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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.12.2019

Wirkt leider eher wie eine Rohfassung

Das Weihnachtswunder von Pleasant Sands
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Inhalt:
Angela führt mit Hingabe ihren kleinen Weihnachtsladen "Heart of Christmas" in Pleasant Sands, muss aber langsam einsehen, dass es immer schlechter läuft. Vor allem seit die Kette "Christmas Galore" ...

Inhalt:
Angela führt mit Hingabe ihren kleinen Weihnachtsladen "Heart of Christmas" in Pleasant Sands, muss aber langsam einsehen, dass es immer schlechter läuft. Vor allem seit die Kette "Christmas Galore" mit ihren Billigwaren eine Filiale in der Stadt aufgemacht hat. Von ihrer Nichte lässt sie sich überzeugen, den Weihnachtsmann in einem Brief um Hilfe zu bitten und erhält sogar eine persönliche Antwort. Wenn Angela wüsste, wer der tatsächliche Absender der Nachricht ist...

Meine Meinung:
Als ich den Klappentext von "Das Weihnachtswunder von Pleasant Sands" von Nancy Naigle gelesen hatte, war ich sofort angefixt, wurde beim Lesen allerdings ein wenig enttäuscht. Die Geschichte liest sich nicht unbedingt schlecht, ist aber besonders am Anfang ein wenig langatmig und wirkt teilweise ein wenig konstruiert, als wäre es nur eine Rohfassung, die noch überarbeitet werden muss.

Angela hat den Weihnachtsladen "Heart of Christmas" von ihrer Großmutter geerbt, in dem sie handgemachten Weihnachtsschmuck verkauft. Sie liebt ihre Arbeit, weswegen es nicht verwunderlich ist, dass sie nicht sehen will, wie schlecht das Geschäft inzwischen läuft. Allerdings reicht es aus, dass ihre Schwester einmal ein ernstes Gespräch mit ihr führt, um sie vom Gegenteil zu überzeugen. Da war mir der Wandel ehrlich gesagt zu schnell und das war auch nicht die einzige Stelle im Buch.

Verständlich fand ich auch, dass Angela sich einen Schuldigen sucht, nämlich Geoff, der zusammen mit seiner Mutter die Kette "Christmas Galore" führt. Mit ihrem billigen Weihnachtssortiment sind sie, zumindest in der Weihnachtszeit, durchaus ein Konkurrent für Angela, wenn auch nicht unbedingt der einzige Grund für ihr Scheitern. Auch hier ging mir der Wandel viel zu schnell zwischen Hass und Liebe beziehungsweise Freundschaft. Die Auflösung, was nun aus Angelas Geschäft wir, war mir ebenfalls einfach zu Komplikationslos.

Und dann wäre da noch die App, in der man Briefe an den Weihnachtsmann schreiben kann, die meiner Meinung nach viel zu spät so richtig eingeführt wird im Buch. Angela trifft zwar gleich zu Anfang darauf, aber bis sich Geoff dann wirklich mal daran setzt, ist schon fast das halbe Buch um. Hier hätte ich mir einfach gewünscht, dass es viel früher eingeführt wird, denn dass hatte ich bei dem Klappentext einfach erwartet. Auch die große Enthüllung verläuft hier total ereignislos. Ich hab echt nichts gegen Heile-Welt-Romane, aber dies trifft hier nicht wirklich zu, denn es gibt ja Konflikte, die sich dann einfach nur nicht nachvollziehbar in Luft auf lösen.

Die Aufmachung des Buches konnte mich allerdings überzeugen. Am Anfang jedes Kapitels ist entweder ein kleiner Brief an den Weihnachtsmann oder eine "Schon gewusst"-Info über Pleasant Sands, welche Angela immer auf einer Tafel in ihrem Laden stehen hatte. Das hat beim Lesen eine schöne Atmosphäre erzeugt.

Fazit:
Insgesamt konnte mich "Das Weihnachtswunder von Pleasant Sands" von Nancy Naigle nicht wirklich überzeugen. Die Aufmachung des Buches war schön und die Idee konnte mich auch begeistern, aber die Umsetzung hat leider nur wie eine Rohfassung gewirkt, die an manchen Stellen gut hätte gekürzt und an manchen lieber verlängert werden können. Von mir gibt es 2,5 von 5 Muscheln.

Veröffentlicht am 15.11.2019

Es wird düster bei Colleen Hoover

Too Late
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Inhalt:
Eigentlich würde sich Sloan gerne von ihrem Freund Asa trennen, denn mit seinen Machenschaften als Drogenboss, von denen sie vor kurzem erfahren hat, ist sie gar nicht einverstanden. Wäre da nur ...

Inhalt:
Eigentlich würde sich Sloan gerne von ihrem Freund Asa trennen, denn mit seinen Machenschaften als Drogenboss, von denen sie vor kurzem erfahren hat, ist sie gar nicht einverstanden. Wäre da nur nicht ihr kleiner Bruder, dessen Heimkosten Asa zahlt. Doch dann taucht Carter auf, ein Undercover-Cop, der sich unter Asas Leute gemischt hat, und weckt ungeahnte Gefühle in ihr.

Meine Meinung:
"Too Late" ist mal ein etwas anderer Roman von Colleen Hoover. Es geht auch wieder um eine Liebesgeschichte, doch wesentlich düsterer als alles, was ich bisher von ihr gelesen habe.

Sloan ist mit dem Drogenboss Asa zusammen, der sie zwar schon zu lieben scheint, aber dabei eher als seinen persönlichen Besitz ansieht. Dies stellt die Autorin auch ganz ungeschönt dar. Er ist eifersüchtig, wenn Sloan nur einen anderen Mann anschaut und wenn er Sex möchte, lässt er keine Ruhe und bearbeitet sie solange, bis sie nachgibt oder nimmt sie einfach im Schlaf. Sloans Gefühle für Asa sind schon länger nicht mehr da, auch wenn sie sich immer wieder einredet, die guten Seiten an ihm zu sehen. Sie hat auch schon versucht ihn zu verlassen, doch da sie Geld für ihren kleinen Bruder von ihm benötigt, ist sie wieder zu Asa zurück. Dass das falsch ist, weiß sie selber, und gerade diesen Gewissenskonflikt fand ich gut dargestellt im Buch. Als Carter dann in Sloans Leben tritt, merkt sie erst, wie gefährlich Asa ihr überhaupt werden kann. Vorher hat sie nicht wirklich darüber nachgedacht (oder wollte es nicht tun), dass es vielleicht gar nicht so einfach sein könnte, ihn zu verlassen.

Das Buch wird aus drei Perspektiven erzählt. Bei Sloans Perspektive hat in mir quasi eine permanente Anspannung geherrscht, da ich einfach Angst um sie hatte, die es mir auch unmöglich gemacht hat, das Buch am Stück zu lesen, auch wenn es mich sehr gefesselt hat. Asas Perspektive fand ich ziemlich krank, aber gerade deswegen irgendwie auch sehr spannend. Es war einfach interessant zu lesen, was in seinem Kopf so vor sich geht, auch wenn das echt abstoßend war. Auch Carters Perspektive fand ich spannend. Er nimmt Sloan zunächst als total oberflächliche Person wahr, bis er langsam dahinter kommt, weswegen sie wirklich mit Asa zusammen ist.

Das Buch ist auch vom Aufbau her anders, als andere Bücher der Autorin. Denn ursprünglich war es für sie nur eine Schreibübung, die sie eigentlich gar nicht veröffentlichen wollte. So kommt nach zwei Dritteln des Buches schon der Epilog, und zwar ein recht langer. Danach folgt ein Prolog und anschließend noch mal ein Epilog. Dazu auch noch eine Erklärung der Autorin, dass sie sich einfach nicht von den Charakteren lösen konnte und daher immer weiter geschrieben hat. Ich fand den ersten Epilog und den Prolog echt gut, doch den zweiten Epilog hätte die Autorin meiner Meinung nach ruhig weg lassen können. Der war mir einfach zu viel des Guten und hat ziemlich konstruiert dramatisch gewirkt und nicht so "echt" bzw natürlich dramatisch, wie ich es von Colleen Hoover gewohnt bin.

Fazit:
"Too Late" ist mal ein etwas anderer Roman, als man es von Colleen Hoover gewohnt ist. Er erzählt eine düstere Liebesgeschichte, die sich auch nicht scheut, Gewalt zu zeigen und fast kein Ende findet. Von mir gibt es 4 von 5 Muscheln für dieses, für meine Verhältnisse, andere Leseerlebnis.

Veröffentlicht am 10.10.2019

Süße und traurige Liebesgeschichte

Perfectly Broken
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Inhalt:
Vor einem Jahr hat Brooklyn ihre große Liebe Thomas verloren, doch nun soll Schluss sein mit dem Trauern. Sie zieht von Manchester nach Bedford, um ihr Leben noch mal von vorn zu beginnen, doch ...

Inhalt:
Vor einem Jahr hat Brooklyn ihre große Liebe Thomas verloren, doch nun soll Schluss sein mit dem Trauern. Sie zieht von Manchester nach Bedford, um ihr Leben noch mal von vorn zu beginnen, doch Thomas Schatten begleitet sie weiterhin. Auch als sie ihren Nachbarn Chase, von dem sie nur die verschlossene Tür in ihrem Schlafzimmer trennt, kennen lernt und er sich langsam in ihr Herz schleicht.

Meine Meinung:
"Perfectly Broken" von Sarah Stankewitz erzählt vom Verlust der großen Liebe und wie man sich langsam einer neuen öffnet. Ich habe in der letzten Zeit einige Liebesromane gelesen, die sich um den Verlust geliebter Personen drehten, trotzdem bot mir dieses Abwechslung von den anderen Büchern. Denn hier gibt es ausnahmsweise mal keinen gefühlskalten Hauptcharakter, der einfach nur noch sinnlos von One Night Stand zu One Night Stand wandelt und eigentlich gar nicht mehr leben will. Keinen Bad Boy, der erst durch seine Angebetete in einen Beziehungsmenschen verwandelt wird, sondern stattdessen einfach einen Bodenständigen Mann, der sich eine Zukunft mit einer Frau wünscht. Das fand ich echt mal erfrischend in dem Genre, weil man das ja leider doch nicht so oft liest.

Die Protagonistin Brooklyn hat vor einem Jahr ihre große Liebe Thomas verloren und möchte nun ihr Leben noch einmal neu beginnen: neue Stadt, neue Wohnung, neuer Job. Sie zeigt deutlich, dass sie ihr Leben leben will, doch trotzdem schleicht sich in ihren Kopf immer wieder das schlechte Gewissen. Dass sie ohne Thomas nicht glücklich sein darf. Dass sie ihn betrügt, wenn sie wen neues kennen lernt. Diesen inneren Zwiespalt von Brooklyn fand ich sehr realistisch dargestellt.

Ihren neuen Nachbarn Chase lernt Brooklyn erstmal nur durch seine Stimme kennen. Denn die Wohnungen der beiden sind durch eine verschlossene Tür miteinander verbunden, so dass Brooklyn alles mithören kann, was in seiner Wohnung so vor sich geht. Auch sämtliche Streits mit seiner Freundin. Brooklyn und Chase beginnen durch die Tür hindurch eine Freundschaft, einfach nur durch Gespräche miteinander. Außerdem beginnt er ihr aus ihren Lieblingsbüchern vorzulesen, nur um sie aufzumuntern, wodurch er mich auf jedenfall um den Finger gewickelt hat. Ich fand es einfach nur unglaublich süß, zu verfolgen, wie die beiden sich annähern und wie Chase versucht, Brooklyn zurück ins Leben zu holen. Dass dabei so viele meiner Lieblingsautoren genannt wurden, war natürlich ein besonderer Bonus für mich.

