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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.03.2021

Ein gelungener Auftakt in eine fantastische und spannende Welt

Throne of Glass - Die Erwählte
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In diesem Buch geht es um Celaena, die aufgrund ihrer Tätigkeit in die Minen geschickt wurde. Ihr Todesurteil. Doch eines Tages taucht Kronprinz Dorian auf und bietet ihr einen Handel an. Sie soll in einem ...

In diesem Buch geht es um Celaena, die aufgrund ihrer Tätigkeit in die Minen geschickt wurde. Ihr Todesurteil. Doch eines Tages taucht Kronprinz Dorian auf und bietet ihr einen Handel an. Sie soll in einem tödlichen Wettkampf für ihn kämpfen und wenn sie gewinnt, erhält sie ihre Freiheit zurück. Sollte sie jedoch verlieren, dann kehrt sie als Sklavin in die Minen zurück.
Was diese Geschichte auszeichnet ist der Schreibstil, die Erzählperspektive, die vielen Perspektivenwechsel und die Protagonistin. Celaena ist außergewöhnlich: Sie ist stark, intelligent, wild, unberechenbar, beängstigend, eine brutale Strategin. Und doch schlummert in ihr das Mädchen, das sich nach einem friedlichen und glücklichen Leben sehnt. Es ist total interessant, ihren Weg mitzuerleben und ihre Beziehungen zu anderen Menschen zu beobachten. Trotz der Protagonistin war die Geschichte etwas vorhersehbar. Da es sich um eine Reihe handelt, kann man einige mögliche Ausganspunkte ausschließen. Dennoch habe ich den Eindruck, dass in diesem Band der Reihe lediglich an der Oberfläche gekratzt wird. Man weiß nicht, in welche Richtung sich die Story und die Beziehungen weiterentwickeln werden und welche Pläne die Charaktere schmieden. Aus diesem Grund ist Sarah J. Maas der Auftakt in diese fantastische, spannende und epische Reihe mehr als gelungen und ich freue mich schon auf die weiteren Bände!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.03.2021

Schmerzhaft süß

Wenn Liebe eine Farbe hätte
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In diesem Buch geht es um Eve und Wes, die sich nicht ausstehen können, sich aber dennoch zueinander hingezogen fühlen. Obwohl beide aus verschiedenen Gründen der Meinung sind, lieber Abstand zueinander ...

In diesem Buch geht es um Eve und Wes, die sich nicht ausstehen können, sich aber dennoch zueinander hingezogen fühlen. Obwohl beide aus verschiedenen Gründen der Meinung sind, lieber Abstand zueinander zu halten, kommen sie sich dennoch näher. Doch Eve weiß nicht, dass Wes ein großes Geheimnis mit sich herumschleppt, dass Eve‘s Leben maßgeblich betrifft.
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Eve und Wes waren unfassbar süß zusammen. Wes ist ein gebrochener Mensch, der am liebsten keine Nähe zulassen möchte und allen nur eine bestimmte Version von sich zeigt. Es wird schnell klar, dass er bestimmte Erlebnisse in seiner Vergangenheit noch nicht verarbeitet hat und jede Menge Wut und Schmerz mit sich herumschleppt. Deswegen finde ich es schön, dass er sich dennoch gegenüber Eve öffnet und durch sie anfängt, sich mit diesen Erlebnissen und den betreffenden Personen auseinanderzusetzen.
Eve hingegen blieb ein wenig zu blass. Sie ist zwar sensibel, einfühlsam, schlau und liebevoll, aber ließ einiges mit sich machen. Sie hatte keine eigene Stimme und stand zu wenig für sich selbst und ihren Wünschen ein. Aus diesem Grund haben mir die Kapitel aus Wes Sicht deutlich besser gefallen, die zudem für mich sehr schmerzvoll waren.
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Trotz des unglaublich tollen Schreibstils und den vielen witzigen und frechen Dialogen blieb die Geschichte ein wenig oberflächlich, wodurch sie sich schon fast zu schnell entwickelte. Zudem hat mich Eve‘s Freundin Jules wegen ihres Verhaltens sehr aufgeregt. Der Grund für ihr Verhalten wurde zu sehr an den Haaren herbeigezogen, weswegen dieses Drama um ihre Person übertrieben und zu sehr gewollt wirkte. Dennoch hätte ich gerne gewusst, wie es mit Eve und Wes weitergeht

  • Cover
  • Erzählstil
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Veröffentlicht am 15.03.2021

Freundschaft, Liebe und Täuschung - Eine Liebesgeschichte, die mich frustriert und wütend gemacht hat.

Bring Down the Stars
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Achtung: Die Rezension könnte Spoiler enthalten!

Wie weit würdest du für die Liebe gehen? Würdest du aus Liebe etwas moralisch Verwerfliches tun? Würdest du in Kauf nehmen zu leiden, die Achtung vor ...

Achtung: Die Rezension könnte Spoiler enthalten!

Wie weit würdest du für die Liebe gehen? Würdest du aus Liebe etwas moralisch Verwerfliches tun? Würdest du in Kauf nehmen zu leiden, die Achtung vor dir zu verlieren & deine eigenes Glück opfern, um andere glücklich zu wissen?
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Autumn ahnt nicht, dass die Gedichte & SMS, die ihr Connor schickt, eigentlich von dessen besten Freund Weston stammen. Und obwohl sie sich zu Connor hingezogen fühlt, spürt sie auch zu Wes eine tiefe Verbindung, was sie sehr verwirrt, während sich die beiden Freunde immer mehr in ihrer Täuschung verstricken.​
Die Grundidee des Buchs hat mir gut gefallen, da man trotz der Dreiecksbeziehung merkt, dass es nur eine wahre Liebesgeschichte gibt. Zudem liegt die Freundschaft zwischen Connor und Wes im Vordergrund, was ich sehr schön finde. Allerdings hat die Grundidee meiner Meinung nach einen Haken: Zu Beginn des Buchs wird Autumn als eine wunderschöne, charismatische und sehr intelligente Frau beschrieben, die sogar ein Stipendium bekommen hat & nach Harvard gehen möchte und doch ist so unglaublich naiv, ja fast schon blind, wenn es um Männer geht & kann nicht 1 & 1 zusammenzählen, obwohl es sehr viele Stellen im Buch gibt, wo ihr die Täuschung hätte auffallen müssen. Selbst als ihr der Gedanke kommt, dass die Gedichte und SMS von Wes stammen – denn sind wir mal ehrlich: Jeder Blinder sieht doch, dass Connor kein bisschen tiefgründig ist –ist sie konfliktscheu & gibt sich mit Ausreden und vagen Aussagen zufrieden. Dadurch hat sie für mich an Glaubwürdigkeit verloren. Darüber hinaus ist Autumn eine Romantikerin, die sich in der Liebe das ganze Paket wünscht & doch ist sie mit jemandem zusammen, der sie nur dann glücklich macht, wenn er ihr gefühlvolle Gedichte schreibt & sonst ihren Vorstellungen nicht entspricht. Des Weiteren bleibt sie mit Connor zusammen, obwohl sie Gefühle für seinen besten Freund entwickelt...als betrogene Frau sollte sie eigentlich wissen, dass das Connor gegenüber nicht fair ist & dass er die Wahrheit verdient hat, weshalb ich dies als Doppelmoral empfinde.
Connor hingegen ist der Sunny Boy der Story. Er ist sorglos, nett und unkompliziert und obwohl er selbst viel Geld besitzt ist es ihm egal, ob andere reich oder arm sind. Allerdings ist er in meinen Augen sehr oberflächlich, da er anscheinend denkt, dass man mit Geld alles lösen könnte. Was mich jedoch sehr an Connor abstößt, ist, dass er seinen besten Freund, den er wirklich liebt, die meiste Zeit nur ausnutzt. Sei es um sein Studium zu schaffen oder um Autumn halten zu können; aber das Schlimmste daran ist, dass Connor sehr wenig bis keine Reue zeigt. Für ihn sind dies lediglich Notlügen; schließlich würde er all das, was Wes für ihn zu Papier bringt, denken, also wäre es ja gar nicht gelogen. Es ist ganz klar, dass Connor sich selbst belügt, um sich dadurch in seiner eigenen Haut besser zu fühlen. Zudem nutzt er Autumn aus, um seinen Eltern seine Reife zu zeigen und diese zufriedenzustellen. Andererseits hat Connor auch gute Seiten an sich, wie, dass er zu jedem Wettkampf von Wes kommt um diesen anzufeuern, ganz gleich, ob er verkatert und übermüdet oder fit wie ein Turnschuh ist. Nichtsdestotrotz überwiegen für mich Connors Eigenschaften, die mich abstoßen, denn wenn ich jemanden wirklich liebe, würde ich diese Person achten und ehren und nicht ausnutzen und belügen bzw. betrügen.
Für mich ist Weston in der Geschichte das Sinnbild der Liebe und eindeutig mein Lieblingscharakter. Aus Liebe zu seiner Familie studiert er einen Studiengang, der ihn nicht interessiert, um sich um sie kümmern zu können. Er verzichtet Connor zu Liebe auf Autumn und untertützt ihn dabei, sie zu halten, da er der Meinung ist, dass dessen Sorglosigkeit und Freundlichkeit genau das wären, was Autumn verdient. Er geht sogar mit Connor zur Army, um ihn nicht alleine zu lassen, was natürlich auch daran liegt, dass er sich wegen der Hilfe von Connors Eltern verpflichtet fühlt. Darüber hinaus ist Wes sehr tiefgründig und empathisch und trotz alledem ein gebrochener Mensch, der der Meinung ist, wahre Liebe nicht zu verdienen, weshalb er nie für sich einsteht und nur sehr wenige Menschen an sich heranlässt. Auch wenn seine Motive ehrenhaft sind, finde ich es dennoch falsch, dass er Connor dabei hilft, Autumn zu belügen, denn ich bin der Meinung, dass jeder Mensch die Wahrheit verdient hat.
Emma Scotts Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Er ist flüssig, unglaublich gefühlvoll und poetisch. Zudem finde ich die Themen, die sie in dieses Buch miteingebracht hat sehr wichtig: Es geht um Liebe, Freundschaft, Aufopferung, Selbstzweifel, Abhängigkeit, den Wunsch nach Anerkennung und dass Fehler menschlich sind aber auch Konsequenzen nachsichziehen.
Obwohl mich das Buch fast die meiste Zeit wegen der Täuschung und Autumns Blindheit frustriert und wütend gemacht hat, werde ich – auch wegen des Cliffhangers des ersten Teils – das zweite Buch trotzdem lesen, um zu sehen, wie sich die Geschichte, aber auch die Protagonisten weiterentwickeln.

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Veröffentlicht am 14.03.2021

Eine schöne und lustige Geschichte für Zwischendurch

Repeat This Love
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Nachdem Clem bei einem Überfall ihr Gedächtnis verliert, muss sie nicht nur herausfinden, wer sie ist, sondern auch warum sie ihren Ex Ed verlassen hat. Obwohl Ed nicht gerade begeistert ist, dass Clem ...

Nachdem Clem bei einem Überfall ihr Gedächtnis verliert, muss sie nicht nur herausfinden, wer sie ist, sondern auch warum sie ihren Ex Ed verlassen hat. Obwohl Ed nicht gerade begeistert ist, dass Clem wieder in sein Leben getreten ist, kann er sie nicht wegschicken. Nicht, wenn es Hoffnung auf eine zweite Chance gibt.

Auch wenn Clem auf emotionaler Ebene wie ein Roboter beschrieben wurde, war ihr Sinn für Humor und die Tatsache, dass sie ohne Filter sagt, was sie denkt, sympathisch. Sie ist stark und versucht das Beste aus ihrer Situation zu machen. Außerdem fand ich den Unterschied zwischen der alten und der neuen Clem sehr interessant. Was mich jedoch gestört hat, war, dass ihre Taten nicht immer zu ihren Gedanken gepasst haben.

Obwohl Ed noch immer die Trennung nicht überunden hat und tief verletzt ist, hilft er Clem und kümmert sich um sie, was ich sehr bewundere. Ich hätte so gerne in seinen Kopf geguckt, weswegen ich es schade finde, dass die Geschichte nur aus Clems Sicht erzählt wird. Zudem hätte ich mir mehr Hintergrundwissen zu Clems und Eds Beziehung vor ihrem Unfall gewünscht. Hier hätte ich zum Beispiele Rückblicke super gefunden! Außerdem war mir das Ende nicht ausgereicht genug, weil es zu plötzlich kam.
Trotz allem war es eine schöne Geschichte für Zwischendurch!

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Veröffentlicht am 15.03.2021

Eine Geschichte mit Potenzial, das nicht ganz ausgeschöpft wurde

Burning Bridges
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Wegen des großen Hypes auf Social Media, insbesondere auf Instagram, war ich auf die Geschichte gespannt. Leider wurde ich enttäuscht. Was mich am meisten gestört hat, waren Ellas Naivität und Leichtsinn. ...

Wegen des großen Hypes auf Social Media, insbesondere auf Instagram, war ich auf die Geschichte gespannt. Leider wurde ich enttäuscht. Was mich am meisten gestört hat, waren Ellas Naivität und Leichtsinn. Dazu noch ihre Überschätzung der eigenen Person und Fähigkeiten. Zudem machte sie auf mich den Eindruck, als hätte sie keinen eigenen Willen. Aber auch die anderen Charaktere fand ich recht oberflächlich und wurden von der Autorin nicht genug ausgearbeitet. Der einzige Charakter, der mir eigentlich ganz gut gefallen hat war, Ches, obwohl er dem Bad Boy Klischee entsprach. Die Dialoge fand ich teilweise ebenfalls oberflächlich und der Schreibstil der Autorin war mir an manchen Stellen zu abgehakt. Leider kann ich auch nicht sagen, dass die Story super originell war, da ich vor Jahren ein ähnliches Buch gelesen habe und dadurch automatisch Vergleiche gezogen habe. Trotz alldem hat mir die Chemie zwischen Ches und Ella sowie die Entwicklung ihrer Liebe gut gefallen. Außerdem mochte ich den Humor ganz gerne (ich sage nur Spinning-Kurs). Ich hatte den Eindruck, dass die Geschichte wirklich Potenzial hatte, das aber nicht ganz ausgeschöpft wurde.

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