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Veröffentlicht am 24.09.2020

Die Gartendrachen und ihre Freunde

Die sieben Gartendrachen und ihre Freunde
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Wer das Buch „Die geheime Welt der Gartendrachen“ kennt wird an diesem Buch erst gar nicht vorbei kommen.

Hier stellt die Autorin, erneut mit tollen und so liebevollen Zeichnungen und Erklärungen die ...

Wer das Buch „Die geheime Welt der Gartendrachen“ kennt wird an diesem Buch erst gar nicht vorbei kommen.

Hier stellt die Autorin, erneut mit tollen und so liebevollen Zeichnungen und Erklärungen die Gartendrachen vor. Aber hier verstärkt – wem sie helfen. Denn Bienen und Co sind vom Aussterben bedroht, sie finden nicht mehr genügend Nahrung und hier kann jeder selbst mithelfen und die Gartendrachen unterstützen.

Ich würde dieses Buch auf jeden Fall auch zum Vorlesen empfehlen denn die Reime zu Gartendrachen und ihren Schützlingen bieten sich hervorragend dafür an. Mit Humor und tollen Reimen macht die Autorin auf das bunte und geheime Leben im Garten aufmerksam.

Und sie nimmt den Lesern die Angst vor den Insekten, sie stellt hier die verschiedenen Arten von Bienen, Hummeln und Wespen vor. Mit Zeichnungen und Erklärungen erleben wir hier woran wir die Insekten unterscheiden können, was sie bevorzugen, was nicht.

Man bekommt sofort Lust sich in den Garten oder auf den Balkon zu stürzen um nicht nur den Insekten zu helfen sondern auch die eigenen Gartendrachen zu entdecken und zu erforschen.

Zu jedem Gartendrachen gibt es die perfekte Biene die von dieser Blume profitiert.

Wer also Schneefeder, Kleegeist, Knospenkiefer, Tintenhals, Ringelkralle, Sonnendieb und Fächerschwinge kennenlernen möchte – hier steht und seht ihr sie und könnt unglaublich tolles und wissenswertes über sie lernen.

Eine ganz klare Empfehlung!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.09.2020

Das Geheimnis der Gartendrachen

Die geheime Welt der Gartendrachen
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„Von Nahem wirkten sie wie kleine Wesen, die im Sonnenlicht badeten. Ich sah noch genauer hin. Sah ich da etwa zwei Ohren? Gar zwei Augen? Und plötzlich entdeckte ich ihn: Es war ein kleiner Drachen!“ ...

„Von Nahem wirkten sie wie kleine Wesen, die im Sonnenlicht badeten. Ich sah noch genauer hin. Sah ich da etwa zwei Ohren? Gar zwei Augen? Und plötzlich entdeckte ich ihn: Es war ein kleiner Drachen!“ (Seite 8)

In dieses Buch habe ich mich umgehend schockverliebt und kann es gleich mal allen uneingeschränkt ans Herz legen. Meine Güte, nicht nur die Erzählungen und das Fantastische mit viel Wissen begeistert sondern auch die absolut liebevollen, bunten und drachenstarken Zeichnungen lassen das Herz höher schlagen.

Ein Buch für kleine und große Leser, Gartenliebhaber, die der Natur etwas Gutes tun möchten, die allergisch auf Steingärten reagieren, die in der Natur unterwegs sind um Unbekanntes und Neues zu erforschen. Denn es gibt sie – die Gartendrachen!

Natürlich sind die Drachen sehr klein, meist nur ein paar cm. Und sie sind auch gar nicht böse und haben mit den Geschichten der Drachen aus Büchern, Filmen und Zitaten gar nichts zu tun. Sie leben ruhig und gelassen mit ihrer Blume im Garten oder wo man sonst viele Blumen antreffen kann und unterstützen ihre Freunde – Käfer, Schmetterlinge aber vor allem Bieren, Hummel und Wespen.

Denn jeder große und kleine Gartenbauer wird wissen – vielen Insekten ergeht es mittlerweile sehr schlecht und es muss viel mehr getan werden.

In absolut liebevollen Kapiteln erklärt uns die Autorin die verschiedenen Gartendrachen, in welcher Blume sie zu Hause sind, wie sie aussehen, was sie auszeichnet, wem sie helfen, wie bedroht sie sind, was ihnen hilft und wie man sie hegt und pflegt.

Gekonnt verbindet die Autorin die Drachen und Pflanzenkunde mit wertvollen Tipps und Ansichten mit tollen Geschichten und Zeichnungen. Zum Ende des Buches gibt es noch tolle Möglichkeiten in Garten, auf dem Balkon oder auf der Wildwiese den Gartendrachen und Bienen und Co zu helfen indem man die Pflanzen züchtet die nötig sind, für die Bienen aber auch um die kleinen Gartendrachen zu finden.

Mehr möchte ich gar nicht verraten sondern jedem dieses einmalig zauberhafte Buch ganz dringend ans Herz legen!

  • Cover
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Veröffentlicht am 24.09.2020

Erst willkommen, dann unerwünscht

Die Wiederkommer
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„Wer ist genehm oder gar willkommen, wer ist zu dulden, wer nicht? Der Wolf kann bleiben, wenn er Schafe verschont. Der Luchs kann bleiben, wenn er des Jägers Rehe nicht beunruhigt. Der Biber kann bleiben, ...

„Wer ist genehm oder gar willkommen, wer ist zu dulden, wer nicht? Der Wolf kann bleiben, wenn er Schafe verschont. Der Luchs kann bleiben, wenn er des Jägers Rehe nicht beunruhigt. Der Biber kann bleiben, wenn er keinen Wasserschaden anrichtet. Der Bär, wenn er keine Bienenkästen flachklopft. Der Rabe kann bleiben, sofern er sich von Singvogelnestern fernhält. Und so weiter.“ (Vorwort)

Sie kommen wieder, sie finden in den deutschen Wäldern, Fauna und Flora. Zu Beginn freuen sich alle, aber dann schlagen die Begeisterungsstürme in Hass, Angst und Geschichten von Märchen und Mythen zu und plötzlich haben sich die Wiederkommer an uns anzupassen, nicht umgekehrt!

Mit den Wiederkommern meint der Autor natürlich Bär, Wolf, Rabe, Biber und Luchs, aber auch andere Tiere finden hier wieder ihren Freiraum und einen Nistplatz.

Ich bin von diesem Buch sehr angetan, denn ich gehöre zu den Menschen die sich freuen dass die Wiederkommer wieder da sind, wieder kommen und hier und da zu sichten sind. Aber mittlerweile gehört man damit fast zu einer Minderheit und verschließt wohl die Augen vor Tatsachen, die des Öfteren gar keine sind.

Der Autor Claus – Peter Lieckfeld hat in diesem Buch die 4 Wiederkommer in eigenen Geschichten vorgestellt, sie konfrontiert mit der Umgebung die wir Menschen geschaffen haben, wie wir diesen Tieren begegnen. Und dies hat er sehr gekonnt, bewegend, aber auch und vor allem interessant umgesetzt.

Die ein oder andere Zeichnung unterstützt die Geschichte und kleine Steckbriefe zu Ende des Buches geben nochmals etwas Auskunft über einzelne Wildtierarten die in diesem Buch „vorgestellt“ werden.

Jedoch motzt und zetert der Autor nicht, Nein! Er erklärt sehr sachlich welche Aufgabe diese Tiere hatten, welche sie immer noch haben, wo es sich aber Überschneidungen mit dem Menschen ergeben. Anstatt aber hier zusammenzusitzen und zu überlegen wie man beide Seiten zufriedenstellen kann meint der Mensch dass er eben das grössere Anrecht hat auf Wald und Flur als ein Wildtier.

Dass dies zu vielen Konflikten und Missverständnissen führen kann, das hat man in den Medien schon länger verfolgen können.

Der Autor stellt klar, er betrachtet alle Seiten und erklärt, ausführlich, nachvollziehbar und trotzdem mit Gefühl. Dass es sehr wohl Möglichkeiten und Chancen gibt die Wiederkommer hier leben zu lassen, gemeinsam mit Mensch und Tier. Dass wir uns an gewisse Regeln und Abstände halten müssen damit die Wildtiere auch wild bleiben können.

Dieses kleine Büchlein bezieht klar Position für die Wiederkommer, ich bin sehr angetan und begeistert wie stark und gekonnt der Autor sich mit diesen Wildtieren auseinandersetzt und in Geschichten sie uns näher bringt. Ich kann dieses Buch nur empfehlen!

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Veröffentlicht am 24.09.2020

Nach der Revolution

Feuererwachen (Bd. 1)
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Die Ordnung in Callipolis ist nach der Revolution neu geordnet. Alle sollen die gleichen Chancen haben und sich in einen neuen Status arbeiten können. Annie hat damals durch das Drachenfeuer ihre ganze ...

Die Ordnung in Callipolis ist nach der Revolution neu geordnet. Alle sollen die gleichen Chancen haben und sich in einen neuen Status arbeiten können. Annie hat damals durch das Drachenfeuer ihre ganze Familie verloren. Lee ist ein Sohn eines Drachenherrn, der damals die Macht über Callipolis hatte, doch niemand darf das Geheimnis erfahren. Beide sind mit ihren Drachen im Wettkampf um den Titel des Ersten Reiters der die Drachenreiter anführt und führt. Doch dann wird Callipolis den Krieg erklärt und Lee muss sich seiner Vergangenheit stellen…

„Ich werde innerlich ganz ruhig, als ich Aela nähre kommen spüre, und nacheinander bestätigen meine Sinne das Gefühl – das Rauschen ihrer Flügel, die Zugluft aus der Höhle auf meinem Gesicht, der Schimmer der bernsteinfarbenen Schuppen in der Dunkelheit, als sie den Höhlenausgang erreicht.“ (Seite 168)

Feuerwachen hat alles was man sich wünscht – Drachen, Drachenreiter, Intrigen, Geheimnisse, hier und da einen Hauch von Verliebtheit, Konkurrenz, eine Familiengeschichte im Dunkeln und eine Revolution die die Karten neu gemischt hat und irgendwie doch nicht.

Der Schreibstil ist relativ flüssig, der Einstieg fiel mir persönlich etwas schwerer denn die Autorin setzt gleich an nach der Revolution, wir haben also Zustände die sich geändert haben, aber die man noch nicht ganz begreift oder nachvollziehen kann. Das hat mich ins straucheln gebracht, aber mit der Zeit legt sich diese Ungewissheit und man mag das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Es baut einen Spannungsbogen auf der sich hält und die Fäden der Verwirrung lösen sich mit der Zeit gänzlich auf.

Lee und Annie sind beides Waisenkinder die gemeinsam sich im Waisenhaus durchschlagen. Mit der Zeit vertrauen sie sich gegenseitig an und als Leser merkt man sehr schnell dass beide unterschiedliche Vergangenheiten haben und auch unterschiedliche Ansichten auf die alten Herrscher. Die Autorin hat beide sehr gut unter vor allem unterschiedlich gezeichnet was gelungen umgesetzt ist.

Natürlich kommen die Drachen hier ebenso gekonnt und würdevoll zum Einsatz, sie sind facettenreich beschrieben, die Verbindung der Reiter mit ihren Tieren sind zauberhaft, spannend und beflügelnd beschrieben und lassen einen mit durch die Lüfte gleiten.

Die Autorin setzt sich sehr interessant mit der Revolution auseinander. Ist sie immer besser? Was hat sie Gutes bewirkt? Wird sie auch ihr schlechtes Gesicht zeigen? Wie wird Callipolis auf diese Veränderungen reagieren? Wie „tickt“ der Anführer und Auslöser der Revolution? Und werden die Drachenreiter, die ihm unterstellt sind, bedingungslos folgen? Denn auch sie haben hier und da Familien die in unterschiedlichen Ständen leben und arbeiten und die Auswirkungen des Krieges würden sich unterschiedlich auswirken.

Es ist kein Buch welches sich schnell lesen lässt, es ist sehr detailliert und genau beschrieben, auch die Umstände jedes Protagonisten. Im Ganzen merkt man sehr genau wie viel Mühe und Liebe die Autorin in ihr Buch „Feuererwachen“ gesteckt hat.

Das Ende lässt, für mich, keine Fragen offen, alles wurde, in diesem Band aufgeklärt und doch gab es einen kleinen Cliffhanger der auf weitere Bände hoffen lässt. Ich empfehle dieses Buch auf jeden Fall und gerne weiter.

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Veröffentlicht am 24.09.2020

Sound of Silence

Still!
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Mariella redet nicht mehr und sie hat ihre Gründe. Doch leider wird das weder von ihren Eltern akzeptiert noch von ihrem gesamten Umfeld. Die Mutter schleppt sie zum Arzt, keiner der Lehrer oder Mitschüler ...

Mariella redet nicht mehr und sie hat ihre Gründe. Doch leider wird das weder von ihren Eltern akzeptiert noch von ihrem gesamten Umfeld. Die Mutter schleppt sie zum Arzt, keiner der Lehrer oder Mitschüler versucht irgendwie mit Mariella Kontakt aufzunehmen. Doch dann trifft Mariella Stan, der auch nicht redet und gemeinsam finden sie einen Weg, Kontakt zu knüpfen.

„Ich glaube, wenn ein Mensch so genau hinzuhören versteht, versteht er den Beat, den Grundton unseres Seins. Ich meine die Vollkommenheit, die übrig bleibt, wenn man alle Geräusche und den Lärm um uns herum ausblendet. Man hört nur noch den Atem, vielleicht sogar das regelmässige Auf und Ab des Brustkorbs und das Herz, das tief drinnen anfängt melodisch zu schlagen. Wahrscheinlich ist es dieser nahezu lautlose Grundton, der seine Musik so einzigartig macht.“ (Seite 57)

Stille. Kann ein Mensch damit überhaupt umgehen? Oder sind wir auf die Geräusche, den ständigen Lärmpegel um uns herum, schon süchtig? Ich finde dass dieses Buch sich sehr gekonnt mit der Thematik Stille, aber gerade mit dem Sinn von Worten, Reden und seine oft daher gesagten Sinnlosigkeit ausspricht.

Der Schreibstil hat mich komplett begeistert! Denn der Autor hat sich sehr intensiv mit dieser Thematik auseinandergesetzt, auch wie er mit den Worten spielt, welche Gedankengänge der zu vielen Worten geht, Verbindungen herstellt, das hat mich absolut fasziniert. Die Kapitel sind knackig gehalten, der Schreibstil nimmt mit und das Gefühl des Lesens ist wow.

Mariella redet nicht mehr, von heute auf morgen. Warum auch? Wir begeben uns mit ihr zusammen in die Welt der Schweigsamkeit und wie die Umwelt auf sie reagiert. Erschreckenderweise muss man leider eingestehen, dass dies absolut so stattfinden würde. Ich habe Mariella immer für ihr beharrliches Schweigen bewundert, denn gerade die Klasse macht ihr ordentlich zu schaffen und doch bleibt sie standhaft. Was würden ihre Worte denn bei den Lehrern oder Mitschülern überhaupt ändern?

Warum sie schweigt, das wird zum Ende hin mehr als deutlich. Für den einen wird es eher profan sein, ich konnte diesen Schritt auf jeden Fall nachvollziehen und war schockiert über diese laute Wortgewalt, die man gegen Mariella angewendet hat.

Stan ist ebenso ruhig, aber hier hat es seinen Grund, den der Leser erfahren wird, was ich nicht spoilern möchte. Ich fand die Versuche der Kontaktaufnahme herzlich, die Wortspiele und Andeutungen oft zum piepen, denn beide haben nun mal ihre Situation, versuchen daraus das Beste zu machen und dies kommt beim Leser auch ungezwungen und ungefiltert an.

Gerade Menschen die wenig reden, die die Stille bevorzugen, werden sich in diesem Buch wiederfinden und gerade auch verstanden fühlen. Denn mal ehrlich, wie viele Sätze werden täglich in die Welt geworfen die so nichtaussagend sind, die leere Phrasen enthalten, die gesagt werden damit sie gesagt sind?
Mariella findet hier immer wieder Beispiele und Ansätze die dies stark verdeutlichen, die einen selbst sehr stark zum nachdenken anregen und zeigt dass Leute heute eher lästern, motzen und quasseln, aber wenn es auf eine wichtige Aussage ankommt, dann halten sie den Mund und ziehen sich zurück.

Sound of Silence, für viele ein Graus, denn nur wer laut ist findet Gehör, kommt weiter. Und wenn es still ist, dann muss sich jeder mit seinen Gedanken und seiner Form auseinandersetzen, das versetzt viele wohl in Panik.

Für mich ein Buch, was sich sehr intensiv und gewaltig, mit dieser Thematik Stille und Reden, Worte und ihre Wirkungen auseinandersetzt und welches ich unbedingt empfehlen möchte.

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