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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.07.2017

Manege frei

Das Herz der Nacht
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Die Geschichte „Das Herz der Nacht“ von Fabienne Siegmund spielt hauptsächlich in einem Zirkus - einem Zirkus der Träume.

Protagonist des Buches ist Matéo. Er lebt in Venedig und ist ein mittelmäßiger ...

Die Geschichte „Das Herz der Nacht“ von Fabienne Siegmund spielt hauptsächlich in einem Zirkus - einem Zirkus der Träume.

Protagonist des Buches ist Matéo. Er lebt in Venedig und ist ein mittelmäßiger Zauberer. Eines Tages wacht Matéo morgens auf und etwas ist anders. Nicht die Tatsache, dass es seit sieben Tagen Nacht endlich wieder Tag ist (und dies auch bleibt), nein, seine Freundin und Assistentin Anisa ist spurlos verschwunden. Schon bald findet Matéo auf seiner Suche nach Anisa heraus, dass noch weitere Artisten verschwunden sind. Was hat dies nur zu bedeuten?
Während Matéo so durch die Straßen von Venedig irrt, landet er plötzlich vor den Toren des Zirkus´ Laylaluna. Etwas zieht ihn wie magisch dort hinein. Und dann sieht er Anisa in der Manege. Doch sie ist nicht sie selbst, sie erkennt Matéo nicht. Auch erinnert sie sich nicht an ihr gemeinsames bisheriges Leben.
Matéo schließt sich den Zirkusleuten an. Mit Hilfe der Magie bei seinen Auftritten möchte er Anisa dazu bringen, sich wieder an ihn und ihr Leben zu erinnern. Wird ihm dies gelingen? Nicht nur diese Frage stellt Matéo sich, seit er nun im Zirkus Laylaluna ist:
Warum verändert der Zirkus jeden Abend sein Aussehen? Wieso trifft er tagsüber keinen der anderen Artisten? Wo ist der Eingang, durch den Matéo gekommen ist und durch den jeden Abend die Zuschauer herein strömen? Und wer ist die schlafende Frau im gläsernen Mond unter der Kuppel des Zirkuszeltes?
Kann Mireia, die Wahrsagerin im Zirkus, Matéo all diese Fragen beantworten?

Ich finde die Geschichte um Matéo und seine Anisa sowie den verzauberten Zirkus sehr schön. Man bangt mit ihm mit, bei seinen Versuchen das Herz seiner Liebsten wieder zu gewinnen und ebenso bei den Versuchen, den Traum der Nacht zu beenden. Einfach phantastisch.

Veröffentlicht am 28.07.2017

Bist du ein echter Ire?

How To Be Irish
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Das Buch „How To Be Irish“ von David Slattery gibt allen Leuten, die irisch werden möchten oder sich einfach nur für die Lebensweise auf der grünen Insel interessieren, gute und nützliche (?) Verhaltenstipps.

Es ...

Das Buch „How To Be Irish“ von David Slattery gibt allen Leuten, die irisch werden möchten oder sich einfach nur für die Lebensweise auf der grünen Insel interessieren, gute und nützliche (?) Verhaltenstipps.

Es wird zum Beispiel erklärt wie man sich auf Beerdigungen, bei Hochzeiten, in der Kneipe, im Berufsleben, zu Weihnachten bzw. im Krankheitsfall verhalten sollte, um als waschechter oder zumindest fast echter Ire durch zugehen.

Ein paar dieser „Regeln“ sind z. B.: Regeln beim Sterben (ja, hierzu gibt’s es in Irland Regeln… :) ), Verlobungsregeln (laaaange verlobt sein), Anleitung zum Bau eines irischen Pubs (ein Must-Have für Fans der KerryGold-Insel), die Regeln bei der Krankschreibung (entweder stirbst du sofort oder dir fehlt mal gar nichts), Regeln für die Tischgespräche beim Weihnachtsessen (was nicht nur in Irland angebracht wäre) und noch einer – ein Zwölfstundenplan für den irischen Herzinfarkt (wie bereits vorher erwähnt, dir fehlt mal gar nichts :) )

Diese nicht immer ernst zu nehmenden Ratschläge werden anhand vorn Erzählungen der sogenannten „Gewährsleuten“ (so nennt der Autor seine Interviewpartner) nochmals untermauert.

Ich finde das Buch sehr amüsant und empfehle es Fans des Irisch seins, -werdens oder allen „Plastic Paddys“, um es mit den Worten von David Slattery zu schreiben.

Veröffentlicht am 13.01.2020

Black Coats

The Black Coats - ... denn wir vergeben keine Schuld
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Im Buch „the black coats - …denn wir vergeben keine Schuld“ von Colleen Oakes geht es um Rache, Selbstfindung und James-Bond-mäßige High-School-Girls.

Thea ist am Boden zerstört. Ihre Cousine wurde ermordet, ...

Im Buch „the black coats - …denn wir vergeben keine Schuld“ von Colleen Oakes geht es um Rache, Selbstfindung und James-Bond-mäßige High-School-Girls.

Thea ist am Boden zerstört. Ihre Cousine wurde ermordet, doch keiner wurde dafür bestraft. Der vermeintliche Mörder läuft immer noch frei rum. Wie kann das sein? Diese Frage stellt sich Thea immer und immer wieder.
Da kommen die „black coats“ genau richtig in ihr Leben. Dies ist ein Geheimbund von Frauen, die sich Rache an gewalttätigen Männern geschworen haben. Sie nehmen das Gesetz selbst in die Hand.
Thea erhält bei ihnen die Möglichkeit, Rache für den Mord an ihrer Cousine zu nehmen. Zuerst muss sie jedoch ein Training absolvieren und unter Beweis stellen, dass sie dem Vorhaben der „black coats“ auch gewachsen ist.
Zeitgleich mit diesem Geheimbund tritt auch Drew in ihr Leben. Er ist neu an ihrer Schule und hat ein Auge auf sie geworfen. Thea fällt es immer schwerer, ihm gegenüber nichts von ihrer anderen Freizeitbeschäftigung zu sagen. Doch sie hat geschworen hierrüber Stillschweigen zu bewahren.
Bald jedoch findet Thea heraus, dass nicht alles bei den „black coats“ so toll ist, wie ihr und den anderen Mädchen gesagt worden ist. Es kommen auch schon mal unschuldige Männer zu Schaden. Oder Männer sollen eliminiert werden, die versuchen, die „Monarchs“ zur Strecke zu bringen. Sie stehen in Wirklichkeit hinter den „black coats“ und sind um einiges brutaler und machtvoller. So auch Drews Vater.
Kann Thea ihn vor der Rache der „Monarchs“ retten? Wird Drew ihr verzeihen, dass sie ihn so lange im Dunkeln gelassen hat? Und werden ihr die „black coats“ vergeben, dass sie mit dem sogenannten Feind sympathisiert?

Im Großen und Ganzen ist das Buch nicht schlecht. Mich stört es nur, dass einfache High-School-Girls zu Kämpferinnen ausgebildet werden und innerhalb kurzer Zeit James Bond locker Konkurrenz machen könnten. Leider konnte mich die Geschichte auch nicht so fesseln, dass ich sie zügig fertig lesen konnte.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.06.2019

Gefühlschaos

Immer noch wir
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Das Buch „Immer noch wir“ der Autorin Elja Janus erzählt die Geschichte von Lina und Joe.

Die beiden waren in ihrer Kindheit so gut wie unzertrennlich. Lina ist schon immer der aufgewecktere und abenteuerlustigere ...

Das Buch „Immer noch wir“ der Autorin Elja Janus erzählt die Geschichte von Lina und Joe.

Die beiden waren in ihrer Kindheit so gut wie unzertrennlich. Lina ist schon immer der aufgewecktere und abenteuerlustigere Part in dieser Freundschaft. Joe hingegen ist vorsichtiger und immer organisiert.
Durch einen Umzug werden die beiden Freunde getrennt und verlieren den Kontakt zueinander. Auf einer Party stehen sie sich plötzlich nach Jahren gegenüber, ohne zu wissen, wer der jeweils andere ist. Sie spüren eine Vertrautheit, jedoch können sie sich diese nicht erklären. Zwischen den beiden knistert es auch heftig, sodass Lina Joe mit zu sich nimmt. Dort stellen sie dann fest, woher sie sich kennen und wer sie sind.
Die beiden verbringen eine Nacht zusammen, doch Joe flieht immer vor Gefühlen. So auch vor Lina und seinen Gefühlen für sie. Daher bleibt es (vorerst) bei einer Freundschaft zwischen den beiden. Kann Lina ihn überzeugen, dass er es wert ist, geliebt zu werden und auch lieben zu dürfen? Joe geht sogar so weit und flieht vor sich und seinen Gefühlen für seine Sandkastenfreundin in eine andere Stadt.
Dort versucht er seine Verlustangst zu überwinden, die mit dem Tod seiner Mutter zusammenhängt. Hilfe bekommt er hier von seinem Bruder. Kann das Joe helfen, sich auf Lina und eine Beziehung einzulassen?

Das Buch ist schön für zwischendurch. Der Schreibstil der Autorin liest sich flüssig. Jedoch finde ich das Verhalten der beiden - vor allem von Joe - doch recht anstrengend. Teilweise behandeln sie sich gegenseitig wie rohe Eier. Ja nichts Falsches sagen oder tun, es könnte ja das Gegenüber verschrecken.

Veröffentlicht am 12.11.2018

Honig aufs Herz

Honig aufs Herz
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Im Buch „Honig aufs Herz“ von Moni Kaspers geht’s um Detektivarbeit und Romantik.

Wir lernen Evy, die eigentlich Evryn heißt, kennen, als sie sich gerade von ihrem untreuen Freund trennt. Er nennt sie ...

Im Buch „Honig aufs Herz“ von Moni Kaspers geht’s um Detektivarbeit und Romantik.

Wir lernen Evy, die eigentlich Evryn heißt, kennen, als sie sich gerade von ihrem untreuen Freund trennt. Er nennt sie „liebevoll“ Äffchen, in Anlehnung an ihren Namen. Ich persönlich finde das ja nicht besonders schmeichelhaft. Kurzerhand zieht Evy aus dem luxuriösen Domizil aus und in ihr kleines Detektivbüro über einem chinesischen Restaurant ein.
Dort begegnet sie bald Nic, dem geheimnisvollen Nachbarn und Retter in Not. Bzw. in Evys Fall, Retter in jeder Lebenslage… Nic umgibt eine dunkle Aura, wenn man es so nennen will. Aufgrund seiner Vergangenheit hat er sich fast ganz von seinen Mitmenschen, darunter auch sein Sohn Josh, zurückgezogen.
Evy und Nic fühlen sich bald zueinander hingezogen und so kommt es, dass der eigentliche Einzelgänger mitten in einem Fall der Detektivin steckt. Diese wird von der Frau eines russischen Kriminellen beauftragt, für eine Scheidung belastendes Material über den reichen Ehemann zu finden. Doch die Russin hat eigentlich ganz andere Pläne… Beinahe wäre Evy als Opfer aus dieser Geschichte gegangen, aber sie hat ja Nic.
Noch ein bisschen was zu Josh. Er ist der Sohn von Nic und seiner verstorbenen Freundin. Er lebt in einem Kinderheim, da Nic aufgrund eines dramatischen Erlebnisses vor ein paar Jahren nicht in der Lage war, sich weiterhin um den Jungen zu kümmern. Leider wird auch der Kleine mit reingezogen.

Der Titel des Buches bezieht sich auf eine Eigenschaft des Hauptcharakters Evy, Sprichwörter falsch zu sagen, wie auch z. B. Tod und Teufel, statt Leben und Tod oder Honig aufs Herz anstelle von Hand aufs Herz. Mir persönlich wirkt es zu gewollt, um sie mit einer netten Macke auszustatten. Am besten finde ich Mr. Yang, den Restaurantbesitzer und Vermieter von Evy und Nic.