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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.07.2021

Gutes spannendes Buch

Secret Game. Brichst du die Regeln, brech ich dein Herz
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Ivory zieht mit ihren Eltern nach New York. Dort hat sie ein Stipendium für eine Elite-Schule erhalten. In den Sommerferien lernt sie Heath kennen und lieben. Für sie könnte ihr Neuanfang in den USA wohl ...

Ivory zieht mit ihren Eltern nach New York. Dort hat sie ein Stipendium für eine Elite-Schule erhalten. In den Sommerferien lernt sie Heath kennen und lieben. Für sie könnte ihr Neuanfang in den USA wohl nicht schöner sein. Doch zu Schulbeginn lässt Heath sie fallen. Er meidet sie und ignoriert ihre Kontaktversuche. Ihre beiden Freundinnen erzählen Ivy, dass an der Schule ein Spiel gespielt wird. Sie raten ihr sogar von der Teilnahme ab, doch durch zahlreiche Umstände und ihre eigene Neugier willigt sie zum Spiel ein. In diesem Spiel geht es um Geheimnisse und Intrigen. Dabei muss sie sich immer wieder die Frage stellen, wer ihr Freund und wer ihr Feind ist. Jedoch eine Sache scheint ihr mehr und mehr klar zu werden, nämlich dass das Spiel etwas mit Heath Verhalten zu tun haben muss.

Das Cover gefällt mit gut. Ich bin leider nicht so der Freund von Gesichtern auf dem Cover. Ich assoziiere dann zu viel von den abgebildeten Menschen auf die Protagonisten im Buch. Ich habe lieber kein Bild vor Augen und erschaffe mir gedanklich mein Bild selbst. Ich finde die zersprungene Optik im Cover richtig toll. Es sieht ein wenig wie ein zerbrochener Spiegel aus. Der Schreibstil ist jugendlich und flüssig. Das Buch lässt sich sehr gut lesen. Die Geschichte wird aus der Perspektive von Ivory, Heath und einer unbekannten Person geschrieben. Die unbekannte Person hat dem Ganzen das gewisse Etwas gegeben.

Während der Geschichte lernt man diverse Charaktere kennen, die an dem Spiel teilnehmen. Dabei kann man sich bei keiner einzigen Person sicher sein, ob sie die Wahrheit sagt oder nicht, oder ob ihr Handeln manipuliert ist. Daher finde ich auch kaum Zugang zu den einzelnen Personen, da ich im Grunde nie weiß, ob es nun real ist oder nicht. Bei einigen Personen werden Geheimnisse drum herum gesponnen und bei anderen Personen werden die Geheimnisse im Laufe der Geschichte gelüftet.

Ich finde es gut, dass Ivy versucht im Spiel neutral zu bleiben. Zum Ende hin wird es für sie jedoch immer schwieriger, da auch nahestehende Menschen involviert sind, dessen Schicksal sie selbst nicht besiegeln will. Aber ihr Wille ist auf jeden Fall da, sich nicht in dem Spiel zu verlieren. Jedoch finde ich, dass sie stellenweise sehr naiv handelt und sich dann auch noch wundert. Das passt ab und zu nicht so ganz zu ihrem starken Charakter.

Das Spiel mit seinen zahlreichen Geheimnissen, den vielen Lügen und dem konstanten Machtspiel finde ich wirklich gelungen. Mich hat es fasziniert wie sich die einzelnen Personen verhalten, aber auch gleichzeitig erschreckt wie viel sie bereit waren zu tun, damit ihr eigenes Geheimnis nicht ans Licht kommt.

Leider muss ich sagen, dass mir relativ schnell klar war wer die Spielleitung ist. Das hat für mich persönlich die Spannung etwas rausgenommen. Klar zu 100% konnte ich mir nicht sicher sein, denn es hätte durchaus noch Jemand anderes sein können, oder mehrere Personen oder eventuell sogar Jemand, der nur am Rande involviert ist, aber meine Spürnase hat mich da nicht im Stich gelassen.

Auch wenn ich der Spielleitung schnell auf die Schliche gekommen bin, so kann ich dennoch sagen, dass es ein gutes Buch ist, welches spannende Szenen beinhaltet. Vor allem hat es viele Charaktere, die man bis zum Schluss nicht zu 100% einordnen kann, da man sich nie sicher sein kann, ob ihre Handlungen durch das Spiel bestimmt sind.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.06.2021

Informativ, spielerisch und bildhaft

Wieso? Weshalb? Warum? Erstleser: Dinosaurier (Band 1)
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Dinosaurier handelt wie der Name schon vermuten lässt von Dinosauriern. Dabei werden Themen behandelt wie Ernährung, Urzeiten, Abstammung oder die heutige Dokumentation der Lebewesen.

Das Cover ist typisch ...

Dinosaurier handelt wie der Name schon vermuten lässt von Dinosauriern. Dabei werden Themen behandelt wie Ernährung, Urzeiten, Abstammung oder die heutige Dokumentation der Lebewesen.

Das Cover ist typisch für die Wieso? Weshalb? Warum? Bücher und zeigt direkt worum es geht. Das Buch ist für Erstleser geschrieben und auch geeignet. Jedoch finde ich, dass diverse Dinosauriernamen sicherlich schwierig für Erstleser zu lesen und auszusprechen sind. Teilweise sind sie für mich als Erwachsene schon Zungenbrecher und ich bin mir nicht sicher, ob ich es korrekt ausspreche. Die Textabschnitte sind in einer guten Länge mit verständlichen Worten. Zahlreiche Illustrationen und Bilder sorgen für ein besseres Verständnis, um die abstrakten Dinosaurier besser zu beschreiben und zu veranschaulichen.

Ich finde es schön wie die Themen systematisch abgearbeitet werden und vor allem auch der Bezug zu heute geschafft wird. Denn die Kleinen fragen sich sicherlich woher wir das alles wissen. Im Buch wird das alles anschaulich beschrieben und erklärt.

Besonders schön sind die Rätsel und der Sticker-Spaß, der das Wissen der Kleinen nochmal auf den Prüfstand stellt und das Buch abrundet.

Ich kann das Buch für die Erstleser sehr empfehlen. Es ist informativ, spielerisch und bildhaft dargestellt. Leidglich die Dinosauriernamen sollten problematisch sein, da sie wahre Zungenbrecher sind.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.06.2021

Wundervolle Geschichte

It was always love
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Aubree fliegt nach einem Vorfall von der Uni und möchte sich nun vor dem im Internet kursierenden Foto verstecken. Ihr Zufluchtsort ist Ivy. Bei Ivy angekommen, stößt sie jedoch auf Noah, Ivys Stiefbruder, ...

Aubree fliegt nach einem Vorfall von der Uni und möchte sich nun vor dem im Internet kursierenden Foto verstecken. Ihr Zufluchtsort ist Ivy. Bei Ivy angekommen, stößt sie jedoch auf Noah, Ivys Stiefbruder, der sie von dem Vorfall ablenkt. Er schafft es ihre Mauer zu durchbrechen und in ihr Inneres zu blicken, denn er merkt ziemlich schnell, dass Aubree irgendwas Schlimmes passiert sein muss.

Das Cover gefällt mir richtig gut. Ich liebe die Farben. Vor allem finde ich es schön, dass das Cover perfekt zu Band 1 passt. Und nicht nur das Cover ist gelungen, sondern auch das Lettering im Buch, welche in Abständen immer wieder zu bewundern ist. Der Schreibstil gefällt mir richtig gut. Nikola hat ein Händchen für authentisch erscheinende Charaktere. Sie schafft es ihnen wundervoll Eigenschaften anzuschreiben. Ich liebe es auch wie sie Emotionen aufbaut und einen Gänsehaut-Moment nach dem Anderen schafft.

