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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.07.2020

Humorvolle Dialoge, und eine angenehme Storyline inkl. erotischer Szenen, machen dieses Buch zum Sommerhighlight im New Adult Bereich.

Ich wette, du verliebst mich nicht
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Meinung:

„Ich wette, du verliebst mich nicht“ aus den Federn von B.E.Pfeiffer und Fanny Bechert verschaffte mir unterhaltsame sowie schöne Lesestunden. In dem Buch dreht es sich um die Geschäftsfrau ...

Meinung:

„Ich wette, du verliebst mich nicht“ aus den Federn von B.E.Pfeiffer und Fanny Bechert verschaffte mir unterhaltsame sowie schöne Lesestunden. In dem Buch dreht es sich um die Geschäftsfrau Liz, die eine Wette mit ihrer Arbeitskollegin eingeht. In der Hoffnung die Wette Zweifelsohne zu gewinnen geht Liz auf diese ein. Ohne Sex vier Wochen zu leben, dürfte doch nicht so schwer sein, und das in einer „Fake“ Beziehung. Der Typ ist ja auch so gar nicht ihr Traum eines Mannes. Zumindest redet sich Liz das zum Anfang hin ein.

Zwei Sichtweisen führen uns durch die Story: Lizs & Tonys. Mir gefiel hier besonders, dass man tief in die Gefühle von beiden Personen blicken konnte.

Liz ist durch und durch eine professionelle Geschäftsfrau, etwas kühl und berechnend zu Beginn. Innerhalb der Geschichte sind aber ihre aufrecht gehaltenen Mauern gebröckelt, und man konnte ihre verletzliche Seite und ganz viel Gefühl entdecken. Es ist toll dieses Mal, eine Frau in der Geschichte wahrzunehmen, die nicht dem reichen Geschäftsmann hinterher schmachtet, sondern selbst eine höhere Stellung einnimmt.

Tony ist ein liebenswerter Nerd. Eigentlich hat er absolut keine Lust arbeiten zu gehen. Zumindest möchte er nicht für einen Job, der seiner Meinung nach unter seinen Qualifikationen liegt, seine Zeit opfern. In der Zeit des Zuhausesitzens hat er offenkundig nicht viel aus sich gemacht, was z.B. sein Styling und Co. angeht. Ebenso liegt seine letzte Beziehung weite Zeit zurück.

Auch die Nebencharaktere haben von den Autorinnen eine ordentliche Ausstattung an Humor und Wärme erhalten. Solche Freunde wie Cynthia und Owen wünscht man sich. „Sandy“ sorgte auch für Lachtränen bei mir (Insider).

Der Schreibstil der beiden Autorinnen vereint eine wunderbare Leichtigkeit, während man in diese Geschichte mit ganz viel Gefühl, Wärme und Humor versinkt und ganz die Zeit um sich herum vergisst.

Fazit:

Zusammen vereint haben die beiden Autorinnen B.E.Pfeiffer und Fanny Bechert eine unterhaltende und herzerwärmende Geschichte gezaubert. Liz & Tony haben mir ein echtes, wunderbares Lesevergnügen beschert. Humorvolle Dialoge, und eine angenehme Storyline inkl. erotischer Szenen, machen dieses Buch zum Sommerhighlight im New Adult Bereich, mit ganz ganz viel Gefühl. Wer sich also nach ganz viel Humor und Gefühlschaos sehnt, ist hier genau richtig. Ich habe Tränen gelacht und gehofft, dass am Ende ein Happy End das Buch perfekt macht! Ob es eins gab? Findet es selbst heraus!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.06.2020

„Banshee Livie: Seelensorge für Debütanten“ entpuppte sich als mysteriöse, humorvolle, emotionsgeladene und spannende Story.

Banshee Livie (Band 4): Seelensorge für Debütanten
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Meinung:

„Banshee Livie: Seelensorge für Debütanten“ von Miriam Rademacher fühlt sich so anders an als die Vorgänger von Banshee Livie. Womöglich liegt dies an Allison, die bereits als zarte Randperson ...

Meinung:

„Banshee Livie: Seelensorge für Debütanten“ von Miriam Rademacher fühlt sich so anders an als die Vorgänger von Banshee Livie. Womöglich liegt dies an Allison, die bereits als zarte Randperson aufgetaucht ist aber hier eine weittragendere Rolle innehat. Einige Veränderungen stehen den Harrowmores bevor. Weitreichende und tragende Veränderungen!

Livie gibt nicht auf hinter all die neuen Geheimnisse und Gegebenheiten zu kommen. Egal wie aussichtslos und verzweifelt sie sich selbst fühlt. Sie ist eine Banshee mit ganz viel Herz und das, obwohl sie als solche kein schlagendes besitzt. An ihrer Seite ihre Freunde, der Todesbote und Co. welche sich schon des öfteren als sehr hilfreich erwiesen haben.

Allison ist tough und unberechenbar. Kennt sie doch bereits die Zukunft da Raum und Zeit für sie nach ihrem Willen bereisbar sind. Ein Faktor der für alle der jetzigen Zeit nicht einzuschätzen ist. Viele Fragen nach ihren Möglichkeiten und co. liegen daher vor Livie.

Miriam Rademacher gelingt es ein weiteres Mal die Leser in Livies faszinierendes Banshee-Leben eintauchen zu lassen. Ihr flüssiger Schreibstil ist einladend. Sie gibt den Charakteren die richtige Farbnuance, die mich als Leser zu verzaubern wissen. Ich habe bereits so einige Charaktere tief in mein Herz geschlossen und kann gar nicht erwarten, erneut Livie und ihren Freunden in ihrem nächsten Abenteuer zur Seite zu stehen. Weiter behält die Autorin ihren unverkennbaren Humor in den Geschichten bei. Wer wünscht sich nicht ein Abenteuer mit Spannung und Lachmuskeltraining? All das vereint sie in ihren Geschichten rund um die herzliche Banshee Livie.

Fazit:

Gruselige und unkalkulierbare Entwicklungen bahnen sich an. „Banshee Livie: Seelensorge für Debütanten“ entpuppte sich als mysteriöse, humorvolle, emotionsgeladene und spannende Geschichte. Wer Harrowmore Souls schon gelesen hat, kann hier eine vergleichbare Atmosphäre wahrnehmen. Dennoch ist Livie auch hier als Hauptperson präsent wie eh und je, aber alles bekommt eine sonderbare neue Note durch Allison. Vielleicht liegt es an dem Übersinnlichen, den Zeitreisen und Geistern die an Allisons Aura unweigerlich festzukleben scheinen, wie ihre ganz eigene Parfumnote, die dieses Band so anders wirken lassen. Jedes Abenteuer von Livie verströmt ihren ganz eigenen Zauber auf die Leser und Leserinnen. Ich kann es kaum erwarten den nächsten Band zu lesen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.05.2020

Die Story ist nicht nur für Vampirfans ein Muss wie ich finde!

Zum schwarzen Mond
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Meinung:

„Zum schwarzen Mond“ von Nicole Schuhmacher dürfte bei eingefleischten Vampirfans das Herz höher schlagen lassen. Zur Abwechselung von High-School Vampir Storys spielt diese Geschichte in einer ...

Meinung:

„Zum schwarzen Mond“ von Nicole Schuhmacher dürfte bei eingefleischten Vampirfans das Herz höher schlagen lassen. Zur Abwechselung von High-School Vampir Storys spielt diese Geschichte in einer gar nicht vergleichbaren Einrichtung. Für mich persönlich eine willkommene Abwechslung! Die Protagonistin Lisa arbeitet nämlich in einem Wiener Etablissement mit dem klangvollen Namen ›Zum schwarzen Mond‹. Ganz auf die Vampirgesellschaft abgestimmt sind deren Dienstleistungen.

Die Handlung der Geschichte erleben wir aus der Ich-Perspektive von Lisa. So bleibt uns Einiges von den anderen Charakteren verborgen. Dies wiederum macht die Geschichte noch turbulenter.

Lisa wirkt auf mich als wisse sie ganz genau was sie in ihrem Leben erreichen und machen möchte. Merklich scheint sie im ersten Moment ihr Leben zu genießen. Jeden Tag bedient sie makellose Vampire. Bisher ist ihr zumindest kein Vampir unter die Augen gekommen, der nicht makellos zu sein scheint. Authentisch wirkte sie auf mich, wenn man darauf bedacht ist, in welchem Etablissement sie tätig ist. Ihr komplettes Leben gerät allerdings aus dem Ruder als sie einen gewissen Vampir kennenlernt. Ob ihr überragender Humor ihr Leben wieder in geregelte Bahnen zu lenken vermag?

Mehr als nur ein Herr wird also innerhalb der Geschichte Lisas Weg kreuzen und uns ggf. auf eine falsche Fährte schicken. Oder wie ihr es auch gerne nennen mögt, wenn das Herz unschlüssig ist für wen es letztlich schlägt. Aber auch Nervenkitzel und actionreiche Szenen dürfen natürlich in einer echten Vampirgeschichte neben ganz vielen Gefühlen und Blut nicht fehlen. Einige erotische Szenen befinden sich ebenfalls im Buch und runden die Geschichte ab.

Es war mein erstes Buch der Autorin Nicole Schuhmacher. Garantiert wird es nicht mein letztes Buch von ihr bleiben. Ihr Schreibstil war flüssig und ihr Humor mitreißend. Die Charaktere in diesem Buch sind sehr abwechslungsreich. Von grausam, verführerisch bis charismatisch war alles dabei. Mir gefiel die Atmosphäre der Geschichte sehr.

Fazit:

„Zum schwarzen Mond“ war also vor allem unterhaltsam und stellenweise urkomisch, was noch nicht einmal am Etablissement selbst liegt, sondern an der wundervollen Protagonistin Lisa. Okay, ein kleines bisschen gibt das Etablissement auch Vorlagen gerade dazu. Neben lustigen sowie erotischen Szenen warten aber auch wiederum Momente auf den Leser, welche selbst das Herz berühren werden, während sie voller Spannung Lisas Geschichte verfolgen. Ja, ich gebe es zu, ein paar Tränchen habe ich auch verdrücken müssen. Ich habe voller Eifer und ergreifender Spannung Seite für Seite eingeatmet. Diese Geschichte präsentiert eine gelungene Mischung von all dem, was ich unbedingt innerhalb einer Geschichte vorfinden möchte: Humor, Liebe, fesselnder Nervenkitzel und bis hinzu erschütternden Szenen! Die Story ist nicht nur für Vampirfans ein Muss wie ich finde! Eine klare Leseempfehlung von mir an euch!

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Veröffentlicht am 21.05.2020

Für mich ist es ein gelungenes Abenteuer im Wilden Westen...

Tara und Tahnee
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Meinung:

„Tara und Tahnee: Verloren im Tal des Goldes“ von Partick Hertweck spielt im Wilden Westen. In dieser abenteuerlichen Geschichte geht es um zwei Mädchen, die unterschiedlich aufgewachsen sind. ...

Meinung:

„Tara und Tahnee: Verloren im Tal des Goldes“ von Partick Hertweck spielt im Wilden Westen. In dieser abenteuerlichen Geschichte geht es um zwei Mädchen, die unterschiedlich aufgewachsen sind. Tahnee lebt in der Wildnis von Sierra Nevada in einem einfachen Haus aus Holz, Tara hingegen auf einem herrschaftlichen Anwesen in San Francisco. Tahnees Leben nimmt unglaublich schnell eine scharfe Wendung, als Kopfgeldjäger ihren Weg zu ihr finden. Auch Tara steuert langsam auf unerwartete Geheimnisse zu, die ihr Leben ins Wanken bringen.

Wir werden durch die Geschichte aus zwei Sichtweisen geleitet, einmal aus Tahnees und einmal durch Taras Briefe. Beide waren unglaublich ergreifend, wobei ich bei Tahnee öfters das Kribbeln der puren Spannung erlebt habe. Am Ende, ungefähr zu dem Zeitpunkt als es zum großen Höhepunkt kam, wird Taras Sicht nicht mehr aus Briefen geschildert. Dennoch verfasst sie schließlich noch ihren allerletzten Brief. An wen er wohl adressiert ist?

Tahnee wirkt ein bisschen härter gesotten als Tara. Sie ist alleine mit ihrem Vater groß geworden. Sicher hat er ihr einiges in der Zeit über das Jagen etc. beigebracht. Auch musste sie sicher Hausarbeiten selbst erledigen. Sonst ist ja niemand dagewesen der die Arbeiten übernommen hätte. Sie wirkt also kämpferisch und voller Hoffnung, mit einem klaren Ziel vor Augen.

Tara dagegen ist eher wie ein zartes Pflänzchen. Gesundheitlich wohl etwas angeschlagen, hat sie ansonsten anscheinend einen ganzen Hofstaat im Rücken, der sich um sie kümmert und sie versorgt. Aufgezogen unter der Obhut ihres Großvaters wurde sie ferngehalten von jeglichen Abenteuern. Sie ist wohl eine echte Lady, in der sicher aber mehr steckt als ein zartes Pflänzchen.

Viele Personen begegnen beiden. Sie sind ihnen entweder wohlgesonnen oder spielen ihnen übel mit. Ab Seite 100 etwa dachte ich, spannender kann es nicht mehr werden. Man ahnt bereits in welche Richtung es gehen wird und wie alles zusammenhängen könnte. Weit gefehlt! Der Autor steigert sogar noch einmal die Spannung. Obwohl man die Richtung kennt, gibt es am Ende noch ein großes Spektakel, welches mich einfach nicht mehr losließ. Ich habe so mitgefiebert und so auf ein Happy End gehofft.

Der Schreibstil ist einfach, leicht und flüssig gehalten. Er spiegelte den Charme der Zeit des Wilden Westens wider und lässt somit die Geschichte vor unseren Augen aufleben.

Fazit:

Eine Geschichte wie sie spannender für Kinder nicht sein könnte und selbst Erwachsene am Ende vollends überzeugt. Ein roter Faden zieht sich quer durch die Geschichte, welcher Taras und Tahnees Sicht bald zu einem Gesamtbild fügt. Es gibt einiges für Tara aufzudecken, während Tahnee unterdessen immer unerbittlicher um ihr Leben und das ihres Vaters kämpft. Wie beide Schicksale dieser Mädchen wohl zusammenhängen könnt ihr nur herausfinden, wenn ihr das Buch lest! Für mich ist es ein gelungenes Abenteuer im Wilden Westen in dessen Handlungsmitte zwei unterschiedliche Mädchen je um ihre weitere Zukunft kämpfen, die sehr nah miteinander verknüpft scheint.

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Veröffentlicht am 21.05.2020

Mitreißend wollen wir mit Angel herausfinden was vor sich geht.

Dark Crows
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Meinung:

„Dark Crows: Seelenbegleiter“ von Nadine Stenglein aus dem Loomlight Verlag. Was machst du, wenn jemand nach deiner Seele trachtet, du aber keine Ahnung hast warum? Als wäre der Unfalltod ihrer ...

Meinung:

„Dark Crows: Seelenbegleiter“ von Nadine Stenglein aus dem Loomlight Verlag. Was machst du, wenn jemand nach deiner Seele trachtet, du aber keine Ahnung hast warum? Als wäre der Unfalltod ihrer Mutter nicht schlimm genug scheint etwas im Gange zu sein, von dem Angela keine Ahnung hat. Sie gerät zwischen eine Fehde und muss um ihr Leben fürchten.

Angel, wird Angela von ihren Freunden genannt. Sie ist sympathisch. Der Unfalltod ihrer Mutter hat allerdings Spuren in ihrem Herzen hinterlassen. Auch wenn sie versucht ein normales Leben zu führen.

Ska soll sie suchen, nur wer ist er? Sie hat noch nie von ihm gehört. Wir wollen wissen, wer die Fehde anfechtet. Welche Seiten es gibt, und ich finde die Autorin hat da etwas Wundervolles entstehen lassen. Ich möchte euch in der Hinsicht nicht zu viel verraten. Nur so viel: die zwei Seiten werden überraschen können und auch deren Hintergrund. Der Schreibstil ist einfach gehalten. Die Geschichte selbst verleitet die Leser dazu durch, Neugierde nur so durch die Seiten zu fliegen.

Fazit:

Mitreißend wollen wir mit Angel herausfinden was vor sich geht. Die Geduld wird zum Zerreißen gespannt auf die Probe gestellt. Es ist alles unter einer nebelbezogenen Oberfläche verborgen, und wir kommen nur schwer hinter all den Geheimnissen und Ereignissen hinterher. Am Ende laufen die roten Fäden zu einem strukturierten Band zusammen, und wir erhalten Klarheit. Einzig das Ende wirft erneute Fragen bei mir auf. Eine Antwort erhoffe ich mir hierbei in Band 2.

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