Nur eine Sache hat mich an dem Buch ein wenig enttäuscht. Es gibt immer mal wieder Andeutungen, dass Chase etwas verbirgt, wobei immer sehr geheimnisvoll getan wird. Leider fand ich es ziemlich offensichtlich und die große Enthüllung leider nicht besonders spannend. Hier hätte man auch gut mal einen anderen Konflikt mit einbauen können. Trotzdem fand ich es nachvollziehbar, wie die Autorin hiermit dann im weiteren Verlauf der Geschichte umgegangen ist.

Fazit:
"Perfectly Broken" von Sarah Stankewitz erzählt die unheimlich süße, aber auch traurige Liebesgeschichte zwischen Brooklyn, die ihre große Liebe verloren hat, und Chase, der ein dunkles Geheimnis verbirgt. Einzig dieses Geheimnis fand ich nicht sonderlich spannend, so dass ich 4 von 5 Muscheln vergebe.

Veröffentlicht am 27.05.2019

Neues von den Frontiersmen

Frontiersmen: Civil War 1
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Inhalt:
Eigentlich sollte es ein ganz normaler Lieferauftrag werden, schön ruhig, nichts Gefährliches. Doch Captain John Donovan und seine Crew der Mary Jane Wellington sind mal wieder zur falschen Zeit ...

Inhalt:
Eigentlich sollte es ein ganz normaler Lieferauftrag werden, schön ruhig, nichts Gefährliches. Doch Captain John Donovan und seine Crew der Mary Jane Wellington sind mal wieder zur falschen Zeit am falschen Ort und befinden sich plötzlich mitten in einem Konflikt zwischen den Kernwelten und der Bergbaukolonie Higgins' Moon.

Meine Meinung:
"Revolte auf Higgins' Moon" ist der erste Teil der neuen "Civil War"-Reihe aus Wes Andrews' Frontiersmen-Universum, welches ein Crossover aus Western und Science Fiction bietet und mich wehmütig an eine meiner Lieblingsserien (Firefly) denken lässt. Die Reihe dreht sich ebenso wie die beiden vorherigen Romane um die Crew des Raumfrachters Mary Jane Wellington, die sich mit mal mehr und mal weniger legalen Aufträgen im All herrum schlägt, besteht aber diesmal aus sechs eher kürzeren Episoden in Heftroman-Länge.

Es ist schon wieder ein wenig her, dass ich die beiden Romane "Höllenflug nach Heaven's Gate" und "Blutfehde auf Alvarado" gelesen habe, dennoch fiel mir der Einstieg in "Revolte auf Higgins' Moon" sehr leicht. Das liegt unter anderen daran, dass sich die "Civil War"-Reihe auch unabhängig lesen lässt (mehr Spaß macht es aber, wenn man die beiden Vorgänger auch liest, denn die Bücher sind einfach gut). Beim Einstieg in die Geschichte helfen vor allem die Charakterbeschreibungen der Crewmitglieder am Anfang des Buches, die einem noch mal in Erinnerung rufen, mit wem man es hier zu tun hat.

Die Geschichte lässt sich flüssig lesen, bietet Spannung und wird immer mal wieder aufgelockert mit dem trockenen Humor von Captain John Donovan, aber ohne dabei albern zu wirken. Für Kenner der Vorgänger gibt es immer mal wieder gut eingebaute Hinweise auf vorherige Geschehnisse, so dass man sich noch mal an vorherige Leseerlebnisse zurückerinnern kann. Außerdem wird die Vergangenheit von Crew-Mitglied Harold Piccoli, der früher auf Higgins' Moon gearbeitet hat, ein wenig genauer beleuchtet. Ab und zu fließen kleinere Erklärungen zur verwendeten Technologie des Frontiersmen-Universums mit ein, was einem nochmal deutlich macht, wie liebevoll der Autor diese Welt ausgearbeitet hat.

Fazit:
Mit "Revolte auf Higgins' Moon" startet Wes Andrews (alias Bernd Perplies) eine neue Kurzgeschichten-Reihe in seinem Frontiersmen-Universum, in der wir mit Spannung den Konflikt zwischen den Kernwelten und den Randplaneten verfolgen können. Ich habe mich in diesem Buch direkt wohl gefühlt und hätte einzig den Kritikpunkt, dass ich lieber einen längeren Roman gehabt hätte, so dass es von mir volle 5 Muscheln gibt.

Veröffentlicht am 23.01.2018

Schöne Liebesgeschichte mit unrealistischen Nebenstorys

Winterzauber in Paris
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Inhalt:
Nachdem Ava herausgefunden hat, dass ihr Freund sie betrügt, und ihre Mutter ihr schon wieder einen ungewollten Modeljob aufzwängen will, sieht sie nur noch eine Lösung: Sie steigt mit ihrer besten ...

Inhalt:
Nachdem Ava herausgefunden hat, dass ihr Freund sie betrügt, und ihre Mutter ihr schon wieder einen ungewollten Modeljob aufzwängen will, sieht sie nur noch eine Lösung: Sie steigt mit ihrer besten Freundin Debs in den Zug nach Paris um sich eine Auszeit von allem zu gönnen. Dort trifft sie auf den Fotografen Julien, auch wenn sie von Männern erstmal nichts wissen möchte. Doch können die beiden dem Zauber von Paris widerstehen?

Meine Meinung:
Als ich "Winterzauber in Paris" von Mandy Baggot das erste Mal gesehen habe, war ich sofort in das wunderschöne Cover verliebt. Es lässt einen eine schöne, romantische und vor allem winterliche Liebesgeschichte erwarten. Und genau das habe ich beim Lesen auch bekommen, auch wenn sie an manchen Stellen ziemlich unrealistisch war.

Erzählt wird das Buch aus zwei Perspektiven. Zunächst lernen wir Ava kennen, die sich gerade von ihrem Freund getrennt hat, nachdem sie ihn beim fremd gehen erwischt hat. Noch dazu hat sie eine überaus nervige Mutter, die sie ständig zum Modeln bewegen will und dabei immer nur an ihrem Körper rummäkelt. Kein Wunder, dass Ava da erstmal weg will und so kommt ihr das Angebot ihrer Freundin Debs, sie zu Recherchezwecken nach Paris zu begleiten, gerade recht.

Die zweite Perspektive ist die von Julien, einem Fotografen aus Paris. Er hat vor einiger Zeit seine Schwester verloren und trauert immer noch. Dadurch hat er sich sehr zurück gezogen, seine Arbeit vernachlässigt und auch das Verhältnis zu seinem Vater leidet sehr. Bis er auf Ava trifft, von der er sofort fasziniert ist, und die ihn, wenn auch unbewusst, langsam wieder zurück ins Leben führt.

So erleben wir abwechselnd aus Avas und aus Juliens Sicht, wie die beiden aufeinander treffen, sich kennen lernen und Gefühle entwickeln. Dabei kommt es natürlich zu dem ein oder anderen Missverständnis, was zu kleineren Streits führt. Doch hier fand ich es sehr positiv, dass daraus nie ein allzu großes Drama gemacht wird und die beiden es tatsächlich mal schaffen, allein durch reden diese Probleme aus der Welt zu schaffen. Für den einen mag das zwar langweilig sein, aber ich fand es mal eine super Abwechslung zu anderen Liebesromanen.

Kritisieren muss ich an der Geschichte allerdings, dass viele Sachen einfach unrealistisch gewirkt haben. Allen voran eine kleine Nebenstory, bei der Ava und Debs Detektivinnen gespielt haben, oder die Tatsache, wenige Tage vor Weihnachten in Paris eine große Veranstaltung zu organisieren. Auch das Ende war mir schon ein wenig zu viel des Guten, da hätte mir das offenere Ende ohne Epilog besser gefallen.

Fazit:
Mit "Winterzauber in Paris" erzählt Mandy Baggot eine romantische Liebesgeschichte im winterlichen Paris, die ich gerne verfolgt habe und die sich durchaus von anderen ihres Genres abgehoben hat. Das ganze drumherum war mir allerdings teilweise einfach zu unrealistisch und hätte nicht sein müssen, so dass ich insgesamt 3 von 5 Muscheln vergebe.