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Veröffentlicht am 06.08.2022

Tolles Pärchen

City of Promises – Laney & Cole
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Auf einer Geschäftsreise lernt Cole Laney kennen. Normalerweise sucht er keine Beziehung und ist eher auf ein kleines Abenteuer aus. Doch Laney verdreht im unbewusst den Kopf. Zurück in New York kann Cole ...

Auf einer Geschäftsreise lernt Cole Laney kennen. Normalerweise sucht er keine Beziehung und ist eher auf ein kleines Abenteuer aus. Doch Laney verdreht im unbewusst den Kopf. Zurück in New York kann Cole nicht aufhören an Laney zu denken. Zum Glück endet ihr Aufenthalt in Rom, sodass sie zurück nach New York kommt. Cole nutzt seine Chance und kontaktiert Laney. Er möchte sie unbedingt besser kennenlernen. Auch wenn Laney noch nicht über den Verlust ihres Mannes hinweg ist, kann sie sich Cole öffnen und ihn in ihr Herz lassen.

Das Cover ist wieder hübsch. Ist finde das Design mit den Blumen richtig schön. Ich liebe auch die Farbe. Es passt hervorragend zum Rest der Reihe. Der Schreibstil ist gewohnt locker und leicht. Die Autorin hat ein Talent für humorvolle Dialoge, aber auch für einfühlsame Gespräche. Zudem hat sie ein Talent für sympathische Protagonisten. Dadurch dass die Geschichte aus den Perspektiven von Cole und Laney erzählt wird, erhält man einen Einblick in deren Gefühlswelt und kann somit ihr Verhalten besser nachvollziehen.

Cole ist ein charmanter Mann, der zu Recht seinen Spitznamen Charmeur trägt. Er ist stets für seine Liebsten da und setzt alle Hebel in Bewegung, wenn es drauf ankommt. Auf ihn kann man sich immer verlassen. Er der perfekte Mann – ein wahrer Traummann. Und sein Humor macht ihn umso sympathischer. Laney ist eine zarte und liebevolle Frau, die man direkt ins Herz schließt. Sie hat ihren Ehemann kurz nach der Hochzeit verloren. Um zu trauern verkriecht sie sich in Arbeit und verlässt sogar den Kontinent. Einen Mann hat sie bislang nicht gesucht.

Und auch die anderen Charaktere aus den vorherigen Büchern sind wieder dabei. Ich finde es schön, dass deren Geschichten ebenfalls weitererzählt werden. Daher empfehle ich unbedingt die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen.

Die Handlung hatte viele schöne, einfühlsame, heiße und humorvolle Momente, die die Geschichte so einzigartig macht. Man erlebt Cole und Laney auf der Arbeit und gemeinsam in der Freizeit. Ich liebe es, dass die Autorin die Geschichte durch den Alltag der zwei Protagonisten erzählt, dadurch wurde sie authentisch. Darüber hinaus finde ich es schön, dass die Autorin zwar schwere Themen anspricht, diese aber so verarbeitet, dass sie nicht schwer wirken.

Auch wenn mir im Grunde alles gefallen hat, so gibt es doch einen Punkt, der mir leider überhaupt nicht gefallen hat und mich auch regelrecht gestört hat. Cole wird als einfühlsamer Mann beschrieben und ich liebe es auch wie er mit Laney umgeht. Aber wenn die Beiden in erotischen Szenen zusammen sind, nennt Cole Laney immer Baby. Und sonst nie. Und das hat so gar nicht zu den Beiden gepasst. Und das Baby hätte man aus meiner Sicht auch ruhig weglassen können. Es hat mir leider überhaupt nicht gefallen. Ich fand es regelrecht abstoßen und jedes Mal, wenn ich darauf gestoßen bin, musste ich mit den Augen rollen. Daher gibt es keine volle Punktzahl.

Ansonsten hat mir die Geschichte wirklich gut gefallen. Ich bin jetzt schon sehr gespannt auf das letzte Pärchen.

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Veröffentlicht am 06.08.2022

Die Geschichte hat mir wirklich gefallen.

Beast Changers, Band 3: Der Kampf der Tierwandler
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Nachdem Holbard dem Boden gleichgemacht wurde, spitzt sich die Lage zu. Die Menschen fühlen sich im Stich gelassen, die Eiswölfe fühlen sich hintergangen und die Drachen fühlen sich zu Unrecht beschuldigt. ...

Nachdem Holbard dem Boden gleichgemacht wurde, spitzt sich die Lage zu. Die Menschen fühlen sich im Stich gelassen, die Eiswölfe fühlen sich hintergangen und die Drachen fühlen sich zu Unrecht beschuldigt. Die Zwillingsgeschwister Anders und Rayna sowie ihre Freunde verstecken sich an einem besonderen Ort. Dort werden sie ebenfalls mit Differenzen konfrontiert, doch sie merken schnell, dass es ein Vorteil ist, dass alle so verschieden sind. Sie erkennen die Stärken eines jeden einzelnen und können ihre Kräfte bündeln, um sich gegen den Krieg zu stellen.

Das Cover gefällt mir wieder gut und passt auch gut zur Reihe. Anders und Rayne vereint auf einem Cover. Der Schreibstil ist einfach, kindgerecht und flüssig. Ich bin regelrecht durch die Seiten geflogen.

Anders Entwicklung ist gut gelungen. Seine Schwester Rayna entwickelt sich ebenfalls sehr gut. Sie sind beide starke Helden, die als Beispiel vorangehen. Sie sind Kinder von einem Drachen und einem Eiswolf und sind bei den Menschen aufgewachsen. Daher kennen sie alle drei Seiten und können jede Seite verstehen.

Die Geschichte gefällt mir wirklich gut. Ich liebe die Friedensbotschaft und die Gleichberechtigung, die in dem Buch thematisiert werden. Es geht nicht darum einen Schuldigen zu finden, sondern eine Welt für alle, in der jeder gleichberechtigt leben kann, zu schaffen. Es geht darum eine Heimat zu schaffen, die für Wölfe, Drachen und Menschen ist.

Bei dem Ende bin ich zwiegespalten. Auf der einen Seite finde ich das Finale toll, weil es unblutig und ohne Kampf abgelaufen ist. Es fokussiert sich auf den Frieden und einen Kompromiss. Auf der anderen Seite finde ich das Ende zu schnell herbeigeführt und zu schnell abgehandelt. Es lief zum Schluss alles zu aalglatt ab. Und das finde ich schade, denn die Geschichte erstreckt sich über 3 Bände und dann läuft das Ende ohne Zwischenfall ab. Das hat für mich leider nicht so ganz zur Geschichte gepasst. Vor allem wenn man bedenkt wie engstirnig alle Parteien sind. Daher gibt es einen Punkt Abzug.

Die Geschichte hat mir wirklich gefallen. Ich mag die Idee der Geschichte von den zwei Geschwistern, die einen Wandel herbeiführen. Ich mag auch das Zusammenleben von Menschen, Drachen und Wölfen. Und auch das Setting ist einfach nur wunderschön und naturgetreu. Wer eine Geschichte über Gestaltwandler sucht, wird hier fündig.

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Veröffentlicht am 06.08.2022

Im Großen und Ganzen wirklich toll

A Reason To Hope (Intensive New-Adult-Romance von SPIEGEL-Bestsellerautorin Jennifer Benkau) (Liverpool-Reihe 2)
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Hanna fehlt ein Jahr ihres Lebens, ein Jahr hinter Gittern ohne Sozialkontakt. Dieses Jahr und der Vorfall überschatten Hannas Leben mehr als sie sich selbst zugestehen möchte. Ihr Traum mit ihrem Gesang ...

Hanna fehlt ein Jahr ihres Lebens, ein Jahr hinter Gittern ohne Sozialkontakt. Dieses Jahr und der Vorfall überschatten Hannas Leben mehr als sie sich selbst zugestehen möchte. Ihr Traum mit ihrem Gesang Geld zu verdienen scheint in weite Ferne gerückt zu sein. Denn wer will schon einen Ex-Sträfling unterstützen? Als sie Sawyer kennenlernt, der einen Pub betreibt und ihr die Chance gibt, kann sie ihr Glück kaum glauben. Zögerlich nimmt sie sein Angebot an. Die Beiden kommen sich Stück für Stück näher. Sie geben sich gegenseitig Halt und können ihre Probleme gemeinsam bekämpfen und überwinden.

Das Cover ist nichts Besonderes für einen New Adult Roman. Es ist in einem schönen Flieder gehalten. Zudem ziehen sich goldene Elemente durch das Cover, welches dem Cover das gewisse Etwas geben soll. Der Schreibstil ist locker, leicht, emotional und gleichzeitig humorvoll. Die Autorin schafft es tiefgreifende Themen aufzugreifen, sie aber nicht schwer oder erdrückend wirken zu lassen. Sie hat die perfekte Intensität aus meiner Sicht.

Hanna und Sawyer sind Beide authentische Charaktere, die liebenswert wirken. Beide haben einige Probleme, die sie zu bewältigen versuchen. Diese Probleme haben mit Ängsten, Drogen und Gewalt zu tun. Diese Probleme werden von der Autorin einfühlsam behandelt. Trotz dieser belastenden Probleme schaffen es die beiden Protagonisten sich einander anzuvertrauen und zu öffnen. Die dabei entstehende Liebe wächst wie eine zarte Blume.

Auch wenn die Geschichte im Großen und Ganzen wirklich toll ist, so muss ich leider gestehen, dass die Geschichte auch einige Durststrecken hat, die langatmig sind. Ich musste mich dabei erwischen, wie ich grob über die Seiten geflogen bin, weil es mich einfach nicht mehr gepackt hat. Und das finde ich echt schade. Denn dieses Buch ist wirklich toll.

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Veröffentlicht am 18.07.2022

Der Abschluss der Reihe ist zwar vorhersehbar, aber sehr gut gelungen

Die Stadt ohne Wind
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Da auf Arka nach wie vor der Fluch lastet, macht sie sich auf den Weg in ihre Heimat – nach Arkadien. Dort möchte sie mehr darüber erfahren. Jedoch ist sie nervös, denn sie weiß nicht wie die Amazonen ...

Da auf Arka nach wie vor der Fluch lastet, macht sie sich auf den Weg in ihre Heimat – nach Arkadien. Dort möchte sie mehr darüber erfahren. Jedoch ist sie nervös, denn sie weiß nicht wie die Amazonen sie aufnehmen werden. Werden sie sie als Freund oder Feind empfangen? Lastyanax fühlt sich von Arka im Stich gelassen und hintergangen. Er wird von ihr mit dem Problem in der Stadt ohne Wind allein gelassen, obwohl die Beiden eigentlich ein gutes Team sind. Er findet jedoch schnell andere Verbündete, die ihm zur Seite stehen. Alkander schmiedet derweil munter weiter Pläne, die auch scheinbar aufgehen.

Das Cover ist einfach nur wunderschön. Ich liebe diese Schlichtheit mit schwarz und weiß und dann die goldenen Elemente, die dem Cover eine gewisse Eleganz geben. Es passt einfach hervorragend zur Geschichte. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und sehr fantasievoll. Sie hat ein großes Talent fürs Wordbuilding und für das Setting. Die Welt ist auf der einen Seite groß gedacht, aber auf der einen Seite auch sehr simple gehalten. Sie hat eine fabelhafte magische Welt erschaffen, die zum Entdecken nur so einlädt.

Die Charaktere sind sehr verschieden. Arka ist ein junges Mädchen, welches selbstbewusst und vor allem sehr eigen ist. Sie fühlt sich allein gelassen und fremd. Vor allem aber hat sie immer einen frechen Spruch auf der Zunge, den sie das ein oder andere Mal sicherlich bereut hat. Daneben gibt es Lastyanax. Er schießt schon mal gerne über das Ziel hinaus. Beide verbindet ihre ehrliche und neugierige Art. Vor allem die Dialoge zwischen den Beiden sind göttlich. Das ist genau mein Humor.

Jedoch muss ich gestehen, dass ich Lastyanax in diesem Teil leider ziemlich nervig finde. Er kann nicht für sich selbst einstehen und bekommt auch nichts ohne fremde Hilfe auf die Reihe. Und Phyrra ist genau das krasse Gegenteil von ihm. Sie ist super von sich selbst überzeugt und leider viel zu oft einfach nur drüber. Arka hingegen konnte wieder auf ganzer Linie punkten. Ihren Weg und ihre Entwicklung finde ich beachtlich.

Die Geschichte ist zwar gerade zum Ende hin sehr vorhersehbar, aber dennoch hat sie mir wirklich gut gefallen. Das ganze Konstrukt ist in sich aufgegangen. Ich finde die Geschichte spannend, sie steckt voller Überraschungen und zeigt, dass man für das, was man möchte, kämpfen muss. Man bekommt halt nichts im Leben geschenkt. Vor allem muss man für die gesellschaftlichen Strukturen kämpfen und auch den Weg einleiten. Die Autorin schafft es gesellschaftskritische Themen sowie politisch kritische Sachverhalte gekonnt in die Geschichte einzuweben.

Der Abschluss der Reihe ist zwar vorhersehbar, aber sehr gut gelungen. Die Autorin hat in dem Setting eine Geschichte voller wichtiger Themen angereichert und durch die Charaktere zum Leben erweckt.

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Veröffentlicht am 18.07.2022

Unterhaltsam

Der Eisblumengarten
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Jess stößt zufällig auf einen jungen Komapatienten im Krankenhaus. Sie schreibt ihm Geschichten und liest sie ihm vor. Dabei erzählt sie ihm eine Geschichte von einem Eisblumengarten, in dem sie einen ...

Jess stößt zufällig auf einen jungen Komapatienten im Krankenhaus. Sie schreibt ihm Geschichten und liest sie ihm vor. Dabei erzählt sie ihm eine Geschichte von einem Eisblumengarten, in dem sie einen Jungen namens Owen trifft. Dieser überreicht ihr ein kostbares Geschenk: Eine Eismuschel. Diese heilt Jess auf unerklärliche Weise, sodass sie ein normales Mädchen sein kann. Doch der Preis ist sehr hoch, denn der Eisblumengarten sowie Owen fangen an zu schmelzen. Kann sie den Prozess aufhalten?

Das Cover ist wunderschön. Ich mag den dunkelblauen Hintergrund mit den hellblauen Blumenelementen sehr gern. Das Cover zieht einen magisch in seinen Bann. Der Schreibstil ist flüssig und leicht. Vor allem schreibt der Autor sehr jugendlich, sodass die Sachverhalte einfach und auf den Punkt geschildert werden.

Jess ist ein junges Mädchen, welches unter einer Hautkrankheit leidet, die sie daran hindert bei Tageslicht ohne Montur rauszugehen. Der kleinste Sonnenstrahl verbrennt ihre Haut. Aus diesem Grund muss sie stets voll bekleidet raus gehen. Wenig verwunderlich ist, dass sich die Kinder von ihr abwenden. Denn alles, was nicht „normal“ ist, wird abgestoßen.

Jess und ihr soziales Umfeld wird sehr detailliert beschrieben. Man kann sehr gut ihre Einsamkeit und auch ihren Frust spüren. Sie tut einem unheimlich leid. Denn seien wir mal ehrlich: Kein Mensch sollte so leben müssen. Ihre Mutter versucht zwar das Beste aus der Situation zu machen, doch selbst sie kann Freundschaft nicht ersetzen. Umso schöner wird die Geschichte als sie Owen kennenlernt. Und auch das Ende lässt hoffen.

Die Krankheit von Jess wird in dem Buch in den Vordergrund gestellt. Dabei geht der Autor sehr sensibel mit der Krankheit um. Er beschreibt Jess‘ Leben und Alltag inkl. Krankenhausbesuche und dem Unterricht zu Hause. Dabei ist der Arzt sowie der ein oder andere Lehrer nicht unbedingt ein Sympathieträger, wodurch Jess‘ Lage nochmal deutlich verschlechtert wird. Trotz diesem tristen Alltag schafft es der Autor Licht in Jess‘ Leben zu bringen.

Ich finde es schön wie der Autor die verschiedenen Themen in die Geschichte einwebt. Vor allem das Thema Freundschaft liefert der Geschichte die nötige Wende, die sie braucht. Denn Jess‘ Leben bekommt endlich wieder einen Sinn und eine Bedeutung. Sie kann endlich voller Hoffnung nach vorne blicken und kann die Eintönigkeit hinter sich lassen.

Das Setting mit dem Eisblumengarten hat mir richtig gut gefallen. Ich konnte mir die Eislandschaft sehr gut vorstellen. Vor allem Owen hat mir gut gefallen. Denn dieser ist ähnlich wie Jess von der Einsamkeit geplagt. Zusammen erleben die Beiden eine tolle Zeit in einem wunderschönen Eisgarten, der vor Farben und Vielfalt nur glänzt.

Es gibt jedoch einen Kritikpunkt, der mich auch immer wieder zum Nachdenken angehalten hat. Ich war mir teilweise nicht sicher, ob die Geschichte rund um den Eisgarten wirklich Jess‘ Erlebnis ist, oder ob es nur eine Geschichte in einer Geschichte ist. Diese Verschachtelung von Geschichten hat es mir unglaublich schwer gemacht die Grenzen zu erkennen, wodurch ich öfter mal kurz nachdenken musste, was jetzt Wirklichkeit und was Fantasie ist.

Ansonsten hat mir das Buch sehr gut gefallen. Es ist unterhaltsam und schafft Verständnis für Kinder mit unliebsamen Krankheiten, die von der Gesellschaft zu Unrecht verstoßen werden.

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