Profilbild von Breathtakingbookworld

Breathtakingbookworld

Lesejury Star
offline

Breathtakingbookworld ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Breathtakingbookworld über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.11.2021

Romantisch, gefühlvoll und authentisch

Nightsky Full Of Promise
1

Inhalt
Sydney und Luke verbringen eine einzige Nacht unter dem Berliner Himmel miteinander. In dieser Nacht erzählen sie sich nicht nur ihre peinlichsten Geheimnisse, sie schwören sich auch sich wiederzusehen. ...

Inhalt
Sydney und Luke verbringen eine einzige Nacht unter dem Berliner Himmel miteinander. In dieser Nacht erzählen sie sich nicht nur ihre peinlichsten Geheimnisse, sie schwören sich auch sich wiederzusehen. Am selben Tag, nur ein Jahr später. Nachdem Luke aus Neuseeland zurück ist. Nur taucht genau dieser nicht auf. Niedergeschlagen muss Sydney akzeptieren, dass der Junge für den sie Gefühle entwickelt hat sie versetzt hat. Seitdem hofft sie jedes Jahr wieder ihn wiederzusehen. 5 Jahre später ist Sydney fertig mit dem Ganzen, zumindest wünscht sie sich das. Denn ihr geht der junge Mann nicht mehr aus dem Kopf. Spontan beschließt sie, mit ihrem Arbeitskollegen etwas trinken zugehen. Und dort in der Bar trifft sie ihn wieder: Luke. Erst hocherfreut muss sie feststellen, dass dieser keine Ahnung hat wer sie ist. Luke erkennt sie nicht wieder. Geschockt, verletzt und vor allem wütend verlässt sie die Bar. Mit dem Vorsatz ihn jetzt endgültig zu vergessen. Schließlich muss sie ihn von nun an nie mehr wiedersehen. Bis sie am nächsten Montag zu ihrem Nebenjob im Café erscheint und Luke als ihren neuen Kollegen trifft. Voller Wut über die Lügen lässt sie kein gutes Haar an ihm und das, obwohl er so nett zu ihr ist und ehrliches Interesse an ihr zeigt.

Meine Meinung:

Mounia Jayawanth hat mich von der ersten Seite an mit ihrem Schreibstil in den Bann gezogen. Das Buch war sehr gefühlvoll und echt. Sehr authentisch und trotz seiner Lockerheit auch sehr tiefgründig und bewegend. Ich freue mich mehr von ihr zu lesen.
Ich liebe das Cover. Die Farben und die Gestaltung. Die Skyline von Berlin und das Nachthimmel mitten auf dem Cover bin dem Glitzer, die wie Sterne aussehen. Vor allem finde ich es schön, dass wenn man sich die Cover der folgenden Titel anschaut sie perfekt zusammen aussehen und ein eigenes Bild ergeben.

Die Charaktere stechen durch ihre realen und sehr menschlichen Eigenschaften, Gefühle und Gedanken heraus und man will sie einfach nur besser kennenlernen.
Mit Protagonistin Sydney hat die Autorin jemandes ins Spiel gebracht von dem ich nicht ganz sicher bin, wie ich sie finde. Sie hat diese tollen Charaktereigenschaften an sich. Zum Beispiel mag ich ihren Umgang mit ihren Freunden gerne und auch ihr Verhältnis zu ihrer Oma finde ich toll. Ich mag ihr großes Hobby, das Backen und fand es toll, dass es so viel in das Buch eingebunden wurde und sie ständig ein Stress-/ Kummerbacken eingelegt hat. Auch ihr ganzer Hintergrund mit den Diplomaten Eltern und ihrer Star Wars Sucht (sehr nachvollziehbar) haben sie zu einem intressanten Charakter gemacht. Ihre Emotionen sind sehr spürbar und stark ausgeprägt und das prägt auch das Buch. Denn klar ist es verständlich, dass sie wütend auf Luke ist. Er hat sie schließlich versetzt und damit verletzt, aber meiner Meinung nach konnte sie auch an nichts anderes mehr denken und das war auf Dauer echt anstrengend. Sie war wirklich gemein und verletzend und sie hat Dinge abgezogen, da konnte ich nur den Kopf schütteln, weil ich etwas enttäuscht von ihr war. Ihre Wut hat alles andere überdeckt und sie hat sich so lange an ihr festgehalten, dass sie sich wiederholt hat. Eine Wandlung ist bei ihr aber aus dem Grund auch so gut zu sehen. Denn zum Glück fängt sie sich irgendwann (wenn auch sehr spät) und fängt an, ein Vertrauen zu Luke aufzubauen. Ich habe mit ihr sympathisiert, denn später war sie liebevoll und nicht mehr so von Hass zerfressen.
Nach den ersten Kapiteln dachte ich mir „wow! Schade Luke. Du warst echt ein cooler Kerl, aber dann hast du´s verbockt“. Meine Sympathie für die strickende Star-Wars Jungfrau hat sich ungefähr genauso schnell verflüchtigt wie sie aufgekommen ist. Die Abneigung hielt allerdings nur kurz an und schnell wurde mir klar, dass Luke mein Lieblingscharakter wird. Er ist ein Sonnenschein. Immer freundlich, aufmerksam und so wahnsinnig süß. Und er hat ein großes Durchhaltevermögen. Denn er bleibt freundlich auch wenn Sydney ihn wie den größten Müll behandelt. Schnell merkt man, dass es einen Grund gibt warum er sich nicht mehr erinnern kann und will diesen natürlich auch erfahren. Er lässt immer wieder Gedanken dazu zu, aber gleichzeitig merkt man auch, dass es ihm Angst macht. Je mehr man von seinem Innenleben und seinen Gedanken kennenlernt, desto schneller sieht man aber auch, dass es nur eine kleine Seite an Luke ist. Denn durch seine Familie, vor allem seinen Vater, kämpft er mit Versagensängsten und fühlt sich doch ziemlich einsam, allein und ungeliebt. Je mehr man davon mitkriegt desto lieber wollte ich ihn einfach nur in den Arm nehmen. Denn er ist ein kreativer und fürsorglicher Kopf, der in seiner neuen Arbeit im Café aufgeht.
Kurz muss ich anmerken, dass ich ein totaler Fan von Sydneys Oma bin, denn die ist immer unterstützend, tröstend und einfach nur niedlich.

Ich habe das Lesen des Buches sehr genossen. Denn auch wenn ihr mit Sydney als Charakter öfter mal die Augen verdrehen musste, konnte mich der Inhalt ansonsten komplett überzeugen. Ich habe ihn inhaliert und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Es ist tiefgründig, voller Gefühl und sehr ehrlich. Die Autorin bringt viele wichtige Themen mithinein, die in unserer heutigen Gesellschaft immer noch nicht vollkommen als normal gesehen werden. Das wird auch auf eine sehr lockere und trotzdem bildende Art gemacht. Über Sexualität, die Liebe zum Leben und auch Rassismus wird offen kommuniziert und das mochte ich sehr gerne.
Die große Frage, die sich über das ganze Buch gezogen hat ist natürlich, warum sich Luke nicht mehr an Sydney erinnert. Ich habe die ganze Zeit gerätselt, denn es ist ja nicht so als wäre es normal einfach jemanden zu vergessen. Das erste, was mir in den Sinn kam war ganz klar: ein Unfall. Oder doch eher eine Krankheit? Was genau passiert, werde ich wegen spoilern nicht sagen, aber ich war etwas überrascht und auch etwas geschockt.
Die Beziehung zwischen Sydney und Luke ist ein einziges Hin und Her mit viel Drama. Irgendwie hat das zu ihnen gepasst. Die Vertrauensprobleme und die Wut haben das nicht unbedingt leichter gemacht. Aber es lohnt sich auf jeden Fall. Denn im Laufe des Buches wird es eher gefühlvoll, romantisch und auch viel ernster und fester zwischen den beiden. Die beiden passen gut zusammen und die Gefühle sind spürbar und wirklich zu sehen. Vor allem aufseiten von Luke, der von Anfang an das Gefühl hat in Sydney etwas Bekanntes zu sehen und ein Gefühl von Heimat in ihr zu finden.
Das Ende ist vielleicht anders, als man es sich vorstellt, aber so passend. Es geht in eine ungewisse Zukunft voller Gefühle und ist perfekt für das (manchmal) etwas schwierige Paar. Ich freu mich sehr auf die nächsten Bände

Fazit
Ein wundervolles und berührendes Buch, das viele verschiedene Gefühle auslöst. Wichtige Themen und eine andere nicht minder schöne Liebesgeschichte vollenden das Buch. Ich freue mich sehr auf die weiteren Teile der Reihe: Starlight full o chances (ET: 25.03.2022 ) & Sunrise full of wonder (ET: 26.08.2022)

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 08.11.2021

Mit ein paar Schwächen

Das Reich der Asche - Realm Breaker 1
0

Inhalt
Allwacht steht kurz vor dem Krieg, auch wenn die Bevölkerung noch gar keine Ahnung hat. Durch die aufgerissenen Spindeln und die Ungeheuer aus fernen Welten ist die Bevölkerung einer so großen Gefahr ...

Inhalt
Allwacht steht kurz vor dem Krieg, auch wenn die Bevölkerung noch gar keine Ahnung hat. Durch die aufgerissenen Spindeln und die Ungeheuer aus fernen Welten ist die Bevölkerung einer so großen Gefahr ausgesetzt wie seit Jahrhunderten nicht mehr. Einzig und allein ein Held mit Spindelblut in den Adern kann die Welt vor dem Untergang retten. Nur ist der einzig bekannte gerade von seinem bösen Zwillingsbruder getötet worden, der die Welt unterjochen will. Um die Welt zu retten macht sich der Älteste Dom mithilfe der Auftragsmörderin Sorasa auf die Suche nach Corayne, der Tochter einer Piratin und des Toten. Zusammen wollen sie sich auf die Suche nach den offenen Spindeln machen und diese wieder verschließen. Aber ihre Feinde scheinen mächtiger und gefährlicher zu sein, als die Gefährten zu ahnen scheinen.

Meine Meinung:

Victoria Aveyards Schreibstil ist sehr komplex und manchmal etwas kompliziert. Man braucht viel Aufmerksamkeit, um die Welt zu verstehen. Trotzdem ist er gleichzeitig auch echt gut, denn was ihr Worlbuilding betrifft ist sie echt Spitze.
Das Cover lässt auf ein actiongeladenes Fantasybuch schließen und fällt sofort ins Auge. Das Schwert ist im Mittelgrund und zieht sofort alle Blicke auf sich. Für mich ein echter Hingucker.

Das Reich der Asche strotzt mit vielen, sehr unterschiedlichen Charakteren. Es ist für jeden was dabei und sie machen auch alle einen interessanten ersten Eindruck. Allerdings ist kein Charakter für mich wirklich gut ausgearbeitet. Ich würde nicht sagen, dass ich keinen Charakter besonders gut oder tiefgründig kennenlernen konnte. Durch die Fülle der Personen und dem relativ späten Erscheinungszeitpunktes mancher Charaktere, konnte das nur schwer umgesetzt werden.
Corayne, die Hauptprotagonistin macht einen sehr interessanten und anfangs sehr sympathischen Eindruck. Je besser man sie kennenlernt, desto nerviger wurde sie für mich allerdings auch. Sie ist sehr ängstlich, was an sich nicht schlimm ist, aber irgendwie hat mich ihre ständige Zurückhaltung etwas genervt. Außerdem wurde sie ständig so behandelt, als wäre sie ein Kleinkind, das selbst nichts auf die Reihe bekommt. Und das als Retterin der Welt. Ich hoffe für kommende Bände, dass sie etwas durchsetzungsfähiger wird und auch mal ihre Meinung sagt.
Dom, der Älteste und Vertrauter Coraynes Vaters war interessant, aber irgendwie auch sehr undurchsichtig. Seine Gedanken drehten sich nur um das Beschützen von Corayne und ihn als Person bekommt man nur schwer mit.
Sorasa war wohl der spannendste Charakter. Ihre Gedanken waren interessant und ich wollte das ganze Buch über erfahren, was in ihrem Leben passiert ist, wie und was sie fühlt und wie sie sich wohl entwickelt. Ihre ständigen Streitgespräche mit Dom haben mir auch immer ein Lächeln auf die Lippen gezaubert, denn sie ist ein sehr direkter und streitsüchtiger Mensch.
Mein absoluter Lieblingscharakter ist eindeutig Andry. Er ist so freundlich, liebenswert und irgendwie mag ich seine Wandlung. Bei ihm sehe ich auch die meiste Wandlung, denn von dem schüchternen und etwas verschreckten Knappen ist ein mutiger Ritter geworden, der auf der Reise eine sehr große Hilfe ist.
Die größte Überraschung war für mich Königin Erida. Die hat nämlich eine Wendung mitgemacht, die ich niemals so habe kommen sehen. Sie war irgendwie so in Schatten gehüllt und man wusste nie, was sie denkt. Ich bin gespannt auf den weiteren Verlauf ihrer Freundin.
Die Gefährten werden von der Hexe Valtik und dem Fälscher Charlon ergänzt, die jedoch am blassesten bleiben. Man erfährt nicht viel von ihnen, was auch an den fehlenden Kapiteln aus deren Sicht liegen könnte.


Die Autorin legt mit einem ziemlich langen und erklärenden Prolog los, bei dem man als Leser sofort in die Handlung gezogen wird. Man wird sofort mit einem komplexen und an einigen Stellen komplizierte Welt geworfen. Bis ich sie überhaupt ansatzweise verstanden habe wie sie funktioniert, hat es gute 300 Seiten gedauert. Auch jetzt bin ich noch verwirrt und musste öfter nachdenken, wer jetzt gemeint ist und wo auf der Karte ich mich befinde. Es wurde bildlich und genau beschrieben und oft hat die Autorin es etwas mit ihren Beschreibungen übertrieben, denn ich hatte trotzdem lauter Fragzeichen im Kopf. Es war alles sehr weit verzweigt.
Die Handlung sehe ich Zwie gespalten. Die erste Hälfte war schleppend und sehr langweilig. Man musste sich zwingen weiterzulesen, denn Spannung kam nicht auf. Es war wie eine lange Aufbau. Die Charaktere haben sich erst spät kennengelernt und bis die eigentliche Handlung über die Rettung der Wacht begann, war schon fast das ganze Buch vorbei.
Im letzten Drittel ist es etwas besser geworden. Die megamäßige Spannung ist zwar auch dort nicht aufgekommen, aber es gab etwas mehr Dynamik und Action. Ich habe auf den letzten Seiten doch noch etwas mehr mitgefiebert.
Was mich besonders an dem Buch begeistert hat waren die unvorhersehbaren Wendungen und Plottwists. Ich wurde mehr als einmal überrascht und was das angeht, hat es Aveyard drauf. Auch die beginnende Freundschaft und das Vertrauen, das sich aufbaut, war spürbar und ich denke, damit lässt sich noch einiges machen.

Fazit
Alles in allem ein Start mit Mängeln und Verbesserungswünschen. Die Charaktere waren sehr oberflächlich und mir fehlt etwas Gefühl. Auch am Spannungspegel kann sich noch einiges ändern. Ich hoffe, in Band 2 lernt man die Charaktere besser kennen und die Handlung nimmt Fahrt auf.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.11.2021

Endlich wieder Kerstin Gier

Vergissmeinnicht - Was man bei Licht nicht sehen kann
0

Inhalt
Hat Quinn gerade noch einer Unbekannten dabei geholfen vor einem gruseligen alten Mann mit Hut zu fliehen, sieht er sich im nächsten Augenblick in einem Krankenhaus wieder. Aus dem Koma erwacht ...

Inhalt
Hat Quinn gerade noch einer Unbekannten dabei geholfen vor einem gruseligen alten Mann mit Hut zu fliehen, sieht er sich im nächsten Augenblick in einem Krankenhaus wieder. Aus dem Koma erwacht und mit schweren Verletzungen. Und das alles nur, weil er vor ein Auto gelaufen ist, denn der Unheimliche verfolgte nicht nur das Mädchen in der Nacht. Nur kann Quinn nicht verstehen wie er von gruseligen, geflügelten Wesen verfolgt werden kann ohne, dass andere Menschen sie auch sehen können. Seine Freunde und Familie geben dem Unfall die Schuld, aber Quinn ist doch nicht verrückt. Oder? Jedenfalls könnte man es glauben. Sprechende Totenköpfe, übernatürliche Sehkraft und ein Büro in einem Mausoleum können nicht ausgedacht sein. Und so macht sich Quinn auf in ein spannendes und magisches Abenteuer. Mit an Bord: Nachbarin Matilda, die aus der wohl nervigsten Familie der Welt stammt, Quinn aber als eine super Abenteuerbegleitung erscheint. Die beiden freunden sich schnell an und schnell merkt er, dass da vielleicht noch ganz andere Gefühle in ihm schlummern.

Meine Meinung:

Kerstin Gier ist ein Guilty Pleasure. Ich liebe ihre Jugendbücher und sie ist eine der Autorinnen durch die ich das Lesen angefangen habe. Ihr Schreibstil ist immer ein bisschen wie nachhause kommen und ich habe auch hier jede einzelne Sekunde genossen.
Das Cover ist einfach nur wunderschön. Ziemlich magisch und ein Hingucker. Durch die vielen farbigen Schnörkel und kleinen Details passt es zum typischen Jungendfantasyroman-Schema und ist doch einzigartig.


Die beiden Hauptcharaktere Quinn und Matilda auf ihrem Abenteuer zu begleiten war einfach nur schön. Beide sind schon vom ersten Eindruck an sympathisch gewesen und ich habe nur darauf gebrannt sie bessere kennenzulernen.
Dass wir mit Quinn einen männlichen Hauptprotagonisten bekommen, der das größte Abenteuer erlebt fand ich gut. Es war etwas Abwechslung und ganz anders, als man es bisher von Kerstin Gier kennt. In ihren vorherigen Büchern waren es ja immer weibliche Charaktere, um die sich die Geschichte gedreht hat (Gwendolyn-Rubinrot; Liv-Silber). Anfangs kommt er ein bisschen so rüber wie ein Bad Boy. Frauenprobleme und die typische coole Fassade. Je länger man liest und je mehr man von Quinn erfährt, desto mehr sieht man auch wie sehr man sich täuschen kann. Unter dieser Fassade steckt ein netter, abenteuerlicher, mutiger und vor allem so süßer Kerl. Die Wandlung ist auch durch seinen Unfall so deutlich zu erkennen, denn er kann dadurch auch nicht mehr besonders gut laufen. Er kämpft mit Zweifeln und Ängsten und die waren auf jeden Fall bemerkbar. Von einem eher in sich verschlossenen kehrt er schnell zu einem Abenteuerlustigen zurück. Alles durch verborgene Geheimnisse, ein Erbe und seiner neuen Freundin Matilda. Ich habe ihn und seine Gefühle so gut nachvollziehen können und auf mich hat er einen sehr menschlichen Eindruck hinterlassen. Schnell habe ich für ihn geschwärmt und ihn in mein Herz geschlossen. Ich freue mich, bald mehr über ihn zu erfahren.
Zum weiblichen Gegenpart Matilda lässt sich meiner Meinung nach nicht so viel sagen. Sie war zwar sympathisch, aber man hat sie nicht besonders gut kennengelernt. Als würde die Autorin noch nicht ganz genau wisse, wie man einen gleichwertigen Fokus auf beide Charaktere setzt. Matilda macht einen süßen und sehr sympathischen Eindruck. Ihre Familie ist das wohl schlimmste, was ich lange gelesen habe, einfach weil sie so gutmütig tun und nichts erlauben. Ich hatte so oft das Bedürfnis diese zu schütteln. Für Quinn ist sie so etwas wie ein Handlanger. Ein eigenes Abenteuer erlebt sie nicht und auch in das bestehende wird sie nicht wirklich eingebunden. Sie übernimmt den Part des Zuhörers, ermuntert Quinn und beschwert sich über ihre Familie. Das brave Mädchen von Nebenan, dass ganz plötzlich in ein Abenteuer gerutscht ist. Was ich aber echt auch ganz gut fand ist neben ihrer hilfsbereiten und (fast) immer ehrlichen Art die Tatsache, dass sie schon vor ihrer Freundschaft Gefühle für Quinn hat. Irgendwie mag ich es, dass es mal nicht aus Abneigung entsteht sondern schon von vorneherein etwas da ist. Ich erhoffe mir für die weiteren Bände eine viel merklichere Entwicklung bei Matilda. Mehr Willenskraft und den Mut auch mal Nein zu ihren Eltern zu sagen und zu ihrer Meinung zu stehen. Und dass sie etwas mehr Action bekommt und nicht mehr im Hintergrund steht.
Ein letztes Wort zu den Nebencharakteren. Kerstin Gier hat echt eine Hand für grauenvolle Familie. Matildas Cousins Leopold und Luise waren der Hammer und dürfen nicht ignoriert werden. Immer wenn die beiden aufgekreuzt sind kam bei mir Unglaube, wegen dem Gesprochenen auf. Ich bin mir immer noch nicht sicher, ob ich lachen soll oder den Kopf schütteln.

Vergiss mein Nicht ist anders, als ich es von Kerstin Gier gewohnt bin. Nicht unbedingt schlechter, aber anders. Das Buch ist aus beiden Sichten geschrieben, was eine tolle Möglichkeit gibt in beide Köpfe zu schauen und noch mehr zu erleben. Viel ist allerdings nicht passiert und das Buch ist schon an sich sehr ruhig und erklärend.
Die neue Welt wird ausführlich beschrieben und kommt mir immer noch unheimlich kompliziert vor. Ich musste beim Lesen einige Passagen wiederholen, weil ich sie nicht verstanden habe. Es ist komplizierter für mich, aber das was ich verstanden habe ist gleichzeitig auch unheimlich cool und es könnte in Zukunft noch richtig spannend und episch werden. Gut fand ich, dass man trotzdem unterschiedliche Blickwinkel aus der Welt kennenlernen konnte und man somit eine etwas bessere Übersicht bekommen hat. Quinns Abenteuer waren dabei schon sehr hilfreich. Die Tatsache, dass Menschen das Reich nicht betreten können fand ich etwas schade. Denn somit war Matilda außen vor. Ich hoffe, da lässt sich Gier noch etwas einfallen.
Ein bisschen Klischee muss auch dabei sein und somit kommt im Laufe der Handlung etwas raus, was ich hier aus Spoiler Gründen nicht nennen werde. Das einzige, das ich sagen kann ist, dass ich im ersten Moment etwas enttäuscht war und ich hoffe, dass die Autorin sich etwas außergewöhnliches und Neues ausdenkt. Auch Quinns Herkunft interessiert mich brennend und lässt einigen Platz fürs Rätseln offen.
Zum Schluss noch meine Worte zu der Beziehung von Matilda und Quinn. Ein einziges Wort: Liebe. Ich liebe die beiden zusammen. Sie haben eine ganz besondere Dynamik. Unterstützend, fordernd und dabei auch so süß. Wie sich langsam Gefühle zwischen den beiden entwickeln war so schön mitanzusehen. Erst eine gewisse Abneigung von Quinns Seite, aber schnell wurde Freundschaft draus. Das, was dann passiert hätte ich mir gar nicht besser ausmalen können und ich war überrascht wie die Autorin es geschrieben hat. Es kam fast schon erwachsener rüber. Die Gedanken von Quinn waren das Beste an ihrer Beziehung. Ich bin dahingeschmolzen. Auf jeden Fall ein schönes Paar, dass noch einiges durchmachen muss. Vor allem nach dem Ende.
Obwohl man Action eher vergeblich sucht, ist Vergiss mein Nicht doch ein wundervolles Buch. Es ist langsam und baut auf eine spannende und magische Fortsetzung auf , auf die ich mich jetzt schon freue. Es kamen Wendungen und es sind Dinge passiert, vor allem am Ende, die ich nicht habe kommen sehen.

