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Veröffentlicht am 14.02.2019

Stimmige Charaktere und eine bahnende Geschichte,...

Der Klang der Täuschung
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Meinung:

„Der Klang der Täuschung: Die Chroniken der Hoffnung (Band 1)“ von Mary E. Pearson handelt von Kazi, einer jungen Frau, die in der königlichen Leibgarde unter Königin Lia als Rahtan dient. Kazi ...

Meinung:

„Der Klang der Täuschung: Die Chroniken der Hoffnung (Band 1)“ von Mary E. Pearson handelt von Kazi, einer jungen Frau, die in der königlichen Leibgarde unter Königin Lia als Rahtan dient. Kazi ist auf der Straße groß geworden und wird nun ausgesandt, einen Verräter des großen Krieges zu finden. Im vermeintlich feindlichen Rebellenvolk lernt sie Jase kennen…

Ich empfehle wärmstens, solltet Ihr es sowieso in Betracht ziehen, die vorherige Reihe „Die Chroniken der Verbliebenen“ zu lesen. „Der Klang der Täuschung“ wäre auch ohne Vorkenntnisse zu lesen doch wird, sollte man es vorhaben, die Reihe zuvor lesen zu wollen, gespoilt. Leider läßt sich dies nicht vermeiden, da diese Geschichte ein paar Jahre später spielt.

Wir bekommen die Geschichte „Der Klang der Täuschung“ aus zwei Sichten erzählt. Zum einen ist es von Kazi selbst, zum anderen auch von Jase. Dadurch ergeben sich tolle Einblicke in die Gedankenwelt beider Personen. Man merkt wie unterschiedlich deren Welten und Vorstellungen sind. Auch kurze Einblicke der Vergangenheit werden uns zwischendurch immer wieder gegeben.

Kazi von Hellnebel - ihre Charakterzüge haben mich einfach bezaubert. Man merkt ihr das vorherige Leben auf der Straße an. Es hat sie stärker gemacht, weil sie keine andere Wahl hatte. Sie hat sie sich viel angeeignet und ist gerissen, scharfsinnig, schnell und trickreich. Sie musste sich bewähren. Gerne hätte ich aber von Kazis Besonderheit mehr gesehen. Diese wurde leider immer nur kurz erwähnt und kam daher nicht genügend zur Geltung. Ich habe die Vorgänger-Reihe nicht gelesen, doch kam es mir so vor, als ob sie sehr wichtig und hilfreich gewesen wäre.

Jase Ballenger, ist familienbezogen, engstirnig aber ebenfalls scharfsinnig und verfügt über einen ausgeprägten Beschützerinstinkt. Er ist der Patrei und sein Stolz macht ihn angreifbar. Als Patrei ist er das Oberhaupt der Ballengers.

Die Geschichte begann langsam und spitzte sich immer mehr bis zum Ende hin. Mein Puls beschleunigte sich kontinuierlich während des Lesens. Meine Augen erfassten das Gelesene in größter Schnelligkeit und das nur, weil es so aufregend wurde, dass ich unbedingt wissen wollte, wie es enden würde. Der Cliffhanger am Ende war absolut nervenaufreibend. Ich muss Band 2 so schnell wie möglich erwerben!

Der Schreibstil der Autorin war vom ersten Moment an einnehmend, und man verlor sich zügig in den Seiten und der Geschichte, die vor meinen Augen nur so dahinfloss.

Fazit:

Leseempfehlung. Wer eine spannende und gerissene Geschichte mit Machtkämpfen, Intrigen, Verrat und Liebe sucht ist mit „Der Klang der Täuschung“ bestens bedient. Wir treffenauf stimmige Charaktere, die uns in eine bahnenden Geschichte hineinziehen, und uns in ihre Welt versinken lassen und anschließend unseren Puls während des Lesens, immer wieder in ungeahnte Höhen katapultiert. Ich empfehle allerdings die Reihe „Die Chroniken der Verbliebenen“ vorher zu lesen.

Veröffentlicht am 09.02.2019

Es war großartig bis hin zu verstörend,..

Warrior & Peace
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Meinung:

Stella A. Tacks „Warrior& Peace: Göttlicher Zorn“ würde ich in Kurzfassung als großartig bis hin zu verstörend, gepaart mit einem Schuss Irrsinn und ganz viel Sarkasmus beschreiben.

Wieder geht ...

Meinung:

Stella A. Tacks „Warrior& Peace: Göttlicher Zorn“ würde ich in Kurzfassung als großartig bis hin zu verstörend, gepaart mit einem Schuss Irrsinn und ganz viel Sarkasmus beschreiben.

Wieder geht es um Warrior Pandemos, die mit den Göttern des Tartaros und des neuen Gottvaters Peace die alten Götter stürzen möchte. Doch ihr Vorhaben gerät ins Wanken als sie von dem Gott Virus entführt wird, der vorhat sie, ob sie will oder nicht, zu heiraten. Er unterbreitet ihr das Angebot jemanden von den Toten zurückzuholen.

Warrior macht in diesem Band eine tolle Charakterentwicklung durch, behält trotzdem ihren witzigen und vor Sarkasmus tropfenden Charme bei.

Peace bleibt sich durchweg treu. Kalt, arrogant und von sich selbst überzeugt.Er zerstreut weiterhin ungefragt sein Testosteron. Aber dennoch gibt es etliche Momente, in denen er mein Herz erweichen konnte.

Die neuen Charaktere, die nun hinzukommen runden den bunten Götterhaufen in Tartaros ab. Viele „schräge Vögel“ gesellen sich dazu, die durch ihre eigene Art bei mir Punkten konnten.

Der Schreibstil war äußerst locker und flüssig zu lesen, wie bereits schon im vorherigen Band gehalten.

Wer nach Band 1 dachte, die Autorin könne sich nicht steigern, wird eines Besseren belehrt. Das Buch war ein richtiger Bauchmuskeltrainer, von Lachflash bis hin zu geballter Übelkeit war alles dabei. Auch die Tränendrüsen wurden mitunter motiviert. Ja, es gab auch einige Stellen, bei denen sogar dicke Tränen flossen und wieder andere, die selbst für mich Stellenweise zu skurril rüber kamen. Wie Ihr raushören könnt, wurden etliche Emotionen in mir geweckt.

Und mit dem Ende, ob ich mit dem Ende glücklich bin, weiß ich nicht. Zum einen wurde ich überrascht, weil ich es nicht erahnt hatte, aber zum anderen ging es unglaublich schnell am Ende. Kurz gesagt das Ende ist reine Geschmackssache. Vielleicht will ich auch einfach nicht wahrhaben, dass es keinen dritten Band geben wird.

Fazit:

Ein großartiges Leseerlebnis für alle Sinne: In diesem Buch vereint sich Witz, Charme, Sarkasmus, Chaos und ein wenig „Irrsinn“ in einem. Ob das gut ist? Sicher Geschmackssache, für die einen zu heftig, für andere mal etwas völlig Neues und Erfrischendes. Beurteilen sollte das jeder nach seinem eigenen Ermessen. Wie es mir gefiel? Ich wurde bestens unterhalten, ich habe Tränen gelacht und auch Tränen durch Traurigkeit und wilde Emotionen vergossen. Es gab auch Stellen da rebellierte kurzzeitig auch mal mein Magen. Kurz „Warrior und Peace: Göttlicher Zorn“ ist nichts für schwache Nerven. Aber eins ist klar: Warrior ist eine Protagonistin, die man definitiv nicht so schnell vergessen wird.

Veröffentlicht am 07.02.2019

Durchhaltevermögen wird am Ende belohnt...

Fire & Frost, Band 2: Vom Feuer geküsst
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Meinung:

Nach Teil 1 der „Fire & Frost“ Trilogie war ich gespannt wie es mit Ruby weitergehen wird. Es gab ja jetzt etliche Handlungsmöglichkeiten, die genügen Spielraum für Spannung, Aktion und usw. ...

Meinung:

Nach Teil 1 der „Fire & Frost“ Trilogie war ich gespannt wie es mit Ruby weitergehen wird. Es gab ja jetzt etliche Handlungsmöglichkeiten, die genügen Spielraum für Spannung, Aktion und usw. liessen. Dementsprechend waren meine Erwartungen etwas höher angelegt als noch beim vorherigen Band 1.

In „Fire & Frost: Vom Feuer geküsst“ verrät der Klappentext bereits, dass sich eine Dreiecks-Beziehung anbahnt und Ruby eine schwere Aufgabe zufällt: sie muss der Königin des Feuerreichs gegenübertreten. Visionen plagen sie und die Gewissheit, dass sie unweigerlich mit dem dunklen Wesen verbunden ist, für dessen Freiheit sie die Verantwortung trägt.

Zu Beginn hatte ich ein wenig Schwierigkeiten mich in die Geschichte hineinzufinden. Einige Gefühle und Handlungen zwischen Arcus und Ruby, waren für mich ein bisschen zu viel des Guten. Dennoch gab es Anfangs Momente an denen man gespannt den Atem anhielt. Nur danach folgte wie auch im ersten Teil, eine kleine Durststrecke bei der es nur so beharrlich vor sich hin plätscherte und die dafür sorgte, dass ich das Buch erst einmal Beiseite legen musste. Es erinnerte mich etwas an Band 1, dort gab es ebenfalls eine Phase, die dieser nicht ganz unähnlich war. Nach einigen Wochen nahm ich es jetzt wieder zur Hand und habe mir geschworen mich durchzubeißen, in der Hoffnung, dass es mich vielleicht doch noch „catchen“ kann. Und ab ungefähr Seite 185 war es dann endlich so weit, hier folgten actionreiche, spannende und bangende Szenen, die es schafften mich wieder für dieses Buch zu begeistern. Es gefiel mir ab dem Zeitpunkt als sich die Handlung endlich zuspitzte deutlich besser – auch wieder so eine Parallele zum ersten Band. Das komplette Buch spielt wieder in der Ich-Perspektive, also wird uns die Geschichte aus Rubys Sicht erzählt.

Zu den Charakteren.

Ruby, zweifelt in diesem Band deutlich weniger an sich als noch im ersten Teil, auch wenn Zweifel immer noch ein Bestandteil ihres Selbst ist. Sie hat immer noch ihr hitziges Temperament, eben das einer Fireblood.

Arcus, bleibt seiner kalten und in sich gekehrten Art weiter treu, und trotzdem muss man ihn irgendwie gerne haben.

Kai, gefiel mir persönlich etwas besser als Arcus weil er charismatischer auf mich wirkte, wenn auch ein bisschen eitel und „gut erzogen“ trotz seiner spitzen Zunge.

Der Schreibstil rief eine tolle Atmosphäre hervor, es wirkte flüssig und man hatte die Bilder die der Stil im Leser erzeugte klar vor Augen.

Fazit:

Durchhaltevermögen wird am Ende belohnt. Zwar hat dieses Buch eine Phase, in der es sich in die Länge zieht, doch dann nimmt es mit geballter Kraft an Fahrt auf. Gegen Ende kam die ersehnte Spannung, mit unfassbaren Offenbarungen und fesselnden Wendungen, die sicherlich wenn man sie auf das Buch verteilt hätte, dafür gesorgt hätten das es diese „Durststrecke“ nicht gegeben hätte. Der Aufbau erinnerte stark an den ersten Band. Die Charaktere, besonders Ruby, gefielen mir. Auch Kai betrachtete ich mit wohlwollenden Augen. Dennoch empfand ich besonders die Gefühlsebene von Ruby und Arcus direkt am Anfang etwas verwirrend und den Offenbarungen, die letztlich kurz vor Schluss preisgegeben wurden, stehe ich mit einem Hauch von Skepsis gegenüber.

Veröffentlicht am 31.01.2019

Eine Protagonistin, die vor Stärke aber auch Misstrauen strotzt,...

Das gleißende Band
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Meinung;

„Das gleißende Band“ von Irene Euler aus dem Drachenmond Verlag ist ein richtig spannungsgeladenes Buch. Es war mir kaum möglich es beiseite Seite zu legen. Wie auch? Der Einstieg in die Geschichte ...

Meinung;

„Das gleißende Band“ von Irene Euler aus dem Drachenmond Verlag ist ein richtig spannungsgeladenes Buch. Es war mir kaum möglich es beiseite Seite zu legen. Wie auch? Der Einstieg in die Geschichte gelang mir mühelos.

In der Geschichte geht es um Leovel, die drubanter Schwerttochter. Diese rettet unbewusst die Thronerbin ihrer Feinde. Dadurch umschließt sich das gleißende Band um die beiden. Und dieses kann nur gelöst werden, wenn Leovel jene findet die deren Tod wünschen. Auch bedeutet es den sicheren Tod des anderen sollte einer der beiden, so lange sie verbunden sind, getötet werden. Verdächtige gibt es genug, und es ist die Frage, ist man die Jägerin oder die Beute.

Die Charaktere glänzen mit Raffinesse und dadurch, dass keiner außer evtl. die kleine Knospe durchschaubar ist. Es fühlt sich an wie ein Spießrutenlauf gegen die Zeit aber im positiven Sinne. Und man ist genauso vorsichtig, wie Leovel wem man sein Vertrauen schenkt.

Leovel gefiel mir besonders gerade, weil sie NICHT die Glückliche oder das kleine Mäuschen, das wachsen muss, ist. Sie ist stark, gerne unabhängig und vertraut nicht. Ihre Sicht der Dinge und ihr Blick auf die Welt ist auf den ersten Blick düster und durch unschöne Erinnerungen geprägt. Sie hat einen äußerst ausgeprägten Sinn für Sarkasmus, und ihr Schwert ist immer in Reichweite. Mir gefiel das Land und dessen Komplexität aus Leovels Augen kennenzulernen, dies erfolgte nicht zu „ruckartig“ Tempo, bei dem es keine Schwierigkeiten gab zu folgen.

Auch gefiel mir Jorost sehr. Er ist zurückhaltend und geprägt von seinen Erfahrungen, die er vor der Zeit mit Leovel erlebt hat, und welche jetzt noch auf seinen Schultern lasten. Inwiefern, das müsst Ihr selbst herausfinden!

Die anderen Charaktere sind ebenso facettenreich und toll ausgearbeitet. Es fiel mir echt schwer den „Feind“ unter ihnen auszumachen. Ein besonderer Reiz beim Lesen, nicht zu wissen wie es ausgehen wird, war natürlich auch dabei. Ich liebe Unvorhersehbarkeit, und dieses Buch war voll damit. Hinzu kamen unerwartete Wendungen und auch nicht kalkulierbare Offenbarungen. Es gab einen kurzen Augenblick, da dachte ich, jetzt kann die Autorin die Spannung nicht mehr halten, jetzt könnte es eine kleine Atempause geben „Pustekuchen“. Im nächsten Augenblick konnte man das Knistern der Aufregung, die neue Offenbarungen mit sich bringen, spüren. Am Schluss hat mein Herz gepocht „wie verrückt“, so aufregend war es!

Fazit:

Eine unvorhersehbare und spannungs- geballte Fantasy-Geschichte mit einer Protagonistin, die vor Stärke aber auch Misstrauen strotzt, auf die es sich aber einzulassen lohnt. Wer starke, unabhängige und auch sarkastische Protagonistinnen mag, die nicht nur alles in „Blümchen rosa“ sehen wird

Leovel lieben. Ein unvorhersehbarer Spießrutenlauf, der einem immer wieder vor Aufregung den Atem nimmt.

Veröffentlicht am 24.10.2018

Spannende Legenden, rätselhafte Geheimnisse und eine unglaubliche Gabe..

Ein Augenblick für immer. Das erste Buch der Lügenwahrheit, Band 1
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Meinung:
„Ein Augenblick für immer: Das erste Buch der Lügenwahrheit“ von Rose Snow konnte mich verzaubern. Die Geschichte rund um June, die ihr Abschlussjahr in Cornwall verbringt, geht im Verlauf zügig ...

Meinung:
„Ein Augenblick für immer: Das erste Buch der Lügenwahrheit“ von Rose Snow konnte mich verzaubern. Die Geschichte rund um June, die ihr Abschlussjahr in Cornwall verbringt, geht im Verlauf zügig voran. Viele Rätsel und Geheimnisse warten auf den Leser. Und auch die Zwillingsbrüder Blake und Preston scheinen etwas zu verbergen, während von ihnen eine unwiderstehliche Anziehungskraft ausgeht.

Die Story wird aus der Ich-Perspektive von June erzählt und war einfach mitreißend und fesselnd.

Die Charaktere waren wieder zum Dahinschmelzen. Das Autoren-Duo hat eine unglaubliche Vielseitigkeit in diese Geschichte gesteckt. Es sind „Wohlfühl-Charakter“ dabei und jeder von ihnen ist besonders.

June ist die Heldin der Geschichte und ist von Natur aus unglaublich starrköpfig. Gerne widerlegt sie verschiedene Todesursachen mit einer Statistik was mich schmunzeln ließ – generell hat sie anscheinend viele Statistiken im Kopf nicht nur zum einen Thema. Sie ist klug und ihre Gabe hat mich mehr als umgehauen. Damit hatte ich so gar nicht gerechnet und allein die Idee zu dieser Gabe ist unglaublich erfrischend.

Die Zwillinge Preston und Blake sind wie Jing und Jang jeder so verschieden doch beide unglaublich verführerisch, unverwechselbar und eigen. Wie jeder ahnen kann gibt es in der Geschichte ein Beziehungsdreieck was mich aber nicht störte. Im Gegenteil; es gefiel mir sogar sehr. Dadurch gab nämlich es so manches mal „Gefühlschaos“.

Mit Grayson und ihrer Freundin Lilly hat das Autoren-Duo June zwei herzensliebe Charaktere zur Seite gestellt. Grayson mit seiner lockeren Art und seinen lässigen Sprüchen muss man einfach gerne haben.

Die Umgebung Cornwalls und auch die Legenden und Mythen zogen mich in ihren Bann. Rose Snow schreibt so aufgreifend, dass man sich ihrer Geschichte nicht entziehen kann. Green Manor bekommt durch sie einen mystischen Charme. Auch sonst ist der Schreibstil einnehmend und angenehm. Schnell verschlingt man Seite um Seite ohne zu merken, wie die Zeit an einem vorbeirauscht. So war ich äußerst schnell durch die Geschichte geglitten und blieb freudestrahlend zurück.

Es war wieder mal ein Leseerlebnis, das mich vollkommen überzeugen konnte.Durchaus gab es auch ein paar Stellen an denen die Spannung etwas nachließ, und auch hin und wieder Wiederholungen wie die Anziehungskraft eines Zwillings und deren Augen. Aber ich fand das nicht schlimm. Es ist ein Jugendbuch, daher auch keine allzu schwere Kost. Bei dem kleinen Abschnitt am Anfang des Klappentextes dachte ich im ersten Moment an die Edelstein Trilogie ABER die Geschichte hat nichts damit gemein und auch die Gabe nicht. Auf jeden Fall ist dieses Buch eines meiner Highlights dieses Jahres.

Fazit:

Spannende Legenden, rätselhafte Geheimnisse und eine unglaubliche Gabe, gepaart mit vielseitigen und faszinierenden Charakteren ergeben ein fantastisches Leseerlebnis. Romantik, Gefühlschaos und eine Portion Magie ist die perfekte Mischung welche den Leser in die mystische Welt rund um Cornwall hineinzieht und seinen ganz eigenen Zauber um ihn legt. Dem Autoren-Duo Rose Snow ist mit „Einen Augenblick für immer: Das erste Buch der Lügenwahrheit“ wieder einmal ein Meisterwerk gelungen mit dem sie mich vollendens begeistern konnten. Ich kann es gar nicht abwarten bis der zweite Teil erscheint und ich wieder in Junes Welt eintauchen darf. Klare Leseempfehlung meinerseits!