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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.12.2022

Einfach nur WOW

Shaman King 10
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Nachdem Ren tödlich verletzt wurde, hat Yo den Kampf um den Titel Schamanenkönig aufgegeben. Er hat Rens Leben in die Hände der eisernen Jungfrau Jeanne gelegt. Diese hat ihm das Versprechen gegeben auf ...

Nachdem Ren tödlich verletzt wurde, hat Yo den Kampf um den Titel Schamanenkönig aufgegeben. Er hat Rens Leben in die Hände der eisernen Jungfrau Jeanne gelegt. Diese hat ihm das Versprechen gegeben auf Ren aufzupassen. Doch Ren ist noch nicht ganz über den Berg. In der Zwischenzeit reisen Yo und Anna gedanklich in die Vergangenheit als sie kleine Kinder waren und sich das erste Mal in ihrem Leben begegnet sind.

Das Cover ist wunderschön und bis jetzt auch das schönste Cover der Reihe. Der Zeichenstil ist gewohnt einzigartig und meisterhaft. Ich kann es nicht anders sagen. Hiroyuki hat mit Shaman King einzigartige Charaktere erschaffen, die einen hohen Wiedererkennungswert haben. Die Dialoge sind immer wieder erfrischend.

Über Yo und seine Freunde brauche ich nicht mehr viel sagen, die sind seit nun 10 Bänden bekannt. Ich finde, dass Yo unglaublich über sich hinauswächst und auch in sich gekehrt wirkt. Anna holt ihn ein stückweit aus seinem Loch zurück. Sie erinnert ihn daran, auf was es ankommt. Ich finde es schön zu sehen, wie die Beiden sich gegenseitig Halt geben und nie aufgeben. Sie haben ihr Ziel stets im Auge.

Mir hat die Reise in die Vergangenheit echt gut gefallen. Anna wurde mir hier nochmal deutlich sympathischer. Man kann ihre Art nun endlich voll verstehen und weiß nun wie schwer sie es in ihrer Kindheit hatte und wie wenig Rückhalt sie eigentlich von den Erwachsenen erhalten hat - nämlich so gut wie keine. Was aber auch daran liegt, dass sie Niemanden an sich rangelassen hat. Außer Yo, er konnte ihre Schutzmauer durchbrechen und ist sicherlich auch der Grund warum Anna überhaupt heute noch lebt.

Ich bin schon sehr gespannt wie die Reise weitergehen wird, jetzt wo Yo den Kampf um den Schamanenkönig hinter sich gelassen hat.

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Veröffentlicht am 06.12.2022

Dieser Comic ist unterhaltsam und lehrreich zugleich

Disney Adventure Journals: Arielle und die Rache der Meerhexen
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Arielle reist mit Eric nach Grönland, um dort einen Hafen in Betrieb zu nehmen. Die Bauarbeiten laufen auf Hochtouren. Doch leider haben sich die Menschen vor Ort keine Gedanken um das Meeresvolk gemacht. ...

Arielle reist mit Eric nach Grönland, um dort einen Hafen in Betrieb zu nehmen. Die Bauarbeiten laufen auf Hochtouren. Doch leider haben sich die Menschen vor Ort keine Gedanken um das Meeresvolk gemacht. Denn ihr zu Hause ist von dem Bauvorhaben bedroht. Sie wollen sich nicht vertreiben lassen, daher gehen sie in den Angriff über. Arielle versucht zwischen den beiden Völkern zu vermitteln. Kann sie eine Einigung erzielen?

Das Cover mit Arielle gefällt mir echt gut. Es zeigt sie mit einem entschlossenen Blick. Sie wirkt sehr willensstark auf dem Cover. Der Zeichenstil ist ein wenig gewöhnungsbedürftig, da er nicht die weichen Konturen wie für Disney üblich aufweist.

Arielles Wunsch ein Mensch zu sein wurde ihr erfüllt und sie ist nun an Erics Seite. Arielle ist glücklich und sehr interessiert an ihrer Umgebung. Sie ist aufgeschlossen und einfühlsam. Das Wohl aller liegt ihr dabei am Herzen - egal ob es die Dienstmagd im Dorf ist, die Arbeiter im Hafen, das Meeresvolk oder ihr Mann Eric.

Mir hat der Comic richtig gut gefallen. Ich finde es schön eine Geschichte über Arielle zu lesen nachdem sie ihr Happy End bekommen hat. Vor allem finde ich es schön, dass sie ihrem Volk treu geblieben ist und versucht zwischen den beiden Welten zu vermitteln. Sie wird als sehr weltoffen dargestellt, was auch super zu ihr als Figur passt.

Mein besonderes Highlight der Geschichte ist das Thema Natur. Es wird deutlich, dass Fortschritt nicht unbedingt gut sein muss und dass es viele Dinge zu berücksichtigen gib. So wurde beim Bau des Hafens das Meeresvolk übersehen bzw. vergessen zu berücksichtigen. Daraus entstand ein Interessenskonflikt. Die Symbiose zwischen Natur und Fortschritt wird in diesem Comic kindgerecht und einfach dargestellt.

Dieser Comic ist unterhaltsam und lehrreich zugleich und somit ideal für junge Leser und Leserinnen.

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Veröffentlicht am 06.12.2022

Wichtiges Thema wird kindgerecht veranschaulicht

Disney Adventure Journals: Anna hinter den Schlossmauern
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Anna ist Königin von Arendelle und wird mit den ersten Ereignissen als Königin konfrontiert. Große Felsbrocken stürzen immer wieder runter und treffen Arendelle. Anna fühlt sich verantwortlich und will ...

Anna ist Königin von Arendelle und wird mit den ersten Ereignissen als Königin konfrontiert. Große Felsbrocken stürzen immer wieder runter und treffen Arendelle. Anna fühlt sich verantwortlich und will der Ursache auf den Grund gehen. Dabei begibt sie sich mit einer kleiner Gruppe in die Berge. Sie findet heraus, dass der Bau des Schlosses unmittelbar mit dem Erdrutsch zusammenhängt. Kann sie das Unheil abwenden und Arendelle retten?

Das Cover gefällt mir richtig gut. Es zeigt eine entschlossene Anna und das Schloss von Arendelle im Hintergrund. Die Farben sind in Pastelltönen gehalten, sodass man ein Gefühl von Frühling bekommt. Der Zeichenstil ist etwas gewöhnungsbedürftig, da er vom Zeichenstil des Films abweicht. Man kann jedoch Anna, Elsa und ihre Freunde ganz klar erkennen.

Anna ist Königin von Arendelle und Elsa kümmert sich um das Volk im verzauberten Wald. Die Handlung beginnt somit nach dem 2. Teil der Eiskönigin. Es ist sicherlich hilfreich die Geschichte der Eiskönigin 1 und 2 zu kennen, damit man die Kräfte von Elsa versteht und auch die Konstellation der einzelnen Charaktere.

Ich finde es schön, dass Anna in den Vordergrund gerückt wird. Sie ist für mich die stärkere und mutigere Schwester. Sie nimmt ihre Rolle als Königin sehr ernst und fühlt sich auch für die Vorfälle verantwortlich, obwohl sie nichts dafür kann. Ich kann ihren Mut nur immer wieder bestaunen. Sie marschiert selbstlos mit einem Team in die Berge und versucht eine Lösung für das Problem zu finden. Ich finde es jedoch ein wenig Schade, dass die anderen Charaktere dabei so in den Hintergrund geraten. Denn eigentlich meistern sie ihre Abenteuer stets gemeinsam.

Der Comic ist für mich ein klares Highlight, denn er macht auf ein wichtiges Thema aufmerksam. Es wird die Zerstörung der Natur thematisiert, die durch uns Menschen verursacht wird. Die Geschichte zeigt sehr verständlich, dass wir mit unserem Handeln Spuren in der Natur hinterlassen und dass wir verantwortlich dafür sind. Wir sind zudem in der Pflicht dies zu korrigieren, was wir zerstört haben oder zumindest es wieder in einen Zustand zu bringen, in dem die Natur fortbestehen kann.

Ich finde es toll, dass ein so wichtiges Thema kindgerecht veranschaulicht wird. Es ist aber nicht nur eine Geschichte für Kinder, sondern für Erwachsene ebenso.

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Veröffentlicht am 06.12.2022

Die Nacht der Messer ist großartig inszeniert

Vier Farben der Magie - Der stählerne Prinz (Weltenwanderer Comics)
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Nachdem Prinz Maxim die Piratenkönigin Arisa besiegt hat, hatte er gehofft, dass die Soldaten ihn respektieren. Doch damit liegt er leider falsch. Egal wie sehr er sich bemüht, die Soldaten wollen, dass ...

Nachdem Prinz Maxim die Piratenkönigin Arisa besiegt hat, hatte er gehofft, dass die Soldaten ihn respektieren. Doch damit liegt er leider falsch. Egal wie sehr er sich bemüht, die Soldaten wollen, dass er wieder zurück nach London reist. Da bietet sich ihm die einmalige Gelegenheit an der Nacht der Messer teilzunehmen. Vier Prüfungen hat er vor sich, doch bis jetzt hat noch niemand die vier Prüfungen abgelegt. Spätestens bei der dritten Prüfung sind die Menschen gestorben. Kann Maxim die Nacht der Messer überleben und sich somit den Respekt verschaffen?

Das Cover gefällt mir leider nicht ganz so gut. Ich finde den Stil der Zeichnung nicht ganz so schön. Aber das ist Geschmackssache. Wichtige ist mir, dass die Cover zusammenpassen und in dem Fall passt es zu Band 1. Der Zeichenstil ist nicht unbedingt als harmonisch zu bezeichnen. Er ist sehr geradlinig und düster, sodass es super zur Geschichte passt.

Maxim ist Kronprinz, der mit der Fähigkeit Stahl seinem Willen zu unterwerfen gesegnet ist. Um sich vor seinem Vater zu beweisen geht er als Soldat nach Verose. Er ist ein mutiger Mann, der für sein Volk stets das Beste will. Er wirkt ein wenig überheblich, doch er vertraut auf seinen engeren Kreis. Im Grunde ist er bodenständig und hat sein Herz am rechten Fleck.

Der Comic hat mir wieder richtig gut gefallen. Vor allem die Nacht der Messer ist großartig inszeniert. Die einzelnen Prüfungen zielen nicht nur auf Stärke ab, sondern auch auf die psychische Verfassung und den inneren Kampf mit sich selbst. Die Prüfung ist für Maxim eine Bereicherung. Vor allem das Ende des Comics finde ich sehr gelungen.

Ich bin jetzt schon sehr auf den letzten Band gespannt und vor allem auf die Stellung von Maxim unter den Soldaten.

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Veröffentlicht am 03.12.2022

Valentina ist eine wunderbare Dilogie gelungen

Eliza Moore
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Elizas Leben hat sich um 180 Grad gedreht. Ihre Rolle als Hüterin ist sie los und auch die Verbindung zu ihrem Anamaite wurde gelöst. Sie hat noch Glück im Unglück, denn sie darf weiterhin für die Liga ...

Elizas Leben hat sich um 180 Grad gedreht. Ihre Rolle als Hüterin ist sie los und auch die Verbindung zu ihrem Anamaite wurde gelöst. Sie hat noch Glück im Unglück, denn sie darf weiterhin für die Liga arbeiten, jedoch als Jägerin. Auch wenn die Vertrauensbeziehung zwischen Eliza und der Liga bröckelt, so setzt sie alles dran die Schatten zu vernichten, die durch ihren Fehler in die Welt gelangt sind. Dabei wird sie entführt, bringt einen verlorengeglaubten Gegenstand zurück und geht unfreiwillig eine neue Verbindung ein. Doch hilft ihr genau das die Welt zu retten?

Das Cover gefällt mir wieder richtig gut. Ich mag die Farbgestaltung mit den verschiedenen Rottönen total gerne. Vor allem passt der Farbton perfekt zum Showdown. Die kleinen Details im Cover runden es perfekt ab. Der Schreibstil ist flüssig, fesselnd und bildgewaltig. Die Schattenwesen werden detailliert beschrieben, sodass man sie förmlich sehen und spüren kann.

Eliza ist eine starke Protagonistin, die authentisch und sympathisch wirkt. Sie ist sehr ehrgeizig, aber auch neugierig und hinterfragt alles. Sie hat eine gute Portion Skepsis, sodass sie sich nicht so leicht überzeugen lässt. Ihre Freundin Ruby ist eine tolle Begleiterin und Unterstützerin, wie man sie sich als beste Freundin nur wünschen kann. Logan ist offen, freundlich und auch fürsorglich. Er lässt sich nicht so einfach aus der Reserve locken. Allein die Neckereien zwischen Eliza und ihm sind einfach nur göttlich.

Mir hat die Entwicklung zwischen Eliza, Logan und Shawn echt gut gefallen. Die Drei haben eine gewisse Dynamik in die Handlung gebracht, die das Geschehen spannend gemacht haben. Für mich hätte die Liebesgeschichte gerne noch etwas intensiver sein können, denn ich glaube, dass bei den Dreien noch einige witzige Szenen durchaus möglich gewesen wären.

Die Geschichte steckt ansonsten voller Überraschungen und Wendungen. Bis zum Schluss konnte ich das Ende nicht vorhersehen und hatte auch keine Ahnung wie es enden könnte. Mir war zwar bewusst, dass sie die Schattenwesen in irgendeiner Form besiegen werden, aber wie war für mich nicht greifbar. Für mich war das Ende ein phänomenaler Abschluss, der mich vollends überzeugen konnte.

Der Epilog hat die Dilogie für mich zufriedenstellend beenden können. Er ist einfach nur humorvoll geschrieben und vor allem hat er Hoffnung gegeben. Das Ende hat mich zufrieden zurückgelassen.

Valentina ist eine wunderbare Dilogie gelungen, die mir viel Freude bereitet hat, die mich mitfiebern ließ und die mich auf eine Schnitzeljagd mitgenommen hat.

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