Fazit
Von Anfang bis Ende ein mitreißendes Buch, dass ich sofort nochmal lesen würde. Kerstin Gier schlägt seinen Leser wieder in ihren Bann und sorgt mit einer interessanten Welt und sympathischen Protagonisten für schöne Lesestunden

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.11.2021

Göttlicher Auftakt

Der Schwur der Göttin, Band 1: Beyond Eternity
0

Inhalt
Naylas Eltern haben eigentlich nur eine einzige Regel für ihre Tochter aufgestellt: kein Dates. Als sie diese bricht und kurze Zeit später in einen furchtbaren Autounfall verwickelt wird durch den ...

Inhalt
Naylas Eltern haben eigentlich nur eine einzige Regel für ihre Tochter aufgestellt: kein Dates. Als sie diese bricht und kurze Zeit später in einen furchtbaren Autounfall verwickelt wird durch den sie eigentlich tot sein müsste, dreht sich ihre bisher gekannte Welt um 180 Grad. Komplett unverletzt und nur mit dem Gewissen, dass sie zwei Frauen getötet hat geht Nayla zwei Tage später schon wieder in die Schule. Um dort den mysteriösen Austauschschülern Philemon und Cyrian zu begegnen. Diese Tarnung hält allerdings nicht lange, denn Nayla ist sich sicher, dass die beiden geschickt wurden um jemanden zu beschützen und zwar Schulzicke Shelby. Während ihr Leben ganz normal weitergehen sollte merkt sie immer öfter, dass seit dem Unfall etwas in ihr erwacht. Gefühle erwachen und als ihre Eltern ihr ein schreckliches Geheimnis anvertrauen weiß sie nur eins, ihre Eltern müssen verrückt geworden sein. Denn die alten römischen Götter können gar nicht wirklich existieren und sie ist ganz sicher kein Erbe einer langen, und sehr verfluchten, Ahnenreihe rund um Äneas. Verraten von der Welt will Nayla sich am liebsten zurückziehen. Nur einer dringt immer wieder zu ihr durch. Austauschstudent und Bodyguard Cyrian, der selbst ein Geheimnis verbirgt. Aber die Gefühle der beiden dürfen nicht sein, denn sie bringen nicht nur Cyrian sondern vor allem Nayla in sehr große Gefahr.


Meine Meinung:

Vom Schreibstil der Autorin bin ich sehr begeistert. Es ist sehr angenehm und flüssig zu lesen und man kommt schnell durch die Seiten. Oft ist es mir schwer gefallen aufzuhören. Ich freue mich bald mehr von Greta Milan zu lesen.
Das Cover finde ich echt schön designt. Es passt zum Inhalt mit den römischen Göttern. Das Mädchen hat ein bisschen was von einer Statue.

Nayla ist eine tolle Protagonistin, die man gerne in ihrer Geschichte verfolgt. Auf der einen Seite ist sie dieses sympathische, nette und schlagfertige Mädchen und dann gleichzeitig auch eine vom Autounfall und Schuldgefühlen zerbrochenes. Ich mag ihre Art gerne, denn sie ist offen und sagt ihre Meinung, was dem Buch viel Witz und Power gegeben hat. Ihre nachdenkliche Seite bringt viel Gefühl und Tiefe in die Handlung und ich habe sehr mit ihr mitgefühlt. Sie macht eine ziemliche Wandlung durch, denn durch Geheimnisse und ihre Herkunft muss sie schnell erwachsen werden und mutig zu sein. Ich mochte es sehr gerne, dass sie etwas sehr reales und menschliches an sich hatte. Vor allem bei der großen Eröffnung des Geheimnisses fand ich ihre Reaktion toll. Denn sie war überhaupt nicht so wie sonst in Fantasy Büchern. Sie war rational und so wie man sich das eigentlich vorstellt. Da hab ich sie schon gefeiert. Dass sie ansonsten sehr emotional wird sieht man an ihren Gefühlsausbrüchen, deren Grund mich wahnsinnig interessiert. Bei starken Gefühlen setzt sie eine Macht frei, deren Ursprung ein großes Rätsel ist. Nayla ist eine interessante Protagonistin bei der ich gespannt bin, wie sie sich weiterentwickelt.

Cyrian ist der perfekte Gegenpart. So Nayla eher emotional ist, ist er ein mysteriöser, stiller und eher unbeteiligter Mann. Wenn auch ganz sexy und attraktiv machen ihn die ständigen Stimmungsschwankungen wirklich irgendwann eher nervig. Dass es dafür einen Grund gibt, ist ganz klar und ich habe während des Lesens gerne gerätselt woran es liegt. Je besser man ihn kennenlernt und vor allem gegen Ende fällt diese nervige Fassade aber von ihm ab und ich fand ihn echt super. Er ist willensstark und echt süß. Ich bin ein bisschen dahingeschmolzen und mir wurde das Herz gebrochen. Welche Richtung er in Band 2 einschlägt ist mir noch ungewiss. Aber ich freue mich drauf.
Beyond Eternity glänzt zudem mit weiteren Nebencharakteren. Vor allem bin ich ein Fan von Phil, dem zweiten Bodyguard. Er ist herzensgut, ein super Freund und hat immer einen guten Rat für Nayla übrig. Außerdem hat er immer einen lustigen Spruch auf Lager und er ist ein charmanter Begleiter.
Von Naylas bester Freundin Dee bin ich nicht ganz so begeistert. Für mich ist sie einfach ein bisschen überdramatisch und nervig gewesen. Erst ganz zum Schluss fand ich es besser.
Naylas Familie war leider auch nicht so mein Fall. Ich fand sie reagieren sehr unfair und ihre Handlungen waren nur teilweise verständlich.


Dass Beyond Eternity römische Götter behandelt fand ich echt gut. Ansonsten ist es meistens griechisch und somit hat es ein bisschen Individualität und Einzigartigkeit bekommen. Aber auch sonst war die Handlung sehr besonders. Ich habe noch kein Buch gelesen in dem etwas Ähnliches passiert und das fand ich toll. Vom Thema also top.

Der Prolog beginnt mit einer interessanten Rückblende, die die Voraussetzung für das ganze Buch ist.
Die ersten 150 Seiten war ich noch etwas skeptisch, denn es passiert nicht wirklich viel. Action und Spannung ist hier noch nicht wirklich vorhanden und es hat seine Zeit gebraucht bis man zum Kernpunkt der Handlung kam. Es war eine lange Hinleitung, die dafür gesorgt hat, dass man die Charaktere besser kennenlernen konnte, aber auch langsamer mit dem Buch vorankam. Als dann das Geheimnis gelüftet wurde war ich sofort drin. Es war ein bisschen so, als wäre man von einen auf den anderen Moment in Spannung und vor allem Drama geworfen worden. Ich fands toll. Danach ist das Tempo etwas angezogen worden. Es ist einiges passiert und man hat immer wieder neue Dinge erfahren, was immer frischen Wind gebracht hat. Ich habe mitgefiebert und alles aufgesogen.

Die Beziehung zwischen Cyrian und Nayla ist ein Auf und Ab. Was vor allem seinen Stimmungsschwankungen liegt. Wenn man davon mal absieht merkt man aber, dass sich Gefühle aufbauen und vor allem am Ende sind diese spürbar. Es ist so süß gewesen und die verbotene Liebe macht es noch prickelnder und spannender. Am Ende hat es mir ein bisschen das Herz gebrochen und ich kanns gar nicht abwarten, bis ich Band 2 lesen kann um zu sehen wie sie die Schwierigkeiten meistern.

Ich darf zwar nicht sagen wie es ausgeht, aber die letzten Seiten haben mich nochmal komplett in ihren Bann gezogen. Es ist so viel passiert, es wurde so viel gesprochen und wie schon oft in der Rezension gesagt: mit meinen Emotionen wurde ein bisschen gespielt. Ich war echt etwas traurig. Aber vor allem deutet es auf einen spannenden zweiten Teil hin. Es sind noch so viele Geheimnisse offen und Probleme zu bewältigen. Ein Fluch muss gebrochen werden und eine Liebe gerettet. Ich kann euch sagen, ich freue mich auf Februar. Und vor allem freue ich mich zu sehen, ob ich mit meiner letzten Vermutung Recht habe. Denn was ist bitte im Epilog passiert?

Fazit
Ein spannender erster Teil mit wunderbaren Mythologischen Elementen. Anfangs etwas ziehend, später aber umso spannender. Tolle, manchmal etwas nervige, Charaktere. Geheimnisse, Drama und eine verbotene Liebe runden das Buch ab und machen Beyond Eternity zu einem Lesegenuss.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.11.2021

Ein toller zweiter Teil

The Second We Met
0


Inhalt
Phoenix Russo ist der schrecklichste Nachbar, den man sich vorstellen kann. Zumindest empfindet es Elle so. Statt Ruhe zu geben und freundlich zu sein, macht er nichts als Ärger, schmeißt Partys ...


Inhalt
Phoenix Russo ist der schrecklichste Nachbar, den man sich vorstellen kann. Zumindest empfindet es Elle so. Statt Ruhe zu geben und freundlich zu sein, macht er nichts als Ärger, schmeißt Partys und bringt die arme Elle um ihren Schlaf. Den braucht sie dringend, denn neben dem College verbringt sie ihre Tage mit freiwilliger Sozialarbeit, um den Huffington Award zu gewinnen. Denn der gibt ihr die Möglichkeit nach dem Abschluss das zu tun, was sie will. Und darauf bereitet sie sich schon Jahre lang vor. Vom arroganten Quarterback, dem alles zufliegt hält sie deswegen nicht viel und sich selbst vor allem fern. Umso schlimmer ist es, als Elle ihn bei einem freiwilligen Projekt wiedertrifft, bei dem er nur mitmacht um seinen Ruf zu verbessern. Nicht, dass Elle das weiß, denn Nix weiß genau, was er sich anhören müsste. Alle Vorurteile, die Elle hat wären bestätigt. Und dabei ist Phoenix doch ganz anders, als Elle denkt. Die beiden kommen sich schnell näher und müssen erkennen, dass weder Elle die überkorrekte Nachbarin noch Phoenix der selbstverliebte Mistkerl ist.

Meine Meinung:

Wie bei Band 1 bin ich richtig schnell durch die Seiten geflogen. Der Schreibstil von Maya Hughes ist einfach nur angenehm zu lesen. Lustig, spannend und vor allem gefühlvoll.
Das Cover ist dem von Band 1 sehr ähnlich und ich mag das Design gerne. Die Farbgebung gefällt mir sehr gut und der Kontrast zwischen dem Lila und den Beige Tönen ist romantisch und leicht verspielt.

Mit Nix und Elle hat Maya Hughes wieder sehr menschliche, und für mich auch sehr real waren. Sie hatten Probleme und haben mich durch ihre Art wirklich sehr mitgenommen.
Elle war eine so nette und sympathische Protagonistin. Auf der einen Seite war sie so freundlich, hat sich um alles gekümmert und war ständig unterwegs um ihre sozialen Projekte zu unterstützen und dann war sie eine richtige Kratzbürste, die einfach gesagt hat, was ihr in den Sinn kam. Den Hass, den sie gegenüber Nix gespürt hat war anfangs echt real und spürbar, aber durch ihre Vorgeschichte als oftmals Betrogene konnte man das gut nachvollziehen. Männer mag sie nämlich an sich schon nicht, vor allem Sportler. Elle hat mich als Protagonistin überzeugt, denn sie hatte Träume und sobald man auch ihre Selbstzweifel erfahren hat, war sie für mich sehr menschlich. Ihre Angst, dass sie alles nur tut, um als guter Mensch dazustehen fand ich berechtigt, und hat mich während des Lesens auch zum Nachdenken gebracht. Ihre Veränderung, die zwar minimal aber doch da war, hab ich gerne gesehen. Zum Schluss hat sie sich etwas im Kreis gedreht, aber schlussendlich ist alles gut gegangen.
Nix fand ich schon in Band 1 sehr interessant. Was vor allem an seiner Beziehung mit seinem Vater lag, den wir hier noch besser kennenlernen. Als ehemaliger Footballer erwartet er von seinem Sohn viel, und man bemerkt Nix´s Zerrissenheit im Buch sehr. Einerseits will er seinen Vater stolz machen und er liebt das Football spielen sehr, aber er ändert sich insoweit, dass er merkt, dass er das nicht für immer tun möchte. Nix Wandlung im Buch habe ich deswegen sehr genossen und ich finde, er hat eine sehr Gute hinbekommen. Während er versucht sein eigenes Leben zu leben und glücklich zu sein, muss er wegen seines Vaters einige Probleme bewältigen. Ich mag es gerne, dass er bald seine eigenen Entscheidungen trifft und auch seine Meinung sagt und nicht schweigt. Seine Entscheidungen und seine lustige und wirklich liebenswerte Art haben das Buch positiv beeinflusst.

Wenn ich etwas liebe, dann sind das drei Dinge. Sportromanzen, Enemies to Lovers und College Geschichten. Und wenn ihr das auch mögt, dann ist The second we met genau das richtige Buch für euch.
Das Setting war super. Ein nettes College, einige Kurse aber das Hauptaugenmerk ist auf die Protagonisten und ihre Beziehung gelegt. Diese ist anfangs von gegenseitiger Abneigung geprägt, die man wirklich spüren kann. Und nach dem Prolog kann man es in gewisser Weise auch verstehen. Auch wenn ich eher Schmunzeln musste anstatt dass ich es schrecklich fand. Die Dynamik im Buch war passend und realistisch und vor allem hat man gemerkt wie sich Gefühle aufbauen. Es gab süße Stellen und die Protagonisten haben sich wirklich gut kennengelernt.
Band 2 überzeugt mich vor allem deswegen, weil es keine typische süße und vielleicht dramatische Handlung hat. Die Charaktere wirken durch ihre Probleme, Ängste und Sorgen sehr menschlich. Es wird über die Zukunft nachgedacht, Geldsorgen nehmen einen ein und auch Selbstzweifel kommen dazu. Das hat noch viel Tiefe und Ernsthaftigkeit in die Handlung gebracht.
Mit witzigen und wirklich gut geschriebenen Dialogen rundet die Autorin das Buch wirklich gut ab und besiegelt meine Wertung. Ich habe oft geschmunzelt und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Es war die perfekte Urlaubslektüre. Mit den Nebenhandlungen macht sie außerdem jetzt schon Lust und vor allem neugierig auf die weiteren Bände der Handlung.

Fazit
Ein toller New Adult Roman, der mit Gefühl und der perfekten Prise Ernsthaftigkeit gespickt ist. Tolle und authentische Charakter sorgen für die perfekte Stimmung und den Lesegenuss. Eine tolle Enemies to Lovers Collegegeschichte, die ich nur weiterempfehlen kann.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere