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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.12.2019

Ein schöner Abschluss mit kleinen Schwächen

Find me in the Storm
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Airin führt im idyllischen Castledunns ein kleines Bed & Breakfast. Eines Tages kündigt sich ein besonderer Gast an nämlich Joshua Hayes, ein bekannter TV-Star. Die ganze weibliche Hälfte von Castledunns ...

Airin führt im idyllischen Castledunns ein kleines Bed & Breakfast. Eines Tages kündigt sich ein besonderer Gast an nämlich Joshua Hayes, ein bekannter TV-Star. Die ganze weibliche Hälfte von Castledunns ist aus dem Häuschen, doch Airin muss sich erstmal darüber erkundigen, wer Josh überhaupt ist. Eine Schwärmerei kann sie gerade eh nicht gebrauchen, denn einige Familienangelegenheiten machen ihr Leben schon kompliziert genug…
Das Cover ist für mich das schönste der „Leuchtturm“-Reih, aber ich habe ja grundsätzlich eine Schwäche für zarte rosa Töne. Der Schreibstil war wie bei den anderen Teilen auch flüssig und ich habe das Buch schnell weggelesen. Airin als Person hat mit gut gefallen. Sie steht fest im Leben, kommt mit Schwierigkeiten gut zurecht und kümmert sich aufopferungsvoll um Freunde und Familie. Joshua ist mir leider bis zum Ende nicht wirklich sympathisch geworden. Er hat ein paar Dinge gesagt und getan, die ihn für mich einfach ins Aus geschossen haben und seine Erklärungen dafür fand ich leider auch mehr schlecht als recht. Vielleicht kam es daher, dass ich die Hauptgeschichte in diesem Teil gar nicht so fesselnd fand. Mich haben viel mehr die ganzen Nebencharaktere mit ihren Geschichten und Problemen interessiert und ich wollte immer lieber etwas über deren Auflösung erfahren. Leider wurde eines der angesprochenen Themen im Buch nicht ganz aufgelöst, zumindest meiner Meinung nach. Ich hätte mir da noch ein paar Sätze zu gewünscht, aber es ist nicht wirklich unabgeschlossen. Die Familienkrise bei Airin, die auch auf dem Klappentext schon angedeutet wurde, hat mich auch sehr interessiert und hier habe ich sehr mitgefühlt. Auch wenn ich beim ersten und dritten Teil meine kleinen Kritikpunkte habe und der zweite mein liebster Teil bleiben wird, kann ich die Reihe guten Gewissen weiterempfehlen, wenn man ruhige Liebesgeschichten in einer wunderschönen Umgebung lesen möchte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.12.2019

Ein spannender Auftakt, der Lust auf den zweiten Teil macht

Neon Birds
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Luke beginnt seinen Tag wie jeden anderen. Seine Aufgabe ist es, die Tore zu überwachen, die die „Moja“ aus den Städten der Menschen fernhalten. Doch es kommt zu einem furchtbaren Zwischenfall und die ...

Luke beginnt seinen Tag wie jeden anderen. Seine Aufgabe ist es, die Tore zu überwachen, die die „Moja“ aus den Städten der Menschen fernhalten. Doch es kommt zu einem furchtbaren Zwischenfall und die Moja schaffen es in die Stadt und überfallen die Forschungsstation. Dabei sind die Tore doch seit vielen Jahren sicher. Oder wollte etwa jemand, dass es diesen Angriff gibt?
Das Cover finde ich wirklich sehr schön und passend für das Buch. Der Schreibstil von Marie Grasshoff ist sehr anschaulich und flüssig zu lesen. Ich bin wirklich nur so durchs Buch geflogen und habe es absichtlich zwischendurch weggelegt, da ich es so gut fand und länger etwas von der Geschichte haben wollte.
Man lernt nach und nach die vier Hauptcharaktere kennen. Den Start macht Luke, der beim Militär in einer niedrigen Position arbeitet, um seine eigene Mission durchzuziehen. Flover, der beim Militär arbeitet. Okijen, ein erfolgreicher Soldat im „Ruhestand“ und Andra, ein Mädchen, das aus den Kolonien stammt, die autark von de Stadt leben. Alle Charaktere haben ihren ganz eigenen Charakter mit eigenen Motivationen, Stärken, Schwächen, Zielen und Prinzipien. Ich finde alle Charaktere sympathisch und vor allem gut ausgearbeitet! Es gibt auch noch einige tolle Nebencharaktere, über die ich hier aber nichts verraten möchte. Die Geschichte selbst beginnt sofort spannend und mitten im Geschehen. Für mich hat die Spannung auch das ganze Buch über angehalten. Die Geschichte der Moja wird durch Akteneinträge zwischendurch erklärt, aber auch so bekommt man aus dem Buch heraus viele Informationen. Auch finden wir im Buch Zeichnungen der vier Hauptcharaktere. Die Akteneinträge und Zeichnungen runden für mich das Buch wirklich schön ab.
Ich habs jetzt noch ein bisschen schwerer, meine Top 5 für 2019 rauszusuchen, da Marie Grasshoff hier eine wirklich tolle Geschichte geschrieben hat. 5/5

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.12.2019

Traumhaft, spannend und magisch

Rabenherz und Eismund
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In dem Dorf, in dem Mailin wohnt erzählt man sich, dass der Winterkönig aus dem Land über dem gefrorenen Himmel von Zeit zu Zeit Menschen aus Mailins Welt entführt. Bisher hielt sie das für ein Märchen, ...

In dem Dorf, in dem Mailin wohnt erzählt man sich, dass der Winterkönig aus dem Land über dem gefrorenen Himmel von Zeit zu Zeit Menschen aus Mailins Welt entführt. Bisher hielt sie das für ein Märchen, doch als ihre Freundin Silja verschwindet, macht sie sich auf den Weg in das gefrorene Land. Was sie dort herausfindet, hätte sie nie für möglich gehalten.

Wie gerade schon gesagt, finde ich das Cover einfach traumhaft. Mir gefällt der Verlauf, die Farben, die Anordnung…einfach alles! Der Schreibstil ist sehr schön flüssig. Die Beschreibungen & die Wortwahl von Nina Blazon sind einfach magisch. Ich habe mich sofort in die ganze Welt verliebt und konnte sie mir nur zu gut bildlich vorstellen. Kleine Einzelheiten und Eigenarten an der Welt haben mich immer wieder staunen lassen und mich in ihren Bann gezogen. Die Charaktere haben alle eine schöne Tiefe. Mailin ist liebenswürdig, mutig und furchtlos. Ihre Entscheidungen sind nicht immer ganz rational, da sie mit ihrem Herzen entscheidet. Das gehört einfach zu ihr und da sie es konsequent macht, fand ich das wirklich schön. Toma und Birgida haben auch beide ihre ganz eigene Art, aber da man sie nicht direkt zu Anfang kennenlernt, möchte ich nichts weiter verraten, damit ihr alles selbst erleben könnt. Auch die Liebe kommt im Buch nicht zu kurz, nimmt aber auch keine Überhand, sondern wird gut mit der Geschichte verwoben. Neben der Liebe kommt aber auch die Spannung nicht zu kurz. Aufregende Passagen und solche zum Staunen und Wohlfühlen wechseln sich ab und sorgten dafür, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen wollte. Der Verlauf hat mich doch wirklich ein paar Mal überrascht, obwohl ich mir vorher eingebildet habe zu wissen, wie es weitergeht.

Eine tolle Geschichte, die ich nur Jedem Liebhaber des Genres empfehlen kann: 5/5

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.12.2019

Ein gefühlvoller Auftakt

Bring Down the Stars
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Autumn hat gerade eine schmerzhafte Trennung hinter sich und möchte sich einfach auf die Uni und ihren Lebensweg konzentrieren. Doch dann lernt sie Connor kennen. Sie versucht ihre guten Vorsätze einzuhalten ...

Autumn hat gerade eine schmerzhafte Trennung hinter sich und möchte sich einfach auf die Uni und ihren Lebensweg konzentrieren. Doch dann lernt sie Connor kennen. Sie versucht ihre guten Vorsätze einzuhalten und es nicht zu schnell anzugehen, doch die Gedichte, die Connor ihr schreibt, lassen sie alles vergessen. Sie ahnt nicht, dass diese Gedichte von Connors Mitbewohner Weston stammen, zu dem Autumn auch eine starke Verbindung spürt…

Das Cover von „Bring down the stars“ ist richtig schön und passt vor allem gerade perfekt zur Weihnachtszeit!
Der Schreibstil von Emma Scott ist wie gewohnt flüssig und schön gefühlvoll. Wie sie Situationen durch ihre Worte auf den Punkt bringt, fasziniert mich immer wieder. In letzter Zeit hat mich keine Geschichte so in seinen Bann gezogen wie die von Autumn, Weston und Connor. Autumn ist eine starke Frau mit viel Disziplin und genauen Zielen für die sie hart arbeitet. Sie hat aber auch eine weiche, gefühlvolle Seite, die sich um Freunde und Familie sorgt und immer für diese da ist. Wenn sie einmal einen Menschen in ihr Herz geschlossen hat, dann steht sie in jeder Situation zu ihnen. Connor ist mir zwar sympathisch, aber nicht so sehr wie Weston. Bei mir hat sich nie der Eindruck vollständig verflüchtigt, dass er recht oberflächlich ist. Weston dagegen könnte tiefgründiger nicht sein. Seine Empathie ist grenzenlos und seine Hingabe für seinen Freund Connor ist einmalig. Wir erfahren einiges über Westons Vergangenheit und auch die hat mich sehr mitfühlen lassen. Auch wenn die Wendungen teils nicht ganz neu waren, wurde ich doch auch überrascht.

Ich bin nun sehr gespannt auf den zweiten Teil und kann euch diese gefühlvolle Geschichte von Emma Scott nur ans Herz legen. 5/5

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.12.2019

Eine schöne Fortsetzung

Strange the Dreamer - Ein Traum von Liebe
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+++ SPOILER TEIL 1 +++
Die Experten und Gesandten suchen weiterhin fieberhaft nach einer Lösung für das Problem um die Zitadelle Mesarthim. Währenddessen begegnen sich Laszlo Strange und die Göttertochter ...

+++ SPOILER TEIL 1 +++
Die Experten und Gesandten suchen weiterhin fieberhaft nach einer Lösung für das Problem um die Zitadelle Mesarthim. Währenddessen begegnen sich Laszlo Strange und die Göttertochter Sarai immer wieder im Traum und kommen sich langsam näher. Doch hat ihre Anziehung eine Zukunft? Und wie geht es mit der Stadt Weep weiter?
Das Cover des zweiten Teils spiegelt die Farben des Covers des ersten Teils, sodass beide nebeneinander wirklich toll aussehen! Die Handlung knüpft direkt an die des ersten Teils, was wahrscheinlich auch dem Umstand geschuldet ist, dass die Geschichte im Original ein Buch ist und nicht wie im Deutschen auf zwei Bücher aufgeteilt ist. Der zweite Teil hat ein Vorwort der Autorin, welches direkt an deutsche Leser gerichtet ist, was ein schöner Zusatz ist. Der Schreibstil von Laini Taylor ist wie im ersten total bildgewaltig, poetisch und magisch! Die Tiefe, Facetten und Ideen der Welt haben mich wieder in ihrem Bann gezogen und begeistert! Träume und alles was mit ihnen zu tun hat nehmen wieder einen Großteil der Geschichte ein und der Ideenreichtum nimmt trotzdem kein Ende und man wird immer wieder von neuem von der Magie überrascht. Gegen Ende konnte ich das Buch dann kaum noch aus der Hand legen, da ich von der Dramatik und Spannung einfach gefesselt wurde! Laszlo und Sarai mag ich als Charaktere immer noch sehr gerne und auch ihre Entwicklung gefällt mir gut. Mein einziger Kritikpunkt sind ein paar kleinere Längen, die das Buch für mich hat. Abgesehen davon hat mich „Strange the Dreamer – Ein Traum von Liebe“ mit seiner träumerischen Erzählweise und seiner Fantasie aber sehr überzeugt. 4/5