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Veröffentlicht am 04.01.2019

Starkes Setting und tolle Story

Mortal Engines - Krieg der Städte
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Inhalt:

Das Buch handelt von Hester Shaw, die durch Valetine ihre Eltern verliert und selbst dabei zu Schaden gekommen ist. Aus Rache verfolgt sie Valentine nach London und als sie denkt, dass sie kurz ...

Inhalt:

Das Buch handelt von Hester Shaw, die durch Valetine ihre Eltern verliert und selbst dabei zu Schaden gekommen ist. Aus Rache verfolgt sie Valentine nach London und als sie denkt, dass sie kurz davor ist, ihr Ziel zu erreichen, kommt ihr Tom in die Quere.

Die beiden werden aus London „entsorgt“ und so beginnt auch die lange Reise der Beiden. Sie kämpfen sich durch die Außenlande und begegnen dort Anna Fang. Diese hilft Ihnen, verfolgt aber auch ihre eigenen Ziele. Sie gehört zu den Antitraktionisten und kämpft gegen Städte wie London.

In der Zwischenzeit wird in London Medusa zum Leben erwacht. Eine tödliche Maschine aus vergangenen Zeiten, die dem 60-minütigen Krieg zugeschrieben wird. Sie wird auch an der Kleinstadt Bayreuth getestet und soll im Anschluss auch an den Antitraktionisten angewendet werden. Doch dies wissen gewisse Personen zu verhindern.

Auch ein Geschichtsstrang wird der Tochter von Valentine zugeschrieben. Denn diese ist gegen die Bewegung von London, ihrem Vater und dem Oberbürgermeister. So kommt es, dass sie sich mit einem Gehilfen und der Historikergilde gegen eben diese auflehnt.

Zum Schluss kommt es zum großen Finale, bei dem London in die Knie gezwungen wird.

Charaktere:

Hester ist eine Rebellin, die es sich zur Lebensaufgabe gemacht hat ihre Eltern zu rächen. So verfolgt sie Valentine mit dem Ziel ihn auszulöschen. Sie freundet sich auf ihrer Reise mit Tom an und lernt wahre Freundschaft – sogar Liebe kennen.

Tom ist ein Gehilfe der Historiker-Gilde, dessen bescheidenes Leben aus Langweile und Eintönigkeit bestimmt wird. So erlebt er durch Hester das Abenteuer seines Lebens. Er ist ein sympathischer junger Mann, der seine Wertvorstellungen niemals über Board wirft und stets versucht das Richtige zu tun.

Valentine ist der mögliche Vater von Hester. Wobei das nicht zu 100% bestätigt wurde. Er hat jedoch auch eine andere Tochter, dessen Aufmerksamkeit stets ihr gilt – neben seinem Ziel London nach vorne zu bringen. Erst durch seine Tochter wird er angehalten darüber nachzudenken, was er da eigentlich tut und so wendet sich dann auch das Blatt zum Schluss für ihn und seinen Charakter.

Cover:

Ich liebe das Cover von London als fahrende Stadt mit Hester auf der anderen Seite. Es zeigt wie imposant es wohl sein muss, wenn Städte vor einmal mobil werden. Auch die Farbgebung finde ich richtig schön und dazu im Kontrakt der rote Schal – Hesters Markenzeichen.

Schreibstil:

Das Buch lässt sich echt gut lesen. Die Kapitel haben genau die richtige Länge, damit keine Details untergehen. Auch springen die verschiedenen Kapitel oder Abschnitte zwischen den Personen hin und her, wodurch man Einblick in alle Sichtweisen erhält. Die gesamte Geschichte wird somit von allen Seiten gut beschrieben.

Meinung:

Ich habe zuerst den Film im Kino gesehen und mir im Anschluss sofort das Buch gekauft und gelesen. Ich finde es total schade, dass das Buch und der Film so krass voneinander abweichen. Das Alter von bspw. Tom und Hester ist im Buch deutlich jünger. Hester ist auch entstellter als im Film dargestellt. Katherine ist braunhaarig und stirbt am Ende. Valentine ist nicht das Übel, sondern der Oberbürgermeister selber. Anna Fang ist nicht auf der Suche nach Hester, sondern deren Begegnung ist zufällig. Ich finde es wirklich schade, dass sich die Filmindustrie nicht an die Bücher halten kann.

Aber um ehrlich zu sein, finde sowohl das Buch als auch den Film echt gut. Für mich war es das erste Buch in einem solch technisch dominierten Setting. Mir haben beide Varianten auf ihre Art und Weise wirklich gefallen. Ich werden auf jeden Fall die Bücher weiterlesen, da mir Hester und Tom echt ans Herz gewachsen sind. Ich bin wirklich gespannt wie es mit den beiden weitergeht.

Veröffentlicht am 09.11.2018

Super Fortsetzung!

