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Veröffentlicht am 20.11.2022

War ok, mehr leider nicht

Alabasterball
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Amy hat auf Umwegen eine Einladung für den Alabasterball bekommen. Sie muss ihre Schwester finden, die letztes Jahr an dem Ball teilnahm und nie zurückgekehrt ist. Mit der Einladung erhält sie wunderschöne ...

Amy hat auf Umwegen eine Einladung für den Alabasterball bekommen. Sie muss ihre Schwester finden, die letztes Jahr an dem Ball teilnahm und nie zurückgekehrt ist. Mit der Einladung erhält sie wunderschöne Ballkleider und ein Ticket auf die Insel Kallystoga. Dort angekommen tanzt sie sich von Geheimnis zu Geheimnis und stellt den Ball und die Gastgeber in Frage. Irgendwas geht auf der Insel vor sich, was jenseits der Vorstellungskraft liegt. Auf der Suche nach ihrer Schwester lernt sie Matt kennen, der scheinbar mehr weiß, als er zugeben möchte.

Das Cover ist ein Traum. Es zeigt ein tanzendes Paar und versinnbildlicht den Alabasterball. Durch die angedeuteten Scheiben wird auch schon ersichtlich, dass der Ball alles andere als ein Traumfest ist. Der Schreibstil ist angenehm und leicht. Die Autorin schreibt bildlich und fantastisch. Sie kreiert ein traumhaftes Setting mit der Insel Kallystoga, die mystisch und geheimnisvoll zugleich ist.

Amy ist eine junge Frau, die eine Einladung zum Alabasterball erhalten hat. Leider hat ihre eifersüchtige Schwester die Einladung und das Kleid genommen und ist zum Ball. Doch statt sauer auf ihre Schwester zu sein, ist sie eher besorgt und möchte wissen, was mit ihrer Schwester geschehen ist. Sie ist selbstlos und nicht nachtragend. Sie ist eher fürsorglich. Sie ist vor allem auch willensstark. Sie setzt alle Hebel in Bewegung, um zum Ball zu kommen. Darüber hinaus ist sie neugierig und mutig, denn nur so kann sie auf der Insel dem Geheimnis näher kommen.

Ich bin gut in die Geschichte reingekommen, denn die Geschichte beginnt spannend und geheimnisvoll. Jedoch muss ich gestehen, dass sich dieser Eindruck bei der Ankunft auf der Insel schnell ändert. Denn ab hier plätschern viele Ereignisse schlichtweg vor sich hin. Zudem wird die Geschichte auch leicht wirr. Ich hatte das Gefühl, dass die Autorin zu viel wollte und es nicht richtig geordnet bekommt. Für mich hat ein wenig der rote Faden gefehlt. Teilweise war die Geschichte auch ein wenig wirr, sodass ich nicht richtig folgen konnte.

Das Potential der Geschichte war aus meiner Sicht auf jeden Fall da und die Geschichte hat auch super spannend angefangen, doch bei Ankunft auf der Insel nahm die Geschichte eine Wendung, die mir nicht mehr so gut gefallen hat.

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Veröffentlicht am 20.11.2022

Dieser Manga lässt mich mit gemischten Gefühlen zurück.

Eniale & Dewiela 01
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Eniale und Dewiela sind Engel und Teufel und sollten sich eigentlich nicht mögen. Doch die Beiden sind Freunde. Ihre gemeinsame Leidenschaft für Shopping, Luxus und Beauty verbindet die Beiden. Doch sie ...

Eniale und Dewiela sind Engel und Teufel und sollten sich eigentlich nicht mögen. Doch die Beiden sind Freunde. Ihre gemeinsame Leidenschaft für Shopping, Luxus und Beauty verbindet die Beiden. Doch sie sind auch wie ein altes Ehepaar und können Streitereien vom Zaun brechen und aus Mücken Elefanten machen. Dabei können sie auch über das Ziel hinaus schießen. Daher kommt es immer wieder zu apokalyptischen Ereignissen, die sicherlich zu vermeiden gewesen wären.

Das Cover ist witzig gestaltet und hat mich auch neugierig auf die Geschichte gemacht. Der Zeichenstil ist super. Ich kenne von Kamome bereits Atelier of Witch Hat, welcher mir sehr gut gefällt, sodass ich Eniale und Dewiela lesen musste.

Eniale ist ein Engel. Sie ist spontan und handelt überstürzt. Dewiela ist eine Teufelin, die stets mit einem Hintergedanken handelt. Beide verbindet die Leidenschaft für Fashion, Luxus und generell den angenehmen Dinge im Leben.

Leider sind die Beiden total drüber. Das merkt man direkt auf der ersten Seite, denn da geht schon ein unnötiger Streit um Lidschatten los. Klar, der Klappentext lässt sowas vermuten. Aber dass es in diesem Ausmaß stattfindet, habe ich nicht gedacht. Gerade auch weil ich Atelier of Witch Hat lese, hatte ich wohl eine andere Erwartungshaltung gegenüber Eniale und Dewiela.

Dennoch ist der Manga bis zu einem gewissen Grad unterhaltsam. Der Zeichenstil ist einfach super und stellt die Situationen super dar. Das macht das ein oder andere überspitze Thema wett. Eniale und Dewiela tun viele dumme und unüberlegte Dinge, um Probleme zu lösen, die eigentlich kein Problem sein sollten. Sie sind wohl noch am Anfang ihrer Engel- bzw. Teufel-Karriere.

Dieser Manga lässt mich mit gemischten Gefühlen zurück. Ich werde auf jeden Fall weiterlesen. Mal gucken wie sich die Beiden entwickeln und was im nächsten Band geschieht.

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Veröffentlicht am 20.11.2022

Einstiegsschwierigkeiten

Book of Night
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Charlie ist eine gewöhnliche Betrügerin, die ihr Leben umkrempeln will. Sie arbeitet aktuell als Barkeeperin und versucht ihrer Vergangenheit zu entkommen. Vor allem versucht sie sich von den Akteuren ...

Charlie ist eine gewöhnliche Betrügerin, die ihr Leben umkrempeln will. Sie arbeitet aktuell als Barkeeperin und versucht ihrer Vergangenheit zu entkommen. Vor allem versucht sie sich von den Akteuren des Schattenhandelns zu distanzieren, was nicht so einfach in einer Bar ist. Spätestens als eine Gestalt aus der Vergangenheit auftaucht und ihre Welt ins Chaos stürzen lässt, merkt Charlie, dass sie vor ihrer Vergangenheit nicht weglaufen kann. Und ehe sie sich versieht ist sie wieder mittendrin.

Das Cover konnte mich direkt in seinen Bann ziehen. Ich mag die dunklen Farben mit der goldenen Schrift. Diese Kombination lässt das Cover geheimnisvoll wirken. Der Mond passt hervorragend zur Geschichte und auch der leichte Effekt mit der Nacht in der Mitte macht es mystisch. Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen. Holly hat ein Talent fürs Schreiben von Dialogen und das Erschaffen von fantastischen Settings. Das Buch lässt sich im Grunde auch flüssig lesen, jedoch gibt es viele Begriffe, die einfach nicht erklärt werden und über die ich jedes Mal gestolpert bin. Diese Begrifflichkeiten wurden erst im Laufe der Geschichte klar. Wobei ich gestehen muss, dass ich bei dem einen oder anderen Begriff immer noch nicht weiß, was es sein soll.

Charlie ist eine Antiheldin, mit der ich nicht direkt warm werden konnte. Es hat eine Weile gedauert um sie zu verstehen und ihre Handlungen nachzuvollziehen. Sie hat nicht unbedingt positive Eigenschaften, sodass man mit ihr direkt sympathisiert. Sie ist ein eher dickköpfiger Mensch, der sehr viele falsche Entscheidungen trifft. Und das obwohl sie eigentlich gar nicht so dumm ist. Was mir gut an ihr gefallen hat, ist ihre mutige und furchtlose Art. Sie ist neugierig und ist gegenüber der Schattenwelt offen.

Charlie zu verstehen bzw. ein Gefühl für sie zu bekommen hat ziemlich lange gedauert. Es gibt immer wieder Kapitel, die in die Vergangenheit von Charlie springen. Diese sind hilfreich, um sie besser zu verstehen. Vor allem wird ihre Umwelt dadurch greifbarer. Jedoch haben diese Szenen die Geschichte nicht nach vorne gebracht. Es hat die Geschichte sogar immer wieder unterbrochen.

Das Thema der Schattenwelt hat ebenfalls ein wenig gedauert, bis ich es greifen konnte. Leider wird kaum etwas zur Welt erklärt, sodass man ahnungslos durch die Geschichte wandert und Stück für Stück ein wenig mehr erfahren hat. Jedoch hat das auch zur Folge gehabt, dass ich sehr aufmerksam lesen musste, damit ich auf keinen Fall eine wichtige Information verpasse.

Die Idee der Schattenwelt hat mir jedoch sehr gut gefallen. Ich finde die Vorstellung, dass man einen lebendigen Schatten hat echt spannend. Und ich bin auch schon auf den zweiten Band gespannt. Denn zum Schluss des Buches hat es mich dann doch gepackt. Gerade das letzte Drittel konnte das Ruder nochmal rumreißen. Denn da kommt die ganze Geschichte erst so richtig in Fahrt und es wird auch spannend, sodass ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht.

Auch wenn ich Einstiegsschwierigkeiten in das Buch und die Schattenwelt hatte, so hat mir die Idee sehr gut gefallen. Ich hatte lediglich mit der Umsetzung und Charlie meine Probleme.

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Veröffentlicht am 13.11.2022

Konnte mich leider nicht überzeugen

Proof of Hope
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Aurora hat mit ihren Geschwistern die Treuetest-Agentur Proof of Love gegründet. Das Unternehmen läuft so gut, dass sie einen Investor brauchen, um mit dem Unternehmen zu expandieren. Auf der Suche nach ...

Aurora hat mit ihren Geschwistern die Treuetest-Agentur Proof of Love gegründet. Das Unternehmen läuft so gut, dass sie einen Investor brauchen, um mit dem Unternehmen zu expandieren. Auf der Suche nach einem geeigneten Investor begegnet Rory Elijah. Ihr erstes Treffen ist eine Katastrophe und dennoch hat Elijah einen Narren an Rory gefressen. Er findet sie faszinierend und möchte ihre Gunst gewinnen. Rory, die Berufliches von Privatem trennt, ist zunächst alles andere als begeistert von seinen Näherungsversuchen. Da Elijah die Agentur näher kennenlernen möchte und somit für eine gewisse Zeit dort arbeiten möchte, kommt Rory nicht um Elijah drum herum und muss sich eingestehen, dass er nicht nur ein guter Investor und Geschäftspartner ist.

Das Cover gefällt mir wirklich gut. Ich mag die Farben und die Skyline von New York. Der Schreibstil ist angenehm. Die Autorin hat sich beim Schreiben fürs Gendern entschieden. Ich verstehe den Gedankengang dahinter total, jedoch ist es beim Lesen eine gedankliche Stolperfalle. Es hat meinen Lesefluss echt gestört. Es liest sich an den Stellen einfach nicht flüssig. Vor allem tauchen diese gegenderten Wörter teilweise sehr oft auf. Teilweise auch mehrfach auf einer Seite. Für mich ist es das erste Buch, in dem gegendert wurde. Es ist leider nicht mein Geschmack beim Lesen.

Aurora, die Rory genannt wird, ist eine von drei Schwestern. Sie ist Teilhaberin von Proof of Love. Die große Liebe hat sie noch nicht gefunden. Eher im Gegenteil. Sie hüpft von einer Affäre oder von einem One Night Stand zum Nächsten. Sie hat einfach noch nicht den Richtigen gefunden bzw. noch kein Bedürfnis sich zu binden. Sie arbeitet diszipliniert und ehrgeizig. Darüber hinaus versucht sie eine gesunde Work-Life-Balance zu leben.

Elijah ist ein wahrer Workaholic, der sich gegen die Prinzipien von seinem Vater gestellt hat und sein eigenes Unternehmen gegründet hat. Er hilft Start Ups und versucht sie groß zu machen. Dabei prüft er jedes Unternehmen, indem er oder sein Mitarbeiter für eine gewisse Zeit im Unternehmen mitarbeiten. Wenn er hinter etwas steht, dann packt ihn sein Ehrgeiz und er setzt alle Hebel in Bewegung.

Wie schon oben erwähnt, gefällt mir der Schreibstil eigentlich ganz gut. Jedoch hat das Gendern meinen Lesefluss gestört, sodass ich es zum Teil mühsam fand zu lesen. Die Geschichte von Rory und Elijah verläuft für mich zu aalglatt. Das Zusammenkommen der Beiden verlief geradlinig ohne große Vorkommnisse. Und der eine Vorfall gegen Ende konnte sehr schnell aus der Welt geschafft werden. Irgendwie lief mir das einfach zu glatt. Da hat mir einfach die Spannung gefehlt und das mitfiebern mit den Beiden. Natürlich ist es klar, dass die Beiden zusammenkommen. Das ist ja typisch für diese Art von Geschichten. Aber der Weg dahin war einfach nur perfekt – zu perfekt.

Und auch Elijah als Charakter war mir zu sehr Nice Guy und weiße Weste. Da haben mir schlichtweg Ecken und Kanten gefehlt. Er hatte immer für alles und jeden Verständnis. Man konnte ihn im Grunde auch gar nicht großartig aus der Ruhe bringen. Und Rory ist für mich leider teilweise ein Widerspruch in sich gewesen. Ich fand sie echt sympathisch, jedoch hatte sie 2-3 Aussetzer, bei denen ich regelrecht Fremdschammomente hatte.

Aber es gibt natürlich auch positive Aspekte. Positiv hervorheben möchte ich, dass es keine typische Klischee-Liebesgeschichte ist. Ich finde sie teilweise echt originell. Das Kennenlernen der Beiden fand ich mega witzig. Und auch die Treuetest-Agentur Proof of Love gefällt mir richtig gut. Wobei mir da ein paar mehr Einblicke gefallen hätten. Ich mag auch die Schwestern sehr gerne und bin auch schon auf deren Geschichte gespannt.

Ich habe bis jetzt die Up all Night Reihe von April gelesen und habe die Bücher wirklich geliebt. Aber dieses Buch konnte mich leider nicht überzeugen. Ich freue mich dennoch auf den zweiten Band und hoffe, dass der mir besser gefällt.

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Veröffentlicht am 05.11.2022

Das Buch lässt mich mit gemischten Gefühlen zurück.

Clans von Cavallon (4). Das Vermächtnis der Zentauren
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Der letzte und finale Kampf naht und die Pegasus, Einhörner, Zentauren, Kelpies und Menschen müssen sich zusammenschließen. Denn nur so können sie ihre Welt retten und wieder in Frieden leben. Doch nach ...

Der letzte und finale Kampf naht und die Pegasus, Einhörner, Zentauren, Kelpies und Menschen müssen sich zusammenschließen. Denn nur so können sie ihre Welt retten und wieder in Frieden leben. Doch nach der Enthüllung von Lysander und Alexos sind die Clans in Aufruhr. Mitten in der Unruhe trifft die Nachricht ein, dass Dromego und seine Armee die Clans unterwerfen und töten wollen. Können sich die Clans zusammenschließen und um den gemeinsamen Frieden kämpfen?

Das Cover ist wieder wunderschön. Man sieht die Freie Stadt, wie sie brennt. Das Cover zeigt sehr gut, dass der finale Countdown angebrochen ist. Der Schreibstil ist flüssig und für das Alter entsprechend leicht. Wie in den vorherigen Bänden wird die Geschichte aus den Sichtweisen von Mensch Sam, Meermädchen Nixi, Zentaur Lysander und Pegasus Aquilla erzählt.

Ich finde es schön, dass wieder alle Charaktere aus den vorherigen Bänden dabei sind. Ich mag es auch wie die Geschichte zwischen den einzelnen Protagonisten hin und her springt. Jedoch erfolgt dieser Sprung häufig nach jedem Kapitel, was mir persönlich dann zu viel ist. Ich wurde dadurch einige Mal aus der Geschichte eines Charakters gerissen und in eine andere Geschichte geschoben. Zum Glück kommen zum Schluss alle zusammen, sodass dieses hin und her aufhört.

Die Geschichte geht direkt spannend weiter. Das Erzähltempo ist sehr hoch, da im letzten Band so wahnsinnig viel passiert und zum Ende gebracht werden muss. Für mich überschlugen sich leider die Ereignisse. Teilweise kam ich nicht hinterher. In der Mitte der Geschichte wurde es stellenweise aber auch langweilig oder langatmig. Für mich hat dieses Tempo leider nicht ganz gepasst.

Der Finalband ist geprägt von Kriegsstrategien, Bündnissen und einigen Schlachten. Die Autorin ist dabei auch nicht gerade zimperlich. Die einzelnen Protagonisten stecken oft in Schwierigkeiten oder schweben in Lebensgefahr. Mir persönlich hat das zwar gefallen und gibt der Geschichte ihre Realität. Jedoch bin ich mir nicht sicher, ob es für Kinder in dem Alter geeignet ist.

Das Buch lässt mich mit gemischten Gefühlen zurück. Das Ende hat mir jedoch gefallen, aber der Weg dahin trifft leider nicht meinen Geschmack.

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