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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.02.2020

Erfindet das Rad nicht neu, bietet aber trotzdem schöne Lesestunden

Wir sind das Feuer
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Mit ihrem Anfang am Redstone College möchte Louisa ihre Vergangenheit vergessen und Abstand bekommen. Der Start ist vielversprechend: Sie bekommt sofort einen Job in einem tollen Cafe und begegnet dort ...

Mit ihrem Anfang am Redstone College möchte Louisa ihre Vergangenheit vergessen und Abstand bekommen. Der Start ist vielversprechend: Sie bekommt sofort einen Job in einem tollen Cafe und begegnet dort am ersten Tag auch Paul. Sie lernen sich kenne und Louisa fühlt sich frei, verstanden und glücklich. Doch immer wieder zieht Paul sich von ihr zurück, möchte aber nicht darüber reden, wieso er das macht. Was verbirgt Paul?
Das Cover ist wirklich schön und schon jetzt freue ich mich darauf beide Teile im Regal zu haben. Der Schreibstil ist sehr schön leicht und die Geschichte lässt sich toll lesen. Louisa ist eine sympathische Protagonistin. Sie ist witzig, stark und weiß, was sie möchte. Ihre Passion sind Wörter und das Schreiben und ich fand es schön, dass die Geschichte durchzogen ist von vielen besonderen Wörtern und ihren Bedeutungen. Auch Paul teilt dieses Interesse. Die Geschichte der beiden war schön und traurig und hat mich definitiv mitfühlen lassen! Mit dem Ende habe ich nicht gerechnet, was mich positiv überrascht hat und ich bin jetzt sehr gespannt, wie es in „Wir sind der Sturm“ weitergehen wird. Die Clique um Louisa und Paul ist einfach einmalig! Jeder Charakter bringt eine tolle weitere Facette mit in die Geschichte und die Dynamik zwischen allen ist wirklich schön. Ich war zu Anfang etwas unbegeistert davon, dass es eine weitere Protagonistin ist mit einem Faible für die Literatur, das hat man in letzter Zeit einfach sehr häufig gelesen. Ich fand es hier jedoch sehr gut aufgearbeitet, dadurch, dass es immer wieder auch tiefgründigeren Bezug dazu gibt. Bis auf das Ende, mit dem ich nicht gerechnet habe, hatte die Geschichte meiner Meinung nach den recht typischen New Adult Verlauf, mit vielen klassischen Elementen für das Genre. Das soll aber keine harte Kritik sein. Natürlich würde ich mich freuen mal komplett überrascht zu werden, jedoch mag man ja auch das gewohnte und es sind ja die Elemente, wegen denen man das Genre gerne mag.
Ich freue mich auf den nächsten Teil! 4/5

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.12.2019

Ein schöner Abschluss mit kleinen Schwächen

Find me in the Storm
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Airin führt im idyllischen Castledunns ein kleines Bed & Breakfast. Eines Tages kündigt sich ein besonderer Gast an nämlich Joshua Hayes, ein bekannter TV-Star. Die ganze weibliche Hälfte von Castledunns ...

Airin führt im idyllischen Castledunns ein kleines Bed & Breakfast. Eines Tages kündigt sich ein besonderer Gast an nämlich Joshua Hayes, ein bekannter TV-Star. Die ganze weibliche Hälfte von Castledunns ist aus dem Häuschen, doch Airin muss sich erstmal darüber erkundigen, wer Josh überhaupt ist. Eine Schwärmerei kann sie gerade eh nicht gebrauchen, denn einige Familienangelegenheiten machen ihr Leben schon kompliziert genug…
Das Cover ist für mich das schönste der „Leuchtturm“-Reih, aber ich habe ja grundsätzlich eine Schwäche für zarte rosa Töne. Der Schreibstil war wie bei den anderen Teilen auch flüssig und ich habe das Buch schnell weggelesen. Airin als Person hat mit gut gefallen. Sie steht fest im Leben, kommt mit Schwierigkeiten gut zurecht und kümmert sich aufopferungsvoll um Freunde und Familie. Joshua ist mir leider bis zum Ende nicht wirklich sympathisch geworden. Er hat ein paar Dinge gesagt und getan, die ihn für mich einfach ins Aus geschossen haben und seine Erklärungen dafür fand ich leider auch mehr schlecht als recht. Vielleicht kam es daher, dass ich die Hauptgeschichte in diesem Teil gar nicht so fesselnd fand. Mich haben viel mehr die ganzen Nebencharaktere mit ihren Geschichten und Problemen interessiert und ich wollte immer lieber etwas über deren Auflösung erfahren. Leider wurde eines der angesprochenen Themen im Buch nicht ganz aufgelöst, zumindest meiner Meinung nach. Ich hätte mir da noch ein paar Sätze zu gewünscht, aber es ist nicht wirklich unabgeschlossen. Die Familienkrise bei Airin, die auch auf dem Klappentext schon angedeutet wurde, hat mich auch sehr interessiert und hier habe ich sehr mitgefühlt. Auch wenn ich beim ersten und dritten Teil meine kleinen Kritikpunkte habe und der zweite mein liebster Teil bleiben wird, kann ich die Reihe guten Gewissen weiterempfehlen, wenn man ruhige Liebesgeschichten in einer wunderschönen Umgebung lesen möchte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.12.2019

Eine schöne Fortsetzung

Strange the Dreamer - Ein Traum von Liebe
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+++ SPOILER TEIL 1 +++
Die Experten und Gesandten suchen weiterhin fieberhaft nach einer Lösung für das Problem um die Zitadelle Mesarthim. Währenddessen begegnen sich Laszlo Strange und die Göttertochter ...

+++ SPOILER TEIL 1 +++
Die Experten und Gesandten suchen weiterhin fieberhaft nach einer Lösung für das Problem um die Zitadelle Mesarthim. Währenddessen begegnen sich Laszlo Strange und die Göttertochter Sarai immer wieder im Traum und kommen sich langsam näher. Doch hat ihre Anziehung eine Zukunft? Und wie geht es mit der Stadt Weep weiter?
Das Cover des zweiten Teils spiegelt die Farben des Covers des ersten Teils, sodass beide nebeneinander wirklich toll aussehen! Die Handlung knüpft direkt an die des ersten Teils, was wahrscheinlich auch dem Umstand geschuldet ist, dass die Geschichte im Original ein Buch ist und nicht wie im Deutschen auf zwei Bücher aufgeteilt ist. Der zweite Teil hat ein Vorwort der Autorin, welches direkt an deutsche Leser gerichtet ist, was ein schöner Zusatz ist. Der Schreibstil von Laini Taylor ist wie im ersten total bildgewaltig, poetisch und magisch! Die Tiefe, Facetten und Ideen der Welt haben mich wieder in ihrem Bann gezogen und begeistert! Träume und alles was mit ihnen zu tun hat nehmen wieder einen Großteil der Geschichte ein und der Ideenreichtum nimmt trotzdem kein Ende und man wird immer wieder von neuem von der Magie überrascht. Gegen Ende konnte ich das Buch dann kaum noch aus der Hand legen, da ich von der Dramatik und Spannung einfach gefesselt wurde! Laszlo und Sarai mag ich als Charaktere immer noch sehr gerne und auch ihre Entwicklung gefällt mir gut. Mein einziger Kritikpunkt sind ein paar kleinere Längen, die das Buch für mich hat. Abgesehen davon hat mich „Strange the Dreamer – Ein Traum von Liebe“ mit seiner träumerischen Erzählweise und seiner Fantasie aber sehr überzeugt. 4/5

Veröffentlicht am 28.11.2019

Eine schöne Geschichte mit leichten Schwächen

Sinking Ships
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Carla hat es nicht einfach. Neben ihrem Studium und ihrem Nebenjob muss sie auch noch ihr beiden kleineren Brüder allein großziehen und niemand darf davon wissen. Wovon auch niemand wissen darf ist, wovor ...

