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Veröffentlicht am 02.07.2021

Ein nützlicher Ratgeber für jeden Schreibenden

Ich habe ein Buch geschrieben – Was nun?
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Zusammenfassung/Inhalt „Ich habe ein Buch geschrieben, was nun?
Ruprecht Frieling hat mit „Ich habe ein Buch geschrieben was nun?“ einen Ratgeber für Autoren geschrieben, der nicht beim Schreibprozess ...

Zusammenfassung/Inhalt „Ich habe ein Buch geschrieben, was nun?
Ruprecht Frieling hat mit „Ich habe ein Buch geschrieben was nun?“ einen Ratgeber für Autoren geschrieben, der nicht beim Schreibprozess hilft, sondern dabei, das Geschriebene zum Leser zu bringen.

Ein Buch zu schreiben und dem Leser darzubieten, beinhaltet, einen guten Plot zu finden, mit authentischen Charakteren, eine glaubhaften Handlung mit großer Spannung zu versehen und ein gutes Lektorat. Und als ob das nicht schon eine Heldenaufgabe wäre, kommt jetzt die Frage:

„Was nun?“

Ruprecht Frieling zeigt in seinem Buch in 28 Kapiteln, wie der Autor sein Werk, beim Buchhändler ins Regal und letztendlich zum Leser bringt, ohne formale Anforderungen zu übersehen oder zu verletzen. Berücksichtigt werden Themen wie Urheberrecht, Urheberschaft und:

Wie schütze ich meinen Buchtitel? Was muss ich bei der Wahl meines Buchtitels berücksichtigen, schließlich wird durch ihn, das Buch unverwechselbar? Sicherlich auch immer eine Frage, was gerade so in Mode ist. Wichtig ist:



„Ein Titel sollte den Inhalt des Buches klar und deutlich wiedergeben.“
Frieling, Ruprecht: Ich habe ein Buch geschrieben was nun?



Überhaupt wie gestalte ich das Outfit meines Buches? Angefangen vom Buchcover bis zum Klappentext, kommt der Autor auch zu einemThema, das immer wieder Fragen aufwirft, zumindest bei mir.

Wie schreibe ich ein Exposé?
Der Autor sucht mit dem Exposé einen Abnehmer für sein Werk. In wenigen Sätzen, soll das Exposé Thema und Inhalt des Manuskriptes oder fertigen Buches vorstellen. Oder in Ruprecht Frielings Worten:



„Sie sind der Lockstoff, der dem Empfänger signalisiert: Hier schlummert genau das Manuskript, das du schon so lange suchst!“


Aber das sind ja nicht die einzigen Fragen, die sich stellen, sobald man ein fertiges Manuskript in den Händen hält. Benötigt man ein Korrektorat, leistet man sich ein teures Lektorat? Wie hilfreich sind Literaturagenten? Ist es besser einen Verlag direkt anzusprechen? Und wie mache ich das?

Welche Vor- bzw. Nachteile bringt es, unter dem Klarnamen oder unter einem Pseudonym zu veröffentlichen?

Auch Sachverhalte wie, was ist eine ISBN, werden erläutert. Warum ein ebook keine Internationale Standard-Buch-Nummer (ISBN) benötigt, und warum manchmal doch, und weswegen es trotzdem empfehlenswert sein kann, eine zu beantragen.

Bin ich eigentlich steuerpflichtig? – „Ich habe ein Buch geschrieben, was nun?“
Wenn ich dann endlich mal zum Verkauf komme, muss ich dann den Erlös versteuern? Eigentlich schreibe ich doch nur zum Spaß! Ist es Liebhaberei? Wieviel muss ich verdienen, dass es keine Liebhaberei mehr ist.



"Ziel jedes Autors dürfte aber sein, Gewinne zu erzielen, um im besten Fall sogar von seiner Tätigkeit leben zu können. Insofern ist es empfehlenswert, von Anfang an auf eine korrekte Steuererklärung zu setzen."


Fazit/Kritik „Ich habe ein Buch geschrieben, was nun?“
Es gibt viele Möglichkeiten und Wege, Abnehmer für das Manuskript, was ja so etwas wie „das eigene Baby“ ist, zu suchen. Also nicht gleich bei Amazon veröffentlich, sondern überprüfen, ob es nicht eine Alternative gibt, die dir als Autor näher oder sympathischer ist. Dabei ist dieser Ratgeber sehr hilfreich. Der Autor Ruprecht Frieling weiß, wovon er spricht.

In diesem Ratgeber findet der interessierte Autor bis zum Umgang mit den Sozialen Medien, alles was er berücksichtigen muss, um das inzwischen auf die Veröffentlichung wartende „Baby“, mit der passenden Ausstattung und einem ansprechenden Outfit zu versehen.

Ich finde den Ratgeber sehr hilfreich. Ich glaube, dass für jeden Schreibenden, die Informationen wichtig sind. Ich kann den Ratgeber nur empfehlen.

Informationen zum Autor Ruprecht Frieling
Der Frieling Verlag war mir ein Begriff, seitdem ich 2005 bei der Ausschreibung „Krankheitsbewältigung durch Schreiben“ mitmachte. (Mein damaliger Beitrag „Die Kraft des Schreibens“) Wie man in dem unteren Ausschnitt aus Wikipedia sehen kann, betrieb Ruprecht Frieling zu diesem Zeitpunkt den Verlag nicht mehr.



Am 1. Februar 1983 gründete er die Werbe- und Verlagsgesellschaft Frieling & Partner GmbH, die er bis zum 16. Dezember 2002 betrieb. Er entwickelte das Unternehmen unter dem Slogan „Verlag sucht Autoren“ zu einem der bekanntesten deutschen Selbstkostenverlage und veröffentlichte mehr als zehntausend Texte neuer Autoren in Sammelwerken und Jahrbüchern. Dreitausend weitere Werke erschienen in Einzelbüchern. Der Journalist Henryk M. Broder bewertete sein Programm im Spiegel als „das schrägste, originellste und individuellste Verlagsprogramm weit und breit“.
Wikipedia



Ich lernte Ruprecht Frieling aber doch noch über die Sozialen Medien kennen. Er hat mir viele gute Hinweise bzgl meines Blogs oder auch zum Thema Rezension (Wie schreibt man eine Rezension?) gegeben. Er weiß, wovon er spricht, und teilt sein Wissen gerne mit Anderen. Es freut mich sehr, meine Rezensionen in dem 2006 von ihm gegründeten offenen Forum Literaturzeitschrift, veröffentlichen zu dürfen.

Viele Selfpublisher kennen ihn bestimmt als Mitbegründer und Stellvertretenden Präsidenten des Selfpublisher-Verbandes e.V.

2013 erhielt Prinz Rupi für die Produktion des Ring der Nibelungen mit Stefan Kaminski ON AIR auf DVD den Preis der deutschen Schallplattenkritik.

Auf der Seite der Autorenwelt stellt sich der Autor mit folgenden Worten vor:



Ruprecht Frieling aka »Prinz Rupi« ist Autor, Verleger und Produzent. Der Mann mit dem Hippie-Herzen liebt Bücher, Blues, Bach, Wagner, Dada, Surrealismus sowie alles, was schräg ist.


Wie man sicherlich erahnen kann, bin ich ein Fan von Ruprecht Frieling! Sicher gäbe es noch einiges zum Autor zu sagen. Besucht einfach seine Seiten im Internet. Da ist für jeden etwas dabei.

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Veröffentlicht am 10.03.2021

Der Einstieg in Dürrenmatts Werk

Aus den Papieren eines Wärters
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Seit Ende Januar lesen wir in der Facebook Gruppe „Wir lesen Dürrenmatt“, das Prosawerk. Mit „Aus den Papieren eines Wärters“, Frühe Prosa, haben wir begonnen und lesen entsprechend der Werkausgabe weiter. ...

Seit Ende Januar lesen wir in der Facebook Gruppe „Wir lesen Dürrenmatt“, das Prosawerk. Mit „Aus den Papieren eines Wärters“, Frühe Prosa, haben wir begonnen und lesen entsprechend der Werkausgabe weiter. Falls schon die Rezensionen zu den Erzählungen vorliegen, sind die Titel mit Links hinterlegt.

Der vorliegende Band ist sicherlich für Neulinge im Kosmos Dürrenmatt schwierig, aber um Dürrenmatts Werk zu verstehen und zu begreifen, ist meines Erachtens, dieser Band der Wichtigste. Hier finden wir die Urformen vieler späteren Werke. Werke, die immer wieder von ihm bearbeitet wurden, weil er noch mehr aus dem Stoff herausholen musste.

Aus den Papieren eines Wärters Friedrich Dürrenmatt
Frühe Prosa I-IV
„Diese Prosa ist nicht als ein Versuch zu werten, irgendwelche Geschichten zu erzählen, sondern als ein notwendiger Versuch, mit sich selbst etwas auszufechten, oder, wie ich vielleicht besser, nachträglich, sage, einen Kampf zu führen, der nur dann einen Sinn haben kann, wenn man ihn verlor.“

Nachwort zum Sammelband Die Stadt, Verlag der Arche, zürich 1952,
Vor allem in den ersten Erzählungen bzw. Parabeln, fehlt noch Dürrenmatts Humor. Er hatte den Humor, als Ausweg wahrzunehmen und einzubauen, noch nicht erkannt. Im weiteren Werk hat laut Ulrich Weber der Humor eine aufklärerische Funktion und ist ein Mittel der Distanz bzw. ein Verfremdungseffekt.

1952 veröffentlichte Dürrenmatt noch beim Arche Verlag in Zürich sein viertes Buch: Die Stadt, Prosa I-IV. Die darin enthaltenen neun Texte entstanden zwischen 1942 und 1952.

Das Bild des Sisyphos erschien 1947 zuerst in der Wochenpresse. Die Falle erschien 1950 unter dem Titel der Nihilist in einer kleinen illustrierten Ausgabe und Piatus erschien 1949 als limitierter Einzeldruck. Die restlichen Texte wurden erstmals 1952 publiziert.

In den Werkausgaben wurden die frühen Erzählungen ein wenig anders arrangiert:

Pressebild duerrenmattDiogenes Verlag 72dpi
In diesem Band sind 9 Erzählungen, die sich laut Dürrenmatt-Handbuch und Ulrich Weber in vier Einheiten gliedern lassen:

Frühe Prosa 1:
Die ersten zwei Text beschäftigen sich mit Gottes Weigerung, die von der Menschheit verpasste Gnade seiner Menschwerdung, die Erlösung zu wiederholen. (Vgl. Rüedi, Peter: Dürrenmatt oder die Ahnung vom Ganzen. S. 246).

„Weihnacht“,

„Der Folterknecht“,

„Die Wurst“ hieß zuerst, „Die Zungenwurst“. Eine Groteske, die sich wohl auch auf den kannibalischen Fall Haarmann, dem Kannibalen aus Hannover, der in die Schweiz floh, bezieht. Peter Rüedi nennt die Erzählung ein „schrilles Präludium zu F. D.s späterem Generalthema Justiz, Recht und Gerechtigkeit. „

und „Der Sohn“

Frühe Prosa II:
„Der Hund“,

„Das Bild des Sisyphos“: Ist die Geschichte eines Malers, der unbedingt aus Nichts etwas Schaffen will. Nihilismus lässt grüßen. (Rezension folgt)

„Der Theaterdirektor“(1945): Die Wissenschaft ist sich uneins, ob sich der Text auf Hitler und das Nazi-Deutschland bezieht oder nicht. Für Ulrich Weber und Peter Rüedi ist es zweifellos ein Gleichnis für Terror des Nationalsozialismus, der von einer Massenhysterie begleitet wird. (Rezension folgt).

„Die Falle“ Die Geschichte eines Selbstmörders der mordet. Rezension folgt.

Frühe Prosa III:
„Die Stadt“ (Rezension folgt). Im vorliegenden Band ist „Im Großen jene Fassung des Jahres 1947″ wiedergegeben. Die ehemalige Titelerzählung ist das Kernstück des Prosabandes, in der F. D. die Dramaturgie des Labyrinths als Gleichnis einführt. Hinter der Stadt finden wir Platons Höhlengleichnis verborgen.

Frühe Prosa IV:
„Der Tunnel“,

„Pilatus“,

„Aus den Papieren eines Wärters“ entstand aus dem Versuch „Die Stadt.

Die Rezensionen reiche ich in den nächsten Wochen nach.

Dürrenmatts Stil – Frühe Prosa
Die Groteske
Die Groteske ist die überzeichnete Darstellung ungeheuerlicher Taten. F.D., wie er sich selbst nennt, bildet die Brutalität der Welt, in Verbindung mit der schlimmst möglichen Wendung, sarkastisch ab.

Der Nihilismus
Der Geist der Zeit und der Philosophie in Form des Existentialismus hatten Einfluss auf das Werk. In den Erzählungen „Das Bild des Sisyphos“, „Der Theaterdirektor“ und weiteren Texten des Bandes sind die Protagonisten Nihilisten.

An die Tür der Studentenbude heftete Dürrenmatt einen Zettel, der neben seinem Namen die Berufsbezeichnung »Nihilistischer Dichter« trug.

Weber, Ulrich: Friedrich Dürrenmatt. Eine Biographie.
Das Gleichnis
Peter Rüedi verweist hier auf Sören Kierkegaard und seine Theorie der indirekten Mitteilung:

„Gleichnisse sind an sich mehrdeutig, eindeutig werden sie nur durch den Deuter, durch den Leser, durch den Zuschauer, und das nur, wenn er vom Gleichnis betroffen ist.

Das Labyrinth.
Auf das Labyrinth werde ich in einem späteren Artikel weiter eingehen.

Biographische Daten – „Aus den Papieren eines Wärters“
In der Biografie Ulrich Webers (Rezension) kann man nachlesen:

Biographie Friedrich Dürrenmatt. Eine Biographie. Ulrich Weber
Pressebildfriedrich-duerrenmattDiogenes-Verlag
1941 sympathisiert Dürrenmatt mit Hitler und tritt einer frontistischen Jugendorganisation bei. Er schreibt sich an der Philosophisch-historischen Fakultät in Bern ein und belegt Neuere Deutsche Literatur, Germanistik und Kunstgeschichte.

Im Juli 1942 wird er von der Rekrutenschule eingezogen, wird aber nach drei Wochen wegen Kurzsichtigkeit entlassen und in den Hilfsdienst versetzt. (Ulrich Weber beschreibt die Zeit sehr humorvoll.)


Danach setzt er sein Studium in Zürich fort. Dabei lernt er seine erste Freundin, Christiane Zufferey kennen und hält sich viel im Kreis um den Maler Walter Jonas auf. Der Text „Weihnacht“ entsteht.

1943-1946 setzt Dürrenmatt in Bern sein Studium mit den Fächern Psychologie, Nationalökonomie und dem Schwerpunkt Philosophie, fort. Er beschäftigt sich mit Platon, Kant, Kierkegaard, Nietzsche und Schopenhauer und plant eine Dissertation über „Kierkegaard und das Tragische“, die er nie umsetzen wird.

Während seiner Zeit des Militärischen Hilfsdienstes (1944/45) in Interlaken und La Plaine fällt er die Entscheidung, Schriftsteller zu werden. Im gleichen Jahr ist seine erste literarische Publikation „Der Alte“ in der Berner Tageszeitung.

F. D. trennte sich von Christiane, verliebte sich in Lotti Geisler und heiratete. Das junge Paar lebte in Basel. Das Geld war knapp. 1949 war Lotti mit dem zweiten Kind schwanger und zwei Jahre später kam das dritte Kind. Es musste Geld in die Kasse kommen.

1949 wird bei F. D. eine schwere Diabetes diagnostiziert. Die Krankenhauskosten sind riesig. F. D. wird von Freunden unterstützt und lebt von Auftragsarbeiten, Theaterkritiken und dem Auftrag, für den „Schweizer Beobachter“ einen Fortsetzungsroman zu schreiben, „Der Richter und sein Henker“.

Die kontinuierliche Wiederkehr der Stoffe
In den Stoffen lässt sich nachlesen, dass es einen Arbeitstitel „Weihnacht II“ gibt, der schließlich in dem Roman „Durcheinandertal“ seine Bestimmung findet.

Besonders der Stoff „Die Stadt“ ließ ihn nicht los. Er betrachtete „Aus den Papieren eines Wärters“ als Zwischendokument.

„In einem neuen Anlauf vollendete ich den Stadt-Stoff zwanzig Jahre später in einem Werk, das unter dem Titel „Der Winterkrieg in Tibet“ in Stoffe I-III erscheinen wird: erst dann war ich ihm denkerisch gewachsen. Daß er in der Frühen Prosa erscheint, bin ich ihm und mir schuldig.

Aus den Papieren eines Wärters. Anmerkung II.
Fazit Frühe Prosa „Aus den Papieren eines Wärters“
Die Erzählungen des 19. Bandes der Werkausgabe sind schwer zu interpretieren und manchmal genauso schwer zu ertragen. Sie transportieren eine große Auseinandersetzung mit der Religion und dem Glauben oder in F. D.s Worten:

„Ich bin ein Protestant und ich protestiere.“

Weber, Ulrich: Friedrich Dürrenmatt. Eine Biographie.
Durch die frühen Texte, kann man sich Dürrenmatts Bilder und Gleichnisse gut verinnerlichen und verstehen. Das bedeutet, dass auch das Verständnis der weiteren Texte dadurch erleichtert wird.

Hierbei möchte ich mich, nochmals herzlich bei der Facebook Gruppe „Wir lesen Dürrenmatt“ bedanken. Durch die gemeinsame Auseinandersetzung mit den Texten, wurden unterschiedliche Interpretationsansätze durchgespielt. Jeder interpretiert mit seinen Erinnerungen, seiner Kindheit, seinen Erfahrungen, seiner Bildung und seinen Vorlieben und dem eigenen Charakter. Umso zahlreicher diese Voraussetzungen sind, desto komplexer und aufschlussreicher sind die Ergebnisse.

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Veröffentlicht am 30.01.2021

Ein prima Mittel gegen Corona Frust

Infiziert - Wir gehen viral
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Mitwirkende an der Anthologie „Infiziert“
Anthologie „Infiziert:“ Patrick Kaltwasser, Luna Day, Adrian R. Stiller, Tea Loewe, Tanja Haas und Marissa Barks.

Darf man über Corona lachen?
Ich möchte als ...

Mitwirkende an der Anthologie „Infiziert“
Anthologie „Infiziert:“ Patrick Kaltwasser, Luna Day, Adrian R. Stiller, Tea Loewe, Tanja Haas und Marissa Barks.

Darf man über Corona lachen?
Ich möchte als erstes betonen, dass weder die Mitwirkenden der Anthologie noch ich, Sars-CoV-2 nicht ernst nehmen. Ich glaube, ich darf in unser aller Namen sprechen, dass wir die Pandemie sehr ernst nehmen. Ich glaube aber, dass wir nur mit Humor durch diese Krise kommen. Oder mit Friedrich Dürrenmatts Worten:

„Und während ich weiterlaufe, immer weiter, fragt einer plötzlich, einer neben mir, einer an dem ich auf meinen Wanderungen stets vorbeigelaufen bin und den ich doch anreden wollte, ein Schauspieler: Na schön, aber wie soll man das Ganze denn spielen?
Und ich antworte, während mich die Nacht verschluckt, wie sie alle verschluckte, alle, alle:

Mit Humor!

aus „Der Mitmacher – Ein Komplex“. WA 14.

Ich habe mir vier Geschichten bzw. Gedichte ausgesucht, die mir am besten gefallen. Aber vielleicht gefallen dir die anderen Geschichten besser. Also am besten: Selbst lesen!

Zur Anthologie Infiziert
„Sieben Silben fürs Gesäß“
Will dich auf Händen tragen.
Schmiegst dich zart an meine Haut,
Weich küssen deine Lagen,
Hauchzart und so leicht geraut.
O mein Toilettenpapier.

Du flauschige Legende,
All Tag ein Wiedersehen,
Bis zur Jahrtausendwende.
Lass dich nie wieder gehen.
O mein Toilettenpapier.

Bist der Retter in der Not,
Und im Herz der goldʼne Pfeil.
Du bist mein Elftes Gebot.
Wie ein Kuss aufs Hinterteil.
O mein Toilettenpapier.

Spendest Sicherheit und Schutz.
Der Badschrank ist voll von dir.
Bist das Gegenteil von Schmutz.
Du, plus mein Ego, ist gleich Wir,
O mein Toilettenpapier.

Patrick Kaltwasser

Als Thor und ich diese „Ode ans Toilettenpapier“ lasen, sorgte das für große Heiterkeit in der Familie. Ich fragte umgehend den Autor Patrick Kaltwasser, ob ich das Gedicht (natürlich mit Angabe des Autors), zitieren darf. Vielleicht könnt ihr auch darüber lachen und die Hamsterkäufe sind uns allen noch gut in der Erinnerung. Wobei wir gerade beim Thema sind:

„Hamster Boy“ Patrick Kaltwasser in Anthologie Infiziert
Wie war das noch mal mit den Hamsterkäufen? Aber zuerst: Wie geht es eigentlich unseren Haustieren bei einer Pandemie? Stellen wir uns einmal vor, wir wären ein putziger kleiner Hamster in einer Zoohandlung. Nehmen wir einmal an, das Personal des Ladens könnte die Tiere nicht mehr versorgen und sie wären auf sich selbst gestellt. Keine schöne Vorstellung. Die Tiere hätten wohl keine Überlebenschance. Zum Glück gibt es Hamsterboy, der die kleinen Nager durch lebensgefährliche Abenteuer in die große Nagerstadt führt und vor Don Kralle beschützt. Hoffentlich wird Hamsterboy verfilmt!

„Warum kaufen alle Zweibeiner Hamster?“ Er plumpste zurück auf seinen Po und überlegte. „Ja, vielleicht sind wir Hamster für die Rettung der Menschen besonders wichtig?“ Da fiel ihm seine Lieblingssendung ein. „Nicht wichtig“, sagte er zu sich selbst, „sondern Superhelden. Wir Hamster sind Superhelden und können die Zweibeiner retten. Mit unserer Hilfe geht es allen wieder gut.“

„Lopas Aufstieg“ von Tea Loewe in Anthologie Infiziert
Tea Loewe lässt eine Klopapierrolle zu Wort kommen. Wie ist es, ein so begehrtes Gut zu sein. Diese Hochachtung so vieler Menschen zu erhalten. Kommt die Rolle mit dem Ruhm klar? Wie lange wird ihr Ruhm dauern? Doch auch eine Klopapierrolle ist vergänglich.

„Ganz ehrlich: Dass mein Leben als Cellulose-Faser-Verbund nach der Wiedergeburt derartig für den Arsch sein würde, habe ich so nie erwartet. Wenigstens trägt unsere Tüte den vielsagenden Titel „Superweich – für den empfindlichen Bereich“. Das ist auch das Mindeste.“

Wer es lieber ernster mag: „Von heute auf morgen anders“ Luna Day in Anthologie Infiziert
Stell dir vor, du machst mit Freunden einen Segeltörn und bist 2 Monate auf hoher See. Als du wieder an Land bist, ist die Welt nicht mehr die gleiche. Das Schicksal hat dich aus dem Hinterhalt überfallen.

Nach der Überfahrt des Atlantik kamen wir an der Küste von Miami an.
„Was ist los?“ fragte ich Mark.
Mein Ersatzpapa stand fluchend am Funkgerät.
„Sie antworten nicht und uns geht der Sprit aus!“
„Was ist das Problem? Wir legen an und holen uns neuen.“

Kritik Anthologie Infiziert
Ich habe ja schon erwähnt, dass Humor eine prima Sache ist, die uns hilft mit vielen Schwierigkeiten besser fertigzuwerden. Wir nehmen uns ein wenig aus dem Geschehen und betrachten es humorvoll von Außen. Aber nicht, dass ein falscher Eindruck entsteht. Das Buch hat auch ernste Geschichten. Wir leben nun mal mit der Pandemie, ob wir wollen oder nicht.

Der zweite Grund, warum das Geld für dieses Buch gut angelegt ist:

Der gesamte Erlös dieses Buches unterstützt Initiativen und Institutionen, die sich für Kulturschaffende einsetzen. Das ist doch wirklich ein guter Grund.

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Veröffentlicht am 16.01.2021

Aus dem kleinen Magier wird ein ernstzunehmender Gegner

Rowan - Bewährung als Magier
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Magier“
Rowan, der Enkel des Meistermagiers Bunduar, und wird einmal die rechte Hand des zukünftigen Königs Ottgar sein. Ottgar und Rowan wuchsen zusammen auf und sind trotz kleiner Plänkeleien Freunde. ...

Magier“
Rowan, der Enkel des Meistermagiers Bunduar, und wird einmal die rechte Hand des zukünftigen Königs Ottgar sein. Ottgar und Rowan wuchsen zusammen auf und sind trotz kleiner Plänkeleien Freunde. Sie müssen beide, bevor sie ihre vorgesehen Plätze einnehmen, ihre Ausbildung beenden. Während Ottgar zum Ritter ausgebildet wird, hat Rowan die Ausbildung zu einem Magier, der auch ganz gut kämpfen kann, abgeschlossen. Nun im fünften und abschließen Band der Rowan Reihe, wird der Magier geprüft. Kann er der Welt der Magier helfen und das Land retten?

Rowan ist in den letzten Bänden an mehrere Königshöfe gereist. Einen Teil dieser Reise haben Ottgar und Rowan zusammen unternommen. Beide sind sehr unterschiedliche Charaktere. Rowan ist rücksichtsvoll, höflich, aufmerksam, respektvoll und mitfühlend. Heute würde man vielleicht sagen, er war von hoher emotionaler Intelligenz. Aber er war auch ein starker und intelligenter Kämpfer, wenn es nötig ist.

Ottgar wird auf seine Rolle als König vorbereitet. . Er lernt zu kämpfen und tapfer zu sein. Er ist ungestüm und auch mal unüberlegt und aufbrausend. Er muss sich noch in seine Rolle finden.

Der Weltenbau – das Setting
Die ganze Rowan Reihe spielt in einem mittelalterähnlichem Setting, bei dem auch Drachen, Naturgeister, Zwerge, Trolle und Elfen und weitere magische Wesen existieren. Also wie bei einem High Fantasy Setting. Es geht um den Fortbestand der Königreiche, vor allem dem Magierreich. Nicht in allen Fürstenhäusern genießen die Magier ein hohes Ansehen.

Rowan begibt sich in diesem Setting auf eine Heldenreise. Er hat die große Aufgabe, das Magierreich zu retten. Aber auch die Magier verfeindeter Länder wissen durch ihre Fähigkeiten, dass das Schicksal des Magierreichs in seinen Händen liegt, und wollen ihn töten. Er flieht in befreundete Königreiche und erweitert seine Ausbildung. Aber er ist in keinem Land sicher. Seine Verfolger trachten ihm überall nach dem Leben.

Zum Inhalt „Rowan – Bewährung als Magier“
Im fünften Teil „Bewährung als Magier“ landet Rowan bei König Matrin und seinem Magier Zwandir. Ohne einen Schmied, den Elfenprinzen Sirii und die eine oder andere helfende Hand, hätte es Rowan nicht bis hierher geschafft. Zwandir versorgt Rowan erst einmal mit neuer Kleidung, vor allem braucht er andere Schuhe, denn seine Stiefel fürs Gebirge, taugen im Sumpfland nicht. Hier ist es viel wärmer.

Aber er ist auch hier in Gefahr. Wer ist wirklich auf der Seite des Magierreichs? Er fühlt die Gefahr und hat Angst um die Lieben zuhause. Wird er seine Mutter und seinen Großvater wiedersehen? Brauchen sie seine Hilfe. Es fällt ihm schwer, nicht alles liegen und stehen zu lassen, und sofort zurück ins Magierreich zu eilen.

„Doch nachdem er die unheimlichen Nordmänner bei König Matrin gesehen hatte, war er von der Abgeschirmtheit des Sumpflandes nicht mehr überzeugt. immer wieder dachte Rowan über die merkwürdigen Krallenhände der Nordmänner nach. „Sind die Nordmänner auch Echsen?“, fragte er schließlich Zwandir.“

Die Echsenkrieger sind gefährliche Gegner, die nicht nur den Magier, sondern auch das Sumpfland bedrohen. Die von König Wromlux beherrschten Krieger, können sich unsichtbar machen, sind stark und gewalttätig.

Wird Rowan die Reiche retten und Haiwa wiedersehen? Seine Sehnsucht nach der jungen Heilerin ist groß. Ob er ihr auch fehlt?

„Der Pfad zum Kloster erschien ihm noch schmaler und steiler als Jahre zuvor. Er wartete eine Weile, sammelte sich und sann über ein Leben mit Haiwa nach, bevor er den Aufstieg wagte. Oben angekommen, saß er wie vor Jahren auf dem engen Felsvorsprung vor der Klostermauer und sang seine Lieder, bis ein Korb herabgelassen und er ins Kloster hochgezogen wurde. Wieder standen zwei junge Nonnen im Laufrad und hatten ihn damit heraufgeholt.„

Sprachliche Gestaltung
Aileen o’Grian erzählt die Abenteuer aus Sicht des jungen Magiers. Die Kapitel haben eine angenehme Länge.

Fazit „Rowan – Bewährung als Magier“
Aileen o’Grian hat den roten Faden nicht verloren, sondern bis zuletzt verfolgt. Allerdings kann ich euch jetzt nicht das Ende verraten, denn dann wäre ja die Spannung weg. Das wäre schade. Rowan muss im letzten Band nicht nur seine magischen Kräfte, sondern aus seine Fähigkeiten im Kampf beweisen. Es geht um das Reich. Es geht um seine Familie. Wird sich die Prophezeiung erfüllen?

Der letzte Band ist sozusagen das Highlight der Reihe. Es gibt kämpferische Auseinandersetzungen, Magie, Echsenkrieger, die den Menschen überlegen sind. Rowan fällt es schwer, nicht zu Bunduar zurückzukehren und an der Seite seines Großvaters zu kämpfen.

Das Jugendbuch zeigt Rowan und seinen Weg zum großen Magier, der nicht immer einfach ist. Aileen o`Grian, zeigt dem Leser anhand Rowans Verhalten und seinen Entscheidungen, wie aus dem unerfahrenen Jugendlichen ein disziplinierter Kämpfer und Magier wird, der das Wohl aller über sein eigenes Wohl stellt. Er findet seinen Platz im Leben. Das sind Themen die Jugendliche interessieren. Auch das Schwanken zwischen Rittertum und Magierkunst ist anschaulich erzählt. Wer weiß immer, welchen Weg er einschlagen soll?

Besonders gut gefällt mir, wie die Autorin Naturheilkunde und Heilpflanzen in die Magie integriert. Das wirkt trotz aller Fantasy sehr authentisch. Die Rowan Reihe ist eine Fantasy Reihe bei der nicht das Kampfgeschehen, sondern das Miteinander und das „Einander Helfen“ und friedliches Zusammenleben eine Rolle spiel. Dazu gehört auch, dass Rowan die Schmerzen und die Verzweiflung der Gegner selbst fühlt. Wenig spektakulär, dafür spannend erzählt. Rowan ist ein Held, der seinen Weg macht und vielleicht ein Vorbild für uns alle sein kann. Er hat eben nicht nur Fäuste und magische Sprüche, sondern auch Empathie und Intelligenz. Dankeschön, liebe Aileen. Was erzählst du uns als Nächstes?

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Veröffentlicht am 15.01.2021

Ein wunderbares Büchlein, um zu meditieren

Gedankenschlosser
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Zur Ausgabe aus der Reihe Diogenes DeLuxe
„ Gedankenschlosser“ erschien 2020 bei Diogenes mit Ausschnitten aus Dürrenmatts Werk. Dabei handelt es sich um Textstellen über Geld und Geist, Politik und Philosophie, ...

Zur Ausgabe aus der Reihe Diogenes DeLuxe
„ Gedankenschlosser“ erschien 2020 bei Diogenes mit Ausschnitten aus Dürrenmatts Werk. Dabei handelt es sich um Textstellen über Geld und Geist, Politik und Philosophie, Literatur und Kunst, Gerechtigkeit und Recht. Der Verlag hat nennt das kleine Buch im Klappentext, einen „Begleiter der besonderen Art, kritisch, witzig, widerspruchsfreudig, voller Neugier und Einfallsreichtum“. Diese Bezeichnung Begleiter trifft den Charakter des Buches sehr genau.

„Es gibt in der deutschen Sprache die zwei Ausdrücke „sich ein Bild machen“ und „im Bilde sein“. Wir sind nie „im Bilde“ über diese Welt, wenn wir uns vor ihr kein Bild machen. Dieses Machen ist ein schöpferischer Akt.“

Ich habe Dürrenmatt im Studium kennen und schätzen gelernt. Besonders das oben angeführte Zitat auf der ersten Seite, das aus der Rede „Vom Sinn der Dichtung in unserer Zeit“ entnommen ist, finde ich hochaktuell. Diese Rede hielt Dürrenmatt im September 1956, an einer Tagung der Evangelischen Akademie für Rundfunk und Fernsehen in Bad Boll zum Thema „Das Wort im Zeitalter der Bilder“. Die Rede ist in der Werkausgabe Band 32, Literatur und Kunst, enthalten. Ulrich Weber hat in seiner Biografie dazu geschrieben:

„Doch er rückt einen anderen Aspekt von Bildlichkeit ins Zentrum seiner Argumentation, der seinem Denken und Schreiben eine grundsätzlich neue Wendung gibt. Hatte er in den Theaterproblemen 1955 noch primär mit den unübersichtlichen politischen Realitäten der Moderne argumentiert, die ein Drama im Sinne Schillers nicht mehr möglich machten, so stellt er nun seine Poetik erstmals in ein Verhältnis zur Entwicklung der Physik und der Mathematik. Er findet die moderne Form der Philosophie »bei Einstein und Heisenberg und nicht bei
Heidegger.«

„Sich ein Bild zu machen“ wird im Januar 2021, nach dem Ansturm der „Trumpisten“ auf den amerikanischen Kongress, zu einer Fratze der Bildlichkeit der Demokratie. Wir möchten zwar gerne „im Bild sein“, aber nicht in diesem Bild.

Aphorismen oder Zitate als Wegbegleiter
Das Buch beherbergt Textstellen zur Aufklärung, Demokratie und Freiheit. Aber auch Zitate zum Denken, zur Gerechtigkeit und Geist. Auch Dürrenmatts Gedanken, zum Glauben, bzw. zu den Gegensätze? Glauben und Wissen sind gehören zum Inhalt.

Es ist ein wunderbares Buch, um Gedanken auf die Reise gehen zu lassen. Um über Ethik und Glauben nachzudenken. Oder einfach nur, um den Geist zu erweitern.

Wir alle spielen jeden Tag unsere Rolle in der Welt. Wie können wir in der Welt bestehen? Dazu möchte ich mit Dürrenmatts Worten schließen:

„Und während ich weiterlaufe, immer weiter, fragt einer plötzlich, einer neben mir, einer an dem ich auf meinen Wanderungen stets vorbeigelaufen bin und den ich doch anreden wollte, ein Schauspieler: Na schön, aber wie soll man das Ganze denn spielen?
Und ich antworte, während mich die Nacht verschluckt, wie sie alle verschluckte, alle, alle:

Mit Humor!

aus „Der Mitmacher – Ein Komplex“. WA 14.

Cover und äußere Gestaltung
Die Diogenes Deluxe Reihe ist liebevoll gestaltet und die Größe passt in fast jede Hand- oder Jackentasche. Ein Buch, dass es wert ist, seinen Leser begleiten zu dürfen.

Diese Auswahl der Texte erschien zuerst 1982 unter dem Titel „Denkanstöße“ im Diogenes Verlag. Für die neue Ausgabe wurden die „Denkanstöße“ bearbeitet und erweitert. Das Covermotiv stammt von einem Gemälde von Cuno Amiet, „Der gelbe Hügel“,1905. Das Gemälde ist aus Tempera auf Leinwand in der Größe 98×72 cm.

Das Original hängt im Kunstmuseum Solothurn, Dübi-Müller-Stiftung. Copyright D. Thalmann, Aarau, Switzerland. Foto SIK-ISEA, Zürich.


Fazit zu „Gedankenschlosser“
Es ist einfach ein kleines Büchlein, das gerne zum Lieblingsbuch werden möchte und dem es bei mir auch schnell gelungen ist. Es transportiert die Worte eines aufklärerischen Geistes, der die eigene Erkenntnis anzweifelt, oder wie Ulrich Weber in seiner Biografie erläutert:

„Von Popper übernimmt Dürrenmatt ein politisches Denken, das anstelle unbedingter Wahrheitsansprüche eine an institutionellen Prozessen ausgerichtete demokratische Politik des Vorläufigen und der pragmatischen kleinen Verbesserungen stellt.“

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