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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.07.2018

Ein toller Auftakt!

Dark Prince
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Cover: Unfassbar schön ?❤️! Die Spiegelfolie sieht fantastisch aus!
Inhalt: Florence lebt in einer der ärmeren Gegenden von London und bezahlt die Privatschule ihres Bruders Nike. Sie arbeitet in jeder ...

Cover: Unfassbar schön ?❤️! Die Spiegelfolie sieht fantastisch aus!
Inhalt: Florence lebt in einer der ärmeren Gegenden von London und bezahlt die Privatschule ihres Bruders Nike. Sie arbeitet in jeder freien Minute, um diese bezahlen zu können. Als sie ein halbes Kilo Kokain findet, will sie es schnellstmöglichst verkaufen. Doch statt ihres Ex Freundes Evan trifft sie auf einen mysteriösen Unbekannten in Evans Wohnung. Von dort an nimmt alles seinen Lauf.

Fazit: Den Beginn fand ich spannend und man will zugleich mehr wissen! Florence ist eine taffe, junge Frau, die einfach in der falschen Gegend aufgewachsen ist. Sie lässt sich von nichts und niemanden was sagen, auch nicht vom sogenannten Dark Prince. Diesem wird sein treuer Diener, Davies, den ich persönlich zum Dahinschmelzen fand, zur Seite gestellt. Florence wird von beiden Männern stark angezogen, und ich kann sie vollkommen verstehen?. Die Sprache ist ein wenig derb, was perfekt zur Story passt und die Autorin weiß die Sprache einzusetzen, wann sie passend ist und wann nicht. Ebenso sind die Sexszenen sehr gut beschrieben. Vor jedem Kapitel hat sich die Autorin einen Spruch aus einem Märchen einfallen lassen, was ich witzig fand und mich zum Schmunzeln brachte. Der Prolog war perfekt zum Einstieg. Die Beschreibung des Clubs und der Atmosphäre fand ich detailreich und gut beschrieben. Dann allerdings dauert es etwas bis die Geschichte wieder an Fahrt gewinnt. Es hat sich ein wenig in die Länge gezogen, was nicht heißt, dass es langweilig war. Das letzte Drittel war geheimnisvoll, facettenreich und actiongeladen. Ab dem Zeitpunkt konnte ich das Buch nicht beiseite legen.
Das Buch „Dark Prince“ ist düster und hat mich unweigerlich in seinen Bann gezogen... die Bad Boys eben. Ich freue mich schon darauf den nächsten Teil zu lesen! Von mir gibt es vier von fünf Akten ? ~ Steph

Veröffentlicht am 24.07.2018

Remember

Remember the Fun
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Cover: Erstmal, ich liebe Sonnenuntergänge! Ich bin jedes Mal fasziniert, wenn die Sonne hinter dem Horizont verschwindet und finde das Cover perfekt.
Inhalt: Zoey will ihren Ex – Freund Finn zurückgewinnen. ...

Cover: Erstmal, ich liebe Sonnenuntergänge! Ich bin jedes Mal fasziniert, wenn die Sonne hinter dem Horizont verschwindet und finde das Cover perfekt.
Inhalt: Zoey will ihren Ex – Freund Finn zurückgewinnen. Dieser ist allerdings in einer Beziehung mit ihrer besten Freundin Cass. Zusammen beschließen sie einen Road Trip zu einem Konzert ihres Lieblingssängers Gray zu machen. Mit an Bord kommen Jolie und Lucien, Cousin und Cousine von Finn. Ein aufregender Trip entlang der australischen Küste beginnt.
Fazit: Ich dachte, dieses Buch sei ein seichter Jugendroman. Locker und leicht zu lesen. Allerdings habe ich mich mächtig getäuscht. Zoey hat vor einem Jahr ihren älteren Bruder verloren, war auf Abwegen, hat sich äußerlich und innerlich verändert und sich von ihren Eltern und ihrem damaligen Freund abgewandt. Sie hat begriffen, dass sie Finn um jeden Preis zurückmöchte. Luc hat zu Beginn den klassischen »Stock im Arsch«, ist übel launig und versteht keinen Spaß. Zoey sieht es als Herausforderung ihn zu provozieren und wird gleichzeitig von seiner etwas düsteren Art angezogen. Jolie ist ein zuckersüßes 16 – jähriges Mädchen, die nahezu immer ein Lächeln auf den Lippen trägt und den Road Trip genießt. Luc und Zoey kommen sich in den Tagen näher als erwartet und sie spricht sich den Kummer von der Seele, der über ein Jahr an ihr nagt. Auch Luc hat sein Päckchen zu tragen und sie verstehen einander. Cass war mir am Anfang unsympathisch, vor allem, da sie mit Finn zusammengekommen ist, als Zoey eine schwierige Phase durchgemacht hat. Aber selbst die Freundinnen schaffen es sich auszusprechen. Zoey erinnert in einigen Rückblenden an ihren Bruder und wie viel Spaß sie gemeinsam hatten. Das letzte Drittel hat mich dermaßen schockiert, dass ich mit offenem Mund gelesen habe. Ich hatte mit allem gerechnet, aber nicht mit so einer Überraschung und dem Ende. Mit Tränen in den Augen habe ich die letzten Seiten verschlungen und die Botschaft verstanden: Remember the fun. Für mich vier von fünf Akten. ~ Steph

Veröffentlicht am 18.07.2018

Für Dark Romance Fans

Cold Princess
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Cover: Okay, ich muss sagen, ich habe mich sofort unsterblich in dieses Cover verliebt! Ich finde es ist einfach perfekt. #Coverfetischist.

Inhalt: Seraphina de Angelis lebt in Palermo, ist Mitte 20, ...

Cover: Okay, ich muss sagen, ich habe mich sofort unsterblich in dieses Cover verliebt! Ich finde es ist einfach perfekt. #Coverfetischist.

Inhalt: Seraphina de Angelis lebt in Palermo, ist Mitte 20, und gehört einer großen Dynastie an. Sie ist das Oberhaupt einer mächtigen Mafiafamilie und schwört sich Rache an demjenigen zu nehmen, der einst ihre Familie au dem Gewissen hatte. Madox gehört zum anderen Clan, der um Palermo kämpft, wurde in den USA zu einem Auftragskiller ausgebildet und hat sich in Seraphinas Leben infiltriert. Durch Erzählungen von Guiseppe (Madox Onkel), denkt er Seraphina habe seinen Vater getötet. Er will sie umbringen.

Fazit: Nachdem ich das Vorwort gelesen habe, habe ich mit »schlimmen« Szenen gerechnet, allerdings blieben diese aus. Vielleicht habe ich schon zu viele »brutale« Bücher gelesen, als wenn das mich schocken könnte.
Das Buch ist aus der Sicht des personalen Erzählers geschrieben (hauptsächlich aus Saphiras und Madox, aber auch andere Nebencharaktere bekommen ihren Moment). Ich lese diese Sicht selten, weil ich finde, dass die Ich – Perspektive einfach mehr Möglichkeiten gibt (Tiefe etc.). Eigentlich finde ich Erotikromane toll, aber die Handlung kann oft alleine stehen und der Sex dient nur zur Vertiefung und, um das Ganze interessanter zu machen. Bei Cold Princess ist es komplett anders, es könnte nicht ohne die Sexszenen auskommen. Dadurch rückt allerdings die Handlung selbst in den Hintergrund, was ich bei diesem Buch nicht schlimm finde. Die Charaktere haben meines Erachtens Tiefe. Saphira, die nie die Kontrolle verlieren möchte und Madox, der alles daransetzt, dass sie genau diese verliert. Sie harmonieren perfekt miteinander und man merkt, wie sich die Beziehung der beiden verändert. Seraphina, die den Schmerz liebt und sich in Madox Armen fallen lassen kann, habe ich durchgehend sympathisch gefunden. Ich fand es allerdings komisch, dass Madox seinen Onkel nie in Frage gestellt hat. Ihm alles glaubt, was er erzählt. Vieles wurde im Buch erklärt und dem Leser vorweg genommen.
Ich glaube, wäre die ein oder andere Sichtweise komplett weggelassen worden, hätte es zu mehr Überraschungsmomenten geführt. Dem Leser wurde somit die Chance genommen die Szenen selbst zu hinterfragen. Ihm wurde alles auf dem Präsentierteller serviert, was ich schade finde. Zum Schluss der Cliffhanger, meine größte Hassliebe. Ich muss sagen, ich habe genau mit diesem Schluss gerechnet, deswegen war es für mich keine Überraschung mehr. Erfrischend war, dass das Buch in Italien spielt. Die Stadt Palermo wurde wunderbar beschrieben und ich konnte es mir gut vorstellen, wie Saphira durch die Gassen schlenderte. Ich kann das Buch uneingeschränkt weiterempfehlen, wenn man sich für Dark Romance interessiert. Aufgrund meiner Kritikpunkte 4 von 5 Akten.

Veröffentlicht am 18.07.2018

Für Fabelliebhaber

Der Papagei, der alles wusste und nichts konnte
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Cover: Es wirkt frisch und sommerlich. Der Titel ist mir sofort ins Auge gesprungen.

Inhalt: Das Buch hat knapp 120 Seiten und wunderschön gestaltete Zeichnungen. Es werden Weisheiten erzählt und anschließend ...

Cover: Es wirkt frisch und sommerlich. Der Titel ist mir sofort ins Auge gesprungen.

Inhalt: Das Buch hat knapp 120 Seiten und wunderschön gestaltete Zeichnungen. Es werden Weisheiten erzählt und anschließend erklärt.

Fazit: Der indische Autor Prem Rawat stellt in dem Buch verschiedene Fabeln vor. Am Ende davon wird die Lektion sozusagen erläutert. Ich bin schon seit Kleinauf ein Fabelfan und fand die Weisheiten wunderbar vermittelt. Besonders die Tierfabeln hatten es mir angetan. Zudem ist das Buch wunderschön illustriert mit verschiedenen Zeichnungen. Am besten haben mir zwei Fabeln gefallen: die zwei Ameisen und der Bogenschütze und der Ölhändler. Am Ende des Buches werden noch einmal 12 Weisheiten, die glücklich machen, erläutert. Ich hatte mir für jeden Tag eine Lektion aufgehoben, damit ich »mehr« von dem Buch hatte (sonst hätte ich es an einem Abend verschlungen). Es regt auf jeden Fall zum Nachdenken an. Warum tun wir bestimmte Dinge und für wen tun wir sie? Wie Prem Rawat sagt, ist unser Inneres ein Garten, den wir hegen und pflegen sollten, denn nur dann findet man zur Stärke. Ich finde das Buch es ist ein perfektes Geschenk für Fabel und Märchenliebhaber. Fünf von Fünf Akten für dieses zauberhafte Buch! ~ Steph

Veröffentlicht am 17.07.2018

Ein Buch mit Tiefgang

Der Tag, an dem Cooper starb
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Cover: Das Cover ist einfach und schlicht. Mir gefällt es.

Inhalt: Cooper ist tot und es wird ein Selbstmord vermutet. Libby, Coopers Freundin, kann das allerdings nicht glauben und stellt Nachforschungen ...

Cover: Das Cover ist einfach und schlicht. Mir gefällt es.

Inhalt: Cooper ist tot und es wird ein Selbstmord vermutet. Libby, Coopers Freundin, kann das allerdings nicht glauben und stellt Nachforschungen an.

Fazit: Cooper stirbt, dass kann man schon anhand des Titels erahnen. Allerdings ist die Frage wie er ums Leben gekommen ist von essentieller Bedeutung. Ich muss sagen, ich habe noch nie so oft bei einem Buch geweint wie bei diesem. Die Autorin hat es geschafft die Figuren so perfekt zu beschreiben, dass mich eine Gänsehaut überkam. Die Melancholie und Gefühlswelt von Libby war zum Greifen nahe. Ich hätte sie am liebsten in die Arme genommen und gedrückt. Libby und Cooper waren so süß zusammen, aber ich hatte immer im Hinterkopf, dass Cooper irgendwann ums Leben kommen wird. Mit dem Schluss habe ich allerdings gar nicht gerechnet. Ich habe die ganze Zeit mitgerätselt, was wirklich vorgefallen sein könnte und war schockiert. Die letzte Seite hat bei mir alle Dämme brechen lassen und das geschieht bei mir normalerweise 1 – 2 Mal im Jahr. Das Buch wird aus verschiedenen Perspektiven geschrieben (Cooper & Libby Ich – Perspektive; Sebastian und Claire personaler Erzähler). Claire war mir zuerst so unsympathisch, aber auch sie lernt man kennen und verstehen. Es gibt immer wieder Passagen aus der Vergangenheit (Damals) und in der Jetzt - Zeit. Ich fand es super, dass man so Cooper aus der Ich - Perspektive kennenlernen konnte. Alle Geheimnisse und Intrigen werden am Ende zusammengeführt und ich bin einfach nur geflashed. Ein gelungenes Werk, dass ich nur weiterempfehlen kann. Fünf von fünf Akten ?für dieses grandiose Werk