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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.01.2021

Das Buch konnte mich nicht in seinen Bann ziehen

Mister Secret
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Meinung

Asha ist die jüngere Schwester von Eden, die in diesem Band auf die Suche nach ihrem Mister Right ist. Doch die Suche nach dem richtigen Mann gestaltet sich alles andere als einfach, denn Asha ...

Meinung

Asha ist die jüngere Schwester von Eden, die in diesem Band auf die Suche nach ihrem Mister Right ist. Doch die Suche nach dem richtigen Mann gestaltet sich alles andere als einfach, denn Asha hat eine Checkliste, die jeder Mann erfüllen muss. Die Kriterien sind jedoch nicht so einfach zu erfüllen. Frustriert, dass sie noch keinen perfekten Mann gefunden hat, legt sie eine Dating-Pause ein. Als sie auf Professor Feelgood im Internet stößt, wittert sie ihre berufliche Chance und möchte sein Buch für ihren Arbeitgeber gewinnen. Als der Deal endlich in der Tasche ist und sie die Lektorin werden soll, steht auch das erste Kennenlernen an. Doch Professor Feelgood ist kein Unbekannter für Asha.

Das Cover von Band 2 gefällt mir genauso gut wie von Band 2. Es lässt eine heiße und romantische Geschichte erahnen. Auch der Schreibstil von Leisa ist wieder toll. Das Buch lässt sich flüssig lesen und ist auch sehr humorvoll.

Asha ist eine absolute Romantikerin und Träumerin. Ihre Checkliste ist so utopisch, dass es wenig verwunderlich ist, dass sie keinen Mann findet. Als sie dann eine Dating-Pause einlegt und ihren Fokus auf die Arbeit legt, wird es spannender. Sie möchte endlich den nächsten Schritt in ihrer Karriere gehen. Dabei verbeißt sie sich sosehr an den Gedanken, dass es schon sehr krampfhaft wirkt. Sie braucht unbedingt ein riesen Projekt. Dabei ist ihr alles Recht. Professor Feelgood wirkt sehr unnahbar und auch gefühlvoll. Doch als er mit Asha in Kontakt gerät verflüchtigt sich dieser erste Eindruck.

Mir hat die erste Message des Buches sehr gut gefallen: Nichts im Internet scheint so wie es ist. Die Fantasie, die Professor Feelgood anregt, entspricht nicht der Realität. Damit ist dann auch die erste Bombe geplatzt. Aber damit ist dann leider auch der Zauber des Buches gebrochen. Ich hatte gehofft, dass die Identität von Professor Feelgood noch länger geheim bleibt. Denn im ersten Buch war dies der Fall und das hat mir so gut gefallen. Hier ist das Feeling für mich sehr schnell abgeflaut.

Irgendwie konnte mich die Geschichte nicht in ihren Bann ziehen, was ich sehr schade finde. Vor Allem weil mir der erste Band so gut gefallen hat. Doch ich mag einfach keine Charaktere, die sich konstant streiten, sich gegenseitig sticheln und sich anmotzen. Und das obwohl sie sich eigentlich zueinander hingezogen fühlen. Das hat für mich irgendwie nicht so ganz zusammengepasst. Es sollte wohl das Motto „Was sich liebt, das neckt sich“ dargestellt werden, aber irgendwie kam das für mich nicht so rüber. Dieses ständige hin und her zwischen den Beiden hatte für mich leider einen großen Nerv-Faktor, sodass ich auch wenig Sympathie für die Beiden entwickeln konnte.

Die Nebencharaktere haben mir wiederum sehr gut gefallen. Sie haben das Buch sehr aufgelockert und für viele schöne Momente gesorgt, die aber leider die Hauptgeschichte nicht verbessert haben.

Nach Band 1 habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut, jedoch konnte mich das Buch nicht in seinen Bann ziehen, was ich sehr schade finde, denn der Schreibstil ist wirklich toll. Für Band 3 schraube ich auf jeden Fall meine Erwartungen runter.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.01.2021

Leider konnten mich in diesem Buch die Emotionen nicht erreichen

Wie die Stille vor dem Fall. Erstes Buch
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Meinung

Landon ist der gutaussehende Junge, den alle mögen und um den sich alles dreht. Shay hingegen ist das schüchterne nette Mäuschen. Als die Beiden aufeinandertreffen, wetten sie, dass sie den anderen ...

Meinung

Landon ist der gutaussehende Junge, den alle mögen und um den sich alles dreht. Shay hingegen ist das schüchterne nette Mäuschen. Als die Beiden aufeinandertreffen, wetten sie, dass sie den anderen in sich verliebt machen. Um ihr Ziel zu erfüllen, müssen die Beiden zwangsläufig Zeit miteinander verbringen. Und dabei kommen sie sich nicht nur näher, sondern sie helfen sich gegenseitig.

Das Cover ist wie die anderen Cover von Brittainy sehr künstlerisch angehaucht und jedes gefällt mir auf seine Art und Weise sehr gut. Das Buch lässt sich wie auch die anderen Bücher sehr flüssig lesen. Lediglich die Geschichte konnte mich in diesem Fall nicht vom Hocker hauen.

Das ist das erste Buch der Autorin, das mir nicht gefallen hat. Leider konnten mich in diesem Buch die Emotionen nicht erreichen. Ich konnte mit den Charakteren nicht warm werden. Besonders Landon war für mich sehr oberflächlich, wohingegen Shay sehr naiv wirkte.

Irgendwie hatte ich auch das Gefühl, dass mich das Buch irgendwie runterzieht. Es waren einfach schwierige Themen, die in dem Buch thematisiert wurden, die auf mich bedrückend wirken. Es geht um Depressionen und schlechte Eltern-Kind-Beziehungen. Irgendwie war die Grundstimmung in dem Buch immer passiv oder bedrückend. Aus meiner Sicht gibt es kaum Höhen für die Charaktere. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass noch ein weiterer Teil folgt. Ich werde den zweiten Teil auf jeden Fall lesen und hoffe, dass es besser wird.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.01.2021

Leider enttäuschend

Sweet like you
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Cassie ist sehr erfolgreich in ihrem Job und der nächste Deal soll ihre Beförderung sein. Aus dem Grund möchte sie auch eigentlich nur ungern nach Honey Springs zur Testamentseröffnung fliegen. Doch sie ...

Cassie ist sehr erfolgreich in ihrem Job und der nächste Deal soll ihre Beförderung sein. Aus dem Grund möchte sie auch eigentlich nur ungern nach Honey Springs zur Testamentseröffnung fliegen. Doch sie kommt nicht drum herum. Doch vor Ort erwartet sie die Überraschung ihres Leben: sie erbt einfach alles und soll zudem noch übergangsweise Bürgermeisterin werden. Geschockt und überfordert möchte sie am liebsten direkt abreisen, doch sie hat ein schlechtes Gewissen gegenüber ihrer verstorbenen Tante. So beschließt sie die drei Wochen in Honey Springs zu bleiben. Dabei steht sie jedoch drei Herausforderungen gegenüber: sie arbeitet weiterhin an dem großen Deal für ihre Beförderung, sie kümmert sich um die Farm und sie übernimmt das Bürgermeisteramt. Und als wenn das nicht ausreichend genug ist, stolpert auch noch die Liebe über ihre Füße.

Das Cover gefällt mir echt gut. Es ist es ruhig und hat natürliche Farben. Der Schreibstil von Robyn Neeley ist angenehm. Das Buch lässt sich flüssig lesen. Das Setting in Honey Springs ist einfach nur traumhaft schön – allein die Farm am See ist eine Idylle.

Zu Beginn wirkt Cassie wie eine selbstbewusste knallharte Karrierefrau, doch in Honey Springs bröckelt dieser Eindruck. Sie ist zurückhaltend und lässt sich von den Bürgern veräppeln. Nick ist ein ruhiger und hilfsbereiter Kleinstadt-Mensch, der sein Leben in Honey Springs genießt und für seinen Traum von einer eigenen Farm hart arbeitet.

Der Ort Honey Springs ist echt süß gemacht. Alles hat in irgendeiner Form einen Bezug zu Honig. Gefühlt jedes Geschäft hat in seinem Namen eine Verbindung dazu. Die Bürger scheinen sehr stolz auf ihren Honig zu sein. Wobei die wenigsten von ihnen überhaupt in der Honig-Branche sind. Mir hat auch der Zusammenhalt der kleinen Stadt sehr gut gefallen – auch wenn ich das für äußerst unrealistisch halte. Aber die Vorstellung davon hat mir sehr gut gefallen.

Jedoch haben mich die meisten Bewohner schlichtweg auf die Palme gebracht. Ich finde es einfach nicht gut wie Mobbing hier so lächerlich dargestellt wird. Es soll der Eindruck vermittelt werden, dass die Einwohner ihre neue Bürgermeisterin auf die Schüppe nehmen. Doch ich finde, dass die Aktionen teilweise einfach viel zu weit gehen. Vor allem Beas Verhalten kann ich nicht gut heißen. Das ist Mobbing und üble Nachrede. Das hat mir leider überhaupt nicht gefallen. Vor allem hat Cassie es keinem Menschen übel genommen, obwohl man sie mehr als nur gedemütigt hat. Man sollte doch meinen, dass wenn einen die anderen Menschen nicht wollen und es eh nur eine Übergangslösung ist, dass man dann einfach sagt: Gut, dann eben nicht. Und dann seine Sachen packt und weggeht. Aber Cassie hat das alles über sich ergehen lassen, ohne dass sie sich beschwert hat oder es Konsequenzen gegeben hat.

Leider konnte mich auch die Liebesgeschichte nicht in seinen Bann ziehen. Das lag zum einen an Cassie, denn sie macht zuerst einen super selbstbewussten Eindruck. Ich hatte mich irgendwie auf einen verbalen Schlagabtausch zwischen ihr und den Einwohnern oder Nick gefreut. Aber leider wirkte sie eher wie eine Person ohne eigene Meinung. Sie hat einfach immer brav alles gemacht, was man ihr gesagt hat. Sie war irgendwie aus meiner Sicht nicht sie selbst. Und Nick konnte ich einfach gar nicht verstehen. Zuerst hat er einen riesen Hass auf Cassie und Etta, weil ihm die Farm nicht vermacht wurde. Ist halt nun mal so, dass die Familie erbt. Das ist jetzt keine große Überraschung. Das merkt er auch irgendwann, dass Cassie gar nichts für diese Situation kann, sondern Etta ihr Testament erstellt hat. Dann fühlt er sich zu ihr hingezogen, will ihr helfen und nahe sein. Dann kochen wieder alte Gefühle auf und dann mag er sie wieder. Das war gefühlt ein ständiges hin und her. Das hat mich leider ziemlich genervt.

Die Geschichte mit der Katze finde ich zwar irgendwie witzig, aber es wurde einfach viel zu übertrieben dargestellt.

Ich hatte mich so sehr auf das Buch gefreut, aber leider war es für mich ein Reinfall. Cassie tat mir einfach nur Leid. Ich finde auch die Aktionen nicht lustig. Aus meiner Sicht hätte man das viel witziger lösen können – ohne dass es gleich wie Mobbing oder Demütigung wirkt. Für mich war es leider kein Wohlfühlbuch.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.08.2020

Heftig und beklemmend

Nur noch ein einziges Mal
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Als Lily Ryle kennenlernt, scheint sie ihren Traum zu leben und ihre Kindheit und somit Atlas vergessen zu haben. Doch die Vergangenheit holt sie mit großen Schritten ein. Als Ryle von Lilys Vergangenheit ...

Als Lily Ryle kennenlernt, scheint sie ihren Traum zu leben und ihre Kindheit und somit Atlas vergessen zu haben. Doch die Vergangenheit holt sie mit großen Schritten ein. Als Ryle von Lilys Vergangenheit erfährt, scheint in Ryle die Sicherung durchzubrennen und er verletzt Lily mehr als nur einmal. Auch wenn er immer wieder Besserung gelobt, so scheint sich keine Besserung einzustellen. Dennoch liebt sie ihn, bis sie eines Tages auf Atlas trifft. Sie kämpft sich von da an tapfer durchs Leben und versucht wieder die Kontrolle über sich und ihr Leben zu erlangen.

Leider gibt der Klappentext keinen Hinweis auf das Thema häusliche Gewalt, was ich wirklich schade finde. Denn Personen, die solche Fälle eventuell erlebt haben, sollten definitiv gewarnt werden, sodass keine alten Wunden aufgerissen werden. Denn in diesem Buch wird völlig unzensiert dieses Thema behandelt und auch beschrieben. Ich hatte teilweise ein richtig beklemmendes Gefühl bei den Szenen, auch wenn ich selbst davon nicht betroffen bin. Aber ich saß hier schon sehr sprachlos und war wirklich berührt.

Das Buch hat mich wirklich sehr geschockt und auch emotional getroffen. Ich kann wirklich nicht sagen, dass ich das Buch gerne gelesen bzw. gehört habe. Ich fand es schon sehr beängstigend. Ich persönlich kann es mir einfach nicht vorstellen bei Jemand zu bleiben, der mich so behandelt. Aber das ist halt eben auch von Person zu Person unterschiedlich. Und jede Person hat da sicherlich ihre eigenen Beweggründe. Aber für mich war das Buch wirklich nichts. Ich fand es nicht schön.

Ich weiß, dass das Thema keine leichte Kost ist und auch sicherlich nicht tot geschwiegen werden soll. Aber dennoch möchte ich es einfach nicht in einem Buch lesen. Für mich ist das Lesen ein Ausgleich zum Alltag und da möchte ich entspannen. Wenn ich was Schlechtes hören oder sehen will, mache ich mir die Nachrichten an.

Daher kann ich das Buch leider nicht empfehlen. Ich werde es sicherlich aber nochmal mit einem anderen Buch von Colleen Hoover versuchen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.07.2020

Fragen über Fragen

Rebell
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Meinung



Willow ist eine junge Studentin, die sich in Noah verliebt hat. Dann bei ihrem Date kommt es zu einem Unfall und Willow sieht sich gezwungen mit Bo in die Spiegelwelt zu reisen, um Noah sein ...

Meinung



Willow ist eine junge Studentin, die sich in Noah verliebt hat. Dann bei ihrem Date kommt es zu einem Unfall und Willow sieht sich gezwungen mit Bo in die Spiegelwelt zu reisen, um Noah sein Leben zu retten. Dort lauern jedoch Gefahren auf sie, mit denen sie so nicht gerechnet. Zudem muss sie sich der Frage stellen, wem sie eigentlich vertrauen kann und wie sie wieder zurückkommt.



Das Cover ist echt schön, sodass ich das Buch gekauft habe, weil es mich einfach angesprochen hat. Der Klappentext ist leider wenig aussagekräftig, sodass ich mich auch sehr auf das Buch gefreut habe. Der Schreibstil ist locker und auch eher jugendlich gehalten, was auch super zur Geschichte passt.



Die Geschichte spielt in unserer Welt und in einer sogenannten Spiegelwelt, in der im Grunde alles anders läuft. Aber besonders viele Informationen zur Spiegelwelt, den Spieglern, den Seelenzwillingen oder den Rebellen bekommt man nicht. So bleibt die Welt und alles was dazu gehört nach wie vor ein Geheimnis.



Willow ist für ihr Alter schon ziemlich naiv und auch ihr Verhalten hat mich an einigen Stellen schon sehr gestört, sodass ich wenig Sympathie für sie aufbringen konnte. Sie ist halt teilweise richtig dumm einfach. An manchen Stellen hatte ich pure Fremdscham für sie. Sie hat die Gabe in den Augen anderer deren Spiegelbild zu sehen. Aber das Geheimnis warum sie das kann, wird einfach nicht gelüftet. Ich frage mich nach wie vor, was ihre Rolle eigentlich ist und warum sie so besonders ist.



Bo ist der mysteriöse Rebell, von dem wir so gut wie keine Informationen bekommen. Ich frage mich nach wie vor auf wessen Seite er tatsächlich steht. Er hat so viele Geheimnisse, dass es mich schon fast nervt.



Ich hoffe wirklich sehr, dass die weiteren Bücher das Ruder noch rumreißen. Denn die Geschichte hat definitiv das Potential dazu. Ich finde die Idee mit der Spiegelwelt großartig und dass es in beiden Welten einen Zwilling gibt. Doch es fehlen an allen Stellen Informationen. Ich habe das Gefühl, dass ich keinerlei Erkenntnisse nach dem Buch sammeln könnte. Ich tappe nach wie vor noch total im Dunklen und habe keine Ahnung wohin die Reise geht.



Die Geschichte war schlichtweg wirr und chaotisch. Ich habe nach wie vor keine Idee in welche Richtung sich das entwickeln soll. Es kommt mir auch leider wie ein unvollendetes Buch vor. Irgendwie hat es für mich zu wenig Struktur. Ich habe auch das Gefühl mich irgendwie im Kreis zu drehen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere