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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.12.2019

Ein gefühlvoller Auftakt

Bring Down the Stars
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Autumn hat gerade eine schmerzhafte Trennung hinter sich und möchte sich einfach auf die Uni und ihren Lebensweg konzentrieren. Doch dann lernt sie Connor kennen. Sie versucht ihre guten Vorsätze einzuhalten ...

Autumn hat gerade eine schmerzhafte Trennung hinter sich und möchte sich einfach auf die Uni und ihren Lebensweg konzentrieren. Doch dann lernt sie Connor kennen. Sie versucht ihre guten Vorsätze einzuhalten und es nicht zu schnell anzugehen, doch die Gedichte, die Connor ihr schreibt, lassen sie alles vergessen. Sie ahnt nicht, dass diese Gedichte von Connors Mitbewohner Weston stammen, zu dem Autumn auch eine starke Verbindung spürt…

Das Cover von „Bring down the stars“ ist richtig schön und passt vor allem gerade perfekt zur Weihnachtszeit!
Der Schreibstil von Emma Scott ist wie gewohnt flüssig und schön gefühlvoll. Wie sie Situationen durch ihre Worte auf den Punkt bringt, fasziniert mich immer wieder. In letzter Zeit hat mich keine Geschichte so in seinen Bann gezogen wie die von Autumn, Weston und Connor. Autumn ist eine starke Frau mit viel Disziplin und genauen Zielen für die sie hart arbeitet. Sie hat aber auch eine weiche, gefühlvolle Seite, die sich um Freunde und Familie sorgt und immer für diese da ist. Wenn sie einmal einen Menschen in ihr Herz geschlossen hat, dann steht sie in jeder Situation zu ihnen. Connor ist mir zwar sympathisch, aber nicht so sehr wie Weston. Bei mir hat sich nie der Eindruck vollständig verflüchtigt, dass er recht oberflächlich ist. Weston dagegen könnte tiefgründiger nicht sein. Seine Empathie ist grenzenlos und seine Hingabe für seinen Freund Connor ist einmalig. Wir erfahren einiges über Westons Vergangenheit und auch die hat mich sehr mitfühlen lassen. Auch wenn die Wendungen teils nicht ganz neu waren, wurde ich doch auch überrascht.

Ich bin nun sehr gespannt auf den zweiten Teil und kann euch diese gefühlvolle Geschichte von Emma Scott nur ans Herz legen. 5/5

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.12.2019

Eine schöne Fortsetzung

Strange the Dreamer - Ein Traum von Liebe
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+++ SPOILER TEIL 1 +++
Die Experten und Gesandten suchen weiterhin fieberhaft nach einer Lösung für das Problem um die Zitadelle Mesarthim. Währenddessen begegnen sich Laszlo Strange und die Göttertochter ...

+++ SPOILER TEIL 1 +++
Die Experten und Gesandten suchen weiterhin fieberhaft nach einer Lösung für das Problem um die Zitadelle Mesarthim. Währenddessen begegnen sich Laszlo Strange und die Göttertochter Sarai immer wieder im Traum und kommen sich langsam näher. Doch hat ihre Anziehung eine Zukunft? Und wie geht es mit der Stadt Weep weiter?
Das Cover des zweiten Teils spiegelt die Farben des Covers des ersten Teils, sodass beide nebeneinander wirklich toll aussehen! Die Handlung knüpft direkt an die des ersten Teils, was wahrscheinlich auch dem Umstand geschuldet ist, dass die Geschichte im Original ein Buch ist und nicht wie im Deutschen auf zwei Bücher aufgeteilt ist. Der zweite Teil hat ein Vorwort der Autorin, welches direkt an deutsche Leser gerichtet ist, was ein schöner Zusatz ist. Der Schreibstil von Laini Taylor ist wie im ersten total bildgewaltig, poetisch und magisch! Die Tiefe, Facetten und Ideen der Welt haben mich wieder in ihrem Bann gezogen und begeistert! Träume und alles was mit ihnen zu tun hat nehmen wieder einen Großteil der Geschichte ein und der Ideenreichtum nimmt trotzdem kein Ende und man wird immer wieder von neuem von der Magie überrascht. Gegen Ende konnte ich das Buch dann kaum noch aus der Hand legen, da ich von der Dramatik und Spannung einfach gefesselt wurde! Laszlo und Sarai mag ich als Charaktere immer noch sehr gerne und auch ihre Entwicklung gefällt mir gut. Mein einziger Kritikpunkt sind ein paar kleinere Längen, die das Buch für mich hat. Abgesehen davon hat mich „Strange the Dreamer – Ein Traum von Liebe“ mit seiner träumerischen Erzählweise und seiner Fantasie aber sehr überzeugt. 4/5

Veröffentlicht am 01.12.2019

Eine nette Geschichte für Zwischendurch

Ein zauberhaftes Weihnachtsgeschenk
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Ellie führt einen eigenen Tearoom und ist mit ihrem Leben eigentlich ganz zufrieden. Eines Tages kommt ein Päckchen bei ihr an, dass ihr erklärt, dass sie ein lebenslanges Wohnrecht in einem Herrenhaus ...

Ellie führt einen eigenen Tearoom und ist mit ihrem Leben eigentlich ganz zufrieden. Eines Tages kommt ein Päckchen bei ihr an, dass ihr erklärt, dass sie ein lebenslanges Wohnrecht in einem Herrenhaus von ihrem Großvater geerbt hat, den sie jedoch nie getroffen hat. Kurzerhand macht sie sich auf den Weg in ihre Vergangenheit. Max versucht gerade über den Tod seiner Frau hinwegzukommen, als er erfährt, dass er das Herrenhaus auf Rosehill Manor und einen adeligen Titel geerbt hat. Ein Tapetenwechsel kommt ihm jetzt ganz recht und er beschließt dorthin zuziehen. Doch werden Ellie und Max, die sich nie zuvor gesehen haben, miteinander zurechtkommen?
Das Cover ist schön weihnachtlich. Der Schreibstil von Mila Summers ist flüssig und ließ sich gut lesen. Ellie ist eine lebensfrohe Charakterin, die ihren Weg geht. Max ist zu Beginn sehr verbittert, was angesichts seiner Situation aber auch verständlich ist. Die Schlagabtausche zwischen den beiden fand ich ganz erheiternd, sie haben der Geschichte eine schöne Note gegeben. Ich hätte mehr Weihnachtsstimmung im Buch erwartet, aber ich habe auch noch nicht viele Weihnachtsbücher gelesen, vielleicht hatte ich da einfach falsche Erwartungen. Leider wurden im Buch ein paar Dinge angesprochen, aber nicht weiterverfolgt oder aufgelöst. Das hätte ich mir anders gewünscht. Irgendwie fand ich die Konstellation von Ellie und Max etwas komisch, auch wenn daran tatsächlich rechtlich nichts Verwerfliches ist. Aber Max ist der Neffe und Ellie die Enkelin von dem verstorbenen Earl, von dem beide geerbt haben. Wie gesagt, daran ist im Prinzip nichts Verwerfliches, ich hätte mir doch trotzdem eine Konstellation gewünscht, in denen beide nicht entfernt verwandt miteinander sind. An sich war „ein zauberhaftes Weihnachtsgeschenk“ aber eine nette Geschichte für zwischendurch, wenn sie auch ein paar Punkte hatte, die mich gestört haben. 2/5

Veröffentlicht am 30.11.2019

Eine tolle Mischung aus Liebesroman, Dystopie und Thriller

The One - Finde dein perfektes Match
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Das Cover finde ich sehr cool und den farbigen Buchschnitt erst! Es ist nur schwierig es zu fotografieren, aber hey, dass sind wohl die Probleme eines Bloggers. Der Schreibstil war gut zu lesen. Es hat ...

Das Cover finde ich sehr cool und den farbigen Buchschnitt erst! Es ist nur schwierig es zu fotografieren, aber hey, dass sind wohl die Probleme eines Bloggers. Der Schreibstil war gut zu lesen. Es hat mich nur etwa gestört, dass es nach gut 5 Seiten immer einen Kapitelwechsel gibt. Ich persönlich habe lieber längere Kapitel, da ich dann besser in die Geschichte komme. Die Geschichte wird aus der Perspektive von 5 Personen erzählt, die alle ganz unterschiedliche Leben haben, aber alle mit „MatchYourDNA“ verbunden sind. Die Vielfalt der Charaktere fand ich wirklich bereichernd für das Buch. Man sollte hier aber keine Liebesgeschichte erwarten, denn wie der Klappentext es schon vermuten lässt, ist die Geschichte auch etwa düster und geht Richtung Thriller. Ich fand das sehr gut, aber manch einer möchte es vielleicht deswegen nicht lesen! Einige der Perspektiven fand ich interessanter als andere und habe immer darauf hin gefiebert, dass diese Kapitel schnell wiederkommen. Obwohl ich wirklich alle Geschichten interessant und originell fand! Auch die Wendungen haben mich mehr überrascht, als ich gedacht habe. Mit den verschiedenen Ausgängen für die Charaktere habe ich in den meisten Fällen nicht gerechnet. Trotzdem waren sie glaubwürdig, gut erklärt und spannend. Auf die einzelnen Charaktere selbst werde ich hier, wie ihr merkt, nicht eingehen, da ich finde man sollte beim Lesen selbst erfahren dürfen, welche Sichtweisen denn noch kommen!
Ich fand die Mischung aus Liebesgeschichte-Dystopie-Thriller wirklich gut und kann sie jedem empfehlen, der diese drei Genres auch gerne mag: 4,5/5.

Veröffentlicht am 28.11.2019

Eine schöne Geschichte mit leichten Schwächen

Sinking Ships
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Carla hat es nicht einfach. Neben ihrem Studium und ihrem Nebenjob muss sie auch noch ihr beiden kleineren Brüder allein großziehen und niemand darf davon wissen. Wovon auch niemand wissen darf ist, wovor ...

Carla hat es nicht einfach. Neben ihrem Studium und ihrem Nebenjob muss sie auch noch ihr beiden kleineren Brüder allein großziehen und niemand darf davon wissen. Wovon auch niemand wissen darf ist, wovor Carla panische Angst hat. Doch auf einer Party findet Mitchell es heraus und versucht fortan durch Carlas undurchdringlich harte Schale zu kommen…
Wie auch das Cover vom ersten Teil, passt das Cover von „Sinking Ships“ sehr gut zum Buch. Auch, wenn mir das „Burning Bridges“ etwas besser gefallen hat. Beim ersten Teil konnte ich noch sagen, dass der Schreibstil von Tami unglaublich ist für einen Debütroman. Das kann ich jetzt nicht mehr, aber ihr Schreibstil ist immer noch unglaublich.
Carla ist eine unglaublich starke, aber auch eine unglaublich sture Person. Sie nimmt nicht gerne Hilfe von Freunden an, da sie ihnen nicht zur Last fallen möchte. Das ihre Freunde helfen möchten, kann sie gar nicht glauben. Ein Steckenpferd von Carla ist es, Sprichwörter falsch auszusprechen, was ich unglaublich lustig fand. Auch hat es ihrem Charakter noch mehr Vielseitigkeit gegeben. Was mich etwas gestört hat, waren ihre spanischen Phrasen. Die Bedeutung ergab sich aus dem Kontext und es trägt zur Charakterbildung von Carla bei, aber mir kam es einfach zu häufig vor. Das ist natürlich Geschmackssache, aber ich mag zu viele Wiederholungen generell nicht und wenn es eine andere Sprache ist, fällt es natürlich noch mehr auf.
Mitchell war mir von Anfang an sympathisch und er ist ein richtige vorzeige Bookboyfriend. Er unterstützt und hilft, wo er nur kann.
Die Handlung an sich, war zwar nicht unvorhersehbar, aber ich fand sie dennoch schön und ich habe ein paar Stunden mit Carla und Mitchell mitgefühlt, denn Gefühle kommen definitiv gut rüber.