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Veröffentlicht am 12.09.2021

Konnte mich leider nicht so emotional abholen wie erhofft

Free like the Wind
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Rae hat ein schlimmes Ereignis erlebt, welches sie gebrochen hat. Mit Hilfe ihrer Freunde Haven und Jax kämpft sie sich zurück ins Leben. Doch sie weiß nicht, was sie möchte und wie ihr Leben weitergehen ...

Rae hat ein schlimmes Ereignis erlebt, welches sie gebrochen hat. Mit Hilfe ihrer Freunde Haven und Jax kämpft sie sich zurück ins Leben. Doch sie weiß nicht, was sie möchte und wie ihr Leben weitergehen soll. Sie möchte sich voll auf sich konzentrieren und den Kopf frei bekommen. Daher beschließt sie durch den Nationalpark zu wandern, indem Haven und ihr Vater lebt. Da sie keine Erfahrung hat und der Park zu groß ist, ist es für sie zu gefährlich. Aus diesem Grund begleitet sie Cayden.

Das Cover gefällt mir wieder richtig gut. Für mich versprüht dieses Cover einen Hauch Kanada. Kiras Schreibstil ist sehr bildlich, sodass man sich mitten im Nationalpark fühlt. Das Buch lässt sich leicht und flüssig lesen. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Rae und Cayden erzählt, sodass man in beide Gefühlswelten eintauchen kann.

Das Setting im Nationalpark ist wieder wunderschön. Ich liebe diese Wald-Atmosphäre, die einen nach Kanada versetzt. Ich mag dieses blätterraschelnde Gefühl, welche Kira durch ihren Schreibstil vermittelt.

Rae ist eine sympathische junge Frau, die man direkt ins Herz schließt. Cayden hingegen ist der klassische Aufreißer-Typ, der tief im Inneren einen weichen Kern hat. Rae kennt man auch schon aus Band 1, daher empfiehlt es sich die Bücher der Reihe nach zu lesen. Die Bücher können jedoch auch unabhängig voneinander gelesen werden, da sie in sich abgeschlossen sind.

Die Entwicklung von Rae wird zum Großteil durch Cayden beeinflusst. Sie entwickelt sich eher

durch Umwelteinflüsse, statt aus eigener Kraft von innen heraus. Das finde ich etwas schade, denn ich hatte von Rae es einfach anders erwartet. Sie wirkte auf mich immer stark und selbstbewusst. Cayden hat für mich einen regelrechten Selbstzerstörungstrieb, den Rae durchbricht. Für mich waren die beiden Entwicklungen, die sich gegenseitig beeinflussen irgendwie erzwungen. Es kam mir nicht so natürlich vor, sodass ich irgendwie keine emotionale Bindung aufbauen konnte. Es konnte mich einfach emotional nicht berühren.

Der Einstieg in die Geschichte ist mir ziemlich schwer gefallen. Für mich hat es sich ziemlich gezogen. Erst ab dem Nationalpark wurde ich mit der Geschichte etwas wärmer. Das Kanada-Feeling kam zwar auf, aber die Emotionen blieben bei mir leider aus.

Kira hat eine Geschichte voller Schuldgefühle und Ängste geschrieben, die jedoch nicht zu schwer belasten. Sie schafft es wichtige Themen so anzusprechen, sodass sie immer noch leicht wirken. Dennoch werden sie aus meiner Sicht nicht so gut durch die Charaktere transportiert wie ich es mir erhofft hatte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.08.2021

Sehr viel Potential, nicht vollends ausgeschöpft

Zane gegen die Götter, Band 2: Feuerhüter
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Zane, seine Freunde und seine Verwandten verstecken sich vor den rachsüchtigen Maya-Göttern. Doch die Götterkinder brauchen dringend seine Hilfe. Bedingt dadurch, dass Zane seine Abenteuer aufgeschrieben ...

Zane, seine Freunde und seine Verwandten verstecken sich vor den rachsüchtigen Maya-Göttern. Doch die Götterkinder brauchen dringend seine Hilfe. Bedingt dadurch, dass Zane seine Abenteuer aufgeschrieben hat, sind nun auch andere Götter-Kinder auf den Radar der Maya-Götter gewandert. Und als wenn das nicht ausreichen würde, werden die Götter-Kinder auch noch entführt. Zane und seine Freunde müssen handeln. Dabei erfährt er, dass sein Vater hingerichtet werden soll. Er setzt alles dran seinen Vater und die anderen Götter-Kinder zu retten.

Das Cover gefällt mir wieder richtig gut. Er lässt keine Wünsche offen. Er zeigt, was man in dem Buch erwarten kann. Vor allem finde ich das Cover sehr cool mit der Fledermaus, die oben abgebildet ist. Der Schreibstil ist flüssig, aber der Humor ist etwas gewöhnungsbedürftig und trifft nicht so ganz auf meinen Humor. Es wirkt etwas erzwungen.

Zane wuchs ohne seinen Vater auf, daher ist seine Neugier nur allzu verständlich. Vor allem aber ist er durch sein verkrüppeltes Bein gehandicapt, wodurch ihm das Leben Zitronen gegeben hat. Aber Zane ist kein Kind von Traurigkeit. Er macht aus seinen Zitronen Limonade und versucht das Beste aus seinem Leben herauszuholen. Eigentlich ist er zufrieden mit seinem Leben, wenn da nicht diese eine Lücke wäre, die er gerne füllen würde.

Nach dem guten Auftakt in Band 1 hatte ich gehofft, dass es genauso spannend weiterging. Aber leider braucht die Geschichte sehr lange um in Fahrt zu kommen. Vor allem gibt es aus meiner Sicht zu viele Wiederholungen in Bezug auf Band 1. Das finde ich leider schade und hat mir den Einstieg ins Buch ziemlich erschwert, da es mich einfach nicht in seinen Bann ziehen konnte. Dies zieht sich locker über das erste Drittel des Buches und macht es so sehr langatmig und vor allem uninteressant. Man wartet förmlich auf neue und spannende Handlungen. Vor allem sind gerade die ersten Szenen und Handlungen sehr überlegt und nicht wie gewohnt spontan und chaotisch. Das geschieht erst im letzten Drittel. Da konnte ich das Buch dann auch nicht mehr aus der Hand legen. Es kommt eine Wendung nach der Anderen. Die Spannung packt einen und man wird nahezu in die Geschichte eingesaugt.

Ich liebe Geschichten über Götter so sehr. In der Regel findet man in den Geschichten Götter aus der griechischen und römischen Mythologie. Die Maya-Götter sind hingegen eher seltener vorzufinden. Daher ist dieses Buch umso spannender und mysteriöser. Jedoch werden die Götter hier sehr abstrakt mit merkwürdigen Charaktereigenschaften dargestellt. Das ist mir teilweise ein Ticken zu viel. Vor allem würde ich mir mehr Informationen zu den Göttern wünschen, die ihre Eigenarten mehr hervorgehen und etwas mehr Hintergrundinformationen, um sie besser zu verstehen. Vor allem aber wünsche ich mir, dass die Maya-Götter mehr in den Vordergrund rücken. Diese werden innerhalb der Geschichte eher wie Nebencharaktere behandelt.

Die Geschichte hat sehr viel Potential, was aus meiner Sicht nicht vollends ausgeschöpft wurde. Man hätte sich gerade auch zu Beginn die Wiederholung bzw. Zusammenfassung von Band 1 schenken können. Das hat einfach zu viel Platz eingenommen. Ich hätte gerne mehr Abenteuer und Action.

Ich hoffe sehr, dass es in Band 3 spannender und mysteriöser wird.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.07.2021

Erste Liebe in einer völlig fremden Welt

Wild like a River
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Haven lebt mit ihrem Vater in einem kanadischen Nationalpark. Sie ist dort relativ abgeschottet und weit von der Zivilisation entfernt, sodass ihr der Umgang mit anderen Menschen schwer fällt. Dennoch ...

Haven lebt mit ihrem Vater in einem kanadischen Nationalpark. Sie ist dort relativ abgeschottet und weit von der Zivilisation entfernt, sodass ihr der Umgang mit anderen Menschen schwer fällt. Dennoch fühlt sie sich dort zu Hause und genießt die Natur und wilden Tiere. Eines Tages begegnet sie Jackson, der mit seinen Freunden Urlaub im Nationalpark macht. Jedoch beginnt die Begegnung mit einem Unfall, bei dem Jackson und seine Freunde Hilfe brauchen. Ab diesem Vorfall stellt Jackson Havens Welt auf den Kopf.

Das Cover gefällt mir richtig gut. Es ist einfach nur wunderschön. Die Farben sind sehr harmonisch. Man fühlt regelrecht das Flair von Kanada im Cover. Der Schreibstil von Kira ist angenehm und leicht. Das Buch lässt sich flüssig lesen. Die Geschichte wird aus der Sicht von Haven und Jackson erzählt. Ich mag es, wenn die Geschichten aus beiden Perspektiven erzählt werden, denn so kann man beide Charaktere besser verstehen. Ihre Gedanken und Gefühle sind einfach besser nachvollziehbar.

Haven ist mir gerade zu Beginn doch etwas suspekt. Ich wusste nicht so recht, was ich von ihr halten soll. Sie kam mir irgendwie zurückgeblieben und super naiv vor. Verdenken kann man es ihr irgendwie nicht, wenn sie so abgeschottet aufgewachsen ist. Im Laufe der Geschichte konnte ich sie zwar besser verstehen, aber dennoch ist sie mir an vielen Stellen zu naiv und unwissend. Irgendwie passte es nicht zu ihrer neugierigen Art. Auch als sie für das Studium in die Stadt zieht, muss ich gestehen, dass ich viele Fremdscham-Momente hatte. Das ist mir als Leserin schon stellenweise unangenehm gewesen wie sie sich verhalten hat.

Jackson hingegen konnte mich von der ersten Sekunde an begeistern. Er ist ein bodenständiger Mann, der im Hier und Jetzt lebt. Ich finde es richtig süß wie er sich gegenüber Haven verhält. Er ist einfühlsam und nimmt Rücksicht. Er ist super sympathisch und seine Geduld ist einfach nur bewundernswert.

Die Geschichte ist an für sich sehr schön. Es ist eine leise und ruhige Liebesgeschichte, die sich langsam entfaltet. Es ist eine Geschichte über die erste große Liebe, bei dem Jemand alles zum ersten Mal erlebt. Vor allem ist es eine Geschichte über eine zwischenmenschliche Beziehung, bei der Beide sehr respektvoll miteinander umgehen. Das hat mir richtig gut gefallen.

Jedoch konnte ich mit Haven nicht richtig warm werden. Für mich gibt es einfach zu viele Fremdscham-Momente. Haven ist mir einfach zu naiv und weltfremd, obwohl sie neugierig ist. Sie wirkt schlau und dennoch begriffsstutzig. Ich wurde mit ihr einfach bis zum Ende nicht richtig warm. Auch das Ende ist aus meiner Sicht zu schnell erzählt gewesen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.06.2021

Es ist ein Manga, der ein wenig auch abseits der Geschichte spielt.

Naruto 24
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Rock Lee eilt zur Hilfe und verschafft Naruto Zeit. Auch Gaara kommt zum Kampf hinzu und hilft, wobei er noch vorher auf der anderen Seite gekämpft hat. Währenddessen versucht Naruto Sasuke zu finden. ...

Rock Lee eilt zur Hilfe und verschafft Naruto Zeit. Auch Gaara kommt zum Kampf hinzu und hilft, wobei er noch vorher auf der anderen Seite gekämpft hat. Währenddessen versucht Naruto Sasuke zu finden. Der Kampf mit Orochimarus Gefolgsleuten geht auf seinen Höhepunkt zu.

Das Cover gefällt mir leider dieses Mal nicht so gut. Ich finde es irgendwie schlicht. Es spiegelt auch nicht so richtig den Inhalt wider. Der Zeichenstil ist gewohnt gut. Jedoch finde ich, dass die Geschichte etwas in die Länge gezogen wird und man Sasuke einfach keinen Schritt näherkommt. Es wirkte auf mich wie ein Lückenfüller-Band.

Der Kampf ist dennoch sehr gut und auch originell. Allein wie die Knochen sich formen ist schon ein Spektakel für sich.

Ich finde das Geheimnis rund um Lee richtig klasse. Er ist einer meiner liebsten Charaktere. Ich mag seine ganze Art. Wobei er mir in vielen Situationen Leid tut.

Es ist ein Manga, der ein wenig auch abseits der Geschichte spielt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.06.2021

Buch für Zwischendurch, welches jedoch nicht zu sehr in die Tiefe geht

Pretty Dead. Wenn zwei sich lieben, stirbt die Dritte
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Sarah ist das It-Girl der Schule. Doch ihr Schicksal wird auf dem Herbstball mit ihrem plötzlichen Tod besiegelt. Ihr Tod wird schnell als Mord eingestuft. Doch wer steckt dahinter? Chase, Sarahs Freund, ...

Sarah ist das It-Girl der Schule. Doch ihr Schicksal wird auf dem Herbstball mit ihrem plötzlichen Tod besiegelt. Ihr Tod wird schnell als Mord eingestuft. Doch wer steckt dahinter? Chase, Sarahs Freund, und Brooke, Sarahs Freundin, sind heimlich bereits ein Paar. Sarah hatte den Beiden ein Ultimatum gestellt, bevor sie ihre Beziehung öffentlich machen können. Doch ihr Tod kommt ihnen nun in die Quere und würde ein falsches Licht auf die Beiden werfen.

Das Cover gefällt mir richtig gut und lässt direkt eine Dreiecksbeziehung vermuten. Der Schreibstil ist locker und leicht. Der jugendliche Schreibstil wird in der Einteilung der Kapitel deutlich, die aus der Sicht der Charaktere beschrieben wird. Während der Geschichte habe ich selbst versucht das Rätsel zu lösen.

Brooke kam mir gerade zu Beginn sehr schüchtern vor, wahrscheinlich weil sie im Schatten ihrer Freundin steht. Dieser Eindruck verfliegt jedoch im Laufe der Geschichte und zeigt eher ein Mädchen, welches sich diplomatisch während der Intrigen bewegt. Chase ist der Ball-König und somit der Star der Schule. Er ist ein einfühlsamer und romantischer Junge, der ebenfalls unter den Machenschaften von Sarah leidet.

Die Geschichte rund um Brooke und Chase kann man wohl als süße, aber auch als unglückliche Liebesgeschichte bezeichnen. Besonders süß sind die Gesten mit den Papier-Kranichen. Die Geschichte rund um Sarah ist eher erschreckend. Es muss schon viel im Leben schief laufen, um so zu werfen. Ich muss gestehen, dass mir die Machenschaften von Sarah teilweise zu überspitzt sind. Vor allem wundert es mich, dass sie es über eine so lange Zeit aufrechterhalten kann und es scheinbar auch Niemand bemerkt. Vor allem weil ihr Verhalten alles andere als normal ist. Es war auch leider nicht wirklich für mich nachvollziehbar wie es möglich ist, dass die ganzen Schicksale der einzelnen Personen so eng miteinander verstrickt sind. Das hat bei mir zu der einen oder anderen Verwirrung geführt.

Gerade zu Beginn habe ich mich mit der Geschichte etwas schwer getan. Ich konnte leider keinen Zugang zu den Charakteren finden. Sie waren mir zu distanziert und sie hatten zu wenig Ecken und Kanten. Sie wirkten sehr mechanisch auf mich. Erst im Laufe der Geschichte konnte ich einen Draht zu ihnen finden. Jedoch nicht zu allen Charakteren. Es ist aus meiner Sicht eine etwas merkwürdige Zusammensetzung der Charaktere.

Mir persönlich hat es gefallen, wie falsche Fährten innerhalb der Geschichte gelegt wurden und man somit in die Irre geführt wurde. Es ist gut, dass es nicht direkt zu Beginn klar ist, was hinter dem Tod von Sarah steckt. Das Ende hat mich auch vollkommen überrascht. Damit hätte ich einfach überhaupt nicht gerechnet.

Die Geschichte beinhaltet zahlreiche Geheimnisse und sehr viele Lügen, die sich auf jeden Einzelnen auswirkt. Es ist ein schönes Buch für Zwischendurch, welches jedoch nicht zu sehr in die Tiefe geht.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere