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Veröffentlicht am 23.09.2019

Jetzt ist alles was wir haben - Amy Giles

Jetzt ist alles, was wir haben
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Hadley will immer die Beste sein – die beste Schülerin, die beste Sportlerin. Viele ihrer Mitschüler und Freunde verstehen das nicht, doch Hadley hat keine andere Wahl, denn nur so kann sie sich vor ihrem ...

Hadley will immer die Beste sein – die beste Schülerin, die beste Sportlerin. Viele ihrer Mitschüler und Freunde verstehen das nicht, doch Hadley hat keine andere Wahl, denn nur so kann sie sich vor ihrem gewalttätigen Vater schützen. Zudem tut sie alles dafür, dass dieser seine Finger von ihrer kleinen Schwester Lila lässt. Doch dann trifft sie auf Charlie und beginnt, für ihn ihren Vater zu belügen und die Schule und den Sport zu vernachlässigen. Ihrem Vater fallen die Dinge natürlich auf und schließlich kommt es zu einer Katastrophe, die Hadley vielleicht nicht hätte verhindern können. Oder etwa doch?

Hadley ist einer dieser Menschen, die unfassbar viel in ihrem Leben durchmachen müssen aber nicht wollen, dass andere Menschen das sehen. Ihre Persönlichkeit wirkt sehr beeindruckend, doch man bekommt auch schnell Mitleid mit ihr, denn Amy Giles schafft es, dass der Leser sich gut in ihre Lage versetzen kann und ebenfalls diesen immensen Druck spürt, der auf Hadley lastet. Auf der einen Seite freut man sich sehr für sie, dass sie mit Charlie glücklich ist, man weiß aber auch die ganze Zeit, dass das alles in einer großen Katastrophe enden wird.

Von der Katastrophe weiß der Leser schon von Anfang an der Geschichte, doch man kriegt von Giles immer wieder ein kleines Puzzelstück, dass das Rätsel langsam auflöst. Und obwohl man als Leser schon ahnt, was genau Hadley und den Menschen um sie herum zustößt, tut es einem trotzdem sehr weh, dies alles zu lesen. Diese Geschichte hat so eine düstere Seite an sich, die man als Leser sehr spürt und auch dazu führt, dass sich die Geschichte sehr von anderen Büchern abhebt.

Ich empfehle „Jetzt ist alles, was wir haben“ von Amy Giles jedem, denn die Geschichte berührt einen sehr.

Meine Bewertung: 5/5

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit dem cbj-Verlag und enthält Werbung für „Jetzt ist alles, was wir haben“ von Amy Giles. Vielen Dank an den Verlag für die Zusammenarbeit!

Veröffentlicht am 23.09.2019

Torn - Rezension

Torn - Eine Liebe zwischen Licht und Dunkelheit
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Achtung, Spoileralarm!! „Torn – Eine Liebe zwischen Licht und Dunkelheit“ von Jennifer L. Armentrout ist die Fortsetzung von „Wicked – Eine Liebe zwischen Licht und Dunkelheit„. Wer den ersten Teil der ...

Achtung, Spoileralarm!! „Torn – Eine Liebe zwischen Licht und Dunkelheit“ von Jennifer L. Armentrout ist die Fortsetzung von „Wicked – Eine Liebe zwischen Licht und Dunkelheit„. Wer den ersten Teil der Reihe noch nicht gelesen hat, könnte sich in dieser Rezension Spoilern!

Ivy hat das Aufeinandertreffen mit dem Prinzen überlebt und erfahren, dass nicht nur ihre Freundin Val den Orden und sie verraten hat, sondern dass sie auch noch der von allen gesuchte Halbling ist. Jetzt läuft sie einerseits Gefahr, auf den Prinzen zu treffen und von ihm gezwungen zu werden, das Tor zur Anderwelt zu öffnen, andererseits muss sie auch damit rechnen, dass der Orden sie töten will, wenn sie von ihrer wahren Gestalt erfahren. Ivy steckt ziemlich in der Klemme und kann sich nicht einmal ihrem Freund Ren anvertrauen, denn dieser wurde ja ausgerechnet geschickt, um den Halbling, also Ivy, zu töten…

Ivy ist eine Fae-Jägerin. Faes, das sind Wesen aus der Anderwelt, die Menschen zu ihren Gunsten missbrauchen und töten. Wie schon in meiner Rezension zu „Wicked – Eine Liebe zwischen Licht und Dunkelheit.“ erwähnt, finde ich Ivy als Protagonistin wirklich überaus sympathisch und mag ihren Humor gerne. Auch diesmal habe ich mit Ivy mitgefiebert.

Die Geschichte um Ivy und die Fae ging definitiv spannend weiter. Sie wurde so circa ab dem ersten Drittel richtig fesselnd und ich konnte sie kaum mehr aus der Hand legen. Wie auch schon in Band 1 konnte Armentrout mit ihrem Schreibstil und ihrem Humor überzeugen. Besonders überrascht hat mich die Wendung meines Lieblinscharakters Tink, der mich sehr an Xemerius aus der Edelsteintrilogie von Kerstin Gier erinnert. Doch an den ersten Teil kommt der Folgeband nicht wirklich heran, vor allem weil er mir mit der Zeit ein wenig zu vorhersehbar war. Trotz dessen war die Unterhaltung auf jeden Fall da und ich werde auch den 3. Teil der Reihe definitiv noch lesen und hoffen, dass sich die Geschichte dann wieder ein wenig aufbaut.

Meine Bewertung: 3,5/5

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit dem Heyne-Verlag. Vielen Dank an den Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars!

Veröffentlicht am 23.09.2019

Die Träumenden

Die Träumenden
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Der kleine Ort Santa Lora in Kalifornien ist Schauplatz eines unheilvollen Geschehens. Dabei beginnt es noch recht harmlos, denn an einem College wird ein Mädchen auf einer Party plötzlich sehr müde, legt ...

Der kleine Ort Santa Lora in Kalifornien ist Schauplatz eines unheilvollen Geschehens. Dabei beginnt es noch recht harmlos, denn an einem College wird ein Mädchen auf einer Party plötzlich sehr müde, legt sich hin, schläft ein und wacht nicht wieder auf. Doch dann werden es langsam immer mehr Menschen, denen das gleiche geschieht. Eine Etage des Colleges wird unter Quarantäne gestellt, doch das Virus, das Gift oder was auch immer es sein mag lässt im gesamten Ort Menschen einschlafen. Vielleicht kommt es aus der Luft? Viele Fragen über dieses seltsame Phänomen werden gestellt, doch es gibt einfach keine Erklärungen über die Gründe des Geschehens. Untersuchungen ergeben, dass die Schlafenden träumen. Sie sind nicht tot, sie wachen nur einfach nicht mehr auf.

Viele Experten werden nach Santa Lora geholt, die der Sache mit den Träumenden auf den Grund gehen sollen, doch selbst die wissen nicht so recht, worum es sich hier handelt.

Mit dem etwas ungewöhnlichen, ganz eigenen Schreibstil habe ich mich sofort angefreundet und ich mag auch die kurzen Kapitel. Auch das Cover gefällt mir und passt sehr gut zur Geschichte. Walker holt den Leser damit definitiv ab und kann überzeugen. Die Spannung baut sich bis zum Schluss auf und man hat so viele Vermutungen, doch ist von der Auflösung dann doch sehr verblüfft. Man wird von der Story gefesselt und hat das Bedürfnis, unbedingt die Lösung des Rätsels wissen zu müssen.

Ich empfehle dieses Buch wirklich jedem. Wer gerne beim Lesen miträt und grübelt, ist hier auf jeden Fall richtig. Die Spannung war definitiv da und ich persönlich bin wirklich überzeugt von „Die Träumenden“ von Karen Thompson Walker.

Meine Bewertung: 4,5/5

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit der Plattform/Website netgalley.de und enthält Werbung für „Die Träumenden“ von Karen Thompson Walker.

Veröffentlicht am 23.09.2019

Vanitas

Vanitas - Schwarz wie Erde
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Die Dunbar Brüder sind im klassischen Sinne keine Familie mehr, denn sie haben Vater und Mutter verloren. Die fünf Brüder leben ganz auf sich allein gestellt in ihrem Haus und leben in ihre Tage hinein. ...

Die Dunbar Brüder sind im klassischen Sinne keine Familie mehr, denn sie haben Vater und Mutter verloren. Die fünf Brüder leben ganz auf sich allein gestellt in ihrem Haus und leben in ihre Tage hinein. Kein Elternteil verbietet ein exotisches Haustier oder meckert über unabgespültes Geschirr. Dennoch kommen die Brüder klar, denn sie sorgen für sich selbst. Clay, der im Fokus der Erzählung steht, beginnt, eine Brücke zu bauen, die all das Erfahrene, die Liebe, den Tod, die Erinnerung, den Schmerz, die Freundschaft, die Schicksalsschläge und die Enttäuschungen, der Dunbar-Familie verarbeitet, widerspiegelt und darstellt.

Der Inhalt der ganzen Geschichte klingt so unspektakulär, dass man fast meinen könnte, der neue Roman von Markus Zusak wäre langweilig. Wenn man das Buch zur Hand nimmt und in die ersten Kapitel eintaucht, wird man bereits vom Gegenteil überzeugt, denn Zusak hat das Talent, das Geschehene so interessant und mitreißend zu machen, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Er berichtet so überzeugend von der Familie Dunbar, deren Gegenwart und Vergangenheit, als hätte er dies alles selbst erlebt und würde nur seine Erinnerungen aufs Papier schreiben. Der Schreibstil ist nicht der einer leichten Lektüre, sondern bedarf ein wenig mehr Aufmerksamkeit als das durchschnittliche Buch, was einem auf keinen Fall das Lesen verdirbt, eher im Gegenteil. Es hat wirklich unfassbar viel Spaß gemacht, das Buch zu lesen.

Nach "Der Joker" musste ich unbedingt mehr von Zusak lesen und habe mich gleich auf "Die Bücherdiebin" gestürzt. Lange mussten wir Leser nun auf ein neues Buch von dem Autor warten und nun konnten wir es mit "Nichts weniger als ein Wunder" in den Händen halten. Leider muss ich auch sagen, dass das Buch nichts für Leute ist, die sich von einer Geschichte knallharte Wendungen und schnelle Handlungen erhoffen. Das Buch lebt doch hauptsächlich von Erinnerungen, Ist-Zuständen und nicht von plötzlichen Wendungen.

Meine Bewertung: 4/5

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit dem Limes-Verlag und enthält Werbung für "Nichts weniger als ein Wunder" von Markus Zusak!

Veröffentlicht am 23.09.2019

Nicht weniger als ein Wunder

Nichts weniger als ein Wunder
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Die Dunbar Brüder sind im klassischen Sinne keine Familie mehr, denn sie haben Vater und Mutter verloren. Die fünf Brüder leben ganz auf sich allein gestellt in ihrem Haus und leben in ihre Tage hinein. ...

Die Dunbar Brüder sind im klassischen Sinne keine Familie mehr, denn sie haben Vater und Mutter verloren. Die fünf Brüder leben ganz auf sich allein gestellt in ihrem Haus und leben in ihre Tage hinein. Kein Elternteil verbietet ein exotisches Haustier oder meckert über unabgespültes Geschirr. Dennoch kommen die Brüder klar, denn sie sorgen für sich selbst. Clay, der im Fokus der Erzählung steht, beginnt, eine Brücke zu bauen, die all das Erfahrene, die Liebe, den Tod, die Erinnerung, den Schmerz, die Freundschaft, die Schicksalsschläge und die Enttäuschungen, der Dunbar-Familie verarbeitet, widerspiegelt und darstellt.

Der Inhalt der ganzen Geschichte klingt so unspektakulär, dass man fast meinen könnte, der neue Roman von Markus Zusak wäre langweilig. Wenn man das Buch zur Hand nimmt und in die ersten Kapitel eintaucht, wird man bereits vom Gegenteil überzeugt, denn Zusak hat das Talent, das Geschehene so interessant und mitreißend zu machen, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Er berichtet so überzeugend von der Familie Dunbar, deren Gegenwart und Vergangenheit, als hätte er dies alles selbst erlebt und würde nur seine Erinnerungen aufs Papier schreiben. Der Schreibstil ist nicht der einer leichten Lektüre, sondern bedarf ein wenig mehr Aufmerksamkeit als das durchschnittliche Buch, was einem auf keinen Fall das Lesen verdirbt, eher im Gegenteil. Es hat wirklich unfassbar viel Spaß gemacht, das Buch zu lesen.

Nach "Der Joker" musste ich unbedingt mehr von Zusak lesen und habe mich gleich auf "Die Bücherdiebin" gestürzt. Lange mussten wir Leser nun auf ein neues Buch von dem Autor warten und nun konnten wir es mit "Nichts weniger als ein Wunder" in den Händen halten. Leider muss ich auch sagen, dass das Buch nichts für Leute ist, die sich von einer Geschichte knallharte Wendungen und schnelle Handlungen erhoffen. Das Buch lebt doch hauptsächlich von Erinnerungen, Ist-Zuständen und nicht von plötzlichen Wendungen.

Meine Bewertung: 4/5

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit dem Limes-Verlag und enthält Werbung für "Nichts weniger als ein Wunder" von Markus Zusak!