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Catherine

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.09.2017

Spannend, emotional, mystisch, mit einem Spritzer Erotik - macht einfach Spaß

Kuss der Dämmerung
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Für mich, als großer J. R. Ward Fan, die sich im Black Dagger-Universum zu Hause und wohl fühlt, war klar, dass ich dieses Buch einfach lesen musste. Ich habe mich sehr darauf gefreut und ich wurde nicht ...

Für mich, als großer J. R. Ward Fan, die sich im Black Dagger-Universum zu Hause und wohl fühlt, war klar, dass ich dieses Buch einfach lesen musste. Ich habe mich sehr darauf gefreut und ich wurde nicht enttäuscht. Unterhaltsam, spannend, erotisch - genau die richtige Mischung um die Welt um sich herum zu vergessen.
In gewohnt schönem Schreibstiel erzählt die Autorin diesmal die Liebesgeschichte zwischen Paradise und Creag. Einem Paar das unterschiedlicher nicht sein könnte. Das neue Trainingsprogramm der Bruderschaft bietet sowohl Paradise, die sehr behütet im Schoße der Vampirgesellschaft aufwuchs, als auch Creag, der aus der untersten Schicht stammt, eine Chance aus dem vorherbestimmten Raster auszubrechen und ihren Platz in der Welt zu finden. Sie beide haben ein klares Ziel vor Augen auf das sie hinarbeiten, doch wen interessieren gesteckte Ziele, gesellschaftlicher Stand oder Herkunft wenn die Liebe wie ein Blitz einschlägt?
Fazit:
Der Auftakt der Spin-Off Reihe „Kuss der Dämmerung - Black Dagger Legacy“ bietet genau wie sein großer Bruder pures Lesevergnügen mit entsprechendem suchtpotential. Gute Unterhaltung garantiert! Spannend, emotional, mystisch, mit einem Spritzer Erotik - macht einfach Spaß!

Veröffentlicht am 30.09.2017

Prickelnde Erotik und brennende Leidenschaft

Tanz des Blutes
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Endlich er ist da, der sehnlichst erwartete zweite Band der Spin-off Reihe Black Dagger Legacy 2 – Tanz des Blutes. Der Roman präsentiert sich in gewohnt schönem Schreibstil, mit prickelnder Erotik und ...

Endlich er ist da, der sehnlichst erwartete zweite Band der Spin-off Reihe Black Dagger Legacy 2 – Tanz des Blutes. Der Roman präsentiert sich in gewohnt schönem Schreibstil, mit prickelnder Erotik und brennender Leidenschaft ganz so wie man es von der Autorin gewohnt ist.
Laut Klapptext erzählt der Spin-off die Liebesgeschichte zwischen Elise und Axe. Seltsamerweise schließt der Roman aber inhaltlich nahtlos an Band 28 – Ewig Geliebt – der Black Dagger Reihe an, welcher die Geschichte von Rhage und Mary weitererzählt. Von ihrem Kinderwunsch und dem Entschluss Bitty zu adoptieren. Im vorliegenden Band erfahren wir nun, dass die angestrebte Adoption erst in sechs Monaten rechtskräftig wird. Ich will Euch nicht zu viel verraten, aber die kleine Familie muss noch einiges an Drama überstehen. Dieser Strang der Geschichte nimmt gefühlt mehr als die Hälfte des Romans ein. So gern ich Rhage und Mary habe, sie stellen definitiv die eigentlichen Protagonisten Elise und Axe in den Schatten. Weshalb ich diesen Teil eher der Ursprungsreihe zuordnen würde als dem Spin-off.
Von Elise und Axe hätt ich gern noch mehr gelesen. Elise die makellos reine Aristokratentochter die sehr behütet aufwuchs und Axe der tätowierte, gepiercte vom Leben gezeichnete Krieger. Äußerlich grundverschieden, dennoch passen sie super zusammen und ihre romanisch erotische Liebesgeschichte ist absolut lesenswert.
Im Vergleich mit dem Ersten Band der Legacy Reihe schneidet dieser Band ein kleines bisschen schlechter ab. Er ist toll geschrieben, dennoch habe ich das Gefühl der Spannungsbogen fällt leicht ab, es gibt einfach zu viel Mary und Rhage Drama. Der Erste Band hatte eindeutig mehr Action, mehr Spannung, mehr von den jungen Wilden, deshalb gibt es von mir diesmal nur 4 Sterne.
Fazit: Klasse Reihe voller prickelnder Erotik und brennender Leidenschaft. Für Black Dagger Fans ein absolutes Muss.

Veröffentlicht am 13.09.2017

Unbedingt lesen und verzaubern lassen!

Die Bibliothek der flüsternden Schatten - Bücherstadt
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Der Schreibstil ist gefällig und leicht, dennoch fesselnd und schön bildlich, das Kopfkino kommt sofort in Gang. Mit jedem neuen Kapitel, eigentlich mit jeder neuen Seite taucht man als Leser weiter in ...

Der Schreibstil ist gefällig und leicht, dennoch fesselnd und schön bildlich, das Kopfkino kommt sofort in Gang. Mit jedem neuen Kapitel, eigentlich mit jeder neuen Seite taucht man als Leser weiter in die Geschichte ein die so spannend, so überraschend ist, dass man immer weiterlesen möchte.
Sam ist mir auf Anhieb sympathisch. Ich empfinde es als sehr angenehm wie ich als Leser in die Geschichte hereingezogen werde. Erst der fast missglückte Einbruch der mir Sams bisheriges Leben zeigt, dann die Wandlung. Vom Dieb zum Königskätzchen. Man sollte meinen nun kommt Sam nicht mehr in Schwierigkeiten, doch damit fängt alles erst an. In seinem neuen Job soll er langweilige Bücher bewachen. Bücher pah … er hat keinen Bezug zu Büchern, denn er kann nicht lesen. Andererseits erinnert er sich daran, wie seine Mutter ihm früher Geschichten vorgelesen hat. Er erinnert sich an Wesen die wie Menschen aussehen, denen jedoch riesige Flügel aus dem Rücken wuchsen. Asfura wurden sie in den Geschichten genannt. Und als er in der Bibliothek von eben solch geflügelten Wesen angegriffen wird glaubt er sich zuerst in einem Traum.
Mit „Bücherstadt“ hat Akram El-Bahay einen äußerst gelungenen Auftakt zur neuen Trilogie um die „Bibliothek der flüsternden Schatten“ abgeliefert, die nicht nur Fantasie-Fans ansprechen dürfte. Es hat so eine gewisse Leichtigkeit mit der Sam von einem Schlamassel ins nächste stolpert. Da macht das Lesen einfach Spaß. Und ich mag den Humor - das Königskätzchen - ist einfach genial. Seufz … ich liebe das Wort – Königskätzchen – es zergeht mir auf der Zunge und zaubert mir jedes Mal ein Lächeln ins Gesicht.
Fazit: Das Buch hat nicht nur ein wunderschönes Cover, es weiß auch inhaltlich zu überzeugen. Den Leser erwartet Fantasie vom feinsten, faszinierende Charaktere und mystische Kreaturen in einer phantastischen Bücherwelt. Unbedingt lesen und verzaubern lassen!

  • Cover
  • Atmosphäre
  • Charaktere
  • Originalität
  • Handlung
Veröffentlicht am 31.08.2017

Sie ist sein Licht, er ihr Fels in der Brandung

Wie das Feuer zwischen uns
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: „Wie das Feuer zwischen uns“ von B.C. Cherry ist ein Roman den man so schnell nicht mehr aus der Hand legt. Erwartet hatte ich eine romantische Geschichte, doch dieses Buch ist so viel mehr als der typische ...

: „Wie das Feuer zwischen uns“ von B.C. Cherry ist ein Roman den man so schnell nicht mehr aus der Hand legt. Erwartet hatte ich eine romantische Geschichte, doch dieses Buch ist so viel mehr als der typische Liebesroman. Er ist berührend, überraschend, herzzerreißend traurig, spannend und emotional. Es geht um Freundschaft und Liebe, um das Leben mit all seinen Facetten, das nun mal nicht nur Sonnenschein sondern auch heftige Regenschauer bringt. Und gerade das macht diesen Roman so realistisch, bewegend und gleichzeitig wunderschön. Von der ersten bis zur letzten Seite fiebere ich mit den sympathischen und gut ausgearbeiteten Charakteren mit. Der Schreibstil ist flüssig, das berühmte Kopfkino kommt sofort in Gang, die Geschichte ist rund und überzeugt.

Logan und Alyssa kommen aus unterschiedlichen Welten, doch die tiefen Abgründe und Schicksalsschläge die sie überwinden müssen vereinen sie. Trotz aller Hindernisse sind sie die besten Freunde: Sie ist sein Licht, er ihr Fels in der Brandung. Gemeinsam sind sie stark, gemeinsam überstehen sie so manch ausweglose Situation. Bis sie die oberste Regel missachten: Verlieb dich nicht in deinen besten Freund!

Logan geht … nicht weil er Alyssa nicht mehr liebt - er geht … weil er sie zu sehr liebt. Er hat Angst, dass das Feuer welches in ihm brennt sie mit in den Abgrund reißt. Erst fünf Jahre später kommt er zur Hochzeit seines Bruders in die Stadt zurück und begegnet Alyssa von neuem. Die Liebe ist noch da, die Leidenschaft stärker als jemals zuvor und das Feuer … das Feuer in ihm, brennt lichterloh.

Fazit: Berührend, überraschend, emotional, herzzerreißend traurig und spannend. Die Geschichte ist rund und überzeugt. - Klare Leseempfehlung von mir! -

Veröffentlicht am 22.08.2017

Liebe findet uns

Liebe findet uns
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Diese Rezension fällt mir schwer, denn wie sich herausstellte, konnte der Roman mich nicht von sich überzeugen. Dabei fing alles so gut an. Sowohl die Leseprobe, als auch der Klapptext, vor allem aber ...

Diese Rezension fällt mir schwer, denn wie sich herausstellte, konnte der Roman mich nicht von sich überzeugen. Dabei fing alles so gut an. Sowohl die Leseprobe, als auch der Klapptext, vor allem aber dieses wunderschöne Cover hatten mich im Vorfeld voll von dem Buch überzeugt und vermittelten in mir das Bedürfnis es unbedingt lesen zu müssen.

Das liebevoll gestaltete Cover ist aber auch ein echter Hingucker und nebenbei bemerkt der Grund, wieso ich auf das Buch aufmerksam wurde. Die verschiedenen Goldtöne auf dem satten Schwarz lassen es schlicht und doch elegant wirken. Der Funkenregen bzw. das Feuerwerk hinter dem Liebespaar machen es zudem romantisch. Das sprach mich auf den ersten Blick an.
Ich schlug das Buch auf. Las die ersten Zeilen …

"Wenn wir aus dem Zug steigen und von unten kommt
eine große Dampfwolke, du weißt schon,
wie in einem alten Film.
Dann sollten wir uns am Bahnsteig das erste Mal küssen …“

… so wunderschön, so romantisch. Keine Ahnung warum, aber diese Zeilen erinnern mich an alte Humphrey Bogart Filme. Ja … mein Herz machte zufriedene Luftsprünge davon wollte ich mehr lesen.

Ich begann die ersten Kapitel zu lesen. Das Kennenlernen zwischen Jack und Heather fand ich noch recht originell doch dann bemerke ich wie mich der Roman mehr und mehr langweilte. Die Geschichte plätscherte sanft vor sich hin. Ideal um sie vor dem Einschlafen zu lesen. Man muss nicht tiefgründig über die Motive der Figuren nachdenken andererseits gibt es aber auch keine Anreize weiterzulesen. Nach 23 Kapiteln kommen Jack und Heather endlich zusammen, doch alles was mir davon in Erinnerung blieb sind die wehenden Vorhänge während des Liebesspiels. Wo ist die versprochene Leidenschaft? Die unsterbliche Liebe zwischen Jack und Heather? Wo ist der Zauber der normalerweise damit einhergeht, die sprühenden Funken, die Gefühle und Emotionen die mich mitreißen und das Buch kaum aus der Hand legen lassen? Wo ist die Romantik? Scheinbar versteht der Autor etwas anderes darunter als ich.

Zeilen wie: "Unsere Körper bewegten sich in vollkommener Harmonie. Manchmal wurde Jack gröber, als hätte er viel überstehen müssen, um zu mir zu gelangen, als sei in seinem Körper ein Wesen aus Fisch, DNA und Meerwasser verborgen, das befreit und herausgeschleudert werden müsse.", wecken in mir definitiv keine romantischen Gefühle. Wer will denn beim Liebesspiel an Fisch denken?

Endlich … Ich habe das Ende erreicht. Der Funke wollte bis zum Schluss nicht überspringen. Es war eine nette Geschichte, aber mehr auch nicht. Vorhersehbar und an manchen Stellen zu konstruiert. Ich wurde nicht mitgerissen und konnte weder mit Heather noch mit Jack warm werden. Da war keine Leidenschaft, kein Mitfiebern, kein Mitleiden, selbst die Orte der Handlungen sind nur blasse Konstrukte in meiner Erinnerung. Dabei war ich selbst schon an einigen dieser Orte, beste Voraussetzungen also um ein Band zu der Geschichte herzustellen, doch der Autor schaffte es nicht das Kopfkino in meinem Kopf in Gang zu setzen.

Fazit: Ob man das Buch mag sollte jeder für sich selbst entscheiden. Wer ein Buch zum Herunterfahren vor dem Einschlafen sucht ist hier sicher gut beraten. Mich konnte es nicht überzeugen.