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Veröffentlicht am 23.09.2019

Rezension

Nemesis
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Ein Club, dessen Mitglieder alle sehr reich, prominent und einflussreich sind. Das makabere: sie zahlen sehr viel Geld um live zu erleben wie eine junge und hübsche Frau gequält, vergewaltigt und schließlich ...

Ein Club, dessen Mitglieder alle sehr reich, prominent und einflussreich sind. Das makabere: sie zahlen sehr viel Geld um live zu erleben wie eine junge und hübsche Frau gequält, vergewaltigt und schließlich ermordet wird. Es nennt sich das Spiel ohne Grenzen und so ist es auch. Die Leichen werden dann auf dem Müll entsorgt.
C.J. Townsend kehrt nach einigen Jahren als Staatsanwältin nach Miami zurück, einzig um diesen Club zur Strecke zu bringen. Doch das ist nicht einfach und sie muss selbst das Gesetz brechen, sonst hat sie keine Chance.

C.J. ist mittlerweile Ende 40 und hat viel durchgemacht.Sowohl ihr Körper als auch ihre Seele hat Narben davon getragen, sodass es ein Wunder ist, dass sie nicht daran zerbrochen ist. Kurze Rückblicke geben einen Eindruck darauf und es ist nicht verwunderlich, dass C.J. introvertiert und knallhart gegenüber Vergewaltigern und Mördern geworden ist. Doch sie hat einen Mann an der Seite der sie liebt und zu ihr hält.

Wer bereits von Cupido, Morpheus und Argus (also den anderen Bänden um die Staatsanwältin C. J. Townsend) gefesselt war, wird auch hier wieder mit einem überaus spannendem Thriller belohnt. Ich konnte auch dieses Buch kaum aus der Hand legen und kann es nur weiter empfehlen. Hoffman überzeugt durch einen fesselnden Schreibstil und macht den Leser sehr neugierig auf weitere Veröffentlichungen zu der Reihe.

Meine Bewertung: 5/5

Dieser Beitrag enthält Werbung für "Nemesis - Die Rachegöttin" von Jillian Hofman und entstand in Zusammenarbeit mit dem Wunderlich Verlag. Vielen Dank an den Verlag für die Zusammenarbeit!

Veröffentlicht am 23.09.2019

Empfehlung!

Der Wald
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Der kleine Pawel und seine Mutter Zofia leben in Warschau, als der zweite Weltkrieg ausbricht. Die Lage wird immer gefährlicher für die Familie und als Pawels Vater schließlich einen lebensbedrohlich verletzten ...

Der kleine Pawel und seine Mutter Zofia leben in Warschau, als der zweite Weltkrieg ausbricht. Die Lage wird immer gefährlicher für die Familie und als Pawels Vater schließlich einen lebensbedrohlich verletzten Engländer bei der Familie unterbringt, geht es für sie alle um Leben und Tod. Pawel und seiner Mutter bleibt nur noch die Flucht in den Wald, wo sie um ihr überleben kämpfen müssen…

Pawel ist kein normales Kind, er ist sehr neugierig, hinterfragt alles und sieht die Dinge deutlich anders als seine Eltern oder andere Menschen, denen er begegnet. Der Krieg macht ihm zu schaffen, da er ihn nicht versteht und keiner ihm eine Erklärung geben kann. Obwohl oder gerade weil er so sonderbar ist, ist er mir als Leser direkt ans Herz gewachsen. Seine Denkweisen waren faszinierend und haben viele Aspekte der Zeit in ein anderes Licht geworfen.

Zofia ist eine unheimlich starke Frau. Der Krieg verändert die Menschen und so wurde aus einer wohlhabenden Musikerin und Mutter eine Frau, die fast alles verloren hat und ums nackte Überleben für sich und ihren Sohn kämpfen musste. Im Laufe der Geschichte merkt man, wie sehr sie damit zu kämpfen hat, dass sie ihre Familie und ihren Status verloren hat.

Die Geschichte wird abwechselnd aus Zofias und Pawels Sicht erzählt. Die Kapitel aus Zofias Sicht sind nüchtern, voller Gedanken, Sorgen und Ängste über die Zukunft, die aus Pawels Sicht eher verträumt und verspielt, der Gefahr des Krieges aber immer bewusst. Die Autorin hat meiner Meinung nach dadurch einen guten Kontrast geschaffen und führt den Leser an die unterschiedlichen Denkweisen der Altersgruppen während des zweiten Weltkriegs heran. Zofia hat viele philosophische Gedanken über den Krieg, die Entwicklung der Menschen und wie die Menschheit sich während des Krieges zurück entwickelt. Das regt den Leser sehr zum Nachdenken an und man befasst sich auch selbst mit solchen Gedanken, wenn man das Buch zur Seite legt.

Allgemein zeichnet sich das Buch nicht durch Action und schnelle Handlungsstränge aus, sondern befasst sich eher mit den psychologischen Aspekten der Zeit des Kriegs. Dennoch ist die immerhin 400 Seiten starke Geschichte nicht langweilig oder öde, eher im Gegenteil. Die Gedanken der Protagonisten werden sehr interessant dargestellt und weiter verarbeitet. Der Fokus liegt nicht auf großen Taten oder erschreckenden Umständen, sondern wie Pawel und Zofia damit umgehen, wie sie dazu stehen und warum sie das tun, was sie gerade tun. Natürlich muss man eine solche Art von Geschichte mögen und am Anfang hatte ich auch meine Zweifel, ob mir diese grüblerische Art des Buches gefallen wird, aber je mehr ich laß, desto mehr wurde ich gefesselt.

Nell Leyshon hat auch „Die Farbe von Milch“ verfasst – Ein Buch, dass mich damals fasziniert und gleichzeitig schockiert hat. Die beiden Titel lassen sich kaum miteinander vergleichen und sind grundsätzlich sehr unterschiedlich. Meiner Meinung nach war „Die Farbe von Milch“ aber überzeugender und eindrucksvoller. Dennoch ist „Der Wald“ eine Empfehlung meinerseits!

Meine Bewertung: 4,5/5

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit der Webseite netgalley.de und enthält Werbung für „Der Wald“ von Nell Leyshon.

Veröffentlicht am 23.09.2019

Süße Weihnachtsgeschichte!

Mollys Weihnachtswunder
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In den malerischen Cotswolds haben Katze Molly und ihr süßer Nachwuchs bei der Cafébesitzerin Debbie ein liebevolles Zuhause gefunden. An kalten Tagen lockt das Café mit heißem Tee und leckerem Kuchen, ...

In den malerischen Cotswolds haben Katze Molly und ihr süßer Nachwuchs bei der Cafébesitzerin Debbie ein liebevolles Zuhause gefunden. An kalten Tagen lockt das Café mit heißem Tee und leckerem Kuchen, und alle freuen sich auf ein gemütliches Weihnachtsfest. Doch dann taucht Debbies quirlige Schwester Linda auf. Während sie zu Debbies Entsetzen das Geschäft durcheinanderbringt, jagt ihr Kläffer Beau die Katzen durchs Haus. Molly, die schon einmal auf der Straße leben musste, sieht ihr Zuhause in Gefahr. Und als auch noch eines ihrer Kätzchen verschwindet, kann nur noch ein Weihnachtswunder alle wieder vereinen.

Was für eine wunderbare Weihnachtsgeschichte. Ich habe das Buch gelesen, als ich noch nicht so wirklich in Stimmung für Weihnachten und Advent war, doch das Buch hat mich dazu gebracht, mich sehr auf Weihnachten zu freuen und auch ein wenig aus dem Alltagsstress zu entfliehen.

Am Anfang war es etwas ungewöhnlich, die Geschichte zu lesen, da sie aus der Perspektive einer Katze, Molly, geschrieben wird aber man hat sich nach ein paar Kapiteln gut daran gewöhnen können. Es war wirklich unfassbar süß, die Geschichte zu lesen und für Katzenfans ist dies auf jeden Fall ein guter Tipp. Ich persönlich bin auch eher ein Katzenmensch und habe tatsächlich eine Katze namens Molly, wodurch das Buch vermutlich schon von Anfang an einen Pluspunkt bei mir hatte.

Der Aufbau der Geschichte war gut, es gab keine mega spannenden Twists oder so,  es war eine süße Story mit einem Happy End und damit die perfekte leichte Lektüre.

Meine Bewertung: 4,5/5

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit dem Goldmann-Verlag und enthält Werbung für "Mollys Weihnachtswunder" von Melissa Daley. 

Veröffentlicht am 23.09.2019

Nicht schlecht!

Das Haus der Malerin
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Surrey 1970: Rose hat das perfekte Leben, sie hat zwei bezaubernde Töchter und liebt ihren Mann. Für ihn hat sie damals nach dem Studium alles aufgegeben um eine Familie zu gründen und ihm beruflich den ...

Surrey 1970: Rose hat das perfekte Leben, sie hat zwei bezaubernde Töchter und liebt ihren Mann. Für ihn hat sie damals nach dem Studium alles aufgegeben um eine Familie zu gründen und ihm beruflich den Rücken zu stärken. Als dieser beschuldigt wird, Stammkunde einer Edel-Prostituierten zu sein und er seine Unschuld beteuert, glaubt sie ihm. Doch schnell stellt sich heraus, dass er sie belogen hat. Sie packt ihre Kinder und das Nötigste und zieht in die kürzlich geerbte Wohnung ihrer Großmutter. Sie stellt fest, dass ihre Großmutter eine Schwester (Sadie, eine Malerin) hatte, über die nie gesprochen wurde. Deren Haus gehört ebenfalls zu ihrem Erbe. Als Sadie in den 30iger Jahren spurlos verschwand, blieben viele Fragen offen. Rose forscht nach und was sie heraus findet, kann sie selbst nicht glauben…

Rose ist für ihre Zeit eine sympathische, moderne, mutige Frau, die etwas wagt und für ihre Lieben alles gibt. Sie ist sofort neugierig,  als sie von ihrer Großtante Sadie erfährt und lässt nicht locker.

Sadie lebte in einer Zeit, als moderne Frauen bei der einfachen Bevölkerung nicht gut ankam und lebte somit eher isoliert. Sie wurde nach der Auflösung ihrer Verlobung depressiv und  von ihrer Schwester kurzerhand vorübergehend in eine Klinik gesteckt, dort ging es ihr noch schlechter. Danach zog sie sich in Ihr Haus zurück und hat nur noch wenige Freunde. Sie bleibt psychisch labil.

Ich hatte noch nie etwas von Judith Lennox gelesen, aber oft eines ihrer Bücher in der Hand und war somit auf ihren Schreibstil gespannt. Wer hier Spannung erwartet, wird hier enttäuscht. Lediglich zum Schluss wird es kurz spannend und schon ist es auch wieder vorbei. Hier ist eine Geschichte mit wenig Höhen und Tiefen, ein Frauenroman wie ich ihn nicht unbedingt noch einmal lesen würde, er war zwar nicht schlecht aber zu langatmig.

Meine Bewertung: 3/5

Veröffentlicht am 23.09.2019

Herausragend!

Weil ich dich noch immer liebe
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Enthält Werbung

Maggie ist nach London gezogen, um neu anzufangen und etwas Abstand zu ihren Eltern und ihrer Heimat in den USA zu gewinnen. Als Maggie beschließt, in eine Bar zu einem Vorstellungsgespräch ...

Enthält Werbung

Maggie ist nach London gezogen, um neu anzufangen und etwas Abstand zu ihren Eltern und ihrer Heimat in den USA zu gewinnen. Als Maggie beschließt, in eine Bar zu einem Vorstellungsgespräch zu gehen, weiß sie nicht, dass sie dabei ihr Leben für immer verändern wird. Dort trifft sie Adam, der im Gegensatz zu ihr genau weiß, was er möchte und überhaupt nicht schüchtern ist. Obwohl Maggie nur ein Bewerbungsgespräch bei ihm hat, merkt sie schon bald, dass er für ihr Leben eine ganz besondere Bedeutung hat.

Da Adams Familie im Rampenlicht der Londoner Presse steht, denkt er anfangs, dass Maggie nur deshalb Kontakt zu ihm sucht und das Schicksal stellt die beiden vor eine Menge Hindernisse...

Maggie ist sehr sympathisch, wobei sich meiner Meinung nach dem Leser aber etwas distanziert gegenüber tritt. Sehr viele ihrer Handlungen sind überaus nachvollziehbar und ich finde, obwohl sie so schüchtern und ständig peinlich berührt ist, wird sie als eine wunderbare Barkeeperin dargestellt. Ich habe sie gern verfolgt, auch wenn manche Ereignisse in der Geschichte schon etwas sehr zufällig waren. Adam würde ich als typischen New/Young Adult Held beschreiben, der einem sofort sympathisch ist. Ein gutaussehender, muskulöser Typ mit einer harten Maske aber einem sehr weichen Kern. Ich konnte ihn mir gut vorstellen, genau wie alle anderen Charaktere, die sehr gut ausgearbeitet waren. Bianca Magens hat es geschafft, dass ich zu jedem Namen sofort ein Bild vor Augen hatte, was wirklich extrem selten bei mir ist, einfach dadurch, dass sie die Charaktere so gut beschrieben hat.

Es wird abwechselnd aus der Sicht von Maggie und Adam erzählt, aber ich könnte jetzt nicht sagen, welche Sichtweise mir besser gefallen hätte. Der Schreibstil war sehr flüssig, ich habe das Buch auch sehr schnell in einer Sitzung durchgelesen (bis nachts um halb 2...), einfach weil es mich so gepackt hat und ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Im Nachhinein hätte ich mir lieber ein paar Seiten aufgehoben.

Die Handlung war durchgehend logisch und nicht zu übereilt dargestellt. Es gab wenige Längen, sodass beinahe immer etwas geschehen ist. Wie die meisten Geschichten in dem Genre gab es auch hier einige Klischees, aber das sollte mittlerweile ja gut bekannt sein. Die  Klischees waren nicht zu überladen oder nevig, sondern haben mich eher zum schmunzeln gebracht. Die Tatsache, dass die Geschichte in London spielt, war nicht überpresent, was mir gut gefallen hat. Trotzdem konnte Magens London wunderbar beschreiben, vor allem aber bringt sie ihre scheinbare Abneigung zum komplizierten Nahverkehrsnetz in London zum Ausdruck, was einen schon oftmals zum lachen bringt.

Alles in allem hat mir die Geschichte wirklich sehr gut gefallen und ich würde sie jedem weiter empfehlen! Im Grunde war es die perfekte Mischung aus Spannung, Romanze, Herzschmerz und Happy End, also die perfekte Lektüre für alle New/Young-Adult Fans oder die, die es werden wollen!

Meine Bewertung: 5/5

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit der Autorin Bianca Magens und enthält Werbung für "Weil ich dich noch immer liebe" von Bianca Magens. Die Zusammenarbeit mit der Autorin hat meine Meinung über das Buch nicht beeinflusst!