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Veröffentlicht am 12.10.2019

Schaurig, blutig, dramatisch, düster perfekt für die dunkle Jahreszeit.

Die Drachenhexe (Band 1): Licht und Schatten
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Meinung:

„Die Drachenhexe“ von J.K.Bloom war mein erstes Buch der Autorin und nach diesem wunderbaren „Spektakel“ sicher nicht mein letztes. In der Geschichte geht es um die verfluchte Hexe, Prinzessin ...

Meinung:

„Die Drachenhexe“ von J.K.Bloom war mein erstes Buch der Autorin und nach diesem wunderbaren „Spektakel“ sicher nicht mein letztes. In der Geschichte geht es um die verfluchte Hexe, Prinzessin Freyja, die Tod, Dunkelheit sowie Grausamkeit über ihr Land walten lässt. Sie ist unfähig Gefühle oder Erbarmen zu zeigen, ganz gleich wer es ist oder sich ihr entgegenstellt. Die fünf Lande schöpfen dennoch Hoffnung, denn nach einer langen Herrschaftszeit der Hexe wird ein Engel mit dem Namen Lucien geboren, auf dessen Schultern alle Hoffnung weilt.

Wir werden durch zwei Sichten durch die Geschichte geführt. Zum einen durch die Perspektive von Hexe Prinzessin Freyja, und zum anderen durch die Sicht von Lucien dem Engel. Dies gibt tiefe Einblicke in deren Denkweise und so manches Mal auch in ihre Zerrissenheit. Ich mochte ja die aufkochende Gefühlswelt und die verbundene Widersprüchlichkeit, die auch mich überfiel und mich sofort mitfiebern ließ.

Die Autorin setzte geschickt den „Funken“, der die Leser hoffen lässt, dass die Hexe Prinzessin Freyja ihrem Schicksal entrinnen kann und das Gute letztendlich vielleicht doch noch heraustreten könnte. Ebenso schürt die Autorin das Mitgefühl des Lesers für Hexe Prinzessin Freyja was nach alldem was, man in der Geschichte miterlebt, gar nicht so einfach ist.

Hexe Prinzessin Freyja ist so kalt und gewaltsam, dass mir so manches Mal der Atem ausblieb und mein Herz vor Nervosität höher schlug.Ihre Herrschaft ist „gekrönt“ von den Seelen der Toten denen sie einen gewaltsamen Tod beschert hat. Dennoch mit der Zeit hofft man als Leser und klammert sich an diesen einen Funken, dass sich alles zum Guten wendet. Es geschieht aber noch so viel mehr, welches es wirklich schwierig macht daran festzuhalten, wenngleich auch viel mehr in der Prinzessin steckt als man zu Anfang annimmt.

Lucien ist der geborene Engel. Gütig und ganz auf seine Aufgabe konzertiert, bis ihm ein Fehler passiert, der ihn zweifeln lässt.

Die Handlung ist so unerwartet, und es ist kein Geheimnis, dass ich es liebe wenn ich nicht weiß, wohin mich die Geschichte letztlich trägt. Ich hasse Vorhersehbarkeit und liebe es, wenn ich so überrascht werde, wie es hier der Fall gewesen ist. Ungewissheit keimte immer wieder beim Lesen auf. Nichts ist hier im vornherein klar, was mir sehr gefiel. Die Geschichte schaffte es, mich voll einzunehmen, was nicht zuletzt an dem unverkennbaren faszinierenden Schreibstil lag, der mich einfach ans Buch fesselte, bis ich auch die letzte Seite daraus verschlungen hatte.

Fazit:

Ein Wahnsinns-Auftakt. Schaurig, blutig, dramatisch, düster perfekt für die dunkle Jahreszeit. Die Drachenhexe hat mich einfach vollends fasziniert. Den Aufbau der Geschichte ebenso wie die Kontraste der beiden Hauptcharaktere empfand ich als sehr intensiv und einnehmend. Eine Geschichte, die bedrohlich wie erwartungsvoll nachhallt und mich gebannt auf den zweiten Teil hoffen und jetzt schon warten lässt. Ihr müsst es einfach gelesen haben, für mich ein absolutes Jahreshighlight! Meine allerwärmste Leseempfehlung!

