Bei ihr hatte ich von Beginn an kein gutes Gefühl.
Dabei ist Megs Schicksal so dramatisch. Sie musste ihren Verlobten an ihrem Hochzeitstag zu Grabe tragen.
"Es war ihr Hochzeitstag, aber sie trug Schwarz."
~S.79
Apropos Schicksal: Das Schicksal übertreibt ein wenig mit Geschehnissen: Erst Mitchs Tod, dann werden sie von einem Bären angefallen, Lucy bekommt ihr Kind auf der Hütte, was Megs Karierre verhindert...
Das fand ich ein wenig übertrieben.
Anfangs war es mir auch zu viel Nebenhandlung noch gewesen, doch am Ende fließt dass alles zusammen und ergibt einen Sinn.
Es gibt sogar eine Überraschung, die ich so häte nicht kommen sehen.

Das Fazit
In diesem Roman fließen gut durchdachte Personen, eine atemberaubende Kulisse und große Gefühle zusammen. Weihnachtlich, romantisch und verträumt. Große Leseempfehlung!

Veröffentlicht am 06.01.2018

Eisparty!

Die Eiskönigin - Völlig unverfroren und weitere Geschichten aus Arendelle
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Meine kleine Schwester ist ein großer Fan von "Die Eiskönigin - Völlig unverfroren" und ich offen gestanden ebenfalls. Umso mehr hab ich mich über diesen Fund gefreut: Einer Sammeledition für kleine Fans. ...

Meine kleine Schwester ist ein großer Fan von "Die Eiskönigin - Völlig unverfroren" und ich offen gestanden ebenfalls. Umso mehr hab ich mich über diesen Fund gefreut: Einer Sammeledition für kleine Fans. Meine Schwester weiß noch nichts von diesem Hörspiel, aber dafür hab ich es mit meiner anderen kleinen Schwester gemeinsam gehört. Und sie war restlos begeistert.
Ich auch. Ich mag die Art und Weise, wie Yvonne Greitzke liest und den verschiedenen Charakteren eine Stimme gibt. Bei allen Charakteren liest sie durchaus stimmig - abgesehen von Olaf. Olaf, der Schneemann, das Herz des Films. Zu ihm passt keine piepsige Stimme. Das stört enorm, wenn sie Olaf spricht und die Stimme extra hoch verstellt.
Eine weitere Ungereimtheit kommt in der Chronologie auf. Die Party-Planung folgt auf die Party? Das ergibt leider keinen Sinn.
Dennoch sind die Geschichten aber goldig und liebevoll vertont. Es sind ganz viele schöne Geschichten, die Kindern gut gefallen werden, flüssig und voller Leidenschaft erzählt.
Das Fazit
Eine wunderschöne (Weihnachts-)Geschichte, nicht nur für Klein, auch für Groß. Ich kann es als Weihnachtsgeschenk durch und durch empfehlen. Man bekommt viel für einen wirklich geringen Preis.

Veröffentlicht am 06.01.2018

...im Licht? Vor lauter Unrealismus ist das hier ziemlich dunkel!

Léon & Claire
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Ein Problem an Band 1 war für mich ja gewesen, dass die Autorin es in Sachen geschichtlicher Ausführungen, die an diesen Stellen einfach nicht passten, übertrieb. In Band 2 hat sie jetzt viele Rückblicke ...

