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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.10.2019

Neubeginn in Freiheit

Finde mich. Jetzt
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"Finde mich. Jetzt" ist der erste Teil einer Trilogie und handelt von den Protagonisten Tamsin und Rhys, aus deren Perspektiven die Geschichte abwechselnd erzählt wird. Die weiteren Teile handeln von Freunden ...

"Finde mich. Jetzt" ist der erste Teil einer Trilogie und handelt von den Protagonisten Tamsin und Rhys, aus deren Perspektiven die Geschichte abwechselnd erzählt wird. Die weiteren Teile handeln von Freunden der Protagonisten. Der Schreibstil ist sehr angenehm.

Ich muss gestehen - ich denke, aus dieser Geschichte allein hätte man eine Trilogie schreiben können. Tamsin und Rhys haben beide sehr viel mitgemacht und müssen, als sie fast zeitgleich in Pearley ankommen, einen Neuanfang starten - allerdings beide aus gänzlich anderen Gründen.
Tamsin hat ihr bisheriges Leben mit Eltern verbracht, die sich nicht für das interessieren, was Tamsin möchte, sondern was aus ihrer Sicht das Beste für sie ist. Egal, ob es um die Wahl des Colleges, des Berufs oder des Partners geht - ihre Meinung ist richtig, und Tamsin ist leichtsinnig und naiv. Lediglich bei ihrem Großvater, ihrer Stütze in all den Jahren, konnte sie sie selbst sein. In einer Nacht-und-Nebel-Aktion verlässt Tamsin ihr Elternhaus, ihren Exfreund und den Weg, den man ihr vorgegeben hat, und macht sich auf, um bei ihrem besten Freund Sam in Pearley zu studieren.
Rhys hat die letzten Jahre unschuldig im Gefängnis verbracht und dort schreckliches erlebt. Nun wird er entlassen; traumatisiert, ohne Familie und ohne zu wissen, wie man lebt. Seine Sozialarbeiterin Amy beschafft ihm eine Wohnung und einen Job, doch Rhys tut sich schwer damit, mit anderen Menschen zu interagieren und Vertrauen aufzubauen. Er sieht keinen Sinn in seinem Leben und glaubt nicht daran, dass er ein normales Leben führen kann.

Mir hat sehr gefallen, wie sehr sich die Vergangenheit der beiden gleicht, obwohl sie aus gänzlich anderen Umständen kommen. Beide sind nach sehr langer Zeit (zum ersten Mal) "frei", und während Tamsin glücklich ist und ihr neues Leben in vollen Zügen genießt, ist Rhys in dieser für ihn neuen Welt verloren und weiß nichts mit sich anzufangen. Daher hat es auch gepasst, dass Rhys und Tamsin zu Beginn nicht wissen, was sie von dem jeweils anderen halten sollen - außer, dass da eine gewisse Faszination und Anziehung zwischen ihnen ist. Rhys ist extrem still, unnahbar und teilweise (unabsichtlich) unfreundlich, während Tamsin eine Frohnatur ist und ihr Glück über ihr neues Leben offen ausstrahlt. Das ergibt für mich eine perfekte Mischung, und es hat wahnsinnig viel Spaß gemacht, zu erleben, wie die beiden sich kennen lernen und näher kommen, während jeder von ihnen seine eigene Vergangenheit zu bewältigen versucht.

Es gibt in diesem Buch zahlreiche süße Szenen, aber auch traurige, emotionale, die ich sehr passend und nachvollziehbar fand. Mich hat die Geschichte sehr gefesselt und bewegt.
Nur das Ende konnte mich leider nicht vollkommen überzeugen. Da wurde mir vieles zu schnell und nur halbherzig gelöst, anderes blieb einfach unbeantwortet, und manche Themen, in denen noch so viel Potenzial steckte, vielen einfach unter den Tisch. So ist das Buch zwar in sich abgeschlossen, aber viele Themen (bspw. Tamsins Konflikt mit ihren Eltern, Rhys Konflikt mit seiner Familie, Tamsins Ex, Rhys Tante etc.) hätte man in einem weiteren Teil noch ausführlicher und somit abschließend bearbeiten können, statt es wie hier schnell auf die letzten Seiten zu quetschen.
Dennoch freue ich mich sehr auf die nächsten beiden Teile, deren Protagonisten und Thematiken man hier schon ganz gut kennen lernen konnte, und vielleicht erfährt man da auch noch ein bisschen über Rhys und Tamsin.

Fazit:
Eine sehr süße, bewegende Liebesgeschichte, die mich fesseln und begeistern konnte. Aufgrund des übereilten Endes gibt es von mir einen halben Stern Abzug, aber damit immer noch sehr empfehlenswerte 4,5 Sterne!

Veröffentlicht am 13.10.2019

Liebesgeschichte mit Thriller kombiniert

Follow Me Back
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"Follow Me Back" ist der erste Teil einer Dilogie und lässt sich am Ehesten als eine Mischung aus Romanze, Jugendbuch und Thriller beschreiben. Das Buch beginnt mit einem kurzen Auszug aus einem Verhörprotokoll ...

"Follow Me Back" ist der erste Teil einer Dilogie und lässt sich am Ehesten als eine Mischung aus Romanze, Jugendbuch und Thriller beschreiben. Das Buch beginnt mit einem kurzen Auszug aus einem Verhörprotokoll der Polizei, welches einen Einblick in zukünftige Ereignisse gewährt, und auch im weiteren Verlauf der Geschichte sind immer mal wieder kurze Szenen aus diesem Verhör zwischen die Kapitel eingefügt. Das Buch wird ansonsten abwechselnd aus den Perspektiven von Tessa und Eric/Taylor erzählt und hat einen sehr fesselnden, flüssigen Schreibstil.

Tessa wirkte auf mich am Anfang sehr jugendlich und naiv, weshalb ich einige Zeit brauchte, um mit ihr warm zu werden. Sie flüchtet sich in ihre Besessenheit von Eric Thorn, ihrem Lieblingsmusiker, weil sie sich die Langeweile vertreiben und ihre eigene Realität vergessen will. Und vielleicht auch, weil sie das Gefühl hat, dass sie sich sehr ähnlich sind - dass sie beide leiden und in ihrer Situation gefangen sind. Mit dieser Theorie steht Tessa jedoch allein da, denn Eric Thron ist ein gefeierter, reicher Superstar und niemand anderer denkt, dass er "leidet".
Eric mochte ich sofort sehr gerne. Er ist ein Superstar, der sich jedoch in seinem Vertrag gefangen fühlt und kaum Privatsphäre hat. Durch ein kürzliches Ereignis hat er eine panische Angst vor seinen Fans entwickelt und verfolgt mit Grauen, wie er auf Twitter angehimmelt wird. Eric wollte ich einfach nur in den Arm nehmen, so leid hat er mir getan und so gut konnte ich seine irrationale, aber nachvollziehbare Angst verstehen.

Schon nach wenigen Seiten, als Tessa und Eric (unwissentlich) miteinander in Kontakt treten, beginnt die Geschichte an Fahrt aufzunehmen und lässt den Leser von da an nicht mehr los. Ist es im ersten Drittel noch die sich langsam entwickelnde, freundschaftliche Beziehung zwischen den beiden, die mich an die Seiten fesselte, so gibt es nach und nach mehr beunruhigende Momente und Rätsel, die im Zusammenwirken mit den Verhörprotokollen, die immer mal wieder zwischen den Kapiteln eingefügt sind, eine fast unerträgliche Spannung aufbauen. Selten fiel es mir so schwer, mich von einem Buch zu lösen. Irgendwann war einfach jeder, der mit den beiden irgendwie zu tun hat, ein Verdächtiger.

Die Auflösung im letzten Drittel des Buches war überraschend, aber stimmig, und sorgte noch einmal für atemlose Minuten während des Lesens. Und als ich dann endlich, zum gefühlt ersten Mal in diesem Buch, aufatmen und entspannen konnte und dachte, die Geschichte würde nun langsam ausklingen - kommt ein Cliffhanger, der böser nicht hätte sein können.
Ich muss leider gestehen, dass ich diesen Cliffhanger nicht gebraucht hätte und er sich insgesamt für mich auch nicht passend anfühlt. Auch so hätte es noch genug Ungeklärtes gegeben, das die Neugierde auf den zweiten Teil weckt. Diese Wendung aber kommt gefühlt aus dem Nichts und erscheint mir, auch wegen des zeitlichen Rahmens, nicht plausibel. Das hat meinem ansonsten fast perfekten Leseerlebnis dann doch noch einen komischen Nachgeschmack gegeben.

Fazit:
Eine sehr empfehlenswerte Geschichte, die eine tolle Mischung aus Liebe und Spannung vereint und die man am Besten zu Lesen beginnen sollte, wenn man die Zeit hat, sie in einem Zug zu beenden. Die Story hat sympathische Charaktere, unerwartete Wendungen und lässt den Leser an den Seiten kleben. Aufgrund des für mich nicht passenden Cliffhangers am Ende ziehe ich einen winzigen halben Stern ab und vergebe grandiose 4,5 Sterne.

  • Cover
  • Geschichte
  • Atmosphäre
  • Figuren
  • Gefühl
Veröffentlicht am 02.09.2019

Bewegende Gay Romance mit Potenzial nach oben

Herzflüstern
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Diese Geschichte wird aus der Perspektive von Julian erzählt, einem siebzehnjährigen Abiturienten, der einem jungen Mann begegnet und sich Hals über Kopf in diesen verliebt - obwohl er bisher nie in Erwägung ...

Diese Geschichte wird aus der Perspektive von Julian erzählt, einem siebzehnjährigen Abiturienten, der einem jungen Mann begegnet und sich Hals über Kopf in diesen verliebt - obwohl er bisher nie in Erwägung gezogen hatte, bisexuell oder gar schwul zu sein. Julian ist ein sehr sympathischer Protagonist und ich mochte sehr, wie authentisch seine widersprüchlichen Gedanken und Gefühle dargestellt wurden. Er hadert sehr mit dem, was er über sich selbst erfährt und was dies für sein Verhältnis zu seiner Familie bedeuten könnte; zugleich erlebt er zum ersten (und zweiten, und dritten...) Mal in seinem Leben wie es ist, Liebeskummer zu haben, aber auch wie es ist, frisch verliebt zu sein und keine Sekunde ohne den anderen verbringen zu wollen. Julian ist ein Protagonist, in den man sich sehr gut hinein versetzen kann und bei dem es Spaß macht, ihn auf seinem Weg durch Höhen und Tiefen zu begleiten.

Markus blieb für mich eine ganze Weile etwas blass, aber auch mit ihm wurde ich irgendwann warm. Es gab sehr viele süße Szenen zwischen den beiden, die mir beim Lesen das Herz erwärmten und mich ebenfalls schmachten ließen. Zugleich gab es aber auch Momente, in denen sie wütend aufeinander oder enttäuscht voneinander waren, wodurch sich ihre Beziehung zueinander weiterentwickeln konnte und stärker wurde. Auch die Nebencharaktere, allen voran Tim, haben mir sehr gefallen.
Über allen Handlungen schwebt die dunkle Wolke des Outings und wie Julians Familie wohl darauf reagieren wird. Dadurch kommt Spannung und Dramatik in die Geschichte, und das nicht zu knapp. Auch dieses Problem wirkte auf mich sehr authentisch und die daraus resultierende Belastung für Julian und seine Beziehung zu Markus konnte ich sehr gut nachvollziehen.

Leider gab es auch einige Dinge, die mich an der Geschichte sehr gestört haben.
Einige Abschnitte haben sich sehr gezogen. Die - laut offiziellen Angaben - 336 Seiten waren gefühlt eher 500 und es hätte der Geschichte gut getan, an manchen Stellen etwas schneller voran zu schreiten. Einige Male musste ich das Lesen unterbrechen, um später wieder neue Lust auf die Geschichte zu haben.
Auch hatte ich manchmal das Gefühl, die Autorin sei sich nicht sicher, wie aufmerksam ihre Leser die Geschichte verfolgen, denn einige dezente Erwähnungen wurden nur wenige Seiten später erneut wiederholt, bzw. so ausführlich erklärt, dass es auch wirklich JEDER beim schnellen überfliegen verstanden hätte. Das fand ich manchmal wirklich anstrengend und nervig.
Es gab einige "Zufälle", die mir zu gekünstelt daher kamen und einfach nicht realistisch wirkten; hier sage ich nur das Stichwort "Vanessas Wohnung".
Und zuletzt, aber leider auch am Schlimmsten: es schien (leider sehr oft) so, als ob Julian sich nicht mehr an seine eigenen Gedanken erinnern könnte, bzw. seine zuvor gemachten Eindrücke wieder vergessen würde. Insbesondere kam dies bzgl. einer bestimmten Person zum Vorschein. In einer Szene denkt er "ach, wahrscheinlich tut er nur so, als ob er homophob ist, weil er sich seine Gefühle nicht eingestehen will" und zwei Seiten weiter denkt er über dieselbe Person "nein, für den kann er keine Gefühle haben, er ist doch so homophob", dann wieder "tut er etwa nur so und das ist eine Fassade?" und gleich danach wieder "der ist so homophob, diesen Blick muss ich mir eingebildet haben". Julian hat eine Vermutung, die er aber in der nächsten Szene schon wieder vergessen hat und kurze Zeit später äußert er diese Vermutung erneut, so als ob sie ihm gerade erst in den Sinn gekommen wäre; um sie dann kurze Zeit später wieder zu ignorieren. Und dies passiert leider recht häufig im Mittelteil des Buches, sodass man ihn irgendwann anschreien will, doch in seinem eigenen Buch nachzulesen, was er vorhin gedacht hat.

Der zweite Teil der Reihe handelt von Tim, Julians bestem Freund, und Lukas. Deren Geschichte wird in diesem Teil quasi parallel erzählt und ist eine Nebenstory, die sehr viel Raum einnimmt. An sich hat mir die Einbindung dieser Geschichte in die Hauptstory sehr gut gefallen, allerdings frage ich mich schon, ob es in diesem Maße notwendig gewesen wäre, wo sie doch ihr eigenes Buch bekommen. Wäre dies ein Einzelband, hätte es für mich besser gepasst.

Fazit:
Ich wurde, trotz einiger großer Kritikpunkte, beim Lesen dieser Gay Romance sehr gut unterhalten. Es gibt in dieser Geschichte nur wenige erotische Szenen, die auch nicht zu ausschweifend erzählt werden, sodass sie sich sehr gut für Jugendliche oder Gay Romance Einsteiger eignet.
Es ist eine Geschichte über die erste Liebe und über den Mut, zu sich selbst zu stehen; über Freundschaft und wie sie jede Entfernung überwindet; über die unerschütterliche Liebe zur eigenen Familie trotz allem Leid, das diese verursachen kann; und über die Hürden, wie wahre Liebe überwinden kann, wenn beide Partner ernsthaft dafür kämpfen. Von mir erhält diese Geschichte 3,5 Sterne.

Veröffentlicht am 26.08.2019

Sehr humorvolle Liebesgeschichte

STAY
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Mir hat diese Geschichte sehr gefallen und viel Freude bereitet. Beide Protagonisten waren mir sehr sympathisch und ich mochte, wie ihre Beziehung von "Angestellte - Chef der ihr was schuldig ist" zu "Freunde" ...

Mir hat diese Geschichte sehr gefallen und viel Freude bereitet. Beide Protagonisten waren mir sehr sympathisch und ich mochte, wie ihre Beziehung von "Angestellte - Chef der ihr was schuldig ist" zu "Freunde" zu "Menschen denen ich vertraue" bis hin zu "mehr als nur Freunde" gewachsen ist. Die Geschichte ist sehr humorvoll und sarkastisch und beide Protagonisten waren in ihrem Handeln für mich immer authentisch. Als ihre Gefühle füreinander tiefer werden, habe ich regelrecht an den Seiten geklebt und hätte den beiden am liebsten einen Arschtritt verpasst. Man hat die Chemie, die Sehnsucht und das tiefe Vertrauen der Protagonisten zueinander durchgehend gespürt. Und bei den Szenen, in denen Bane über bzw. mit seinen Haustieren spricht, hätte ich ihn am Liebsten geknutscht. ^^ Auch die Protagonisten der nächsten Bände wurden hier bereits eingeführt.

Fazit:
Sehr empfehlenswerte, humorvolle und süße Liebesgeschichte. 4,5 Sterne.

Veröffentlicht am 26.08.2019

Verschenktes Potenzial

Mein Licht in der Dunkelheit
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Diese Geschichte wird abwechselnd aus den Perspektiven von Mia und Maddox erzählt.
Mia war mir sofort sympathisch. Vor einigen Jahren, als sie schwanger war, ist ihr Freund spurlos verschwunden und bis ...

Diese Geschichte wird abwechselnd aus den Perspektiven von Mia und Maddox erzählt.
Mia war mir sofort sympathisch. Vor einigen Jahren, als sie schwanger war, ist ihr Freund spurlos verschwunden und bis heute belastet es sie sehr, nicht zu wissen, was mit ihm geschehen ist. Ich konnte sehr gut nachvollziehen, wie hin und her gerissen sie ist, weil sie nicht weiß, ob sie mit ihrem Leben weitermachen darf oder ob ihr Freund nicht doch irgendwann zurückkommt; ob er tot ist oder irgendwo gefangen gehalten wird. Mit dieser Ungewissheit zu leben, stelle ich mir schrecklich vor und Mia habe ich für ihren Kampfgeist sehr bewundert. Sie liebt ihre Tochter über alles und ist eine wahre Löwenmutter, und zu ihrer verantwortungsvollen Aufgabe, ihre Tochter allein groß zu ziehen und durchzubringen, kommt nun auch noch die Diagnose Autismus hinzu, was Mia vor weitere (finanzielle) Herausforderungen stellt.
Maddox mochte ich zwar auch, allerdings ist er mir insgesamt ein wenig zu blass geblieben. Er verliebt sich Hals über Kopf in Mia, was ich nicht vollkommen nachvollziehen konnte, und obwohl man Einblicke in seine Vergangenheit erhält, waren mir diese zu oberflächlich. Man erfährt wenig über seine Gefühlswelt, bzw. konnte die Autorin mir seine Gefühle nicht richtig greifbar machen. Bei Maddox Geheimnis wird leider viel Potenzial verschenkt. Der Leser erfährt recht schnell, was Maddox versucht zu verheimlichen, und es ist nur eine Frage der Zeit, bis dies in einer Katastrophe enden muss. Aber als es dann so weit ist, wird sich nur auf einen Aspekt konzentriert.

Die Szenen, in denen Mia und Maddox Zeit miteinander verbringen und sich besser kennenlernen haben mir sehr gefallen. Beide hatten seit langer Zeit niemanden mehr, mit dem sie so zusammen sein konnten, und man merkt ihnen an, wie sie es genießen. Auch hat mir sehr gefallen, wie viel Stellenwert Mias Familie in der Geschichte erhält.
Etwas zu zufällig und platt fand ich die Auflösung um Mias Exfreund und die daraus entstehenden Konflikte. Das hätte man meiner Meinung nach sehr viel geschickter anstellen können und auch Mias innerer Konflikt und ihre Gefühle kamen mir zu diesem Punkt zu kurz.
Das Ende war mir leider etwas zu viel "happy ever after", ein wenig realistischer und authentischer bzgl. der Figuren wäre aufgrund der vorherigen Ereignisse besser gewesen.

Fazit:
Ich wurde durch diese Geschichte gut unterhalten und die Thematik hat mir sehr gefallen. Leider wurde bzgl. des Plots viel Potenzial verschenkt und das Ende unrealistisch kitschig gehalten. Daher nur 3 Sterne von mir.