Veröffentlicht am 13.09.2019

Ein spannendes wie ausgewoges Lese-Abenteuer..

Das Juwel der Finsternis
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Meinung:

In „Das Juwel der Finsternis“ entführt uns Autorin Mara Lang in eine magische Welt, in der es unglaublich viele Konflikte gibt. Im Mittelpunkt, jedoch unausgesprochen, steht die Legende eines ...

Meinung:

In „Das Juwel der Finsternis“ entführt uns Autorin Mara Lang in eine magische Welt, in der es unglaublich viele Konflikte gibt. Im Mittelpunkt, jedoch unausgesprochen, steht die Legende eines magischen Juwels. Drei Völker sind untereinander verfeindet, und ein Krieg steht kurz bevor. Der Sklavin Kea wurde eine unglaublich mächtige Gabe zuteil. Doch kann sie dem gewappnet sein, was auch immer auf sie zukommen mag? Oder wird sie doch nur der Spielball aller sein, - die einfache kleine Sklavin..

Die Charaktere sind toll beschrieben. In sich einige aber auch komplex, da man sie noch nicht vollständig einzuschätzen vermag. Die Namen waren für mich manchmal sehr schwierg in der Aussprache.

Kea macht auf mich einen unglaublich starken und zähen Eindruck. Egal wie oft sie auf die Knie gezwungen wird, sie verliert niemals ihren Stolz. Sie ist ein unglaublich starker Charakter und zeigt so gut wie nie Schwäche. Immerhin scheint sie ungebrochen und das trotz der Zeit in den Stollen.

Der Rittmeister kann ebenfalls das Leserherz erweichen und wird schleunigst als Favorit um Keas Herz gesehen. Doch kann er sich Kea nicht sicher sein. Warum nicht? Findet es am besten beim Lesen heraus und fiebert mit.

Die Handlung ist unglaublich spannend gehalten. Bei jedem Kapitelanfang bekommen wir eine kleine Einblende einer anderen Begebenheit/Zeit, und dies erweckt das Interesse mehr zu erfahren, ebenso zu spekulieren, wer welche Rolle in der Geschichte inne hat. Am Ende ist noch nichts davon wirklich eindeutig auch wenn man glaubt zu ahnen wohin es führen wird. Dieses Stilmittel der Einführung der Kapitel erinnert dezent an Autorin Mary E. Pearson und spornt den Leser an.

Ich mochte, dass die Autorin geschickt den Leser innerhalb der Geschichte unmerklich lenkte und noch nicht alles im ersten Band preisgab. Zwei Handlungen hätte ich persönlich noch hinzugefügt. Richtig von Belang für den Rest der Geschichte wären sie nicht gewesen. Sie hat nur ein wenig mehr Tiefe eingehaucht. Einige Szenen waren übrigens nichts für Weich-Besaitete.

Der Schreibstil war ansprechend und transportierte einen „mittelalterlichen Sprachgebrauch“ und sorgte für eine kühle erwartungsvolle Atmosphäre. Die Geschichte spielt nicht in einer modernen Zeit, sondern in einer Epoche in der es noch nicht all den Luxus unserer Zeit gibt.

Fazit:

Ein Fantasy Abenteuer welches den Drang weckt herauszufinden wer hinter allem steckt oder in welcher Tragweite die Charaktere mittendrin stecken. Die Fantasy Aspekte kommen neben den Spekulationen hier auch nicht zu kurz. Einfach ein spannendes wie ausgewoges Lese-Abenteuer. Es war mir eine Freude mit der Protagonistin Kea mitzufiebern und sie auf ihrer Reise zu begleiten, die noch lange nicht zu Ende ist. Noch habe ich eine Menge Fragen im Kopf zu denen ich mir Antworten im zweiten Band erhoffe. Ich kann es kaum erwarten.

Veröffentlicht am 12.09.2019

ine würdiges Einspiel auf die Netflix-Serie..

Chilling Adventures of Sabrina: Hexenzeit
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Meinung:

„Chilling Adventures of Sabrina: Hexenzeit: Die offizielle Vorgeschichte zur Netflix-Serie ist eine wunderbare Möglichkeit, sich mit der neuen gleichnamigen Serie von Netflix auseinanderzusetzen ...

Meinung:

„Chilling Adventures of Sabrina: Hexenzeit: Die offizielle Vorgeschichte zur Netflix-Serie ist eine wunderbare Möglichkeit, sich mit der neuen gleichnamigen Serie von Netflix auseinanderzusetzen oder auch vertrautzumachen, welche, und das möchte ich betonen nach meiner Meinung, ganz anders ist als die alt-gewohnte Serie von „Sabrina – total verhext!“

Wenn man sich auf „Chilling Adventures of Sabrina“ einlässt, sollte man diese nicht mit der damaligen Serie vergleichen, sondern getrennt voneinander betrachten. Zwar gibt es auch hier Harvey Kinkle, Zelda und Hilda Spellman, aber jede Menge andere Charaktere und einen für mich ganz anderen Handlungsinhalt. Außerdem ist „Chilling Adventures of Sabrina“ dunkler, düsterer und spannender angesetzt.

Die bisherigen Staffeln von „Chilling Adventures of Sabrina“ auf Netflix habe ich bereits angeschaut, dementsprechend waren meine Erwartungen hoch angesetzt, und ich war neugierig, ob die offizielle Vorgeschichte der Netflix-Serie gerecht wird.

Und das wird dieses Buch allemal! Der rote Faden wird dem Leser klar vor Augen geführt. Man bekommt tiefere Einblicke in das Vorleben und die Beweggründe der Charaktere. Auch emotional kamen mir die Charaktere näher an den Leser herangetragen vor. Emotionale Bindungen wurden gestärkt oder erst geknüpft. Ach ja nicht zu vergessen; alter Hass geschürt.

Die Geschichte dreht sich auch hier, wie in der Serie, um Sabrina Spellman, die kurz vor ihrem 16 Geburtstag, und somit der satanischen Taufe, steht. Auch ihre Zweifel und Gefühle kommen hier wieder gut zur Geltung.

Noch einen Sommer verbleibt ihr bis es soweit ist. Diesen möchte sie dazu nutzen um herauszufinden, ob ihr Schwarm Harvey Kinkle sie wirklich liebt, allerdings mit einem gefährlichen Zauber zu dem sie Ambrose ermutigt.

Die Charaktere gleichen sich wunderbar mit dem Schauspiel der Netflix-Serie ab. Ich las die Sabrina, die ich ebenfalls auch in der Serie sehen konnte. Auch die Verhaltensweise, die man in der Serie bei einigen Charakteren liebevoll feststellen konnte, bleiben im Buch erhalten. Die Handlung war mit zarten Spannungsbögen durchflutet, als Einstieg perfekt, wenn auch die Serie höhere Spannung und Gruselmomente für mich aufzuweisen hatte.

Ich persönlich würde dennoch empfehlen, das Buch nicht vor den bisherigen zwei Staffeln zu lesen. Warum? Überraschungen gehen verloren. Einige Charaktere haben einen zwielichtigen Charakter, welchen man selbst in der Serie erst nach und nach aufdeckt. Da einige Charaktere durch das Buch näher beleuchtet und ihre Beweggründe dort bereits aufgedeckt werden, geht wiederum Spannung, die in der Serie aufgebaut wird verloren, die man sonst bei dem Schauen und Mitfiebern der Serie empfindet.

Der Schreibstil ist unglaublich leicht gehalten, aber es gab viele Passagen die für mich herausstachen und die ich mir markiert habe weil sie mir so gut gefielen. Die Geschichte überträgt also dennoch jede Menge tiefe Emotionen und Gefühle, lädt zum Wohlfühlen unf Mitfiebern sowie Gänsehaut-Momenten ein.

Fazit:

Eine würdiges Einspiel auf die Netflix-Serie „Chilling Adventures of Sabrina“. Dennoch würde ich empfehlen erst die ersten zwei Staffeln zu schauen. Versteht mich nicht falsch, die Charaktere werden serien-nah beschrieben, und man fühlt dieselbe düstere, erwartungsvolle Stimmung die auch die Serie vermittelt. Aber ein paar Überraschungen und Beweggründe werden vorweggenommen welche man in der Serie erst aufdeckt. Somit wird leider ein Hauch der Spannung dem Buch bzw. der Serie entnommen. Ansonsten ein tolles Buch für mich, da ich ja die Serie schon gesehen habe, welches ich euch nur empfehlen kann, wenn ihr noch nicht genug von Sabrina Spellman bekommen könnt.

Veröffentlicht am 06.09.2019

Drama, Zerrissenheit, Verzweiflung ...

Ruby
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Meinung:

Eigentlich wollte ich zum Anfang hin bei „Ruby: Gabe des Glücks“ von Katrina Lähn nur ein paar Seiten reinlesen und die Tage dann mehr. Daraus wurde nichts, denn die Geschichte ließ mich nicht ...

Meinung:

Eigentlich wollte ich zum Anfang hin bei „Ruby: Gabe des Glücks“ von Katrina Lähn nur ein paar Seiten reinlesen und die Tage dann mehr. Daraus wurde nichts, denn die Geschichte ließ mich nicht mehr los!

In ihr geht es um Prinzessin Ruby. Ruby, die keinen ihr zugeteilten Mann heiraten möchte, auch wenn es bereits am zweiten Tag ihrer Geburt von ihren Eltern entschieden wurde. Und das auch nicht, wenn es sich bei dem ihr zugeteilten Mann um den mächtigsten Mann ihres Reiches handelt, den König des einflussreichsten Reichs von Giarnarni selbst. Sie möchte ihr Schicksal selbst bestimmen. Besser wird ihre Situation auch nicht als die Fee ihr eine ganz besondere Gabe zuteil werden lässt. Ganz im Gegenteil...

Ruby strahlt Kampfgeist aus. Sie ist nicht bereit ihre Hoffnung aufzugeben. Sie kämpft um ihren Wunsch nach Freiheit und Selbstbestimmung, egal wie aussichtslos ihr Kampf erscheint. Ihre Ziele klar vor Augen vergisst sie aber so manches Mal die Konsequenz für die Menschen die ihr nahe stehen. Und dennoch wirkt sie oft auch total machtlos. Ich hoffe im zweiten Band kann sie ihre Stärke konkret einsetzen statt nur innerlich mit sich kämpfen.

Thomas hat mich mit seiner sturen und systemorientierten Haltung zur Weißglut gebracht.

Es gab so manche Charaktere für deren Denken ich kein Versändnis hatte. Es war allerdings sooo passend rein aufgrund des gesellschaftlichen Systems in dem die Charaktere leben. Außerdem waren alle bis ins kleinste Detail ausgearbeitet, so dass man für manche Sympathie und für andere Empathie empfand.

Die Hierarchie in Rubys Welt wurde uns innerhalb der Geschichte nahegelegt, so dass sie verständlich aber nicht mit voller Dröhnung auf einen einprasselt. In Rubys Welt gibt es Klassifizierungen nach Gabe. Diese Klassifizierungen entscheiden den Stand einer Person. Unterschiedliche, wie auch interessante Gaben tummeln sich darunter, und Ruby ist eine ganz besondere zuteil geworden.

Wir erleben die Geschichte aus Rubys Sicht. Die Autorin hat einen leichten, ergreifenden sowie ansprechenden Schreibstil welcher Emotionen besonders herauskristallisiert. Dieses Talent läßt die Denkweisen, wie auch die Welt in der Ruby lebt, beim Leser verständlich ankommen. Ein klitzekleiner Logikfehler ist mir innerhalb der Geschichte aufgefallen, aber dieser ist wirklich winzig und unbedeutend für den weiteren Handlungsverlauf. Für den zweiten Band würde ich mir wünschen, dass Ruby es schafft, auch ihre innere Stärke nach außen zu kehren und für ihr Recht auf Freiheit zu kämpfen. Sie sollte sich nicht mehr klein halten lassen.

Fazit:

Ihr mögt Drama, Zerrissenheit, Verzweiflung und ein Herz das bereit ist für seine Wünsche und dessen Freiheit zu kämpfen? Dann kann ich Ruby: Gabe des Glücks euch einfach nur empfehlen. Bei mir ist es ja kein Geheimnis, dass es gefühlsmäßig eine heikle Achterbahn sein darf. Das war hier einfach perfekt gegeben. Darf ich erwähnen, dass die Spannung ebenfalls nicht zu kurz gekommen ist, genauso wenig wie unerwartete Handlungsstränge, die einen aus der Bahn zu werfen drohen. Besonders der Cliffhanger am Ende hat es in sich! Ich brauch Band 2! Ja, ich denke diese Geschichte schafft es hier überraschen.

Veröffentlicht am 02.09.2019

Ich fühlte mich wunderbar unterhalten...

Banshee Livie (Band 1): Dämonenjagd für Anfänger
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Meinung:

Livie ist tot. Doch wer zur falschen Zeit am falschen Ort stirbt ist nicht für einen ruhigen Seelenfrieden bestimmt. So hat sie sich ihren Tod sicher nicht vorgestellt, denn sie wird zur Banshee ...

Meinung:

Livie ist tot. Doch wer zur falschen Zeit am falschen Ort stirbt ist nicht für einen ruhigen Seelenfrieden bestimmt. So hat sie sich ihren Tod sicher nicht vorgestellt, denn sie wird zur Banshee des Schlosses Harrowmore auserkoren. Zu ihrem zuvor beschaulichen und förmlich tristen Dasein gesellt sich auf einmal ganz viel Aktion, Chaos und Spannung. Ihre Schützlinge lernt sie schnell lieben und verfluchen. Die Familie Harrowmore ist katastrophisch, chaotisch, und, und, und,...sie lassen die Notwendigkeit einer Banshee außer Frage stehen.

Livie war mir vom ersten Augenblick an unglaublich sympathisch. Ihre Wünsche und Sehnsüchte waren direkt beim Lesen die meinen. Auch ihre locker-leichte Art mochte ich sehr. Sie verhielt sich ihrer neuen Situation entsprechend, und doch wieder war sie nicht auf den Mund gefallen. Taffe Sprüche gehören zu ihr als Person dazu. Dafür dass sie tot ist, hat sie eine echt sehr lebhafte Art an sich. grins Aber auch Mitgefühl würde ich zu ihren Stärken zählen...

Der geheimnisvolle Walt gefiel mir ebenfalls sehr. Geheimnisse gilt es schließlich zu erkunden und die Neugierde, welche Erscheinung sich unter der blickdichten Kutte und jener Stimme, die Livie so verzaubert, verbirgt, wuchs im Verlauf der Geschichte.

Die Familie Harrowmore ist eine lustige bunte Truppe, die mir so manches mal ein Schmunzeln abrang. Langeweile lässt ihren Tatendrang förmlich Blüten tragen, leider in gefährlichen „Gefilden“.

Bei dieser Geschichte entdecken wir Livies neue Fähigkeiten und den Hauch an Magie ihrer neuen / alten Welt, sowie die magischen Wesen, die sich ihr offenbaren, mit ihr. Auch die Familie selbst, die sie hütet, hält einige Geheimnisse und Überraschungen bereit. Welche das sind müsst ihr allerdings selbst herausfinden.

Der Schreibstil der Autorin Miriam Rademacher ist einladend, flüssig und leicht. Die Geschichte wird uns aus der Sicht von Livie erzählt. Manchmal hatte es dadurch positive Nebenwirkungen lach. Okay, manchmal wirkte es dezent „abgedreht“ aber solche Geschichten, welche sich von dem Alltäglichen abheben mag ich einfach, und solange noch genügend Tiefgang vorhanden ist, würde ich es als die richtige Kombination benennen. Für den nächsten Band würde ich mir noch einen Hauch mehr Spannung wünschen, vielleicht einen explosiveren Höhepunkt.

Fazit:

Ich fühlte mich wunderbar unterhalten mit farbenfrohen und auch schrägen Charakteren inkl. erheiternden Dialogen. Es gab zarte Gänsehautmomente mit einer Handvoll Spannung in einer Welt die Livie nun aus den Augen einer Banhsee sieht, voll mit Magie, Liebe und Möglichkeiten. Ihr neues Dasein birgt aber ebenso einen knallharten Job und Gefahren, denen sie sich damit unweigerlich aussetzt und stellen muss. Ein wunderbarer Auftakt, der erheitert und den Wunsch auf ein weiteres Buch dieser tollen Reihe weckt.