Carla hat es nicht einfach. Neben ihrem Studium und ihrem Nebenjob muss sie auch noch ihr beiden kleineren Brüder allein großziehen und niemand darf davon wissen. Wovon auch niemand wissen darf ist, wovor Carla panische Angst hat. Doch auf einer Party findet Mitchell es heraus und versucht fortan durch Carlas undurchdringlich harte Schale zu kommen…
Wie auch das Cover vom ersten Teil, passt das Cover von „Sinking Ships“ sehr gut zum Buch. Auch, wenn mir das „Burning Bridges“ etwas besser gefallen hat. Beim ersten Teil konnte ich noch sagen, dass der Schreibstil von Tami unglaublich ist für einen Debütroman. Das kann ich jetzt nicht mehr, aber ihr Schreibstil ist immer noch unglaublich.
Carla ist eine unglaublich starke, aber auch eine unglaublich sture Person. Sie nimmt nicht gerne Hilfe von Freunden an, da sie ihnen nicht zur Last fallen möchte. Das ihre Freunde helfen möchten, kann sie gar nicht glauben. Ein Steckenpferd von Carla ist es, Sprichwörter falsch auszusprechen, was ich unglaublich lustig fand. Auch hat es ihrem Charakter noch mehr Vielseitigkeit gegeben. Was mich etwas gestört hat, waren ihre spanischen Phrasen. Die Bedeutung ergab sich aus dem Kontext und es trägt zur Charakterbildung von Carla bei, aber mir kam es einfach zu häufig vor. Das ist natürlich Geschmackssache, aber ich mag zu viele Wiederholungen generell nicht und wenn es eine andere Sprache ist, fällt es natürlich noch mehr auf.
Mitchell war mir von Anfang an sympathisch und er ist ein richtige vorzeige Bookboyfriend. Er unterstützt und hilft, wo er nur kann.
Die Handlung an sich, war zwar nicht unvorhersehbar, aber ich fand sie dennoch schön und ich habe ein paar Stunden mit Carla und Mitchell mitgefühlt, denn Gefühle kommen definitiv gut rüber.

Veröffentlicht am 01.11.2019

Ein schöner Auftakt, der aber noch Luft nach oben lässt

Lovely Curse, Band 1: Erbin der Finsternis
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Aria hat ihre Eltern bei einem Autounfall verloren und muss nun auf die Farm ihrer Tante ziehen. Gar nicht so einfach für die New Yorkerin. Auch in der Schule fällt es ihr nicht leicht sich einzuleben, ...

Aria hat ihre Eltern bei einem Autounfall verloren und muss nun auf die Farm ihrer Tante ziehen. Gar nicht so einfach für die New Yorkerin. Auch in der Schule fällt es ihr nicht leicht sich einzuleben, denn ihre neuen Mitschüler reagieren nicht gut auf „die Neue“. Doch all das ist vergessen, als Aria eines Morgens mit weißblonden Haaren aufwacht, die sich nicht wieder färben lassen. Was steckt hinter der Veränderung und bleibt Aria die Einzige, der so etwas passiert?

Das Cover des Buchs mag ich leider nicht so gern. Ich bin einfach kein Fan von Menschen auf Covern. Den linken Teil finde ich nämlich gelungen. Der Schreibstil von @kiralicht ist wieder sehr flüssig. Aber die Lobeshymne zum Schreibstil habt ihr ja schon bei meiner Rezension von „Staub & Flammen“ gelesen. Der Ort, in dem Aria lebt, wird so gut beschrieben, dass ich alles immer ganz klar vor Augen hatte. Auch die Gefühle wurden wirklich gut beschrieben und durch zb Wiederholungen schön hervorgehoben und gewichtet. Die Grundidee der Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Die Umsetzung mit einer Schwäche auch. Ich fand die Handlung hat sehr spät an Fahrt aufgenommen. Es gibt also sehr viel Vorgeschichte und am Ende wird es erst richtig spannend. Da es eine Dilogie wird, hoffe ich darauf, dass es im zweiten Teil dann umso spannender wird. Es gibt nämlich auch viele Fragen und Hintergründe, die ich noch beantwortet bzw erfahren möchte.
Aria mochte ich sehr gerne. Sie ist sympathisch, schlagfertig und ich konnte gut mit ihr fühlen. Zwar wird Dean eher als Draufgänger beschrieben, aber ich mochte ihn gerne. Vor allem im Gegensatz zu Simon, der mir nur auf die Nerven gegangen ist. Was nichts Negatives ist, ich freue mich, wenn es nicht nur blasse Charaktere gibt, sondern auch welche, die wirklich Gefühle in einem auslösen und sei es Augenrollen!

Bewertung: 4/5⭐