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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.07.2017

Spionagethriller vom Feinsten

Sie werden dich finden
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Bei dem Buch „Sie werden dich finden“ von James Rayburn handelt es sich um einen Spionagethriller vom Feinsten.

Die Geschichte beginnt mit Kate Swift und ihrer Tochter Suzie. Kate ist ehemalige Spionin ...

Bei dem Buch „Sie werden dich finden“ von James Rayburn handelt es sich um einen Spionagethriller vom Feinsten.

Die Geschichte beginnt mit Kate Swift und ihrer Tochter Suzie. Kate ist ehemalige Spionin der CIA und seit 2 Jahren versteckt sie sich zusammen mit ihrer Tochter vor ihren Feinden, allen voran ihr früherer Chef Lucien Benway.
Kate hat es die ganze Zeit über geschafft, ein normales Leben zu führen. Bis sie an der Schule ihrer Tochter einen Amoklauf verhindert. Somit sind ihr die CIA und auch Lucien auf der Spur. Lucien will Kate um alles in der Welt finden, denn er will Rache. Rache dafür, dass Kate ihn und die Machenschaften der CIA verraten hat. Lucien hat daraufhin seinen Posten und auch das Vertrauen der Regierung verloren. Kate hat ihn auffliegen lassen, nachdem Lucien die Ermordung ihres palästinensischen Ehemannes hat anordnen und ausführen lassen.
Auf ihrer Flucht bittet Kate ihren einstigen Mentor um Hilfe. Er soll sie zur CIA-Legende Harry Hook bringen. Was Kate noch nicht weiß, ist, dass Harry ist nicht mehr der ist, der er mal war. Seit seinem Fehler, der mehreren Menschen (darunter auch Frauen und Kinder) das Leben gekostet hat, ist er dem Alkohol verfallen. So findet sie ihn auch im Süden von Thailand vor – abgehalftert und erneut zur Flasche greifend. Kann er ihr und ihrer Tochter wirklich helfen?
Ein Flugzeugabsturz im thailändischen Dschungel kommen Kate und Harry, der versucht sich zusammen zu reißen und zu helfen, sehr gelegen. Kate muss dafür nur einen ihrer kleinen Finger opfern. Dieser landet bei den Überresten der Maschine, nicht ganz ohne das Zutun eines alten „Freundes“ von Harry.
Auch Lucien erfährt vom vermeintlichen Tod von Kate Swift. Doch Lucien wäre nicht Lucien, wenn er es einfach so hinnehmen würde, dass seine Feindin tot ist. Daher schickt er seinen Handlanger aus, um die Sache zu überprüfen.
Zeitgleich macht Lucien seiner Frau Nadja das Leben zur Hölle. Sie sieht ihre Chance auf Rache gekommen, als Lucien mit dem Flugzeugabsturz und dem Tod von Kate in Verbindung gebracht wird. Als auch noch der Reporter, der diese Verbindung in der Öffentlichkeit hergestellt hat, getötet wird, scheint alles seinen Lauf zu nehmen...

Der Thriller hat etwas längere „Erklärphasen“, die ich jedoch interessant finde, weil man so die Hintergründe der einzelnen Personen kennen lernt. Der Showdown gegen Ende des Buches war blutig und ich muss zugeben, auch etwas überraschend. Es lohnt sich auf jeden Fall, den Thriller zu lesen.

Veröffentlicht am 28.07.2017

verrückt oder blind - das ist hier die Frage

Der Pfau
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„Einer der Pfauen war verrückt geworden. Oder sah schlecht.“ -So beginnt „Der Pfau“ von Isabel Bogdan.

Einer der Pfauen war verrückt geworden. Oder sah schlecht. Auf jeden Fall greift er alles an, was ...

„Einer der Pfauen war verrückt geworden. Oder sah schlecht.“ -So beginnt „Der Pfau“ von Isabel Bogdan.

Einer der Pfauen war verrückt geworden. Oder sah schlecht. Auf jeden Fall greift er alles an, was blau ist. Egal ob es sich dabei um ein Auto oder Papier handelt...
Die Investmentbänkerin Liz und ihre Abteilung sind zusammen mit einer Köchin und einer Psychologin zur Teambildung mitten in den schottischen Highlands, bei den McIntoshs. So recht scheint keiner von ihnen Lust auf nur tröpfelndes Wasser oder Schiffe zeichnen zu haben. Auch nervt es die Bänker, dass sie keinen WLAN-Empfang haben.

Nachdem der verrückte (oder blinde) Pfau das blaue Auto von Liz attackiert hatte, musste Lord Hamish McIntosh (der Besitzer des Pfaus) handeln. Kurzerhand erschoss er den Pfau und ließ ihn im Unterholz des Waldes zurück.
Dort fand ihn Mervyn, der Hund der Investmentbänkerin. Natürlich glaubt diese, ihr Hund hätte den Pfau erlegt. Also verstecken sie und ihre Kollegen das tote Tier (wieder) im Unterholz des Waldes, jedoch nur vorübergehend. Denn die bei den Bänkern mitgereiste Köchin hatte einen anderen Plan für den toten Vogel...

Das Buch ist recht witzig geschrieben, wenn man dem britischen Humor nicht ganz abgeneigt ist. Ab und zu stolpert man über das ein oder andere Fremdwort. Ansonsten liest sich die Geschichte sehr flüssig.
Schade nur um den schönen Pfau.

Veröffentlicht am 28.07.2017

Manege frei

Das Herz der Nacht
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Die Geschichte „Das Herz der Nacht“ von Fabienne Siegmund spielt hauptsächlich in einem Zirkus - einem Zirkus der Träume.

Protagonist des Buches ist Matéo. Er lebt in Venedig und ist ein mittelmäßiger ...

Die Geschichte „Das Herz der Nacht“ von Fabienne Siegmund spielt hauptsächlich in einem Zirkus - einem Zirkus der Träume.

Protagonist des Buches ist Matéo. Er lebt in Venedig und ist ein mittelmäßiger Zauberer. Eines Tages wacht Matéo morgens auf und etwas ist anders. Nicht die Tatsache, dass es seit sieben Tagen Nacht endlich wieder Tag ist (und dies auch bleibt), nein, seine Freundin und Assistentin Anisa ist spurlos verschwunden. Schon bald findet Matéo auf seiner Suche nach Anisa heraus, dass noch weitere Artisten verschwunden sind. Was hat dies nur zu bedeuten?
Während Matéo so durch die Straßen von Venedig irrt, landet er plötzlich vor den Toren des Zirkus´ Laylaluna. Etwas zieht ihn wie magisch dort hinein. Und dann sieht er Anisa in der Manege. Doch sie ist nicht sie selbst, sie erkennt Matéo nicht. Auch erinnert sie sich nicht an ihr gemeinsames bisheriges Leben.
Matéo schließt sich den Zirkusleuten an. Mit Hilfe der Magie bei seinen Auftritten möchte er Anisa dazu bringen, sich wieder an ihn und ihr Leben zu erinnern. Wird ihm dies gelingen? Nicht nur diese Frage stellt Matéo sich, seit er nun im Zirkus Laylaluna ist:
Warum verändert der Zirkus jeden Abend sein Aussehen? Wieso trifft er tagsüber keinen der anderen Artisten? Wo ist der Eingang, durch den Matéo gekommen ist und durch den jeden Abend die Zuschauer herein strömen? Und wer ist die schlafende Frau im gläsernen Mond unter der Kuppel des Zirkuszeltes?
Kann Mireia, die Wahrsagerin im Zirkus, Matéo all diese Fragen beantworten?

Ich finde die Geschichte um Matéo und seine Anisa sowie den verzauberten Zirkus sehr schön. Man bangt mit ihm mit, bei seinen Versuchen das Herz seiner Liebsten wieder zu gewinnen und ebenso bei den Versuchen, den Traum der Nacht zu beenden. Einfach phantastisch.

Veröffentlicht am 28.07.2017

Bist du ein echter Ire?

How To Be Irish
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Das Buch „How To Be Irish“ von David Slattery gibt allen Leuten, die irisch werden möchten oder sich einfach nur für die Lebensweise auf der grünen Insel interessieren, gute und nützliche (?) Verhaltenstipps.

Es ...

Das Buch „How To Be Irish“ von David Slattery gibt allen Leuten, die irisch werden möchten oder sich einfach nur für die Lebensweise auf der grünen Insel interessieren, gute und nützliche (?) Verhaltenstipps.

Es wird zum Beispiel erklärt wie man sich auf Beerdigungen, bei Hochzeiten, in der Kneipe, im Berufsleben, zu Weihnachten bzw. im Krankheitsfall verhalten sollte, um als waschechter oder zumindest fast echter Ire durch zugehen.

Ein paar dieser „Regeln“ sind z. B.: Regeln beim Sterben (ja, hierzu gibt’s es in Irland Regeln… :) ), Verlobungsregeln (laaaange verlobt sein), Anleitung zum Bau eines irischen Pubs (ein Must-Have für Fans der KerryGold-Insel), die Regeln bei der Krankschreibung (entweder stirbst du sofort oder dir fehlt mal gar nichts), Regeln für die Tischgespräche beim Weihnachtsessen (was nicht nur in Irland angebracht wäre) und noch einer – ein Zwölfstundenplan für den irischen Herzinfarkt (wie bereits vorher erwähnt, dir fehlt mal gar nichts :) )

Diese nicht immer ernst zu nehmenden Ratschläge werden anhand vorn Erzählungen der sogenannten „Gewährsleuten“ (so nennt der Autor seine Interviewpartner) nochmals untermauert.

Ich finde das Buch sehr amüsant und empfehle es Fans des Irisch seins, -werdens oder allen „Plastic Paddys“, um es mit den Worten von David Slattery zu schreiben.

Veröffentlicht am 13.01.2020

Black Coats

The Black Coats - ... denn wir vergeben keine Schuld
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Im Buch „the black coats - …denn wir vergeben keine Schuld“ von Colleen Oakes geht es um Rache, Selbstfindung und James-Bond-mäßige High-School-Girls.

Thea ist am Boden zerstört. Ihre Cousine wurde ermordet, ...

Im Buch „the black coats - …denn wir vergeben keine Schuld“ von Colleen Oakes geht es um Rache, Selbstfindung und James-Bond-mäßige High-School-Girls.

Thea ist am Boden zerstört. Ihre Cousine wurde ermordet, doch keiner wurde dafür bestraft. Der vermeintliche Mörder läuft immer noch frei rum. Wie kann das sein? Diese Frage stellt sich Thea immer und immer wieder.
Da kommen die „black coats“ genau richtig in ihr Leben. Dies ist ein Geheimbund von Frauen, die sich Rache an gewalttätigen Männern geschworen haben. Sie nehmen das Gesetz selbst in die Hand.
Thea erhält bei ihnen die Möglichkeit, Rache für den Mord an ihrer Cousine zu nehmen. Zuerst muss sie jedoch ein Training absolvieren und unter Beweis stellen, dass sie dem Vorhaben der „black coats“ auch gewachsen ist.
Zeitgleich mit diesem Geheimbund tritt auch Drew in ihr Leben. Er ist neu an ihrer Schule und hat ein Auge auf sie geworfen. Thea fällt es immer schwerer, ihm gegenüber nichts von ihrer anderen Freizeitbeschäftigung zu sagen. Doch sie hat geschworen hierrüber Stillschweigen zu bewahren.
Bald jedoch findet Thea heraus, dass nicht alles bei den „black coats“ so toll ist, wie ihr und den anderen Mädchen gesagt worden ist. Es kommen auch schon mal unschuldige Männer zu Schaden. Oder Männer sollen eliminiert werden, die versuchen, die „Monarchs“ zur Strecke zu bringen. Sie stehen in Wirklichkeit hinter den „black coats“ und sind um einiges brutaler und machtvoller. So auch Drews Vater.
Kann Thea ihn vor der Rache der „Monarchs“ retten? Wird Drew ihr verzeihen, dass sie ihn so lange im Dunkeln gelassen hat? Und werden ihr die „black coats“ vergeben, dass sie mit dem sogenannten Feind sympathisiert?

Im Großen und Ganzen ist das Buch nicht schlecht. Mich stört es nur, dass einfache High-School-Girls zu Kämpferinnen ausgebildet werden und innerhalb kurzer Zeit James Bond locker Konkurrenz machen könnten. Leider konnte mich die Geschichte auch nicht so fesseln, dass ich sie zügig fertig lesen konnte.

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