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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.02.2021

Eine tolle, auf Insider-Wissen basierende, Dystopie!

Clan-Land
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Ich war am Anfang etwas skeptisch, was dieses Buch betrifft, denn ich hatte etwas ganz anderes erwartet. Doch ich wurde schon auf der ersten Seite sehr positiv überrascht. Meine Skepsis ging in die Richtung, ...

Ich war am Anfang etwas skeptisch, was dieses Buch betrifft, denn ich hatte etwas ganz anderes erwartet. Doch ich wurde schon auf der ersten Seite sehr positiv überrascht. Meine Skepsis ging in die Richtung, dass sich das Buch wie ein Bericht über kriminelle Handlungen und ähnlichem liest, was die Clan-Aktivitäten in Deutschland betrifft. Ich wurde jedoch eines Besseren belehrt und habe eines der besten Bücher der letzten Monate gelesen: Einen dystopischen Roman, der auf Insider-Wissen beruht und meiner Meinung nach gar nicht so abwegig ist, wie man es sich vielleicht wünscht.

Dystopien gehören zu meinen Lieblingsgenres und daher habe ich es mir nicht nehmen lassen, diese Geschichte zu lesen. Im Mittelpunkt von allem steht Lorenz van Bergen, der Fernsehstar von Deutschland. Eigentlich ist er Strafverteidiger, doch in diesem dargestellten Deutschland im Jahre 2044, werden die härteren Fälle per Liveübertragung ins ganze Land gesendet und das Urteil fällt das Volk. Muslime leben nur noch in autonomen Zonen, abgeschottet vom restlichen Deutschland. Die Clans agieren von dort aus und halten das Land in Atem. Es geschehen viele Verbrechen und Drogen sind legal.

Lorenz van Bergen war mir am Anfang eher unsympathisch, da er ein sehr arrogantes Auftreten hat. Als der Clan-Chef einer der Zonen, Neu-Essen, Abdelkarim Al-Zahidi mit ins Spiel kommt, ändert sich bei Lorenz aber einiges. Abdelkarim ist ein sehr charismatischer Charakter und auch ich bin ihm von der ersten Sekunde an verfallen, denn er strahlt etwas ganz Besonderes aus. Er hat eine Vision, damit Muslime wieder “frei” in Deutschland leben können.

Ich konnte dieses Buch, obwohl es teilweise sehr politisch ist, nicht mehr aus der Hand legen und ich kann es jedem empfehlen, zu lesen!

Mein Fazit:

Eine tolle, auf Insider-Wissen basierende, Dystopie!

Veröffentlicht am 02.02.2021

Es wurde nie langweilig, es gab viel Brutalität, viel Unvorstellbares und Spannung bis zum Ende.

Der Heimweg
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Inhalt:

Der Kalender-Killer treibt sein Unwesen und sein nächstes Opfer heißt Klara. Als ihr Tag anbricht ist sie auf dem Weg, dem Killer zuvor zu kommen, als sie plötzlich das Begleittelefon am Ohr hat. ...

Inhalt:

Der Kalender-Killer treibt sein Unwesen und sein nächstes Opfer heißt Klara. Als ihr Tag anbricht ist sie auf dem Weg, dem Killer zuvor zu kommen, als sie plötzlich das Begleittelefon am Ohr hat. Sie spricht mit Jules Tannberg, der unerlaubt die Schicht von seinem Kumpel Caesar übernimmt. Jules versucht Klara die Angst zu nehmen, doch trotz allem wird ihr Tag sehr aufregend und sie trifft auf etliche Gefahren.

Meine Meinung:

“Der Heimweg” bestand aus etlichen Stunden voller Aufregung, Gefahren, Angst, aber auch Mut und Gegenwehr. Es geht um Klara, die Mutter einer achtjährigen Tochter, die Frau eines Tyrannen. In ihrer Ehe mit Martin hat sie alles Erdenkliche über sich ergehen lassen, wurde erniedrigt und misshandelt und hat doch immer durchgehalten. Doch jetzt, als der Kalender-Killer es auf sie abgesehen hat, möchte sie nicht auch noch sein Spiel mitspielen, sondern will die Regeln selbst bestimmen. Ziemlich schnell hat sie das Begleittelefon am Ohr und Jules versucht ihr zu helfen, obwohl er am Anfang nicht versteht, was Klara ihm erzählt, denn sie warnt Jules, dass er ebenfalls sterben wird, wenn der Killer von ihm erfährt.

Als sich dann bei Jules seltsame Dinge zutragen, zieht er seinen Vater mit hinzu, der für ihn Nachforschungen über Klara anstellen soll.

Ich habe immer wieder versucht mir den Killer vorzustellen, war am Ende aber doch überrascht. Erschreckend war es zu lesen, wie einige Männer ihre Frauen misshandeln, denn auch wenn das Buch fiktiv ist, gehe ich davon aus, dass so etwas auch in der Realität passiert und die Frauen zu viel Angst vor den Konsequenzen haben.

Fazit:

Es wurde nie langweilig, es gab viel Brutalität, viel Unvorstellbares und Spannung bis zum Ende.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.01.2021

Ein gelungenes, magisches Abenteuer, das auch Erwachsene begeistert!

Sternenfreunde - Lottie und der Zaubertrank
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Meine Meinung:

Diese Geschichte ist nicht nur etwas für Kinder, denn selbst ich, als Erwachsener wurde davon mitgerissen. Es ist eine Freude, die Mädchen bei ihren gemeinsamen Abenteuern zu begleiten, ...

Meine Meinung:

Diese Geschichte ist nicht nur etwas für Kinder, denn selbst ich, als Erwachsener wurde davon mitgerissen. Es ist eine Freude, die Mädchen bei ihren gemeinsamen Abenteuern zu begleiten, die voller Magie sind.

Ich kenne zwar noch keinen von den Vorgängern, was sich aber sicher ändert wird, trotzdem konnte mich dieses Buch von der ersten Seite an begeistern. Es ist eine tolle Geschichte von besten Freundinnen, die zusammen durch Dick und Dünn gehen und auch noch Magie benutzen können. Zusätzlich haben die vier jeweils ein Sternentier bei sich, welches sie beim nutzen der Magie unterstützt. Doch wie es immer ist, gibt es auch hier einen Bösewicht, der den Freundinnen und auch anderen Schaden zufügen will.

Ich finde die Magie, die hier genutzt wird richtig toll. Es dreht sich aber nicht alles um die Magie, sondern auch um alltägliches, was Mädchen in diesem Alter so zusammen erleben. Zusammen müssen die Freundinnen es irgendwie hinbekommen, sich dem Angreifer zu stellen und nebenbei aber auch noch ihren ganz normalen Alltag hinbekommen, ohne aufzufallen.

Mein Fazit:

Ein gelungenes, magisches Abenteuer, das auch Erwachsene begeistert!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.01.2021

Ein sehr gelungener Krimi, in typischer Charlotte Link Manier

Ohne Schuld
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Inhalt:

In einem Zug auf dem Weg von London nach York zielt ein Fremder mit einer Pistole auf eine Frau, die dank des Eingreifens von Kate Linville, in letzter Sekunde entkommen kann. Zwei Tage später ...

Inhalt:

In einem Zug auf dem Weg von London nach York zielt ein Fremder mit einer Pistole auf eine Frau, die dank des Eingreifens von Kate Linville, in letzter Sekunde entkommen kann. Zwei Tage später stürzt eine junge Frau mit dem Fahrrad, weil ein dünner Draht über den Weg gespannt wurde. Sie wird sofort bewusstlos und den folgenden Schuss hört sie schon nicht mehr. Zwischen den beiden Frauen gibt es keine offensichtliche Verbindung, doch die Tatwaffe ist dieselbe. Kate Linville wird direkt in die Ermittlungen des Falls hineingezogen und kommt einem grässlichen Geheimnis auf die Spur. Dadurch gerät sie selbst in tödliche Gefahr, denn der Täter will eine vermeintliche Spur rächen und gibt nicht auf.

Meine Meinung:

Ich kenne zwar schon einige Bücher der Autorin, aber bisher noch keinen der Kate Linville-Reihe. Charlotte Link hat eine ganz besondere Art, Bücher zu schreiben. Es gibt immer mehrere Fäden, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben, aber im Laufe der Geschichte nähern sich die Stränge immer mehr an und die Verbindungen zueinander werden immer offensichtlicher. Auch in diesem Buch hat sie es wieder geschafft, die Leser sehr gut zu unterhalten und zu verwirren.

Obwohl Kate Linville eigentlich noch nicht im Dienst ist und im Umzugsstress festhängt, wird sie durch einen Vorfall im Zug von London nach York in einen Fall hineingezogen, der ein grausames Geheimnis in sich verbirgt. Es werden innerhalb von zwei Tagen auf zwei Frauen Anschläge verübt. Zwischen den beiden Frauen gibt es keine offensichtliche Verbindung und Kate, die taffe aber unscheinbar wirkende Ermittlerin, sucht vergeblich nach Überschneidungen im Leben der beiden Frauen. Aufgrund einer theoretischen Fehlentscheidung, die ein Familiendrama ausgelöst hat, wurde Caleb Hale vom Dienst suspendiert. Da er wohl betrunken gewesen sein soll und verpfiffen wurde, kann er Kate bei diesem Fall nicht zur Seite stehen. Trotz allem verbindet die beiden eine tiefe Freundschaft.

Kate kommt mit ihren eher untypischen Ermittlungsmethoden der Lösung und den Verbindungen immer näher und gerät dadurch ins Visier des Täters, der niemals aufgeben wird, bis er seinen Plan umgesetzt hat. Er agiert skrupellos und schreckt vor nichts zurück.

Mein Fazit:

Ein sehr gelungener Krimi, in typischer Charlotte Link Manier, der den Leser von der ersten Seite an in seinen Bann zieht.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.01.2021

Eine süß illustrierte Geschichte über die ewig langen Stunden vor der Bescherung.

Ben und Bär warten auf Weihnachten
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Meine Meinung:

Obwohl Weihnachten noch etwas hin ist, verleitet mich das Herbstwetter dazu, die ersten Weihnachtsbücher (vor-)zu lesen.

Von Ben und Bär haben wir noch keine weiteren Bücher, aber ich ...

Meine Meinung:

Obwohl Weihnachten noch etwas hin ist, verleitet mich das Herbstwetter dazu, die ersten Weihnachtsbücher (vor-)zu lesen.

Von Ben und Bär haben wir noch keine weiteren Bücher, aber ich mag die Illustrationen von Joëlle Tourlonias sehr gerne und meine Kinder auch.

,,Heute ist Weihnachten”, so beginnt das Buch und Ben und Bär sind schon aufgeregt und freuen sich. Natürlich sind beide ungeduldig und können es kaum erwarten, doch die Eltern beschäftigen sie. Es wird gebastelt und gerodelt, es wird gegessen und ein Schneemann und ein Schneebär gebaut und die Zeit gemeinsam so genutzt, dass überhaupt keine Langeweile aufkommt.

Genau das hat mir auch am besten gefallen. Es ist selbstverständlich, dass Kinder es kaum erwarten können, denn Weihnachten ist für sie etwas ganz Besonderes. Wir versuchen in der Zeit vor dem Fest schon Stimmung aufkommen zu lassen. Wir basteln und backen, singen Weihnachtslieder und kuscheln noch mehr als sonst. Die Kinder dürfen den Baum aussuchen und schmücken, aber gerade an den drei Festtagen brauchen sie noch mehr Ablenkung. Uns hat die Geschichte sehr gefallen und auch, wenn die Geschichte für Kinder ab 2 Jahren und das Buch ein Pappbilderbuch ist, so gibt es nach obenhin keine Altersgrenze.

Fazit:

Eine süß illustrierte Geschichte über die ewig langen Stunden vor der Bescherung.