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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.12.2016

Guter Anfang, enttäuschendes Ende

Wer Furcht sät
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Inhalt:
In London macht eine Bürgerwehr, der Club der Henker, Jagd auf böse Menschen - auf Pädophile, Mörder, Hassprediger - und erhängt sie. Mit diesen Fällen von Lynchjustiz beginnen für Detective Max ...

Inhalt:
In London macht eine Bürgerwehr, der Club der Henker, Jagd auf böse Menschen - auf Pädophile, Mörder, Hassprediger - und erhängt sie. Mit diesen Fällen von Lynchjustiz beginnen für Detective Max Wolfe seine bisher schwierigsten Ermittlungen. Denn wie fängt man Mörder, die von der Öffentlichkeit als Helden gefeiert werden? Seine Spurensuche führt ihn tief unter die Stadt, in den Untergrund Londons mit seinen vielen stillgelegten Tunneln und Geisterstationen. Doch ehe Max den Club der Henker stellen kann, muss er am eigenen Leib erfahren, wie schmal der Grat zwischen Gut und Böse, Schuld und Unschuld ist

Meinung:
Vorab muss gesagt werden: Ich mochte das Buch. Es hat mir beim Lesen viel Freude bereitet, ich wurde unterhalten und war im Nu durch das gesamte Buch durch.
Doch gefiel mir persönlich das Ende überhaupt nicht und hat meine sehr positive Meinung grundlegend geändert.

Was ich wirklich ganz toll fand und noch immer finde, ist die Thematik. Selbstjustiz, der Unterschied von Gut und Böse, die Frage, ob es überhaupt einen solchen Unterschied gibt. Es regte mich zum Nachdenken an und ich argumentierte im Stillen mit mir selber. Letztendlich kam ich zu dem Schluss, dass es wirklich nicht so einfach ist, Gut und Böse beziehungsweise richtige und nicht richtige Taten voneinander zu unterscheiden.
Außerdem werden immer wieder für die Ermittlung und die Arbeit als Detective wichtige Dinge erklärt und auf geschichtliche Aspekte eingegangen. Ich finde es ganz klasse, wenn man beim Lesen eines Romans auch noch etwas lernt. Da ich mich in London einigermaßen gut auskenne, konnte ich mir von der Stadt und Umgebung immer wieder gedanklich eine Kulisse bauen.
Den Schreibstil fand ich sehr gut. Das Buch lässt sich sehr leicht von der Hand weg lesen und die Kapitel waren gut eingeteilt.
Max Wolfe fand ich als Protagonist gut, was auch daran liegt, dass er für mich nicht diese typischen Detective/Ermittler-Probleme hat. Stan und Scott fand ich herzallerliebst. Wie von vielen schon angesprochen geht es viel ums Privatleben. Mir jedoch hat diese Seite sehr gut gefallen und ich habe die Passagen genießen können.
Auch der Rest des Teams war sehr interessant.

Wie jedoch bereits erwähnt, hat mir das Ende (beziehungsweise das letzte Drittel) überhaupt nicht gefallen.


Die Aufklärung des Falls war keineswegs gute Ermittlungsarbeit, sondern eine Anhäufung von Zufällen. Dies führte dazu, dass es nach meinem Empfinden kein Ende war, sondern eine schnelle Folge von Zufall auf Zufall. Das war mir nicht genug. Das Ende ist zwar an sich schlüssig, doch die Hinführung furchtbar. Außerdem fand ich die Szene der mutmaßlichen Ermordung absolut überflüssig und diese ist der Hauptgrund, weshalb ich unzufrieden bin.
Des Weiteren störte mich die plötzliche Beziehung zu Tara Jones sehr.

(Spoilerende)

Das Cover und die Aufmachung finde ich es toll. Vor allem, dass so mit den Klappen gespielt wurde, finde ich sehr gut.
Ich habe die beiden Vorgänger bisher nicht gelesen, werde dies aber nun nachholen. Auch werde ich den vom Autor im Vorwort angekündigten vierten Band definitiv auch lesen.

Ich finde das Buch noch immer nicht schlecht. Wären es nur die ersten beiden Drittel, hätte es durchaus 4 Sterne verdient. Doch das letzte Drittel war einfach nichts für mich. So musste ich in den sauren Apfel beißen. Das Buch liegt für mich so bei 2.5 Sternen, jedoch eher mit Tendenz zu 2 Sternen.

Veröffentlicht am 09.09.2025

Hat für mich nicht gut funktioniert

Edenwood 1
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Ich bin eher Graphic Novel Leserin, aber wollte durchaus mal in die Comics abtauchen. Die Trennlinie von Graphic Novel zu Comic empfinde ich als eher schmal, für mich persönlich legen Graphic Novel neben ...

Ich bin eher Graphic Novel Leserin, aber wollte durchaus mal in die Comics abtauchen. Die Trennlinie von Graphic Novel zu Comic empfinde ich als eher schmal, für mich persönlich legen Graphic Novel neben der Bildsprache aber auch noch ein wenig mehr Fokus auf Geschriebenes als Comics. Aber um mich mal an dem Genre zu probieren, kam dieses Buch gerade richtig. Ich bin also keine Kennerin von Comics und der Lore vieler Geschichten, habe aber gesehen, dass Tony Daniel sehr viele Comics aus dem Batman-Kosmos publiziert hat.
Edenwood 1 besteht dabei aus den Comics #1-5 und ist in einem Werk zusammengefasst worden.
Leider funktionierte Edenwood für mich nicht gut.
Das lag vor allem daran, dass es keinen roten Faden gab, man als Leser:in vollkommen planlos von Seite zu Seite getragen wurde. Ich weiß bis jetzt nicht ganz, was ich mir da eigentlich angeguckt habe. Die Storyline ist wirklich nicht gut ausgebaut. Dass dann alle paar Seiten in der Zeit gesprungen wird, macht das Ganze einfach noch unübersichtlicher.
Ja, es ist sehr bildgewaltig und die Illustrationen sind sehr komplex. Ich bin aber leider einfach nicht so der Fan mordend-metzelnden Comicstrips. Klar, das Buch war als "blutig" beschrieben, aber es war einfach alles nur blutig, düster und brutal.
Gefehlt hat mir auch eine Einführung in die Welt der Hexen und Damönen beziehungsweise in die Welt von Edenwood generell. Mehr Kontext und Informationen hätten den Einstieg deutlich einfacher gemacht.
Gerade mal 144 Seiten lassen sich ja eigentlich gut runterlesen, aber ich habe Ewigkeiten für diesen Comic gebraucht, weil ich einfach nicht motiviert war, der Geschichte zu folgen.
Ich hatte keinen Zugang zu den Charakteren, die Handlung war echt wirr und wurde erst gegen Ende deutlich verständlicher. Aber die ersten Dreiviertel des Buches funktionierten nicht gut für mich. Echt schade, weil ich den Klappentext wirklich vielversprechend fand.

Veröffentlicht am 09.08.2025

Enttäuschend

Faebound
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Ach schade, ich hatte mich auf dieses Buch eigentlich sehr gefreut weil ich doch schon sehr gespannt war auf Romantasy aus dem Atlantik Verlag. Den verbinde ich persönlich nämlich hauptsächlich mit Agatha ...

Ach schade, ich hatte mich auf dieses Buch eigentlich sehr gefreut weil ich doch schon sehr gespannt war auf Romantasy aus dem Atlantik Verlag. Den verbinde ich persönlich nämlich hauptsächlich mit Agatha Christie und war schon neugierig, welche Fantasy Geschichten dann in das Verlagsprogramm passen.
Leider war Faebound für mich kein sonderlich gutes Buch. Dabei gibt es aber eigentlich viele Prämissen, die grundlegend toll sind. Uralte Fehden, Magie, Geheimnisse, die aufgedeckt werden und Verbindungen, die neu gezogen werden. Aber leider ist die Handlung dabei so vorhersehbar, so dass bei mir einfach wenig Spannung beim Lesen aufkam. Im Gegenteil, es war eher eine müde Bestätigung meiner Vermutungen. Ich höre Hörbücher meistens auf Standardgeschwindigkeit aber dieses musste ich echt auf 1,5x hören, um überhaupt am Ball zu bleiben, weil ich die Geschichte ab der Hälfte einfach nur noch hinter mich bringen wollte. Ich breche Rezensionsexemplare eigentlich nie ab, aber hier hätte ich es fast getan.
Die Charaktere blieben leider alle eher flach, die einzige Verbindung, die ich irgendwie emotional gespürt habe war die zwischen den Schwestern Yeeran und Lettle. Ansonsten habe ich keine Gefühle oder Leidenschaft irgendwie rauslesen können, weshalb mir die romantischen Verbindungen auch eher egal waren. Dabei nehmen diese beziehungsweise Monologe darüber einen so großen Teil des Buches ein.
Die Charaktere sind Ende 20, führen sich aber so häufig auf wie pubertierende Teenager. Irgendwie wirkt es wie ein YA Buch, das aber zu sehr NA/erwachsen sein möchte.
Auch das World Building fand ich enttäuschend. Das war mehr oder Wenger überhaupt nicht vorhanden. Was vorhanden war, war Magie. Aber die ist wirklich einfach da, ohne Erklärung, ohne vernünftiges Magiesystem. Mir ist World Building und NAchvollziehbarkeit sehr wichtig, bin ich doch auch einfach verwöhnt von durchdachten Welten von Sanderson & Co.
Und auch der Plot ist jetzt nicht gerade originell. Irgendwie sind alle irgendwas unglaublich besonderes was sie ihr Leben lang' nicht wussten, was aber in den praktischsten Momenten aufgedeckt wird. Aber was ist dann noch besonders, wenn alle besonders sind?
Das, was mir an dem Buch am besten gefallen hat, ist die diverse Repräsentation und Bandbreite an Charakteren. Ansonsten ist es aber leider eine absolute Enttäuschung.

Veröffentlicht am 20.05.2025

Schade

Altern
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Ich finde den Klappentext doch eher irreführend. Erwartet hatte ich ein Es ist jedoch eine Aneinanderreihung von Zitaten, die auf mich nur den Anschein erweckten, als wolle die Autorin mitteilen „guck ...

Ich finde den Klappentext doch eher irreführend. Erwartet hatte ich ein Es ist jedoch eine Aneinanderreihung von Zitaten, die auf mich nur den Anschein erweckten, als wolle die Autorin mitteilen „guck mal, was ich gelesen habe“. Mir fehlte da oftmals die Transferleistung.
Ich räume durchaus ein, dass ich nicht die richtige Zielgruppe bin. Ich lese gerne und viel, ich liebe Hörbücher und finde es wichtig, immer mal wieder einen Abstecher in Genres und Themen zu machen, die man selber sonst eher weniger liest. Das Verlassen der eigenen Komfortzone ist auch beim Lesen toll.

An sich gibt es viele interessante Gedankengänge und Zitate, die mir gut gefallen haben. Was mir jedoch weniger gefiel waren die Stellen, an denen die Meinungen der Autorin im Vordergrund standen.
Ich fand einige Dinge wirklich schön geschrieben, relativ Mut machend und auch witzig. Ich mochte Elke Heidenreichs Idee, wie sie gerne ihren eigenen Tod verkünden würde. Da musste ich doch echt einmal laut auflachen.
Sie hat eine realtiv starke Meinung zu Dingen, die ich ähnlich sehe. Aber leider auch eine starke Meinung zu Dingen, die ich unmöglich finde. Immer wieder werden Frauen abgewertet. Frauen, die sich optisch verändern, um einem (vermeintlichem) Schönheitsideal zu entsprechen, versteht Elke Heidenreich nicht. Auch Frauen nicht, die sich im Alter gehen lassen und nichts mehr wagen, die einfach nur noch beige statt bunte Farbe tragen. Meine Güte, was soll das bitte? Es ist so traurig, wenn man andere abwerten muss, um sich selber aufzuwerten.
Um es mal etwas neumoderner auszudrücken: Ein Pick Me Girl wie es im Buche steht.
Warum wird nicht eher über die Gesellschaft als solche diskutiert?

An einer Stelle wird ganz kurz eine Beziehung zwischen einer älteren Frau und einem jüngeren Mann angesprochen. Im zugehörigen Kapitel geht es darum, dass es gesellschaftlich anerkannter ist, wenn ein älterer Mann eine jüngere Frau liebt, es andersherum aber weniger auf Akzeptanz stoßen würde. Das mag sein, darüber kann ich nicht urteilen und es steht mir auch nicht zu, denn ich bin keine Betroffene.
Worüber ich aber durchaus urteilen kann ist, wenn die Geschichte, wie eine 52-Jährige sich in einen 16-Jährigen verliebte und diesen adoptierte, um keinen gesellschaftlichen Eklat auszulösen, als lustige Anekdote dargestellt wird. Auch wenn besagte Geschichte im letzten Jahrhundert spielte, ist sie ohne Einordnung und ohne Erwähnung von Grooming nicht vertretbar und schon gar nicht eine Darstellung, auf die mit den Worten „geht doch!“ geendet werden sollte.

Ich habe das Hörbuch gehört, was von Elke Heidenreich selber gelesen wurde. Und das war genau richtig. Ich finde ihre Art und Weise zu Lesen einfach toll und habe ihr – auch wenn mir der Inhalt eher weniger zugesagt hat – unheimlich gerne gelauscht. Großes Lob an die hervorragende Produktion!

Ein Buch mit einem Titel und Klappentext, die in Kombination anderes vermuten lassen. Schade, ich hatte mehr erwartet und die Kritik überwiegt hier leider die positiven Aspekte.

Veröffentlicht am 18.08.2024

Erwartungen verfehlt

Psyche und Eros
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Ich hatte mich wirklich sehr auf die Geschichte rund um Psyche und Eros gefreut. Geschichten rund um die griechische und römische Mythologie habe ich schon als Kind geliebt, die Begeisterung riss nur eine ...

Ich hatte mich wirklich sehr auf die Geschichte rund um Psyche und Eros gefreut. Geschichten rund um die griechische und römische Mythologie habe ich schon als Kind geliebt, die Begeisterung riss nur eine zeitlang ab, als ich in der Schule die Originalwerke übersetzen musste. Ja, statt einer neuen fremden Sprache saß ich in Latein- und Altgriechischunterricht. Geschadet hat es nicht, aber französisch oder spanisch kann ich leider noch immer nicht.
Vor allem seit dem großen erfolg von "Circe" von Madeline Miller liebe ich neuinterpretierte Geschichten entstammend aus den beiden Mythologien. Und gerade die eher feministische Betrachtung und Herangehensweise, wie zum Beispiel auch bei "Medusa" von Natalie Haynes, gefällt mir wahnsinnig gut.
Ich lechze quasi nach weiteren Interpretationen dieser Art und freute mich deswegen ungemein auf dieses Buch. Leider aber mit einer vollkommen falschen Erwartungshaltung.

Ich bin zum einen mit den Charakteren nicht warm geworden. Psyche fand ich bis zuletzt sehr unsympathisch und anstrengend. Ich kann den Finger nicht ganz drauf legen, aber ich hatte das Gefühl, dass ich als Leserin durch bestimmte Aussagen dazu gezwungen werden sollte, sie toll zu finden. Was aber durch die nächste Handlung von Psyche wieder zunichte gemacht wurde. Ernsthaft, in einer Szene beruft sie sich auf die Xenia, die Gastfreundschaft, wodurch ihr diese nicht verwehrt werden darf, macht sich Gedanken, dass die Bewohner des Dorfes "ein Leben voll zermürbender Widrigkeiten" führen müssen und ei paar Seiten später klagt sie über die einfache Kleidung, die ihr von diesen gegeben wurde?! Ja, ich bin an dieser Stelle vielleicht sehr picky. Aber ich bin auch einfach echt enttäuscht von dem Buch.

Eigentlich hätte ich voller Herzschmerz an den Zeilen hängen müssen, zerrissen vom Leid der beiden. Stattdessen wollte ich die Szenen mit Psyche immer so schnell wie möglich hinter mich bringen. Denn die Kapitel aus Eros Sicht fand ich eigentlich ganz gut. Zumindest deutlich besser als die Kapitel aus Psyches Sicht.
Auch die Anziehung, Liebe will ich bei den beiden gar nicht erst als Bezeichnung für ihre Beziehung benutzen, habe ich kaum gespürt. Da war keine Freude, kein Funke, keine tiefe Trauer beim Verlust. Hätte ich nicht parallel ein wirklich ergreifendes anderes Buch gelesen, hätte ich fast gedacht, dass ich vielleicht vollkommen abgestumpft wäre.

Mir gefiel auch die Darstellung von Aphrodite nicht. Ich finde es wirklich toll und noch immer schön erfrischend, wenn die Gottheiten der römischen und griechischen Mythologie nicht als die wundervollen, gütig Wesen dargestellt werden, die sie wirklich nie waren, sondern in all ihren Facetten. Eben auch mit den sehr grausamen, brutalen und kaltblütigen. Aber Aphrodite wirkte einfach wie die klischeehafte blonde Zicke aus YA Büchern, die eigentlich 2010 (zum Glück!) schon nicht mehr aktuell und zeitgemäß waren. Hier wurde es nur etwas besser verpackt, aber Aphrodite hätte auch Kaugummi kauend einen abschätzigen Blick auf die Neue in der Klasse werfen können. Der Vibe wäre derselbe gewesen wie die Darstellung in diesem Buch.

Leider ist das Kapitel mit Anmerkungen der Autorin an das Ende der Geschichte gesetzt worden. Diese Entscheidung kann ich absolut nicht nachvollziehen. Durch den Klappentext und den abgedruckten zusätzlichen Text im Schutzumschlag habe ich einfach andere Erwartungen an das Buch gehabt. Wären die Anmerkungen der Autorin zu Beginn des Buches abgedruckt worden, hätte ich die Geschichte einfach gleich anders einordnen können. Und es tut mir leid, aber das Argument "das Privileg als Romanautorin zu besitzen, Dinge ändern zu können" ist zwar durchaus valide, wurde im Fall dieses Buches aber über das Maximum hinaus ausgereizt. Den beworbenen Feminismus sehe ich auch nicht. Vielleicht aber auch deswegen nicht, weil er schlicht nicht vorhanden ist. Ein Buch wird nicht automatisch dadurch feministisch, dass die Protagonistin ein paar Skills bekommt (immerhin trainiert sie in diesem Buch wirklich und bekommt ihre Fähigkeiten nicht plötzlich über Nacht) oder alle Männer blöd sind (auch wenn es teils wirklich stimmt - im Fall der porträtierten Personen zumindest...).
Und das schlimmste zum Schluss: Ich habe mich wahnsinnig gestört an dem who is who der griechischen Mythologie. Bitte, welche Gottheit oder Held:in hüpft hier nicht über die Seiten? Vor allem auf Goodreads gibt es wahnsinnig gute Rezensionen, die dies noch viel besser darstellen, aber der größte Dorn im Auge war mir die zeitliche Einordnung der Geschichten und Vermischung von Ereignissen. Das war einmal alles in den Mixer und auf gut Glück rausgefischt.

Ja, das Buch liest sich schnell, leicht und locker. Und ich hatte durchaus eine wirklich vergnügliche Lesezeit. Es überwiegen jedoch einfach Kritikpunkte, die ich schwerer gewichte als die reine Unterhaltung. Diese wurde nämlich mitunter wirklich getrübt durch die Charaktere und ich störte mich zusätzlich an der Darstellung und zeitlichen Einordnung. Für mich ein Buch, das definitiv verhindern wird, noch mehr von der Autorin zu lesen. Schade.