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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.09.2021

Regt zum Nachdenken an

Unkaputtbar
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"Unkaputtbar" ist die bewegende Geschichte der Autorin Nicole Jäger.
Sie schreibt in ihrem Buch über ihre Erfahrungen und Erlebnisse in Sachen Selbstwert und Selbstwertgefühl, vom Kindesalter bis ins Hier ...

"Unkaputtbar" ist die bewegende Geschichte der Autorin Nicole Jäger.
Sie schreibt in ihrem Buch über ihre Erfahrungen und Erlebnisse in Sachen Selbstwert und Selbstwertgefühl, vom Kindesalter bis ins Hier und Jetzt. Sie schildert Erfahrungen mit ihren Eltern, Freunden und vorallem Männern, welche sie zu der Frau gemacht haben, die sie jetzt ist. Und ohne der Geschichte an sich vorgreifen zu wollen, kann ich sagen, eben diese Erfahrungen waren nicht immer positiv.
Das Buch ist autobiographisch geschrieben und schildert sehr gut, was jegliche Form von Gewalt mit und aus einem Menschen machen kann.
Ich finde ihre Geschichte und ihren Weg einfach nur bewegend. Selbst die Kraft aufzubringen, sich aus so einer Lage zu befreien ist mit absoluter Sicherheit nicht einfach. Umso größer ist mein Respekt, genau dafür. Und genauso viel Respekt verdient sie dafür, mit ihrer Geschichte an die Öffentlichkeit zu gehen. Ich hatte dabei nicht  nur einmal den berühmten Kloß im Hals, als ich ihre Schilderungen gelesen habe. Dieses Buch regt zum Nachdenken an. In jeder Hinsicht.
Ich kann "Unkaputtbar" jedermann wirklich wärmstens empfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.08.2021

Absolut empfehlenswert!

Jackie hat Hirn erbrochen – bleibt die jetzt doof?
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"Jackie hat Hirn erbrochen - bleibt die jetzt doof?" ist mein erstes Buch von Jörg Nießen, aber es werden weitere folgen!

Jörg Nießen erzählt in seinem sechsten Buch kurioses aus dem Rettungsdienst und ...

"Jackie hat Hirn erbrochen - bleibt die jetzt doof?" ist mein erstes Buch von Jörg Nießen, aber es werden weitere folgen!

Jörg Nießen erzählt in seinem sechsten Buch kurioses aus dem Rettungsdienst und möchte über die Wichtigkeit des Notrufes aufklären. Heutzutage wird der Notruf schnell gewählt, wenn man mal nicht weiter weiß. Bei einem kleinen Schnitt in den Finger, verschiedenen Drogenexperimenten und und und. Die Liste ist lang. Was allerdings genau diese Einsätze, die eigentlich zu vermeiden sind, mit den ausrückenden Rettern machen, ist den meisten Menschen nicht bewusst und wird hier durch den fiktiven Charakter Hein sehr gut dargestellt. Wie Hein sich entwickelt und welch kuriose Einsätze heutzutage vorkommen, muss man einfach selbst herausfinden und vorallem selbst gelesen haben, ansonsten glaubt man es nicht.

Die Art und Weise wie Jörg Nießen versucht aufzuklären ist einmalig. Seine humoristische Erzählweise verleitet den Leser dazu durchaus über die Einsätze zu grinsen, auch wenn man nur den Kopf schütteln möchte.
Anfangs hatte ich ein paar Probleme in die Geschichte einzusteigen, da ich die Handlung noch nicht ganz zuordnen konnte. Das Buch ist keine Aneinanderreihung von Kurzgeschichten, sondern enthält durchaus einen roten Faden. Als das klar wurde, bin ich nur so durch die Seiten geflogen.
Hein habe ich sehr schnell in mein Herz geschlossen und zusammen mit ihm über das unüberlegte Wählen des Notrufs geschimpft. Die Perspektive des Retters, sowie die Konsequenzen im beruflichen Alltag bekommt man so, als Außenstehender, sehr gut vermittelt. Ich habe herzhaft gelacht und fassungslos den Kopf geschüttelt. Auch die Spannung ist das ganze Buch über erhalten geblieben, was mich sehr überrascht hat.