Royal: Eine Krone aus Alabaster
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Die Story knüpft nahtlos an den ersten Teil an. Tatyana ist unter den letzten 12 Kandidatinnen. Sie wird gegenüber Phillip zunehmend misstrauischer. Er hat sie vergessen lassen, was sie gesehen bzw. erlebt ...

Die Story knüpft nahtlos an den ersten Teil an. Tatyana ist unter den letzten 12 Kandidatinnen. Sie wird gegenüber Phillip zunehmend misstrauischer. Er hat sie vergessen lassen, was sie gesehen bzw. erlebt hat. Jedoch zu ihrem Schutz, was sie natürlich nicht weiß und er sie auch nicht wissen lässt. Zwischen ihr und Phillip ist es auch das reinste hin und her. In einer Sekunde stößt er sie von sich und in der nächsten Sekunde können die beiden sich nicht näher sein. Aber zum Glück hat sie Erica und Claire für ihre seelische Unterstützung. Auch Henry weicht ihr nicht mehr von der Seite. Es stellt sich heraus, dass er nicht nur Humor hat, sondern auch ein guter Gesprächspartner ist. Die beiden trainieren in ihrer Freizeit, wodurch Tanya Selbstverteidigung lernt. Das macht Phillip natürlich rasend eifersüchtig. Immer wieder kommt es zu Meteoritenschauer, von denen man weiß, dass sie keine sind. Zu guter Letzt wird sie dann auch noch schwer verletzt.

Ich bin echt gespannt was es ist. Ich finde dieses Buch auch wieder sehr gelungen. Ich liebe den Schreibstil von Valentina Fast. Sie hat so eine Leichtigkeit in ihrem Schreibstil, wodurch sich die Bücher in einem Zug quasi lesen lassen. Auch die Geschichte gefällt mir sehr gut. Ich bin schon gespannt wie es ausgehen wird.

Veröffentlicht am 18.07.2018

Sehr gefühlvoll.

Ohne ein einziges Wort
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Es handelt von Sarah, die in ihrer Jugend einen schweren Autounfall hatte bei dem die Freundin ihrer Schwester ums Leben kam. Zusätzlich hat sie ihre eigene Schwester verloren, die seit diesem Vorfall ...

Es handelt von Sarah, die in ihrer Jugend einen schweren Autounfall hatte bei dem die Freundin ihrer Schwester ums Leben kam. Zusätzlich hat sie ihre eigene Schwester verloren, die seit diesem Vorfall nicht mehr mit ihr redet. Aus diesem Grund flüchtet Sarah in die USA zu ihrem besten Freund. Dort baut sie sich ein neues Leben auf und lernt einen neuen Mann kennen. Dieser betrügt sie aber, woraufhin sie wieder in die Heimat zurückkehrt. Dort lernt sie dann Eddie David kennen, mit dem sie eine wundervolle Woche verbringt. Dann fliegt dieser in den Urlaub und meldet sich nie wieder, woraufhin Sarah auf die Suche nach ihm geht. Bald stellt sich heraus, dass Eddie David der Bruder des verstorbenen Mädchens ist. Eddie David kommt damit leider nicht klar und so beschließen beide einen Schlussstrich zu ziehen. Was zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar war ist, dass die beiden Nachwuchs erwarten. Zum Schluss kamen die beiden dann doch noch zusammen. Happy End eben. Liest sich sehr gut. Man fühlt richtig mit beiden mit.

Veröffentlicht am 18.07.2018

Tolle Geschichte rund um die (Halb-)Götter

Helden des Olymp 1: Der verschwundene Halbgott
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Ich liebe Bücher, die von übernatürlichen Kräften handeln. Vor allem aber mag ich Geschichten, die von Göttern handeln. Die Reihe kommt nach den Percy Jackson Büchern. Man kann die Bücher aber auch ohne ...

Ich liebe Bücher, die von übernatürlichen Kräften handeln. Vor allem aber mag ich Geschichten, die von Göttern handeln. Die Reihe kommt nach den Percy Jackson Büchern. Man kann die Bücher aber auch ohne die anderen Bände lesen. Denn man kommt gut ins Buch rein.
An manchen Teilen war das Buch ein bisschen schleppend. Aber alles in allem lässt es sich super lesen.

Inhalt:
Jason (Sohn von Jupiter/Zeus) erinnert sich an nichts mehr - nicht einmal an seinen Namen. Leo und Piper scheinen zwar seine Freunde zu sein, aber auch das kann er nicht mit Sicherheit sagen. Die Götter haben sich abgekapselt und eine nicht ganz unwichtige Göttin wird gekidnappt. Die Mission scheint simpel. Als die 3 sich auf die Suche begeben, stellen sich ihnen jedoch einige Hürden und Herausforderung in den Weg.
Lasst euch überraschen. Es lohnt sich. Für dieses Buch gibt es 4 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 12.09.2021

Leider enttäuschend, auch wenn ich das Potential enorm finde

Das Reich der Asche - Realm Breaker 1
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Die Welt hängt am seidenen Faden. Nur Corayne kann scheinbar alle retten, denn in ihren Adern fließt das Blut der alten Cor. Nur mit ihr können die Spindeln im Reich geschlossen und versiegelt, wenn nicht ...

Die Welt hängt am seidenen Faden. Nur Corayne kann scheinbar alle retten, denn in ihren Adern fließt das Blut der alten Cor. Nur mit ihr können die Spindeln im Reich geschlossen und versiegelt, wenn nicht sogar zerstört, werden. Auf ihrer Reise begleiten sie zahlreiche Charaktere, die aus diversen Schichten und Berufsgruppen kommen.

Das Cover gefällt mir richtig gut und lässt eine actionreiche Geschichte vermuten. Der Schreibstil selbst ist in Ordnung. Jedoch ist der Lesefluss im Buch ziemlich zäh, da sehr viele Fantasienamen vorkommen und man erst einmal ins Buch kommen muss. Man muss erst mal die gesamte Welt kennenlernen und die Begrifflichkeiten verstehen. Diese werden nämlich leider nicht ausführlich erklärt, sondern es wird davon ausgegangen, dass man Spindeln und der gleichen aus dem Kontext heraus versteht.

Die zahlreichen Charaktere machen das Geschehen nicht weniger anstrengend. Sie kommen zwar im Laufe der Geschichte erst als Gruppe zusammen, jedoch fiel es mir persönlich schwer den Überblick zu behalten. Vor allem weil man auch nicht wirklich viel über die Charaktere erfährt und sie somit eher weniger im Gedächtnis durch bspw. Eigenheiten bleiben. Es sind aus meiner Sicht zu viele Charaktere.

Corayne an-Amarat ist eine junge Frau, die unter den Machenschaften ihrer Mutter und dem unbekannten Vater leidet. Sie ist nicht bereit für ihren Traum zu kämpfen und lässt sich leicht beeinflussen. Sie ist dennoch der Schlüssel zur Rettung des Reiches. Andry Trelland ist der Knappe, der stets loyal und ehrlich ist. Sorasa Sarn ist eine Assassine, die nur auf ihren Vorteil bedacht ist. Sie ist tödlich und kennt die Gefahren der Welt. Domacridhan ist der Unsterbliche, der weit über 500 Jahre alt ist. Er hat unvorstellbare Kräfte, die seine Artgenossen jedoch nicht zur Rettung einsetzen wollen. Er ist jedoch gewillt das Reich zu retten. Valtik ist die Hexe, die permanent in Rätseln spricht, die scheinbar keinen Sinn ergeben. Sie kann die Zukunft vorhersagen. Es gibt noch ein paar mehr Charaktere, die eine Rolle spielen.

Das Setting ist großartig. Die Welt ist sehr groß und weit gedacht. Die detaillierte Beschreibung der Orte gibt ein gutes Bild vor Augen. Zudem gibt es eine Karte im Buch, die bei der Orientierung hilft. Die Welt ist zudem auch sehr komplex, sodass man sie erst kennenlernen muss, um sie überhaupt verstehen zu können. Das Wordbuilding ist ebenfalls super. Victoria Aveyard hat eine großartige und vor allem einzigartige Welt erschaffen, in der man sich schlichtweg verlieren kann und die einen in seinen Bann zieht.

Dennoch liest sich das gesamte Buch wie eine super lange Einleitung. Die Charaktere reisen unheimlich viel durch die Welt. Es hat mich ein wenig an der Herr der Ringe erinnert. Dort reisen sie ja auch tagelang durch die Gegend. Aus diesem Grund gibt es aus meiner Sicht relativ wenig Handlung. Dies finde ich sehr schade. Es ist irgendwie nicht wirklich etwas passiert. Somit gibt es auch so gut wie keine Spannung, die mich an das Buch fesseln könnte. Ich habe wirklich lange für das Buch gebraucht, da ich es unbedingt zu Ende lesen wollte. Ich finde die Reihe „Die rote Königin“ von Victoria Aveyard wirklich genial, daher habe ich mich auch riesig über dieses Buch gefreut. Jedoch konnte das Buch meinen Erwartungen nicht gerecht werden.

Das Potential ist auf jeden Fall vorhanden. Die Charaktere, die super verschieden sind und auch die Welt, die so groß und komplex ist. All dies gibt so viel Spielraum für die Geschichte. Aus meiner Sicht wurde das Potential nur leider nicht ausgeschöpft. Ich kann nur hoffen, dass der zweite Band deutlich besser wird. Ich erwarte einfach mehr Handlung und mehr Spannung.

Für mich ist das Buch leider enttäuschend, auch wenn ich das Potential inkl. der Welt und den Charakteren wirklich enorm finde.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere