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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.08.2018

Spannend durch und durch

Der Flüstermann: Thriller
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Ich habe dieses Buch als Hörbuch gehört und ich muss sagen, dass ich es wirklich super fand! Abgesehen vom Inhalt hat man für dieses Buch die perfekte Stimme ausgewählt: die Sprecherin weiß die richtigen ...

Ich habe dieses Buch als Hörbuch gehört und ich muss sagen, dass ich es wirklich super fand! Abgesehen vom Inhalt hat man für dieses Buch die perfekte Stimme ausgewählt: die Sprecherin weiß die richtigen Stellen zu betonen, sodass die Emotionen super heraus kamen. Ich hatte teilweise echt Gänsehaut!
Was mir ebenfalls positiv aufgefallen ist, was bei nicht jedem Buch der Fall ist, ist, der Bezug zum Titel. Nach und nach wurde dieser hergestellt und man konnte sich noch ein kleines bisschen mehr in die Geschichte hineinversetzen.
Genauso interessant waren die Rückblinden und die Sprünge in der Zeit, die auch ihren Teil dazu beitrugen, dass die Spannung aufrecht erhalten wurde, so wie die Wendungen in der Geschichte, die teilweise völlig überraschend kamen.
Interessant fand ich auch die Einblicke in den Polizeidienst, auch wenn dies nicht ganz so oft thematisiert wurde.
Zu den Charakteren muss ich sagen, dass Laura Kern und ihre Ermittlerkollegen mir extrem sympathisch und authentisch waren. Man hat mit ihnen mitgefiebert, was wohl auch daran lag, dass die Personen ebenfalls eine tragische Vergangenheit hinter sich hatten und man noch mehr mitfühlen konnte. Es gab ein paar sehr emotionale Stellen, die einem auch noch nach Beenden des Buches im Hinterkopf bleiben.
Auch das Ende hätte nicht passender sein können: etwas kitschig, dennoch an der richtigen Stelle beendet.
die einzigen beiden Dinge, die mir nicht ganz so gefallen haben, waren, dass man zum Ende der Geschichte dann doch recht schnell auf den Täter kam, doch das war weniger schlimm. Auch manche Szenen fand ich etwas zu ausführlich, doch auch das war kein Problem.

Zusammenfassend kann ich dieses Buch nur empfehlen, wenn man auf brutale Mörder steht und ein spannendes Hörvergnügen haben möchte!

Veröffentlicht am 29.07.2018

Gute Idee, wenig Spannung

Die Ehre der Prätorianer
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Insgesamt ist dieses Buch eine nette Geschichte für Zwischendurch, auch aufgrund der nicht so hohen Seitenanzahl, dennoch konnte sie mich nicht in allen Punkten voll und ganz überzeugen. Doch ich fange ...

Insgesamt ist dieses Buch eine nette Geschichte für Zwischendurch, auch aufgrund der nicht so hohen Seitenanzahl, dennoch konnte sie mich nicht in allen Punkten voll und ganz überzeugen. Doch ich fange erst einmal mit den guten Dingen an.
Von der Geschichte an sich abgesehen, sind im Buch viele interessante Extras enthalten, wie beispielsweise ein Glossar mit eventuell unbekannten Wörtern, ein Personenverzeichnis, ein Tagesablauf und die Zeitrechnung im späten Trier. Auch interessant, aber weniger wichtig für die Geschichte, ist das Leben des Kaiser Konstantins, ein Überblick über die Dynastie, ein Ausschnitt aus einem Lexikon, der Jahressold in der römischen Armee und eine Karte Triers. Diese Dinge waren interessant zu wissen, jedoch nicht viel unterstützend für den Inhalt der Geschichte, weshalb sie nicht unbedingt nötig gewesen wären.
Ein Punkt der mich ebenfalls positiv überrascht hat, ist der, dass nicht allzu viel geschichtliche Theorie angewandt wurde, so dass auch Leute das Buch lesen können, die vielleicht nicht nur in diesem Genre unterwegs sind. Außerdem ist der Schreibstil des Autors recht flüssig, weshalb man schnell durch die Kapitel flog, was aber auch daran lag, dass sie alle eine angemessene Länge mit um die 10 Seiten hatten. Genauso wurden auch unterschiedliche Sichtweisen eingefügt, was anfangs zu verschiedenen Geschichten führte, hinterher aber alle Fäden zusammen laufen ließ.
Nun zu den Punkten, die mir nicht ganz so gut gefallen haben. Es wurde oft leider wenig Spannung aufgebaut, was zum Teil daran lag, dass mir manchmal wenig verständlich war, welche Person gerade sprach. Auch das Ende war zwar nicht vorhersehbar, allerdings auch nicht überraschend. Manchmal hatten mir eine paar unerwartete Wendungen in der Geschichte gefehlt. Der Punkt, der mich aber am meisten gestört hat, war, dass sehr viel unbekannte Wörter sich im Text befanden, die nicht im Glossar standen. Dies hat leider oft gestört und ein wenig die Lust zum Lesen genommen.

Zusammengefasst ist es ein nettes Buch, welches sich für Zwischendurch eignet, jedoch ist es kein Must-Read. Ich bin zwar nicht oft in diesem Genre anzutreffen, weshalb ich wenig Vergleichsmöglichkeiten habe. Dennoch glaube ich, dass andere Bücher mir besser gefallen könnten.

Veröffentlicht am 12.07.2018

Positiv überrascht

Bauernjäger
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Das Buch "Bauernjäger" hat mich positiv überrascht. Ich hätte nicht gedacht, dass der zweite Band so gut sein wird, nach dem der erste ("Trittbrettmörder") schon ein absoluter Volltreffer war. Die wundervolle ...

Das Buch "Bauernjäger" hat mich positiv überrascht. Ich hätte nicht gedacht, dass der zweite Band so gut sein wird, nach dem der erste ("Trittbrettmörder") schon ein absoluter Volltreffer war. Die wundervolle Schreibart konnte nahtlos an den ersten Teil anknüpfen, genauso das weiträumig, aber systematisch ausgearbeitete Netz der Personen. Ein paar Fakten wurden aus dem ersten Teil wieder aufgegriffen, was einem teilweise erleichterte, jedoch finde ich, das man den ersten Teil nicht zwingend gelesen haben muss, um diesen zu verstehen. Das wichtigste bei allem ist aber: ich hatte mega viel Spaß beim lesen und habe die ganze Zeit mitgerätselt. Alles war klar und deutlich formuliert, die Spannung wurde durchgehend aufrecht erhalten.
Was mir nicht ganz so gut gefiel, war, dass manche Kapitel extrem lang waren, manche hingegen nur sehr kurz. Die langen Kapitel haben teilweise sehr aufgehalten, man hätte sie vielleicht etwas kürzen oder unterbrechen können. Genauso ist es Geschmackssache, ob man Fußball mag oder nicht, denn dies wird an einigen Stellen sehr detailreich beschrieben und oft wieder aufgegriffen.
Aber letzendlich überwiegen wieder die positiven Aspekte: die Zeitsprünge gefallen mir sehr gut, deshalb ist es sehr hilfreich, dass über dem Kapitel immer die Uhrzeit und das Datum angegeben ist. Viele Kapitel wurden am Ende noch bereichert (hier möchte ich nicht zu viel verraten ?), was mir sehr gut gefiel und einem mitfiebern und -rätseln lässt. So wird die Spannung super aufrecht erhalten. Für das leichte Verständnis helfen hier auch wieder Zusammenfassungen im Buch.
Was mir während des Lesens auch aufgefallen ist, dass das Buch mit dem gewählten Format und der Größe angenehm in der Hand liegt, das Cover ist genau wie der erste Teil ansprechend gestaltet. Außerdem erkennt man den Gmeiner Verlag unter vielen anderen Krimis am Cover sofort wieder, durch die weißen Balken, hinterlegt beim Autor und beim Titel. Deshalb ebenfalls ein großes Lob an den Verlag.

Veröffentlicht am 12.07.2018

Unheimlich gut

Trittbrettmörder
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Zu allererst möchte ich sagen, dass mir dieses Buch unheimlich gut gefallen hat. Ein paar Kleinigkeiten die ich nicht ganz so schön fand, war, dass es ein paar Abschnitte gab, die nicht besonders relevant ...

Zu allererst möchte ich sagen, dass mir dieses Buch unheimlich gut gefallen hat. Ein paar Kleinigkeiten die ich nicht ganz so schön fand, war, dass es ein paar Abschnitte gab, die nicht besonders relevant für die Geschichte waren und ein paar belanglose Dinge erzählt wurden. Doch zum Glück war dies nur sehr selten der Fall. Außerdem wurden manchmal nur die Nachnamen der Personen genannt, weshalb man nicht sofort wusste, wer gemeint war, dies klärte sich im Laufe des Kapitels jedoch auch sehr schnell. Außerdem gab es öfter mal sehr lange Kapitel, was aber nur mein persönlicher Geschmack ist, jeder hat eine andere Vorliebe, wie lang die Kapitel sein sollten.
Jetzt aber zu den positiven Dingen: eine der größten Aspekten ist, dass die Personen, egal ob Haupt- oder Nebenfigur sehr sorgfältig ausgearbeitet sind. Man kann sich ein genaues Bild der Charaktere machen, da sie sehr detailreich, aber trotzdem sehr verständlich und strukturiert erklärt wurden, weshalb es sehr leicht fällt, sich ein Netz um die Personen herum zu erschließen. Vor allem wird in den ersten Seiten schon viel darüber berichtet, was eine gute Basis darstellt und es einem leicht fällt, in deren Welt einzutauchen. Genauso führen die abwechselnden Sichtweisen inhaltlich immer wieder zusammen, ein gut ausgearbeitetes System ist erkennbar und vor allem auch nachvollziehbar.
Was einem aber auch anhält weiter zu lesen, ist der wunderbare Schreibstil, bei dem man sich fühlt, als säße der Autor einem direkt gegenüber und erzählt eine Geschichte.
Ein weiterer positiver Punkt ist, dass immer mal wieder sowohl politische, als auch historische Aspekte eingebaut wurden. Außerdem werden die verschiedenen Dinge immer mal wieder zusammengefasst, weshalb es dem Leser sehr leicht fällt, den Überblick zu behalten. Genauso hält auch das nicht vorhersehbare Ende die Spannung. Bei der Zusammenfassung danach werden nocheinmal alle Handlungsstränge aufgenommen und Erklärungen gefunden.
Absolute Leseempfehlung für alle Altersgruppen!