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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.05.2021

CBD ist nicht nur ein Hype

Das kleine Buch vom Cannabis
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Meine Meinung:

Da ich schon lange ein Schmerzpatient bin und immer wieder am Rande den Hype um CBD mitbekommen habe, wollte ich mich mit diesem Buch einmal auseinandersetzen um mich darüber zu informieren. ...

Meine Meinung:

Da ich schon lange ein Schmerzpatient bin und immer wieder am Rande den Hype um CBD mitbekommen habe, wollte ich mich mit diesem Buch einmal auseinandersetzen um mich darüber zu informieren. Das kleine Buch vom Cannabis ist dafür auch genau die richtige Lektüre.

Obwohl das Äußere relativ schlicht und unaufdringlich gestaltet ist, beinhaltet dieses kleine Buch mit seinen 256 Seite sehr viel Informationen über Cannabis und dessen ganzen Möglichkeiten. Ich hatte Angst, dass mich hier eine Flut von medizinischen Ausdrücken und ähnlichem erwartet, aber so ist es nicht gekommen.

Der Leser erhält sehr viele Informationen über die Geschichte des Hanfs und dass es schon seit sehr langer Zeit in vielen Ländern zu medizinischen Zwecken benutzt wird. Alles wird sehr verständlich erklärt, so dass es auch Laien sehr gut verstehen.

Mein Fazit:

CBD ist nicht nur ein Hype. Mir hat dieses Buch bewiesen, dass Cannabis so viel mehr ist als eine Droge. Cannabis ist eine Pflanze aus der so viel gewonnen werden kann und die vielen Menschen Erleichterung bringen kann.

Veröffentlicht am 23.05.2021

Definitiv ein LESEHIGHLIGHT 2021

Fly & Forget
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Inhalt:

Drei Jahre lang hat Liv versucht ihren besten Freund zu vergessen, der sie nach dem Tod ihres Bruders im Stich gelassen hat. Seitdem quält sie sich durch ihr Studium und hat akzeptiert, wie es ...

Inhalt:

Drei Jahre lang hat Liv versucht ihren besten Freund zu vergessen, der sie nach dem Tod ihres Bruders im Stich gelassen hat. Seitdem quält sie sich durch ihr Studium und hat akzeptiert, wie es ist. Bis ihr Freund Josh sie vor die Tür setzt und ihr die Augen öffnet.

Drei Jahre lang hat Noah versucht nicht mehr an seine beste Freundin zu denken. Anstatt mit seinem Studium, beschäftigt er sich lieber mit dem Vergessen. Er betäubt sich und schleppt regelmäßig andere Frauen ab. Bis eine Frau in die WG zieht, die alles auf den Kopf stellt und ihn dazu zwingt, die Realität zu akzeptieren.

Meine Meinung:

Was für ein Herzschmerz-Buch. Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll, denn auch wenn Josh nur kurz eine Rolle spielt, tat er mir ganz schön leid. Für ihn war Liv die Frau seines Lebens. Drei Jahre lang haben sie zusammengelebt und er hat gehofft, dass er für sie irgendwann einmal das gleiche bedeutet, wie umgekehrt. Als er einsieht, dass dies niemals geschehen wird, beendet er die Beziehung und Liv muss sich in kürzester Zeit eine neue Bleibe suchen.

Sehr passend natürlich, dass sie der verrückten Matilda begegnet, die noch ein WG-Zimmer frei hat und noch verrückter, dass neben ihr und der ruhigen Briony auch Noah in dieser WG wohnt. Natürlich ist der Zoff vorprogrammiert, doch auch die Gefühle kommen nicht zu kurz und ich als Leserin hatte trotz der ganzen Zufälle ein tolles Leseerlebnis.

Obwohl ich die Geschichte liebe und etwas traurig bin, dass das Buch zu Ende ist, finde ich das Alter der Protagonisten etwas unrealistisch. Diese jungen Erwachsenen, die gerade aus der Pubertät raus sind, zeigen teilweise eine enorme Reife und damit meine ich nicht nur Josh, der wohl ein ziemlich seltenes Exemplar ist. Auch Liv und Noah scheinen sehr viel erlebt zu haben und da wäre es meiner Meinung nach realistischer, wenn sie schon fünf Jahre älter wären.

Fazit:

Trotz des (meiner Meinung nach) unpassenden Alters, war die Geschichte berührend und traumhaft schön. Sie gehört definitiv zu meinen LESEHIGHLIGHTS 2021!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.05.2021

Jojo Moyes schafft es auch in diesem Buch, den Leser zu berühren und eine grandiose Geschichte voller Romantik, aber auch Drama, zu erzählen.

Die Frauen von Kilcarrion
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Inhalt:

Kates Leben und ihr Verhältnis zu ihren Eltern war schon immer schwierig und deshalb ist sie von Irland weggegangen um in London ein neues Leben anzufangen. Sie war unverheiratet und schwanger ...

Inhalt:

Kates Leben und ihr Verhältnis zu ihren Eltern war schon immer schwierig und deshalb ist sie von Irland weggegangen um in London ein neues Leben anzufangen. Sie war unverheiratet und schwanger und bei ihrer Tochter wollte sie alles besser machen, doch Kates unstetes Leben belastet die Beziehung zu ihrer sechzehnjährigen Tochter Sabine. Als die Kluft zwischen den beiden immer größer wird, macht sich Sabine auf nach Irland, um ihre Großeltern kennenzulernen.

Joy freut sich darauf ihre Enkelin zu sehen und hofft, dass sie zu ihr eine Verbindung aufbauen kann, die sie zu ihrer Tochter Kate schmerzlich vermisst. Doch Sabines unbefangene Art wirbelt auf Kilcarrion alles durcheinander und zwingt Joy dazu sich ihrer Vergangenheit zu stellen. Geheimnisse die bisher gut gehütet wurden, kommen ans Licht und die drei Frauen müssen sich selbst fragen ob sie bereit sind zu verzeihen und die Wunden der Vergangenheit heilen zu lassen.

Meine Meinung:

“Die Frauen von Kilcarrion” ist das Debüt von Jojo Moyes, das mit dieser Auflage eine neue Übersetzung erhalten hat. Seitdem ich “Ein ganzes halbes Jahr” gelesen habe, laufen mir immer wieder Bücher der Autorin über den Weg, die ich lesen will.

Dieses Buch würde ich als Familiendrama bezeichnen, das sich über Generationen erstreckt und einige Geheimnisse und viel Unausgesprochenes in sich trägt. Ich konnte von Anfang an in die Geschichte eintauchen und obwohl die Geschichte aus verschiedenen Sichten und in unterschiedlichen Zeiten erzählt wird, konnte ich den Überblick sehr gut behalten.

Der Leser darf an einer sehr romantischen Geschichte teilhaben, die aber auch mit der Zeit dunkle Geheimnisse ans Tageslicht bringt. Wir treffen hier auf insgesamt vier Generationen, die alle auf ihre Weise mit Problemen kämpfen mussten und sie zu dem geformt haben, was sie jetzt sind. Es will zwar jeder bei seinen Kindern alles anders machen, aber das klappt nicht immer.

Mich hat diese Geschichte über Kate, Joy und Sabine in ihren Bann gezogen. Die drei stehen im Mittelpunkt der Geschichte und müssen alle für sich selber entscheiden, ob sie es schaffen zu verzeihen was in der Vergangenheit passiert ist und aufeinander zuzugehen.

Mein Fazit:

Jojo Moyes schafft es auch in diesem Buch, den Leser zu berühren und eine grandiose Geschichte voller Romantik, aber auch Drama, zu erzählen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.05.2021

Ein tolles Jugendbuch über ein Auslandsjahr, den alltäglichen Wahnsinn und über die erste Liebe.

Wie ausgetauscht
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Inhalt:

Marie wohnt mit ihren Eltern in Hamburg, tanzt gerne und wird ihr nächstes Schuljahr auf einer Highschool in den USA verbringen.

Henry lebt mit seiner Schwester und seinem Vater in Berlin, kann ...

Inhalt:

Marie wohnt mit ihren Eltern in Hamburg, tanzt gerne und wird ihr nächstes Schuljahr auf einer Highschool in den USA verbringen.

Henry lebt mit seiner Schwester und seinem Vater in Berlin, kann gut Fußball spielen und verbringt sein nächstes Schuljahr ebenfalls in den USA.

Beide lernen sich beim Vorbereitungskurs in Berlin kennen und finden einander interessant. Nach dem Wochenende müssen sie sich leider voneinander verabschieden, wollen aber während des Jahres miteinander in Kontakt bleiben, doch beide haben Geheimnisse voreinander.

Meine Meinung:

Zwei Jugendliche aus unterschiedlichsten Verhältnissen, die trotzdem beide liebevoll aufgewachsen sind, machen sich bereit für ein Auslandsjahr. Ich fand die Beweggründe der beiden interessant, denn während Henry einfach mal weg von zuhause und der Verantwortung wollte, war Marie nicht so begeistert und wollte es nur machen, damit sie dort am Cheerleading teilnehmen kann und weil ihre beste Freundin umzieht und sie das neue Schuljahr in Hamburg alleine verbringen würde.

Das Treffen beim Vorbereitungskurs war witzig. Natürlich könnte man sagen, dass das so niemals passieren würde, aber ich glaube eben, dass es passieren kann. Obwohl es am Anfang so wirkt, als könnte vor allem Marie mit Henry nichts anfangen, suchen sie doch immer wieder die Blicke und die Nähe des anderen. Sie verbringen so viel Zeit wie möglich miteinander, doch dann wird es Zeit, dass Marie wieder nach Hamburg fährt, denn bis zum Flug in die USA dauert es nicht mehr lange.

Wie der Klappentext schon verrät, fliegt Marie dann doch nicht, möchte sich aber vor Henry keine Blöße geben und schwindelt sich ihr USA-Leben zurecht. Doch auch Henry erzählt nicht die Wahrheit und so kommt es zu Chaos und Kummer.

Ich mochte beide jungen Leute sehr, wobei ich nicht verstehen konnte, wieso Marie nicht einfach die Wahrheit gesagt hat, denn Henry wirkte von Anfang an, wie ein netter Kerl. Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen und ich konnte mich sehr gut an meine erste Liebe erinnern.

Fazit:

Ein tolles Jugendbuch über ein Auslandsjahr, den alltäglichen Wahnsinn und über die erste Liebe.

Veröffentlicht am 07.05.2021

Von mir eine klare Leseempfehlung!!!

Todesrauschen
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„Auris – Todesrauschen“ ist der 3. Teil der „Auris-Reihe“ um den forensischen Phonetiker Matthias Hegel und Jula Ansorge. Da ich die ersten beiden Teile regelrecht verschlungen habe, war ich sehr gespannt, ...

„Auris – Todesrauschen“ ist der 3. Teil der „Auris-Reihe“ um den forensischen Phonetiker Matthias Hegel und Jula Ansorge. Da ich die ersten beiden Teile regelrecht verschlungen habe, war ich sehr gespannt, wie es in Teil 3 weitergeht!
Und ich wurde nicht enttäuscht. Hier gebührt auch Sebastian Fitzek ein großer Dank für die super Idee zu dieser Reihe!
Vincent Kliesch hat einen tollen und flüssigen Schreibstil, der mir viele tolle Lesestunden beschert hat. Die Geschichte hat mich von Anfang bis Ende mitgerissen und die Spannung wurde von Seite zu Seite größer und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Die Protagonisten waren mir nach wie vor sofort sympathisch und wie die übrigen Charaktere gut ausgearbeitet und authentisch und bildhaft dargestellt. Auch dass man Jula und Hegel in jedem Teil besser kennenlernt, gefällt mir sehr. Mein Lesevergnügen wurde dadurch noch mehr vergrößert, da ich sehr gerne Reihen lese. Für mich ist das immer wie ein Treffen mit alten Freunden.
Das Buch ist wieder sehr gut recherchiert und ich hatte große Freude daran, weitere spannende Einblicke in den Beruf des forensischen Phonetikers zu bekommen. Dieser Beruf fasziniert mich sehr und ich freue mich schon riesig, auf viele weitere Abenteuer mit Matthias Hegel und Jula Ansorge.

Mein Fazit:
Wie die beiden Vorgänger „Auris“ und „Auris – Die Frequenz des Todes“ ist dieser Thriller ein super spannendes Buch!
Von mir eine klare Leseempfehlung!!!