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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.09.2017

Internatsleben und seine Tücken

Myriad High - Was Hannah nicht weiß
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An der Myriad-Highschool ist nichts wie man es gewohnt ist. Wo man Tafeln, Kreide und mucken machende Overheadprojektoren erwartet gint es hier die neuste Technologie. Von E-Auto, über Drohnen bis zu iBabys. ...

An der Myriad-Highschool ist nichts wie man es gewohnt ist. Wo man Tafeln, Kreide und mucken machende Overheadprojektoren erwartet gint es hier die neuste Technologie. Von E-Auto, über Drohnen bis zu iBabys. Und mittendrin die Freundinnen Sophie, Hannah und Chloe.

Das Cover stimmt einen gleich auf einen ungterhaltsamen und kurzweiligen Jugendroman ein und fällt schnell ins Auge.

Erzählt wird die Geschichte aus den wechselnden Perspektiven verschiedener Schüler, die den Leser mitnehmen in einen etwas anderen Schultag der zwar anders aber auch sehr vertraut ist.
Hannah versucht immernoch den Tod ihres Vaters zu verarbeiten und ist manchmal etwas tollpatschig.
Sophie ist hilfsbereit und ein herzensguter Mensch, aber ist Ben der richtige für sie?
Chloe erscheint etwas unscheinbar, aber man sollte sie nicht unterschätzen.
Alle Charaktere haben ihren eigenen Kopf und sind sehr ansprechend gezeichnet mit all ihren Charakterstärken und -schwächen.

Der Einstieg in das Buch fällt sehr leicht und schnell nimmt einen die Geschichte gefangen und zeigt einem eine typische Teenager-Welt mit all ihren Freuden und Problemen. Ob Beziehungsproblem, Intrigen, oder Schülerstreiche - das Buch bietet eine runde Mischung.
Die Geschichte und der Schreibstil sind locker, unterhaltsam, aber auch mal nachdenklich. Man kann bei der Lektüre schmunzeln und lachen und auch eine gute Portion Spannung fehlt nicht.

Diese Serie hat eindeutig Portenzial und ich freue mich schon auf den zweiten Band.

Veröffentlicht am 08.12.2020

Ganz solide

Tales of Beasts and Magic
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Das Buch „Tales of beast and magic“ beginnt ohne großes Vorgeplänkel und man ist gleich mitten drinnen.
Der Schreibstil lässt sich sehr angenehm lesen und man kommt dementsprechend recht schnell und flüssig ...

Das Buch „Tales of beast and magic“ beginnt ohne großes Vorgeplänkel und man ist gleich mitten drinnen.
Der Schreibstil lässt sich sehr angenehm lesen und man kommt dementsprechend recht schnell und flüssig voran. Das Buch liest sich fast wie im Flug. Nur im Mittelteil fand ich es kurzzeitig etwas zäh und schwergängig, aber das hat sich schnell wieder geändert und man konnte mit den Charakteren mitfiebern.
Erzählt wird die Geschichte aus der Ich-Erzähler-Perspektive der Alchemistin Liana, die dem Leser einen guten Einblick in ihren Alltag und die Welt in der sie lebt, gewährt.
Die Geschichte ist eine Mischung aus Urban Fantasy mit einem leichten Science-Fiction Einschlag, der aber zu vernachlässigen ist.
Der Zwischenmenschliche Aspekt der Geschichte, der eindeutig im Vordergrund steht, wurde durch die Autorin gut und nachvollziehbar umgesetzt, wodurch man sich gut in die Geschehnisse einfinden konnte. Auch die Hintergrundgeschichte wurde gut umgesetzt und konnte mich überzeugen.
Entstanden ist eine solide Geschichte, die mir gut gefallen hat auch wenn hier und da noch Potenzial nach oben gewesen wäre.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.11.2020

Kunst und Kuchen

His Treat – Sündiger Genuss
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Penelope Bloom hat mit ihren beiden Vorgängern „His Banana“ und „Her Cherry“die Messlatte recht hoch gehängt was meine Erwartungen an ihr neues Buch „His Treat“ angeht. Es konnte mich ohne Zweifel in den ...

Penelope Bloom hat mit ihren beiden Vorgängern „His Banana“ und „Her Cherry“die Messlatte recht hoch gehängt was meine Erwartungen an ihr neues Buch „His Treat“ angeht. Es konnte mich ohne Zweifel in den Bann ziehen, hat mich gut unterhalten und zum Schmunzeln gebracht. Aber es reichte nicht ganz an seine Vorgänger heran.

Die von ihr gewählten Charaktere waren wieder herrlich getroffen, wobei man Ryan ja schon kennt (sofern man die anderen Bücher der Reihe schon gelesen hat), wenn auch bisher nur oberflächlich. Jetzt sind er und Emily ganz m Fokus des Lesers und man erfährt so einiges über sie . Ängste, Träume und alles was dazugehört.
Auch ein Wiedersehen mit liebgewonnenen Charakteren gibt es. Allen voran William und Grammy, was schon von weiten nach Chaos schreit.

Auch Sprache und Lesefluss sind wieder sehr angenehm und lassen ein entspanntes aber schnelles Wegschmökern zu. Auch wenn dieser Teil der Reihe nicht ganz so eingängig ist wie ihre anderen Bücher und einen etwas längeren Anlauf braucht um in Fahr zu kommen, so kann man ihm nicht seinen Unterhaltungswert absprechen, der wieder eindeutig vorhanden ist.

Wieder ein sehr schönes Buch der Autorin.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.10.2020

Lesefutter

Im Dienst der Föderation
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Tanya Huff kannte ich bisher nur durch ihre „Blood Lines“-Reihe, die ich seinerzeit verschlungen habe und so war ich schon ganz gespannt darauf was mich nun in diesem Buch von ihr erwartet.
Und was ich ...

Tanya Huff kannte ich bisher nur durch ihre „Blood Lines“-Reihe, die ich seinerzeit verschlungen habe und so war ich schon ganz gespannt darauf was mich nun in diesem Buch von ihr erwartet.
Und was ich vorfand hat mir sehr gut gefallen und ich konnte mich schnell in der Geschichte um Torin Kerr und ihre Leute verlieren.
Was zum einen an der flüssigen Sprache liegt, die zwar mit militärischen, raumfahrttechnischen und ausserirdischen Begriffen gespickt ist, aber so, dass man die Bedeutung schnell erfasst und nicht über sie stolpert. Sie fügen sich nahtlos und passend in den Lauf der Geschichte ein und bereichern sie eher als sie zu verkomplizieren.
Zum anderen liegt es an den guten Charakterzeichnungen und vor allem an einer starken Hauptprotagonistin, die weiß was sie kann und wie sie ihre Fähigkeiten einsetzen kann um zu dem bestmöglichen Ergebnis zu gelangen. Man kann gleich eine Verbindung zu den Charakteren aufbauen, die es einem mit ihrer sympathischen Art auch nicht allzu schwermachen. Und man erfährt über sie gerade genug. Es geht zwar nicht allzu sehr in die Tiefe, aber es ist trotzdem alles andere als Oberflächlich.
Dadurch entsteht gleichzeitig auch eine sehr gute Dynamik, die für einen flüssigen und spannenden Fortlauf der Geschichte sorgt, die mich, wie gesagt, schnell für sich eingenommen hat.
Bin schon gespannt wie die Geschichte weitergeht.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.09.2020

Solide Unterhaltung ohne große Überraschungen

Game on - Chancenlos
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„Chancenlos“ ist der zweite Teil der „Game on“-Reihe der Autorin Kristen Callihan, der allerdings auch eigenständig gelesen werden kann. Ich selbst kannte den ersten Teil jetzt nicht und hatte keinerlei ...

„Chancenlos“ ist der zweite Teil der „Game on“-Reihe der Autorin Kristen Callihan, der allerdings auch eigenständig gelesen werden kann. Ich selbst kannte den ersten Teil jetzt nicht und hatte keinerlei Probleme in die Geschichte hineinzukommen.
Mit Ivy und Gray stellt die Autorin uns zwei Ich-Erzähler vor, die Beide ihren eigenen Kopf haben und die mir im Laufe der Geschichte immer sympathischer geworden sind. Wobei sie das eigentlich schon von Anfang an waren, den sie wurden wirklich herrlich eingeführt. So ein neckischer Schlagabtausch, wenn auch nur via SMS, war ein gut gewähltes Mittel um Ivy und Gray an den Leser zu bringen. Und auch im weiteren Verlauf der Geschichte stimmt die Chemie zwischen den Beiden einfach und lässt mit ihnen mitfiebern.
Dabei ist das Motiv welches Callihan hier gewählt hat alles andere als neu. Sportskanone und Frauenheld trifft auf Frau, die in dieser Hinsicht eher nicht so bewandert ist und plötzlich ist alles anders. Aber auch wenn das Buch nach dem bewährten Rezept geschrieben wurde und mit keinerlei großen Überraschungen aufwarten kann, so ist die Unterhaltung, die die Geschichte bietet doch recht solide und hat alles was es braucht um beim Leser Lesefieber ausbrechen zu lassen.
Für Fans des Genres also genau das Richtige.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere