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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.05.2019

super Leseerlebnis!

Wild Hearts - Kein Blick zurück
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Erster Satz:

"Die Geräusche um dich herum verraten viel über dein Leben."

Meine Rezension:

Auf sich aufmerksam machen konnte mich das Buch definitiv durch sein auffallendes Cover. Die Gewitterwolken ...

Erster Satz:

"Die Geräusche um dich herum verraten viel über dein Leben."

Meine Rezension:

Auf sich aufmerksam machen konnte mich das Buch definitiv durch sein auffallendes Cover. Die Gewitterwolken lenken die Aufmerksamkeit auf sich, der Titel ist gut eingebunden, es lockte mich einfach!


Der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr leicht, die Autorin schreibt sehr flüssig und so lässt sich das Buch sehr einfach und schnell lesen. Zu Beginn bekommen wir einen Einblick in Sawyers Leben: sie lebt in einer streng gläubigen Kirchengemeinde, in der Frauen keine Rechte haben, keine Meinung äußern dürfen und sich den Männern unterwerfen müssen. Nach dem Tod ihrer Mutter entschließt Sawyer, abzuhauen und die Freiheit zu entdecken. Sie bricht nach Outskirts auf, zu dem Grundstück ihrer Mutter. Ein völlig neues Leben beginnt, sie lernt nicht nur das "normale" Leben des 21. Jahrhunderts kennen, sondern auch Finn, ihren Nachbarn. Er gewinnt ihre Aufmerksamkeit, obwohl er sehr zurückgezogen lebt.


Sowohl Sawyer als auch Finn haben schon viel in ihrem Leben durchgemacht. Sawyer entdeckt ein neues Lebensgefühl, so gut wie alles ist neu für sie, angefangen mit normaler Kleidung wie Jeans und T-Shirts bis zu Freundschaft und Liebe. Ihre Entwicklung mochte ich sehr, auch wenn es mir an der ein oder anderen Stelle etwas zu schnell ging, sie gewisse Dinge sofort verstanden hat oder als selbstverständlich hingenommen hat. Da hat mir etwas an Information gefehlt, aber es stört den Lesefluss keinesfalls.

Finn mochte ich auch sehr gerne, er ist sehr ansehnlich und geheimnisvoll. Die letzten Jahre lebte er sehr zurückgezogen, doch Sawyer erweckt seine Aufmerksamkeit und er kriecht aus seinem Schneckenhaus hervor.


Das Leseerlebnis war sehr hoch, man fliegt regelrecht durch die Geschichte. Sawyer und Finn sind ein tolles Duo, doch die Liebesgeschichte steht nicht vollends im Mittelpunkt. Die Freundschaft nimmt eine große Rolle ein und auch die Vergangenheit. Und der Clifhanger am Ende lässt einen atemlos zurück! Ich will weiterlesen!


Fazit:

Der erste Band der "Outskirts" Dilogie lässt das Leserherz höher schlagen. Es ist eine schöne Geschichte, die viele Gefühle bereithält. Auch wenn es Kleinigkeiten gab, die mich etwas gestört haben, stört das den Handlungsverlauf nicht.

4,5 von 5 Punkten

Veröffentlicht am 28.04.2019

leider nur mittelmäßig

Not My Type
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Mir war nach einer leichten Lovestory, deshalb griff ich zu "Not my Type", wo es um Frankie und Aiden geht, die sich auf der Hochzeit ihrer besten Freunde kennenlernen. Sie führen ein komplett unterschiedliches ...

Mir war nach einer leichten Lovestory, deshalb griff ich zu "Not my Type", wo es um Frankie und Aiden geht, die sich auf der Hochzeit ihrer besten Freunde kennenlernen. Sie führen ein komplett unterschiedliches Leben.

Während Frankie alles für ihre kleine Tochter tut und nur für sie lebt, lebt Aiden als erfolgreicher Geschäftsmann alles andere als schlecht und möchte jede Frau erobern. Da Frankie nicht auf ihn anspringt, ist sein Ehrgeiz geweckt.


Die Geschichte beginnt unterhaltsam und chaotisch, man bekommt sofort einen guten Einblick in Frankies Leben. Sie ist ein toller Charakter, tempramentvoll, schlagfertig und redegewandt, Aiden hingegen tritt als reicher Schönling auf, der sich nimmt, was er möchte. Anfangs fand ich ihn total unsympathisch, doch nach und nach lernt man hinter seine Fassade zu blicken und erkennt, dass er gar nicht so ist, wie es zunächst scheint.


Man kann die Handlung im Prinzip in zwei Handlungsstränge unterteilen. Einmal erlebt man die Hochzeit von Pru und Chip, somit auch das Kennenlernen von Aiden und Frankie. Und dann gibt es das danach, wo Aiden und Frankie in New York aufeinandertreffen. Eine sexy Lovestory entsteht, die leider etwas in die Länge gezogen wirkt.

Mir hat dort die Unterhaltsamkeit gefehlt, vieles wirkt in die Länge gezogen und etwas flach. Da ich ohne große Erwartungen an die Geschichte herangegangen bin, wurde ich nicht enttäuscht, aber leider auch nicht gut unterhalten. Es stellt sich für mich als mittelmäßige Geschichte heraus.

Veröffentlicht am 28.04.2019

leider nur mittelmäßig

Rat der Neun - Gezeichnet
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Bei Veronica Roth muss ich immer an "Die Bestimmung"-Trilogie denken, von der ich noch heute immer begeistert bin. Mit ihrer neuen Dilogie "Rat der Neun" bin ich im ersten Band leider noch nicht so warm ...

Bei Veronica Roth muss ich immer an "Die Bestimmung"-Trilogie denken, von der ich noch heute immer begeistert bin. Mit ihrer neuen Dilogie "Rat der Neun" bin ich im ersten Band leider noch nicht so warm geworden, dennoch wollte ich wissen, wie es mit Cyra und Akos weitergeht.



Anknüpfen tut die Geschichte an ihren Vorgängerband, aber leider fiel mir der Wiedereinstieg ziemlich schwer. Entweder lag es daran, dass es schon ziemlich lange her ist, dass ich den ersten Band gelesen habe oder, dass mich die Welt noch nicht wirklich abgeholt hatte. Protagonisten Akos und Cyra kämpfen beide mit ihrem Schicksal, was ihnen von den Orakeln vorhergesagt wurde. Dem Planetensystem steht ein Krieg bevor, viel Diplomatie und Geschick ist gefragt.


Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt. Sowohl Cyra als auch Akos schildern ihre Erlebnisse und ihre Sicht auf die Beziehung. Auch Akos Schwester Cisi bekommt einen eigenen Part, sie erklärt dem Leser die Einstellungen der gegeneinander kämpfenden Völker. So bekommt man einen guten Überblick und Einblick in die Welt. Eine größere Rolle bekommt Eijeh, ein Charakter, an den man sich erst einmal gewöhnen muss, ein Orakel, was sich erst einmal noch an seine Rolle gewöhnen muss.


Ich habe zu lange gebraucht, um in die Geschichte zu finden, zu lange, bis es mich wieder fesseln konnte, was den Lesefluss gehemmt hat. Es waren zu wenig Rückblenden und zu viel Neues auf einmal. Es brauchte seine Zeit, bis ich wieder mit den bekannten Charakteren warm geworden bin und die neuen einschätzen konnte. Allgemein hat mir die Ausarbeitung der Charaktere aber gut gefallen, jeder hatte seine eigene Persönlichkeit und wusste von sich zu überzeugen. Jedoch der generelle Handlungsverlauf konnte mich nicht für sich gewinnen.


Fazit:

"Gegen das Schicksal" kommt grundsätzlich mit einer interessanten Idee daher, aber die Umsetzung konnte mich leider nicht überzeugen. Der Einstieg war zu holprig, einzig die Charaktere waren interessant gestaltet.

Veröffentlicht am 16.03.2019

Magie auf einer Insel

Sturmwächter
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Erster Satz:

"Auf einem Feld voller Wildblumen standen unter einer Eiche Seite an Seite ein Junge und ein Mädchen."


Meine Rezension:

Wir befinden uns auf einer irischen Insel mitten im Meer, eine Insel ...

Erster Satz:

"Auf einem Feld voller Wildblumen standen unter einer Eiche Seite an Seite ein Junge und ein Mädchen."


Meine Rezension:

Wir befinden uns auf einer irischen Insel mitten im Meer, eine Insel mit magischen Kräften. Davon ahnt der junge Fionn allerdings nichts, als er mit seiner älteren Schwester Tara zu seinem Großvater fährt. Doch alle Menschen auf der Insel verhalten sich merkwürdig und reden die ganze Zeit von dem Zauberer Dagda. Und was hat es mit den ganzen Kerzen auf sich, die sein Großvater herstellt?


Mir hat Protagonist Fionn gut gefallen, ich konnte mir den 11-jährigen wissbegierigen und abenteuerlustigen Jungen sehr gut vorstellen. Er will die Welt bzw in diesem Fall die Insel entdecken und stellt somit viele Fragen. Die Reibereien mit seiner Schwester konnte mich mir gut vorstellen, wie Geschwister in dem Alter nunmal sind. Tara findet ihren Bruder zu kindisch, um mit ihm zusammen was zu unternehmen, doch insgeheim hat sie ihn doch sehr gern. Der Großvater ist liebevoll, unterstützt seine Enkel, aber fordert sie auch. Die Charaktere fand ich alle realistisch dargestellt, obwohl es mir hin und wieder zu viele Wiederholungen, wie die Streitigkeiten zwischen den Geschwistern, gab.


Die Handlung an sich war interessant aufgezogen. Die Sache mit der Magie auf der Insel ist faszinierend und für Kinder definitiv ansprechend. Man bekommt immer wieder neue Elemente dazu, fiebert mit und findet sich selbst auf der Insel zurecht. Dennoch hätte ich mir an der ein oder anderen Stelle noch mehr Tiefe gewünscht, es ging zum Teil doch recht schnell. Doch es bleibt immer eine gewisse Spannung, sodass man weiterlesen möchte.


Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen. Die Sprache ist gerade für Kinder sehr angenehm, sodass man sehr gut in die Geschichte hineinkommt. Es wird viel beschrieben, sodass man sich das Inselleben gut vorstellen kann. Geschrieben ist die Geschichte aus der 3. Person von Fionn, sodass man sich gut in ihn hineinversetzen kann, aber auch noch die nötige Distanz hält, um das Geschehen überblicken zu können.


Fazit:

"Sturmwächter - Das Geheimnis von Arranmore" ist ein guter Reihenauftakt, der mit viel Magie und Meervibes daherkommt. Die Charaktere passen gut zusammen und es macht Spaß, mit ihnen auf die Reise zu gehen.

Veröffentlicht am 12.03.2019

ein Jugendbuch nach meinem Gesschmack

The Belles 1: Schönheit regiert
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Eine Welt, in der die Schönheit regiert. Umso wohlhabender man ist, umso schöner ist man. Orléans ist eine Stadt, in der die Schönheit einen ganz hohen Stellenwert hat. Die Schönheitsanpassungen werden ...

Eine Welt, in der die Schönheit regiert. Umso wohlhabender man ist, umso schöner ist man. Orléans ist eine Stadt, in der die Schönheit einen ganz hohen Stellenwert hat. Die Schönheitsanpassungen werden durchgeführt von den Belles, einer Gruppe Mädchen mit besonderen Fähigkeiten.
Der Einstieg in die Geschichte ist rasant, man wird sofort in die Geschichte geworfen und lernt die Belles kennen. Man befindet sich am Königshof, schnell erkennt man, dass dort mehr Schein als Sein ist. Man findet sich in einem Netz aus Intrigen und Lügen wieder, aus dem es scheinbar kein Entkommen gibt.

Protagonistin Camelia wollte nichts mehr als die Favoritin der Königin zu sein, sie ist ehrgeizig und widerspenstig. Fokussiert auf ihren Wunsch. So wirkt sie etwas eingebildet und nicht sympathisch, doch anderseits lässt sie sich nicht alles gefallen, obwohl sie zum Regel befolgen erzogen wurde. Dieser innere Konflikt war spannend und gut zu verfolgen. In dem ein oder anderen Moment hätte ich mir jedoch mehr Standhaftigkeit gewünscht, stellenweise ist sie wie ein Fähnchen im Wind.

Das Worldbuilding ist grandios, ich habe mich sofort zurecht gefunden, die Idee konnte mich überraschen. Auch wenn das Tempo am Anfang noch etwas ruhig ist und nicht allzu viel passiert, wird es von Kapitel zu Kapitel rasanter, es werden Geheimnisse aufgedeckt, Situationen verschärfen sich. So konnte mich das Grundgerüst überzeugen.

An den Schreibstil musste ich mich erst einmal gewöhnen. Er ist zwar sehr bildhaft und detailreich, aber irgendwie war er an der ein oder anderen Stelle etwas langatmig und es ging nicht weit genug in die Tiefe. Geschrieben ist die Geschichte aus Camelias Sicht, sodass man sich gut in sie hineinversetzen kann und ihre Gefühle und Gedanken versteht. Mit ihr erlebt man hautnah die Entdeckungen des Palasts, sodass man immer mitfiebern und hoffen kann.

Fazit:
Der erste Band der „Belles“ konnte mich größtenteils überzeugen. Nachdem ich mich mit der Protagonistin angefreundet habe, war ich von der Geschichte eingenommen und wurde in die Welt der Belles entführt. Auch wenn es Kleinigkeiten gibt, die mir nicht vollkommen zugesagt haben, war die Geschichte sehr angenehm zu lesen.