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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.07.2019

Liebe die ausgetrieben wird!

The Love Exorcist 01
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Der Klappentext und das Cover konnten mich direkt begeistern und ich war neugierig, was genau ein Love Exorcist ist. Ich wurde nicht enttäuscht!
Der Manga konnte mit tollen Zeichnungen und einer mysteriösen, ...

Der Klappentext und das Cover konnten mich direkt begeistern und ich war neugierig, was genau ein Love Exorcist ist. Ich wurde nicht enttäuscht!
Der Manga konnte mit tollen Zeichnungen und einer mysteriösen, manchmal brutalen und unterhaltsamen Handlungen mich überzeugen.
Den Hauptcharakter Terris finde ich besonders gut von der Mangaka gezeichnet! Er glaubt nicht an die wahre Liebe und gemeinsam mit dem jungen Mädchen Nike-chan macht er sich auf die Jagd, um sie zu töten. Um ehrlich zu sein, erfährt man nicht besonders viel über Terris oder über das Hasenliebende Mädchen, das steht‘s an seiner Seite ist. Darum bin ich neugierig und hoffe, mehr über die beiden und insbesondere über Terris zu erfahren, denn mancher seiner Aussagen, lassen darauf schließen, dass alles einen besonderen Beweggrund für ihn hat.
Ich wüsste einfach gerne, warum er nicht an die wahre Liebe glaubt.

Das einzige Manko bei dem Manga ist für mich, dass die Handlung quasi aus drei einzelnen Kurzgeschichten besteht. Aufgrund des Klappentextes dachte ich, das Mei eine größere Rolle im Manga spielen würde, doch Fehlanzeige. Das empfand ich als schade, da ich nicht sonderlich der Fan von Kurzgeschichten bin, jedoch war das Ende von Band eins spannend, da noch ein weitere Love Exorcist auf einmal mit auf der Bildfläche erschienen ist.
The Love Exorcist ist mit drei Bänden eine abgeschlossen Reihe und in der 1. Auflage von Band eins ist eine ShoCo Card beigelegt.

Veröffentlicht am 20.06.2019

Wunderschöner Manga & mürrischer Drachenkönig

Die Legende von Azfareo 01
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Das Cover gefällt mir richtig gut, auf diesem sieht man Rukul und einen Drachen
Es geht um Drachen!! Ich habe mich so auf den Manga gefreut und wurde auch nicht enttäuscht.

Die Zeichnungen mag ich sehr, ...

Das Cover gefällt mir richtig gut, auf diesem sieht man Rukul und einen Drachen
Es geht um Drachen!! Ich habe mich so auf den Manga gefreut und wurde auch nicht enttäuscht.

Die Zeichnungen mag ich sehr, vor allem die von Rukul. Ich finde, ihr Charakter spiegelt sich in ihrem Äußeren wieder. Sie ist nett, fleißig und meist fröhlich und das sieht man einfach!
Leider mag ich die Zeichnungen von dem Drachen überhaupt nicht. Er hat einen viel zu kleinen Kopf für so einen großen Körper, da stimmen die Proportionen überhaupt nicht!

Rukul ist eine Priesterstochter, doch leider nicht so begabt wie ihre Schwester und somit gar nicht geeignet für dieses Leben. Darum fasst sie den Entschluss anders dem Königreich von Azfareo zu dienen, indem sie dem heiligen Drachen dient, denn laut einer Überlieferung geht es dem Land gut, solange es dem Drachen gut geht.
Zuerst hat sie Angst vor ihm, allein wegen seiner Gestalt und seiner harschen und temperamentvollen Art. Egal, wie oft er sie wegschickt oder gemein zu ihr ist, Rukul lässt sich nicht unterkriegen und lernt langsam den Dickschädel von einem Drachen gern zu haben.
Jedoch geht es Azfareo immer schlechter, woraufhin der König den Drachen töten will, da die Überlieferung nicht zu treffen. Rukul kann das unter keinen Umständen zu lassen.
Wird es ihr gelingen den Drachen zu beschützen?

Ich mochte Rukul einfach von Anfang an! Sie ist so eine tolle junge Frau und ich bin gespannt, wo die Reise sie und ihren Drachen noch hinführen wird.

Veröffentlicht am 20.06.2019

Süß & herzergreifend

Suddenly Forbidden (Gray Springs University 1)
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Vorweg: Die Geschichte trieft nur so voller Herzschmerz und Klisches. Wenn jemand dies nicht sonderlich mag, sollte besser die Finger von diesem Buch lassen.
Ich hatte nach langer Zeit noch mal Lust, genauso ...

Vorweg: Die Geschichte trieft nur so voller Herzschmerz und Klisches. Wenn jemand dies nicht sonderlich mag, sollte besser die Finger von diesem Buch lassen.
Ich hatte nach langer Zeit noch mal Lust, genauso ein Buch zu lesen und was soll ich sagen: ich bin total begeistert! Die Geschichte dreht sich um eine Dreiecksbeziehung, das Collage, Dates, Eis, Kindheitserinnerungen und Football.

Der Schreibstil von Ella Field war sehr angenehm, malerisch und detailliert. Die Seiten flogen einfach so an mir vorbei, ich habe es gar nicht richtig gemerkt, da war ich schon weit über die Hälfte von Suddenly Forbidden.
Die Erzählsicht der Kapitel sind jeweils aus Daisys oder aus Quinns Sicht verfasst. Manchmal gibt es Ausschnitte aus der Vergangenheit, wo wir die beiden als Kinder und später als Teenager kennen lernen. Ich habe diese Kapitel geliebt, da die Beziehung von Quinn und Daisy zauberhaft sind. Die Beziehung der beiden beginnt schon früh: Quinn sagt schon als kleiner Junge zu seiner besten Freundin, das er sie eines Tages heiraten werde. Ich mochte die Art, wie die beiden miteinander umgegangen sind, es wirkte so schön, dass ich mehrmals dachte, dass alles wie aus einem Märchen oder einem Traum geschrieben war.

Kommen wir zu Daisy, die ich direkt in mein Herz geschlossen habe. Sie ist das süße, naive Mädchen von nebenan, die gerne liest. Ich fand sie herrlich, da sie nicht eins dieser It-Girls oder Modepüppchen war – das hätte auch gar nicht zu der Geschichte gepasst.
Das einzige was mich ab und an genervt hatte an ihr, war das sie so oft geweint hat. Sie hatte sooft Tränen in den Augen, oder weinte hemmungslos – es war einfach too much.

Quinn verkörpert den Traum-Schwiegersohn einer jeden Mutter. Er ist nett, sieht gut aus und ist auch noch ein cooler Kerl, mit dem jeder abhängen will. Er ist ein Football-Ass und auf dem Collage mit Daisys und seiner ehemaligen besten Freundin mittlerweile zusammen. Vor allem die Kapitel aus seiner Kindheit waren total niedlich und süß – ich hab mein Herz an klein Quinn verloren!

Die Dreiecksbeziehung ist wirklich gut beschrieben und herübergebracht worden, jedoch muss ich betonen, dass ich mehrere Handlungen von Quinn nicht nachvollziehen konnte oder ich als viel zu spät empfand.

Veröffentlicht am 15.04.2019

Atemberaubender Thriller

Das Leben, das wir begraben
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Mein erstes Festa Buch und wow! Ich wusste ja, dass das Buch mehrere Literaturpreise gewonnen hat, doch war ich nicht darauf vorbereitet , wie einnehmend dieses Werk sein würde. Eskens Buch wurde mit einem ...

Mein erstes Festa Buch und wow! Ich wusste ja, dass das Buch mehrere Literaturpreise gewonnen hat, doch war ich nicht darauf vorbereitet , wie einnehmend dieses Werk sein würde. Eskens Buch wurde mit einem wunderbar passenden und düsteren Cover versehen, welches die Stimmung wiederspiegelt.

Der Schreibstil des Autors war einnehmend und berührend, öfters hatte ich Gänsehaut. Die Geschichte ist düster, mitreißend, verwirrend und an Schlaf war an dem Abend nicht mehr zu denken!

Joe Talbert ist Student, lebt alleine und bekommt keine Unterstützung von seiner Mutter – diese sorgt eigentlich nur für Probleme in seinem Leben. Joe war mir sofort durch seine selbstständige und mutige Art total symphytisch. Ebenso gefällt mir sein liebevolles Verhältnis zu seinem Bruder, welcher ein Handicap hat.Anfangs ist Joe von dem alten Mann Carl und seinen Taten angeekelt, doch schon bald darauf gewinnt die Neugier. So machen seine Nachbarin Lila und er sich auf und recherchieren auf eigene Faust, denn Carl Iverson ist sehr spärlich mit Informationen zu dem Mord an dem Mädchen. Jedoch machen private Probleme Joe immer wieder einen Strich durch die Rechnung, so dass er mit seiner Hausarbeit über den alten Mann kaum vorankommt.

Carl konnte ich nicht einschätzen. Genauso wie Joe, war ich mir nicht sicher, ob man ihm vertrauen konnte. Jedoch wollte ich unbedingt wissen, was es mit Carl und seinem Geheimnis auf sich hat. Nach und nach erzählt Carl aus seiner Vergangenheit und Joe weiß nicht mehr, was er glauben soll.

Das Buch hat mich durchgehend gefesselt, ich wurde in die Irre geführt und habe so mitgefiebert, um das Rätsel gemeinsam mit Joe zu lösen. Ich kann "Das Leben das wir begraben" jedem Thriller-Fan ans Herz legen!

Veröffentlicht am 13.04.2019

Trotz anfänglicher Schwierigkeiten, überraschend gut!

JOELEEN
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Das Cover mag ich, es zeigt die Hauptprotagonistin und dennoch bleibt durch die Blätterranken an den Seiten, genügend Spielraum für den Leser, um sich ein eigenes Bild von ihr zu machen.
„Joeleen – Vergeltung“ ...

Das Cover mag ich, es zeigt die Hauptprotagonistin und dennoch bleibt durch die Blätterranken an den Seiten, genügend Spielraum für den Leser, um sich ein eigenes Bild von ihr zu machen.
„Joeleen – Vergeltung“ ist das Erstlingswerk von der Autorin Vanessa Schöche, welches sie in ihrem eigenen Verlag herausbringt.
Ich muss gestehen, dass ich anfänglich Probleme hatte mit dem Schreibstil warm zu werden und dass man zu Beginn des Buches einfach in die Handlung hineingeworfen wurde.
Es passierte zu viel auf einmal und ich wusste gar nicht, wieso, wer die Guten und wer die Bösen sind. Jedoch legte sich das nach ein paar Kapiteln, als man mehr Informationen erhalten hat. Danach konnte ich den Rest des Werkes genießen und die spannende Atmosphäre, welche Schöche aufbaute, packte mich ein!

Joeleen wurde als Dämonenjägerin geboren. Zu Anfang des Romans erfährt man einiges aus ihrer Kindheit, das sie ihre Familie und ihr Zuhause verloren hat und sie sich nun mit ihrem Begleiter Djamain auf der Flucht befindet. Zuflucht findet sie ausgerechnet bei einem Dämon! Dieser zeigt ihr jedoch, dass nicht alle Dämonen schlecht sein müssen. Dennoch hat Joeleen sehr früh die Lektion gelernt, dass sie kaum jemanden trauen kann, doch denen sie traut, für diese Menschen würde sie alles tun. Dies erklärt auch ihr unterkühltes Verhalten gegenüber anderen, sie ist zurückhaltend, was ich sehr gut nachvollziehen konnte.
Mit und mit erlebt man den Wandel ihres Charakters, ich mochte es diese Entwicklung mit zu erleben. Die Auslöser und ihr Handeln waren nachvollziehbar und gut beschrieben. Sie ist eine starke, mutige junge Frau, welche sich das Ziel gesetzt hat, die Menschen vor den Dämonen zu retten. Dumm nur, wenn sie einem Dämonen verfällt – der auch noch ihr Feind ist!

Kommen wir nun zu meinem Lieblingscharakter: Iven ist gefährlich und bringt Joeleens Leben völlig durcheinander. Wobei, nicht nur ihres. Gott, bin ich diesem Charakter verfallen!
Obwohl er eine tödliche Gefahr für Joeleen darstellt, verfällt sie ihm immer mehr.
Für mich war Iven war für schwer zu durchschauen und dennoch fing ich an ihn zu mögen. Klammheimlich hat er sich in mein Herz geschlichen, ohne dass ich es bemerkt habe – und dann war es zu spät. Die Autorin hat regelrecht ein Händchen dafür ihre Charaktere tiefe zu verleihen!
Iven stellt Joeleens Gefühlswelt auf den Kopf und dennoch ist sie sich nicht sicher, ob sie ihm vertrauen kann. Das Zwischenspiel der beiden empfand ich als sehr unterhaltsam und gleichzeitig hat man so mitgefiebert und gehofft, dass die beiden sich finden. Trotzdem wusste man die ganze Zeit über, das Iven der Bösewicht ist.

Das Buch strotzt vor Fantasy, Romantik und Dramatik – ich hatte nicht in solch einem Ausmaß damit gerechnet. Ich war total begeistert, auch von den erfundenen Fantasywesen! Generell fand ich die Idee des Romans richtig gut, sie hat mich regelrecht mitgerissen, genauso wie die bildlichen Beschreibungen. Ich bin sehr gespannt darauf, wie sich ihre Geschichte sich weiter entwickelt und kann Band zwei kaum abwarten.