Aubree ist eine junge Frau, die zeigt, dass es wichtig ist „Nein“ zu sagen. Sie zeigt, dass es nicht okay ist, wenn Jemand sie gegen ihren Willen zu etwas zwingt. Sie macht deutlich, dass es egal ist wie sexy sie sich kleidet oder fühlt, dass es noch lange keinem Mann erlaubt ist, sich wie am Buffet an ihr zu bedienen. Sie macht deutlich, dass es ihr Körper ist und nur sie darüber entscheidet. Das finde ich richtig stark von ihr. Umso schöner finde ich die Momente, die Aubree mit Noah hat. Für mich ist Aubree auch eine richtige Kämpferin, die sich wieder zurück in ihr Leben kämpft. Noah ist eher der Typ, der nur das tut, worauf es Lust hat. Er ist sehr einfühlsam, rücksichtsvoll und vor allem liebevoll zu Aubree. Genau das, was sie gerade braucht. Die Beiden passen so gut zusammen und ergänzen sich entsprechend auch gut.

Ich muss gestehen, dass Nikola mich von der ersten Seite an in ihren Bann ziehen konnte. Ich liebe ihre Art Geschichten zu erzählen. Sie schreibt großartige Dialoge, die im Kopf und im Herzen bleiben. Vor allem finde ich es schön, dass die Autorin ohne Klischees auskommt und somit eine Liebe zeigt, die schlicht und einfach ist. Es keine Enemy to Lover Geschichte, keine Bad Boy Geschichte und auch keine Liebe auf den ersten Blick Geschichte. Sie ist einfach und entsteht leise und langsam. Das gefällt mir richtig gut.

Die Abwärtsspirale von Aubree finde ich richtig gut herausgearbeitet. Es ist ein Wechselbad der Gefühle zwischen der Angst, dass das Foto weiter Wellen schlägt und den Selbstzweifeln, dass es sie zerstört.

Jedoch habe ich einen Kritikpunkt, der mich auch sehr gestört hat, weil es mich auch irgendwann regelrecht beim Lesen angesprungen hat. Noah sagt mir zu viele Sätze mit „verfickt“. Ein paar weniger dieser Sätze wäre schön gewesen. Auch wenn ich weiß, dass es zu seinem Charakter gehört. Für mich persönlich was das ein Ticken zu viel.

Dennoch finde ich, dass das es eine wundervolle Geschichte ist.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.06.2021

Beeindruckendes Ideengut von Rick Riordan

Percy Jackson - Im Bann des Zyklopen (Percy Jackson 2)
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Wie bereits bekannt ist, hat Percy zahlreiche Probleme an der Schule. So ist es wenig verwunderlich, dass die Sporthalle abbrennt. Auch wenn Percy es nicht direkt Schuld ist, so sind die Monster dennoch ...

Wie bereits bekannt ist, hat Percy zahlreiche Probleme an der Schule. So ist es wenig verwunderlich, dass die Sporthalle abbrennt. Auch wenn Percy es nicht direkt Schuld ist, so sind die Monster dennoch hinter ihm her. Doch die Schule hat auch eine positive Seite. Er lernt einen obdachlosen Jungen kennen, der wenig später als Zyklop enttarnt wird. Auch im Camp geht es Hals über Kopf weiter, denn Chiron wird von seinem Posten entfernt. Das Problem ist, dass der Baum, der Thalia ist, der im Sterben liegt. Aus diesem Grund wird Clarise geschickt, um das goldene Vlies zu suchen. Doch Percy und seine Freunde wollen nichts dem Schicksal überlassen, daher brechen sie selbst auf, um das goldene Vlies zu suchen.

Das Cover gefällt mir wieder gut. Es ist schlicht, aber dennoch geheimnisvoll und stilvoll. Für ein Cover eines Buches aus dem Schuber, finde ich es toll. Der Schreibstil ist wieder gewohnt leicht und jugendlich. Rick schafft es immer wieder Details zu integrieren, die aus der Geschichte etwas Wundervolles machen.

Percy ist ein Junge, der an normalen Schulen immer für Aufsehen sorgt. Er fällt schlichtweg durch seine spezielle Art auf. Er hat auch schon einige Schulen hinter sich, sodass es wirkt, als sei er ein Problemkind. Doch er hat im Grunde keine Probleme, sondern muss einfach nur unter Seinesgleichen. Annabeth ist ein Mädchen, welches stark und zielstrebig ist. Sie hat eine gewisse Abenteuerlust, die sie mit Percy teilt. Zudem ist sie neugierig, schlau und auch misstrauisch. Grover ist ein liebenswerter Satyr, der eher etwas vertrottelt wirkt. Er sorgt für viele Lacher.

Ich finde den Wechsel zwischen den Kämpfen und ruhigen Moment wirklich gut gelungen. Es war eine wahre Achterbahnfahrt. Es gibt jede Menge Überraschungen innerhalb der Geschichte, die zwar teilweise vorhersehbar waren, die mich aber auch stellenweise richtig überraschen konnten.

Ich finde die Ideen von Rick wirklich klasse. Er zweckentfremdet viele Dinge wie bspw. der Kugelschreiber. Dieses Ideengut von Rick ist wirklich beeindruckend. Jedoch werden auch einige Dinge etwas in die Länge gezogen, was aber durch die Ideen wettgemacht wird.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.06.2021

gelungene Fortsetzung der Geschichte

Percy Jackson - Der Fluch des Titanen (Percy Jackson 3)
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Das goldene Vlies ist zurück und die Gefahr sollte eigentlich gebannt sein. Doch die Gefahr rund um Kronos und die Titanen ist noch lange nicht gebannt. Dieses Mal müssen Percy und seine Freunde die Göttin ...

Das goldene Vlies ist zurück und die Gefahr sollte eigentlich gebannt sein. Doch die Gefahr rund um Kronos und die Titanen ist noch lange nicht gebannt. Dieses Mal müssen Percy und seine Freunde die Göttin Artemis befreien. Dabei begegnen sie zahlreichen Monstern und einigen Göttern, die nicht unbedingt Gutes im Sinn haben.

Das Cover gefällt mir wieder gut. Es ist mystisch und passt zur Geschichte. Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig, leicht verständlich und bildhaft. Rick schreibt mit einer guten Mischung aus Humor, Spannung und Mystik.

Percy ist ein Junge, der an normalen Schulen immer für Aufsehen sorgt. Er fällt schlichtweg durch seine spezielle Art auf. Er hat auch schon einige Schulen hinter sich, sodass es wirkt, als sei er ein Problemkind. Doch er hat im Grunde keine Probleme, sondern muss einfach nur unter Seinesgleichen. Annabeth ist ein Mädchen, welches stark und zielstrebig ist. Sie hat eine gewisse Abenteuerlust, die sie mit Percy teilt. Zudem ist sie neugierig, schlau und auch misstrauisch. Groover ist ein liebenswerter Satyr, der eher etwas vertrottelt wirkt. Er sorgt für viele Lacher.

Thalia ist eine vorlaute Person, mit der ich auch leider im Laufe der Geschichte nicht so richtig warm werden konnte. Sie reißt förmlich alles an sich und stellt sich über alles und jeden. Ich finde sie sehr arrogant. Für mich ist sie so gar nicht sympathisch. Ich kann nur hoffe, dass sie in weiteren Geschichten angenehmer wird.

Ich muss gestehen, dass ich bei der einen oder anderen Aktion von Percy mich echt frage wie lange das wohl noch gut gehen wird. Seine Aktionen sind zum Großteil echt unüberlegt. Man zittert dauerhaft mit, ob er und seine Freunde es packen. Aber wie in jeder Geschichte siegt das Gute immer.

Mein Highlight ist wie immer die Mythologie. Ich liebe Göttergeschichten und kann auch gefühlt davon nie genug bekommen. Vor allem sind die Götter so gar nicht wie man sie sich eigentlich vorstellen würde. Ich finde, dass sie auch fast alle einen Hintergedanken haben. Apollo hat mir besonders in diesem Buch richtig gut gefallen.

Der dritte Teil ist eine gelungene Fortsetzung der Geschichte. Ich bin schon sehr gespannt was in den letzten beiden Bänden noch geschehen wird.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere