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Veröffentlicht am 19.05.2020

Warum Superhelden keine Superkräfte brauchen

Warum Superhelden keine Superkräfte brauchen
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Erstmal vielen lieben Dank, dass ich das Buch lesen durfte! Ich habe mich wirklich mega darüber gefreut!

Klappentext:
Ein Schulwechsel ist eine lästige Angelegenheit. Besonders dann, wenn es mitten im ...

Erstmal vielen lieben Dank, dass ich das Buch lesen durfte! Ich habe mich wirklich mega darüber gefreut!

Klappentext:
Ein Schulwechsel ist eine lästige Angelegenheit. Besonders dann, wenn es mitten im Schuljahr passiert und man nicht gerade die sozialkompetenteste Person ist. Der Plan des 17-jährigen Jacob West, sich bestmöglich unsichtbar zu machen, scheitert jedoch schon in der ersten Woche, und er muss sich fortan mit militanten Lehrern, Angst einflößenden Unruhestiftern und den ersten Frühlingsgefühlen auseinandersetzen. Zu seinem Glück findet er Freunde, die das komplizierte Schulleben ein wenig erträglicher machen. Aber auch sie können ihn nicht von den unerklärlichen Albträumen ablenken, die ihn nachts ständig wach halten …

Das Cover ist wirklich super schön! Es hat mich sofort angesprochen.
Der Schreibstil ist angenehm und vor allem flüssig zu lesen. Ich hatte das Gefühl, ich würde nur so durch die Zeilen fliegen!

Hauptsächlich geht es um Jacob, kurz Jake (das mit dem K hat mich ein wenig verwirrt…). Er muss die Schule wechseln und kommt das eigentlich direkt klar (Zumindest hab ich das Gefühl gehabt). Außer der Rowdys passiert da erstmal nicht so viel. Zu Hause sieht es ein bisschen anders aus. Seine Eltern verheimlichen irgendetwas. Sie haben ein Tabu fürs Arbeitszimmer ausgesprochen, dabei stehen da eigentlich nur Kisten drinnen. Man weiß dann aber recht schnell wieso das eigentlich so ist ;)
Außerdem kann sich Jacob an viele Dinge nicht mehr erinnern. Das war schon cool zu lesen. Du möchtest ihm am liebsten die Antworten auf seine Fragen zurufen, weil du ja ganz genau weißt was passiert ist :D
Sehr Gefühlsintensiv und super ausgearbeitet!

Weitere Figuren sind zum Beispiel seine Freunde Benjamin und Olivia.
Die beiden sind wirklich super tolle Freunde und kümmern sich gut um ihren Neuling.
Ich fand beide vom Stil her wirklich super! Olivia ein kleinen Ticken mehr  Sie war auf jeden Fall von allen Figuren mein Liebling! Ich fand toll, dass sie so tiefgründig war und man sehr viel über sie erfahren hat. Ich könnte mir auch ein eigenes Buch nur für sie, ganz gut vorstellen!!! Ich mochte sie einfach richtig gerne!

Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen. Ich fand es nur Anfangs ein bisschen langatmig, weil es keine richtigen Kapitel gab, sondern das Buch in 5 Monate aufgeteilt ist. Wer mich kennt weiß, dass ich ein riesen Fan von kurzen Kapiteln bin  Die können mir gar nicht kurz genug sein eigentlich  Das liegt eigentlich nur daran, dass ich es schwierig finde sich lange auf die gleiche Situation zu konzentrieren. Außerdem waren mir ein paar Szenen zu sehr umschrieben und ausgefüllt, ich habe ein paar Passagen überlesen, weil mir das etwas zu lang war…
Trotzdem hat mir das Buch wirklich gut gefallen!
Von mir bekommt es 3,5 Sterne 

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.02.2020

Langatmige Liebe

Liebe auf den nächsten Blick
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Als Anjali erfährt, dass ihr langjähriger Freund Jack sie betrogen hat, zerfällt ihre Welt in Scherben. Zutiefst verletzt lässt sie sich deshalb auf eine Reihe amouröser Abenteuer ein, über die ihre traditionsbewusste ...

Als Anjali erfährt, dass ihr langjähriger Freund Jack sie betrogen hat, zerfällt ihre Welt in Scherben. Zutiefst verletzt lässt sie sich deshalb auf eine Reihe amouröser Abenteuer ein, über die ihre traditionsbewusste Mutter die Nase rümpfen würde: mit einem gebildeten Architekten, einem Musiker aus Rom, einem attraktiven Buddhisten … Nach und nach begegnet Anjali so den verschiedensten Männern. Ob es wohl etwas zu bedeuten hat, dass sie schon beim ersten One-Night-Stand an ihre Mutter denken muss, die ihr zuruft, sie solle etwas aus ihrem Leben machen? Und ob womöglich trotzdem irgendwo ihr Mr Right auf sie wartet?

Mir hat das Buch so lala gefallen um ehrlich zu sein.
Es wurde noch viel drum herum geredet und so ein richtiger Roter Faden hat sich nicht durch das Buch gezogen, hatte ich das Gefühl. Die Konversationen waren mir immer ein wenig zu lang, weil viele Dinge besprochen wurden, die sich wiederholt haben und einen langen Atem hatten.
Aber genug negatives, der Schreibstil war ansonsten gut. Vieles wurde auch kurz und knapp und dafür aber trotzdem super beschrieben!
Die Personen im Buch waren sehr schön ausgearbeitet und ich fand es auch schön, das ein paar Wörter auf der Muttersprache der Protagonistin geschrieben wurden.
Es war trotzdem ein schönes Buch und ich hatte ein paar schöne Lesestunden.
Da es das Erste Buch der Autorin war, kann es natürlich auch einfach sein, dass sie sich an die ganze Sache noch rann tasten muss. Dafür fand ich den Schreibstil sehr gelungen!
Von mir gibt es 4 von 5 möglichen Sternen und ich freue mich, weitere Werke von der Autorin Tanya Ataputtu lesen zu dürfen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.10.2020

#find the Girl

Find the Girl - Glanz und Glamour
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Es geht wie auch schon im ersten Teil um Nina und ihre Zwillingsschwester Nancy.

Die beiden hatten lange Zeit nicht viel gemeinsam, aber das hat sich vor ein paar Monaten geändert.
Nina ist jetzt mit ...

Es geht wie auch schon im ersten Teil um Nina und ihre Zwillingsschwester Nancy.

Die beiden hatten lange Zeit nicht viel gemeinsam, aber das hat sich vor ein paar Monaten geändert.
Nina ist jetzt mit dem Sänger einer berühmten Band zusammen und ist gerade ein aufsteigender Stern. Nancy war immer das Instagram-Girl.
Doch seit dem die Beziehung ihrer Schwester öffentlich ist, fühlt sie sich wie das 5. Rad am Wagen.

Als dann auch noch der Vater der beiden auftaucht, wird dieses Gefühl noch stärker.

Ob die Zwillingsbindung das aushalten kann?



Zu den Charakteren kann ich nicht viel mehr sagen, als letztes Mal.
Ich mag beide sehr gerne. In Band 1 war mir Nina sympathischer, hier mag ich Nancy etwas lieber.
Ich finde, die beiden haben sich weiter entwickelt und finden langsam ihre Rolle.

Zur Story möchte ich nicht zu viel sagen, damit ich nicht anfange zu spoilern, aber was ich unbedingt sagen will ist, dass ich mir ehrlich gesagt mehr erhofft habe…
Teil eins war wirklich toll. Es hat Spaß gemacht, auch, wenn es sehr kindlich geschrieben war und ich das Buch eher Teenagern empfohlen hätte.
Das hat sich auch bei dem zweiten Teil nicht geändert, aber ich hätte mir trotzdem mehr von der Geschichte erhofft…

Das Ende vom vorangegangenen Buch ist sehr süß gewesen und hat Lust auf mehr gemacht. Die Hoffnung wurde aber direkt am Anfang wieder zerschlagen, weil direkt etwas Neues aufgefasst und das Alte viel zu stark wiederholt wurde.
Ich weiß, es ist wichtig, damit der Leser wieder rein kommt, aber das fand ich etwas arg übertrieben. Ich hätte Band 1 nicht lesen müssen, weil alle ausschlaggebenden Punkte hier nochmal aufgeführt und ausgeschrieben wurden. Wie ein Buch im Buch… Das hat es sehr langwierig und vor allem auch nervig gemacht…

Zudem glaube ich, dass einfach zu viele Leute an einem Buch geschrieben haben. Es gab oft verwechslungen. Das Kapitel ging über Nina, aber plötzlich erzählte Nancy in der Ich-Perspektive, obwohl sie nicht dran wäre. Das war total verwirrend und hat den Lesefluss sehr gestört.



Der Schreibstil war, abgesehen von dem eben oben genannten, sehr angenehm, flüssig und schnell zu lesen.



Ich finde es sehr schade, da ich das erste Buch echt sehr gerne mochte. Dennoch hat mich der zweite Band sehr enttäuscht und bekommt deshalb 3/5 Sterne von mir.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.09.2020

Love Crash

Love Crash - Der Traum vom Neubeginn
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Es geht um Julie. Sie hat sich ihren Traum vom Studium in New York erfüllt, doch als sie in Luca rein rast, scheint sich alles zu wenden.
Seine quecksilbernen Augen haben sie in den Bann gezogen und sie ...

Es geht um Julie. Sie hat sich ihren Traum vom Studium in New York erfüllt, doch als sie in Luca rein rast, scheint sich alles zu wenden.
Seine quecksilbernen Augen haben sie in den Bann gezogen und sie möchte das Geheimnis um ihn lüften.
Das zieht sie aus den Straßen New Yorks nach Colorado und direkt rein in einen Strudel aus Ereignissen.
Ob das mit dem Neubeginn tatsächlich so klappen kann…?



Das ist das erste Buch des Autors, das ich gelesen habe. Ich kannte ihn vorher auch nicht und war sehr gespannt, wie er schreibt. Der Klappentext und das Cover fand ich sehr ansprechend, wieso ich überhaupt erst auf das Buch aufmerksam geworden bin.



Ich fand den Schreibstil ganz gut und humorvoll. Vor allem, wie der Unfall zwischen den beiden passiert ist, war sehr amüsant.

Julie war eine ganz nette Protagonistin, aber für mich war sie nicht so greifbar. Ich habe viele Handlungen nicht so ganz verstehen können und auch sonst kann ich sie nur oberflächlich beurteilen, weil sie es nicht tiefer geschafft hat…
Auch Luca hat es sehr schwer gehabt und konnte mich nicht voll mitreißen.



Die Geschichte selber fand ich ganz nett. Es war eine Liebesgeschichte, die man aber so schon oft gehört hat. Es gab nicht wirklich viel Tiefgang, vieles blieb oberflächlich und war etwas komplex.

Trotzdem war es recht einfach und entspannt zu lesen.

Empfehlen würde ich das Buch jetzt aber nicht unbedingt.



Von mir gibt es 3/5 Sterne, weil ich glaube, dass da noch mehr drinnen gewesen wäre.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.09.2020

Das erste Mal...

Very First Time
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Very first Time – Rezension

Es geht um Keely. Sie ist 18 und noch Jungfrau. Und das möchte sie bis zum College nicht mehr sein.
Auf einer Party bekommt sie mit, wie eine Mitschülerin von ihr, ausgelacht ...

Very first Time – Rezension

Es geht um Keely. Sie ist 18 und noch Jungfrau. Und das möchte sie bis zum College nicht mehr sein.
Auf einer Party bekommt sie mit, wie eine Mitschülerin von ihr, ausgelacht wird, weil sie ihre Jungfräulichkeit auf dieser Party verloren hat. Das möchte sie nicht. Sie möchte ein schönes erstes Mal, mit jemanden Besonderen. Und genau den Jemand lernt sie zufällig kennen.
Doch, ist er auch tatsächlich der EINE?

Puh… Es ist schwer die richtigen Worte zu finden.
Fangen wir mit dem Cover an, das ist nämlich richtig schön und hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Ich finde das Spiel der Farben sooo schön!
Der Schreibstil war angenehm und flüssig zu lesen.

Wenn wir uns dann die Charaktere anschauen, hält sich meine Begeisterung aber leider eher in Grenzen…

Keely ist laut Buch 18 Jahre alt, handelt aber, wie eine 15/16 Jährige.
Sie ist sehr naiv. Lässt so vieles mit sich machen und verteidigt sich aber nicht. Damit meine ich nicht nur, was das Thema Jungs angeht. Auch ihre „Freundinnen“ durften immer alles mit ihr machen und ihr alles sagen. Für sich eingestanden ist sie erst am Ende irgendwann.

Andrew, Keelys bester Freund, ist super lieb und war absolut mein Liebling! Er ist zwar auch ein bisschen naiv, aber wer das Buch liest, weiß wieso.
Ich mochte seinen Charakter sehr gerne. Ich glaube er hätte für Keely alles getan und ihr sogar sein letztes Hemd gegeben.

Dann gab es noch ihre beste Freundin Hannah.
Sie ist nett, sagt ihr auch mal die Meinung und ist die einzige, die sie nicht dazu drängen will, ihr erstes Mal zu haben.
Ich fand sie sehr loyal und mochte sie sehr gerne.

Joa und dann gibt’s da noch den Videoladen Typ, der in meinen Augen ein so schlechten Charakter hat, dass er eigentlich mal überlegen sollte, ob er nicht eine Therapie macht.
Jaaa ich weiß, das ist eine fiktive Figur und im echten Leben existiert er vielleicht so nicht, aber leider kenne ich genug Typen, die genauso sind, aber das ist ein anderes Thema xD
Naja, er war auf jeden Fall ein so hinterhältiger und schmutziger Mann, dass es mir manchmal echt schlecht wurde und ich mich tierisch aufgeregt habe.
Geschmack hin oder her, aber ich fand es einfach nicht schön, wie er mit ALLEN umgegangen ist. Für mich war er der schlechteste Charakter in diesem Buch und ich hätte auf jeden Fall auf ihn verzichten können.


Im Allgemeinen fand ich es super schade, welche Werte mit diesem Buch vermittelt wurden. Es ging Hauptsächlich nur darum, das Keely unbedingt ihre Jungfräulichkeit verlieren wollte.
An wen und wie, war ihr egal.
Genauso haben auch ihre Freundinnen geredet (außer Hannah). Sie haben sie unter Druck gesetzt und vieles in den Dreck gezogen. Das fand ich echt nicht gut und hat mich sehr sauer gemacht.
Es sollte egal sein, ob man 16 oder 30 beim ersten Mal ist. Jeder soll es haben, wenn er sich bereit fühlt.

Dann gab es noch ein paar Stellen, die mir sauer aufgestoßen sind.
Eine der Mädchen wurde öffentlich schlecht gemacht, sie wurde gemobbt und gehänselt.
Ich fand nicht schön, wie mit dem Thema umgegangen wurde. Man hätte so vieles anders machen können, aufklären und einfach etwas sensibler sein. Aber das hat hier leider gefehlt…

Von mir bekommt das Buch 3/5 Sternen.
Der Ansatz war gut, die Idee auch, aber die Umsetzung hätte mehr Überarbeitung gebraucht…

  • Cover
  • Gefühl
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Handlung