Ein Problem an Band 1 war für mich ja gewesen, dass die Autorin es in Sachen geschichtlicher Ausführungen, die an diesen Stellen einfach nicht passten, übertrieb. In Band 2 hat sie jetzt viele Rückblicke auf Léons Vergangenheit mit dem Deutsch-Französischen Krieg, den Aufständen in Paris und so weiter eingefügt, die in diesem Fall in meinen Augen auch nicht weiter stören. Sie passen zu Léons Charakter und verleihen ihm mehr Tiefe.
Was ich noch immer unpassend finde, sind die geschichtlichen Erzählungen, sobald Claire einen neuen Handlungsort betritt und erstmal davon erzählt, dass zum Beispiel die Guillotine an diesen Orten viele Opfer forderte. Das ist an dieser Stelle irrelevant und passt auch nicht in einen Jugendroman.
Auch genervt hatte mich in Band 1 die Naivität Claires - leider findet die auch im zweiten Teil wieder ihren Platz.
Hinzu kommt diesmal leider auch noch, dass die FÜNFZEHNJÄHRIGE von Zuhause abhaut nur um Léon zu finden und durch die halbe Stadt tourt auf der Suche nach ihrer großen Liebe. Sie. ist. 15!!
Das ist einfach nur unpassend. Okay, sie liebt ihn. Schön und gut, aber das, was Claire abzieht, passt zu 0,0% in das Bild einer Fünfzehnjährigen. Und überhaupt: Müssen die Gedanken von Schule schwänzen (Was sie dann übrigens auch tatsächlich tut) und ihr gesamtes Leben einfach nur noch in den Katakomben verbringen wirklich sein?
Überdies wird auch diesmal nicht klar, wie es überhaupt dazu kam, dass sie sich beide so sehr lieben. Vollkommen unrealistisch.
Ständige unnachvollziehbare Wendungen (von Claire-tu-das-nicht zu Oh-Claire-wie-schön-dich-zu-sehen) kommen so ungefähr alle zwei Seiten. Gefühlstechnisch ist der Roman auf ganzer Linie nicht zu verstehen.
Claire spricht nur immer in einer Art von Trieb, Léon zu finden. Warum genau sie das will kann ich halt leider nicht verstehen? Große Liebe? Nope, Bessesenheit!

Klar, die Verpackung ist allerliebst, das Cover ist eine traumhafte Gold-Weiß-Kreation und mit Sicherheit macht sich der Roman sehr ansprechend im Bücherregal - doch dahinter steckt nicht viel.
Die Autorin sollte lieber wieder zu geschichtlichen Romanen zurück kehren. Das Buch lässt sich nichtmal mehr so schön lesen wie Band 1, da der unrealistische Teil des Ganzen einfach nur stört. Das Einzige, was sie wirklich gut geschrieben hat, sind die geschichtlichen Stellen. Ich bin enttäuscht. Über alle Maßen genau genommen.


Das Fazit
Band 2 strotzt vor Unrealismus. Geschichtliche Ausführungen manchmal fehl am Platz, aber interessant geschrieben. Das hat Schweikert eindeutig drauf. Von romantischen Romanen würde ich ihr jedoch eher abraten.

Veröffentlicht am 06.01.2018

Politische Meinung gepackt in einen naiven Charakter

Eintagsküken
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Was hab ich mir von "Eintagsküken" erwartet? Jedenfalls nicht das, was ich im Endeffekt dann auch zu lesen bekam. Klar, auf dem Klappentext stand, dass sie hinterfragt, dass sie anders denkt. Aber ich ...

Was hab ich mir von "Eintagsküken" erwartet? Jedenfalls nicht das, was ich im Endeffekt dann auch zu lesen bekam. Klar, auf dem Klappentext stand, dass sie hinterfragt, dass sie anders denkt. Aber ich dachte mir dann, dass  sie vielleicht auch wirklich so denken würde... Stand ja schließlich auf dem Klappentext.
Das Einzige, wobei ich wirklich den Eindruck hatte, dass es um ihre Meinung ging, war beim Thema der Eintagsküken.
(Wer nicht weiß, was damit gemeint ist: Männliche Küken, die kaum nach ihrer Geburt in einer Schreddermaschine landen.)
Zweifelsohne ein schwieriges Thema. Es ist auch nicht übel, wenn Jugendromane etwas dergleichen mal aufgreifen. So, dass man überhaupt erstmal daran denkt. Ist ja ein ganz guter Gedanke, die Message in Raptexte zu packen. Letztere verursachen übrigens tatsächlich Gänsehaut, ein unangenehmes Jucken im Nacken.
Problem: Das Drumherum. Selbstverständlich würden Jugendliche vermutlich eher selten zu Romanen greifen, die einzig und allein Missstände, die eine gewisse Person in unserer Gesellschaft anprangern möchte, enthalten. Man muss ja auch zielgruppenorientiert bleiben.
Wackelpunkt an dem Buch ist, dass das Sprachrohr dieser politischen Überzeugung, Fran, den Eindruck erweckt, dass sie selbst eigentlich nicht die Anschauung vertritt.
Anfangs wirkt sie unsicher, scheint die Meinung überhaupt bloß anzudenken, weil Ben davon redet. Der, in den sie heimlich verliebt ist.
 
Ben ist übrigens selbst nicht unbedingt interessiert an den Eintagsküken. Vielmehr scheint er sich abgrenzen zu wollen durch Ablehnung der Handynutzung etc. Eher erweckt er den Anschein, sich als Held aufspielen zu mögen. Und dazu will er Frans plötzliche Berühmtheit ausnutzen. Durch und durch ein negativer Charakter, mitten in dieser großen Scheinwelt des Rettertums.
 
Fran steckt dann irgendwann mitten drin, in dieser Umweltschützer-Friedensstifter-Sache. Nachdem sie es anfangs noch für naiv abgetan hat, die Welt in einer Einmannrettungsaktion verbessern zu wollen, scheint sie es ab Mitte des Buchs plötzlich selbst zu denken.
Die Charakterentwicklung gefiel mir gar nicht.
 
Plötzlich prallt sie dann auf, auf dem Boden der harten Realität. Das geschieht, als eine einzig und allein am Profit interessierte Plattenfirma Fran für sich beanspruchen möchte.
Da gefällt mir ihr Charakter dann wieder ein wenig, ganz am Ende, als sie ihrer neu gewonnenen Stellung zur Gesellschaft dann wenigstens treu bleibt und sich dagegen aussagt. Schließlich hat sie zuvor noch gerade gegen Geldgier argumentiert.
Ben hätte sie im Übrigen direkt dazu überredet, zu unterschreiben. Die Eintagsküken waren ihm urplötzlich gar nicht mehr wichtig.
Wobei auch sie sich kurz von dem Ruhm hatte blenden lassen.
 
"Ich meine, wer würde das nicht wollen? Popsängerin, Fans, Geld wie Heu... Erfolg, Ruhm, Massen, die Kuscheltiere auf die Bühne werfen..."
~S.208
 
Was mich aber insbesondere stört: Fran fängt an, die Schule zu schwänzen, in vollkommener Ablehnung unserer Gesellschaft. Das grenzt eher an kindlichen Starrsinn und Entrüstung, da sie selbst so ihre Probleme mit der Schule hat, als dass es sich um tatsächlichen Protest handelt. Argumentieren tut sie allerdings mit Gesellschaftskritik. Sie hielte es in dem bestehenden System nicht mehr aus.
"Ich habe keine Lust auf Diskussionen darüber, warum gerade ich, das jüngste der drei Lehmann-Küken, so aus der Art geschlagen bin. Meine Eltern können sich trösten: Wenigstens meine beiden älteren Schwestern sind gut gelungen, geradezu optimal."
~S. 19
Fernab der Charaktere: Der Schreibstil dahinter gefällt mir ganz gut, leicht und flüssig, aber auch ironisch, zu lesen. Hier stimmt alles wieder mit der Zielgruppe, der Jugend, überein. Ich möchte nochmals die Raptexte loben - wirklich gelungen. Sie gehen da unter die Haut, wo Fran uns niemals erreichen könnte.

Das Fazit
Fran ist ein sehr schwacher Charakter für einen Roman mit politischer Aussage. Die kleinen Revolutionäre der Mittel- und Oberstufe laufen auf Eis - so hört sich der Roman schließlich an. Sie wirken wie missverstandene Teenager, die ihre eigenen Probleme auf die gesamte Welt projizieren.
Dennoch, der Roman hält einen nach Ende noch etwas gefangen.

Veröffentlicht am 06.01.2018

Verliebt bis über alle Sterne in diesen Roman!

Verliebt bis über alle Sterne
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Die Rezension
Piper Dove ist Privatdetektivin, die ihren Beruf über alles liebt und in jeder Faser ihres Lebens verdeutlicht. Doch ein Stereotyp ist sie keineswegs: Einerseits knallhart, andererseits aber ...

Die Rezension
Piper Dove ist Privatdetektivin, die ihren Beruf über alles liebt und in jeder Faser ihres Lebens verdeutlicht. Doch ein Stereotyp ist sie keineswegs: Einerseits knallhart, andererseits aber ist sie eine Frau. In ihrem Beruf sind defintiv eher selten Frauen aktiv.
Cooper wiederum hat gerade seine Quaterback-Karriere beendet und versucht irgendwie im Nachtclubbusiness Fuß zu fassen. Nicht mal ohne Erfolg (und wenn der vielleicht auch nur ist, da der ehemalige Star-Quaterback der Chicago Stars auch jeden geöffneten Abend da ist). Das Spiral scheint ganz gut zu laufen, doch Piper merkt direkt, wer von seinem Personal hinter ihm steht und wer nicht.
Ihr Schwarfsinn ist bewundernswert - auch wenn man sich bei der ersten Szene, in der sie Cooper verfolgt, fragt, ob Privatdetektivin denn wirklich der richtige Beruf für sie ist.
Ja, der Anfang war schon etwas komisch. Ich bekam schnell Mitleid mit Piper.
Doch dann kamen ihre Freundinnen und verpassten mir gleich die ersten Lacher...
"Sie waren eine Einheit: eine couragierte Meteorologin, eine koreanische Opernsängerin mit der Stimme eines Engels und die größte Anhängerin der Chicago Stars."
~S.57
(... und Piper.)
Denn als die doch sehr unterschiedlichen Freundinnen beisammen sitzen, schneit Cooper herein, der gegen Piper heftige Anschuldigigungen vorbringen möchte und vor Gericht ziehen möchte.
An diesem Punkt fragt man sich dann erstmal wie zum Henker die Autorin da noch den Bogen zu einem Liebespaar finden will - ohne, dass es vollkommen unnatürlich wirkt.
Gefühlstechnisch hat Phillips die Annäherung mehr als gut umschrieben. Bloß wirkt Cooper etwas danach, als wolle er sie zu sehr an sich klammern - schon von Anfang an; nachdem sie ihren Job bei ihm beendet hat, stellt er sie gleich in was anderem ein. Goldig, aber dennoch seltsam. Auch heftig finde ich es, wie er Piper schließlich dazu überredet, dass er sie doch als Bodyguard braucht - nämlich da Piper mitansehen muss, wie auf Cooper ein Attentat an das nächste folgt (Warum war diese ultraspannende Story im Klappentext nicht herauszulesen? Ohne das zu wissen, hätte ich das Buch nie gekauft. Gut, dass ich es geschenkt bekam!)
Jedenfalls ermittelt Piper dann in diesem Fall, wer etwas gegen Cooper haben könnte...
Seltsame Fans?
Der Prinz, dem Cooper einen gefälschten Super-Bowl-Ring untergejubelt hat?
Ich fand es unheimlich spannend, da mitzurätseln. Der Roman hat sich als viel mehr, als bloß einen Liebesroman entpuppt. Es macht richtig Spaß, das zu lesen.
Am Ende kam übrigens wirklich alles anders, als erwartet und ich hab mich halb tot gelacht. Meine Güte, diese Autorin weiß wirklich, wie man Leser überraschen kann!
Das alles ist verpackt in einen leichten Schreibstil aus der dritten Person - manchmal in Coopers, manchmal in Pipers Blickwinkel, wobei der Wechsel nicht sonderlich eindeutig immer ist und auch Verwirrungen stiften mag.
Dennoch finde ich es gut, dass beide Blickwinkel genauer beleuchtet werden. Nämlich machen beide im Laufe des Buchs eine monumentale Charakterentwicklung durch. Cooper mag eine harte Schale haben - ist aber total knuffig irgendwie... Und Piper tut mir richtiggehend Leid. Aufgrundeiner sehr zweischneidigen Erziehung traut sie sich nicht einmal mehr, zu weinen.
Das ist wirklich berührend!
 
Eine Frage aber hätte ich noch: Was bitte sollte diese rohe Sexszene in der Mitte des Romans? Das war schon ein klein wenig übertrieben gewesen ,wenn auch Cooper ihren Körper das halbe Buch lang schon bewundert hat.
 

Das Fazit
Witzig und spannend - so viel mehr, als Klappentext und Cover vermuten lassen. Mich hat der äußere Anschein getrogen.
Ich bin verliebt in dieses Buch - verliebt bis über alle Sterne.