Alles in allem ist das Buch mehr als nur empfehlenswert für jede Altersklasse, denn so humoristisch es auch geschrieben ist, der Gedanke, sowie der Sinn dahinter, sind definitiv sehr ernst und regen zum Nachdenken an!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.08.2021

Absolut lesenswert!

Wenn jedes Wort nur Liebe ist
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Der Liebesroman "Wenn jedes Wort nur Liebe ist" ist mein erster Roman von Lotte R. Wöss, aber es wird nicht mein letzter sein!
Clea besitzt ihre eigene Buchhandlung und ist eigentlich ganz zufrieden in ...

Der Liebesroman "Wenn jedes Wort nur Liebe ist" ist mein erster Roman von Lotte R. Wöss, aber es wird nicht mein letzter sein!
Clea besitzt ihre eigene Buchhandlung und ist eigentlich ganz zufrieden in ihrer Ehe mit Jonas. An ihrem 5. Hochzeitstag wendet sich allerdings das Blatt, als Jonas die Trennung fordert um mit seiner Kollegin ein neues Leben zu beginnen. Von da an beginnt für Clea ein neuer Lebensabschnitt. Sie lernt Emil kennen. Einen jungen Tischler mit einem wahnsinnigen Talent. Allerdings verheimlicht er ihr etwas.. Was das ist und was sein Cousin Vincent damit zu tun hat, erfahrt ihr wenn ihr das Buch lest.
Und ich kann nur sagen: es lohnt sich!

Lotte R. Wöss hat eine fantastische Geschichte um die etwas altmodische Buchhändlerin und den talentierten Tischler geschrieben, welche mich einfach nur verzaubert hat.
Die Schreibstil ist so leicht und locker gehalten, dass ich fast schon durch die Seiten geflogen bin. Ich habe jedes Wort verschlungen und bin fast schon etwas enttäuscht, dass es schon vorbei ist.
Die Charaktere muss man einfach ins Herz schließen. Sei es der etwas unsichere Emil, der herzliche Wirt Frank oder Cleas verrückte Freundin Lulu. Sie zusammen ergeben eine absolut passende Mischung innerhalb der Geschichte und sorgen durchaus für den ein oder anderen Schmunzler. Man fiebert mit der Geschichte und den Charakteren mit, man lacht mit ihnen und man leidet auch mal mit ihnen mit.
Die Spannung darauf, was als nächstes passiert, flacht nicht auch nur einen Moment ab.
Alles in allem: ich bin absolut begeistert von diesem Buch und kann es nur jedem empfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.07.2021

Ein absoluter Pageturner!

Nathaniel
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Nathaniel ist das phänomenale Debut von Katja Christ und ein fantastischer Einblick in die Welt der Vampire.

Nathaniel ist ein Vampir und arbeitet als Special Agent mit der hiesigen Polizei zusammen um ...

Nathaniel ist das phänomenale Debut von Katja Christ und ein fantastischer Einblick in die Welt der Vampire.

Nathaniel ist ein Vampir und arbeitet als Special Agent mit der hiesigen Polizei zusammen um die Koexistenz zwischen Mensch und Vampir zu sichern. Dies ist allerdings bei seinem jetzigen Fall nicht ganz so leicht. Ein besonders brutaler Mörder treibt sein Unwesen und stellt die Beständigkeit der Koexistenz auf die Probe.

Um mehr zu erfahren müsst ihr das Buch einfach lesen. Und so viel kann ich sagen: es lohnt sich aufjedenfall!

Katja Christ hat die Charaktere mit so viel Liebe zum Detail erschaffen, dass man sie als Leser einfach lieben muss (ausgenommen der Bösewichte, versteht sich). Alle Charaktere sind so unterschiedlich in ihrer Persönlichkeit, dass es fast unwirklich scheint, wie gut sie als Team funktionieren. Aber ich betone: nur fast! Besonders hat es mir der grimmige Sergeant der hiesigen Polizei angetan. Das Klischee „Harte Schale, aber weicher Kern“ trifft hier zu 100 Prozent zu. Aber auch Nathaniel ist als Protagonist absolut gelungen.

Die Geschichte ist absolut fantastisch geschrieben. Durch den Schreibstil und die Wortwahl glaubt man sofort, dass Nathaniel das ein oder andere Jahrzehnt schon auf der Erde weilt und sich doch sehr gut in die moderne Zeit eingefunden hat. Außerdem ist die Spannung auf den Ausgang der Geschichte die ganze Zeit über gegeben. Ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen und war ein wenig enttäuscht, dass es doch so schnell ausgelesen war. Und das obwohl ich eigentlich absolut kein Leser des Fantasy-Genres bin.

Dieses Buch allerdings kann ich jedem nur ans Herz legen. Es ist für jeden etwas dabei, ob jung, ob alt, ob Fantasy-Fan oder absoluter Gegner. Diese Geschichte muss man gelesen haben!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.07.2021

Ein wenig Humor für Zwischendurch

Das Leben ist ein Baumarkt
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„Das Leben ist ein Baumarkt“ von Mirko Trompetter ist eine gute Prise Humor für Zwischendurch.
Mirko Trompetter ist Baumarktmitarbeiter. Bis zu diesem Buch wusste ich nicht, dass dort die tollsten Geschichten ...

„Das Leben ist ein Baumarkt“ von Mirko Trompetter ist eine gute Prise Humor für Zwischendurch.
Mirko Trompetter ist Baumarktmitarbeiter. Bis zu diesem Buch wusste ich nicht, dass dort die tollsten Geschichten passieren, aber man lernt wohl nie aus. Sei es die stromübertragende Funksteckdose, die fragwürde Zweckentfremdung von Mörtelkübeln oder aber auch der Versuch einen Balkon an die Hauswand zu dübeln. All dies erlebt Mirko Trompetter dort tagtäglich.

Als ich den Klappentext des Buches gelesen habe, war ich noch etwas skeptisch, als ich allerdings die ersten Kapitel gelesen habe und bei jeder Geschichte, welche er zum Besten gegeben hat, entweder Tränen gelacht oder ungläubig mit dem Kopf geschüttelt habe, war ich überzeugt: Ich musste weiterlesen. Und es hat sich gelohnt.

Das Buch ist aus der Ich-Perspektive geschrieben, was es für mich als Leser, einfacher gestaltet hat, mich in den Mitarbeiter hineinzuversetzen. Im Laufe des Buches habe ich mich tatsächlich dabei ertappt, wie mir dieselben Gedanken, wie ihm durch den Kopf geschossen sind. Die humoristische Art, wie die einzelnen Personen dort aus seiner Perspektive beschrieben werden, ist fantastisch. Und zu gern würde ich „die Batikfee“ oder den Kollegen Meier mal persönlich kennenlernen.

Ein klitzekleiner negativer Aspekt ist mir allerdings doch aufgefallen. Als Leserin brannte ich darauf, immer eine weitere und noch verrücktere Geschichte über Kunden, Mitarbeiter oder auch nur ihn selbst zu lesen. Da fand ich es leider etwas störend, dass manche Kapitel gar nichts mit eben diesen zu tun hatten, sondern sich auf fragwürde Namensgebungen von Baumaterialien oder ähnliches beschränkten. Allerdings hat man so auch immer eine Möglichkeit gehabt, sich von dem letzten Kunden zu erholen und für den nächsten Kunden vorzubereiten. Somit kommt hier der Titel zu tragen „Das Leben ist ein Baumarkt“, es gibt durchaus Höhen und Tiefen, wie auch im richtigen Leben.

Für alle die auf der Suche nach einem Schmunzeln zwischendurch, einem großen Lacher, oder aber einem ungläubigen Kopfschütteln sind, kann ich das Buch nur empfehlen.

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  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere