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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.02.2019

Konnte mich leider nicht überzeugen

CATCHING BEAUTY
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„Es gibt Momente im Leben, in denen entscheidest du dich für das Richtige. Und dann gibt es mehr Momente, in denen du genau das Falsche tust.“

Amber ist beruflich in Mexico City und möchte ihren Abend ...

„Es gibt Momente im Leben, in denen entscheidest du dich für das Richtige. Und dann gibt es mehr Momente, in denen du genau das Falsche tust.“

Amber ist beruflich in Mexico City und möchte ihren Abend in einer Bar genießen. Sie läuft dabei direkt einem Menschenhändlerring in die Arme und soll verkauft werden. Bevor es jedoch dazu kommt wird sie von Crack, Wres und Ly „gerettet“. Die drei sind keine typischen Verbrecher. Ambers dunkle Seite fühlt sich zu einem der drei hingezogen, doch sie ahnt nicht, in welchen Abgrund sie sich damit stürzt.

Das Cover ist wirklich schön gestaltet und sobald man liest, ergibt es ein schönes Gesamtbild mit dem Inhalt.
Der Schreibstil ist so flüssig, dass ich mich teilweise gewundert habe, wie viel ich doch schon gelesen habe.

+++Spoiler+++
Bei der Geschichte selbst bin ich zwiegespalten.
Amber ist eine total ambivalente Person, abwechselnd gibt sie sich ihren Gefühlen hin und möchte doch wieder fliehen, da sie ja eigentlich entführt worden ist.
Crack möchte Frauen gut behandeln und nichts gegen ihren Willen tun, macht das aber trotzdem ständig. Er sagt, er wüsste was Amber möchte und man sähe es ihr an. Tatsächlich widerspricht Amber wirklich nie eindeutig, aber sie ist mit sich auch nicht so 100% im Reinen, ob sie das möchte. Zumindest wurde mir dieser Eindruck vermittelt.
Ich fand die Handlung relativ vorhersehbar, wenn auch nicht sehr realistisch.
Die Szenen, die Dark Romance ausmachen waren aber gute geschrieben, wenn ich die Geschichte drum herum für diesen Moment vergessen habe.

Veröffentlicht am 10.02.2020

Eine amüsante Idee, deren Umsetzung mich leider nicht überzeugen könnte

Love Challenge
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Khai ist Autist und hat Probleme mit Berührungen und Gefühlen. Seine Mutter möchte das jedoch nicht einsehen und versucht ständig ihn zu verkuppeln. Die beiden schließen eine Abmachung: Ein letztes Mal ...

Khai ist Autist und hat Probleme mit Berührungen und Gefühlen. Seine Mutter möchte das jedoch nicht einsehen und versucht ständig ihn zu verkuppeln. Die beiden schließen eine Abmachung: Ein letztes Mal sucht seine Mutter eine Frau für ihn aus. Die soll dann drei Monate mit ihm zusammenleben. Entweder wird daraus Liebe oder seine Mutter lässt ihn endlich in Ruhe. Die Wahl seiner Mutter fällt auf Emse, die ein besseres Leben für sich und ihre Tochter möchte und sich daher auf diese ungewöhnliche Abmachung einlässt...
Das Cover ist wieder wunderschön, die Cover der Reihe entsprechen einfach genau meinem Geschmack! Der Schreibstil von Helen Hoang ist wie auch im ersten Teil sehr flüssig und man kommt gut durch die Seiten. Ich fand die Grundidee der Geschichte eigentlich ganz amüsant und war gespannt, wie alles umgesetzt wird. Auch die Idee des ersten Teils war ja schon außergewöhnlich und dort hat es gut geklappt. Hier für mich leider gar nicht. Ich denke die ganze Geschichte hätte wirklich gut werden können, aber für mich hatte sie einfach zu viele nicht nachvollziehbare Handlungen. Mit Esme und Khai wurde ich leider überhaupt nicht warm. Esme kommt eigentlich aus Vietnam und heißt dort My. Für die Einreise und ihr Leben in den USA wählt sie einen anderen Namen. Im Buch wird es so dargestellt, als ginge sie zum Zoll und sagt, sie heißt jetzt „Esme“, das fand ich recht komisch und auch gar nicht nötig, sie kann doch einfach My heißen! Einige andere Charaktere haben auch Vietnamesische Namen. Solche Kleinigkeiten, die mich gestört haben kamen des Öfteren vor, dies ist nur die einzige, die ich ohne Spoiler erzählen kann. Was mich am meisten gestört hat, war die Inkonsequenz von Khais Charakter. Er ist Autist und dem Leser wird mitgeteilt, dass Gefühle und Berührungen für ihn gar nicht gehen. Danach werden aber sofort von Beginn an unglaublich oft seine Gefühle und körperlichen Wünsche thematisiert, teilweise dann mit dem Beisatz „aber eigentlich könnte ich gar nicht so denken“. Das war mir einfach zu wenig Charakterentwicklung bzw zu schnell. Dabei war das ganze Thema im ersten Teil so gut ausgearbeitet! Mehr kann ich ohne zu spoilern leider nicht sagen.
Ich bin wirklich traurig, dass mich dieser Teil nicht überzeugen könnte und hoffe, dass ich den Dritten wieder lieber mag. 1/5

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.10.2019

Eine nette Idee, leider eine schlechte Umsetzung

Dieser eine Augenblick
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Charlotte und Helen sind beste Freundinnen. Sie arbeiten zusammen in einem Restaurant und wohnen auch zusammen. Als sie nachts von der Bar nach Hause laufen, treffen sie auf Adam. Charlotte und Adam sind ...

Charlotte und Helen sind beste Freundinnen. Sie arbeiten zusammen in einem Restaurant und wohnen auch zusammen. Als sie nachts von der Bar nach Hause laufen, treffen sie auf Adam. Charlotte und Adam sind sich sofort sympathisch und sie verbringen eine Nacht zusammen. Doch am nächsten Tag schickt Adam sie kaltherzig weg. Charlotte bekommt Adam aber nicht mehr aus dem Kopf und sucht nach ihm. Als sie ihn findet und den Grund für Adams Abweisung erfährt, ändert das Charlottes Leben komplett.
Das Cover ist echt ein Träumchen. Ich liebe die Farben und die Stimmung, die es vermittelt. Ich mochte auch die Grundgeschichte. Mir war ziemlich klar, wohin die Reise der Charaktere gehen wird, aber das ist ja gar nicht schlimm!
Mir hat dann jedoch die Umsetzung überhaupt nicht gefallen. Es fällt schnell auf, dass Adam total komische Gespräche führt. Das hat seinen Grund, wie man später erfährt, macht für mich aber trotzdem nicht wieder gut, mich durch 150 Seiten komische Gespräche zu quälen. Zu Charlotte habe ich gar keinen Zugang gefunden. Ich konnte ihre Handlungen überhaupt nicht nachvollziehen, für mich ist sie einfach sehr impulsiv und weiß selbst nicht, was sie möchte. Auch die Geschichte ihrer Freundin Helen, die man nebenbei verfolgt, hat mir nicht gefallen. Genau wie bei Charlotte ergeben ihre Entscheidungen für mich keinen Sinn. Die beiden werden als beste Freundinnen beschrieben, aber irgendwie hatte ich während der ganzen Geschichte das Gefühl, dass sie sehr unfreundlich zueinander sind. Trotz allem habe ich die Geschichte zu Ende gelesen, denn ich hoffte auf eine schöne Auflösung. Von der war ich aber leider auch enttäuscht. Es passte zur Geschichte, aber da ich die leider nicht wirklich gut fand, war das Ende auch nicht gut.
Ich habe das Buch nicht abgebrochen, daher gibt es nicht 0 , aber mehr als 1/5 kann ich leider nicht geben.

Veröffentlicht am 03.09.2019

Nicht gut ausgearbeitet

Was für immer bleibt
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Gracie hatte einen Autounfall und kann sich seitdem nicht mehr an ihr Leben vorher erinnern. Sie muss auch so viele Handgriffe neu erlernen. Nur an Blumen, ihre Merkmale und Eigenschaften kann sie sich ...

Gracie hatte einen Autounfall und kann sich seitdem nicht mehr an ihr Leben vorher erinnern. Sie muss auch so viele Handgriffe neu erlernen. Nur an Blumen, ihre Merkmale und Eigenschaften kann sie sich problemlos erinnern. Nachdem vor allem ihre ehemals beste Freundin und ihr angeblicher Verlobter Gracie immer wieder in Richtung „altes Leben“ schieben wollen, flieht sie auf die alte Blumenfarm ihrer Mutter. Dort möchte sie Abstand, über alles nachdenken, doch dann taucht Flynn plötzlich auf der Farm auf…
Das Cover des Buchs ist schön, ich mag die Farben sehr gerne und zusammen noch mehr! Der Schreibstil war flüssig und gut lesbar. Gracie und die anderen Charaktere im Buch haben mir leider wenig gefallen. Niemand war mir wirklich sympathisch. Wir habe Gracie, deren Handlungen ich nicht nachvollziehen konnte, genauso wie bei Flynn. Die beste Freundin von Gracie war einfach nur unglaublich unverständnisvoll und aufdringlich. Dann gab es noch eine Frau bei der Blumenfarm, die in jedem Dialog geheimnisvolle Tipps gegeben hat, die man aber erst enträtseln musste. Leider hat mir dadurch auch die Handlung nicht gefallen. Ich fand sie nicht sonderlich durchdacht für die Situation, in der sich Gracie gerade befindet. Manche Situationen wurden zwar aufgeworfen, aber gar nicht erklärt oder gelöst. Das Thema des Gedächtnisverlusts erfordert für mich viel Gefühl, aber auch das habe ich nicht wirklich bekommen.
Ich habe das Buch tatsächlich nicht abgebrochen, sondern beendet, da es einen sehr flüssigen Schreibstil hatte und ich eine Vermutung wegen des Plots hatte, die ich bestätigt haben wollte. Die Idee des Plots fand ich ganz gut, aber nicht gut ausgearbeitet.

Veröffentlicht am 24.01.2019

Eine gute Idee, eine schwache Umsetzung

Die Seiten der Welt
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In ‚Die Seiten der Welt‘ von Kai Meyer geht es um Furia, eine angehende Bibliomantin. Bibliomanten haben ein persönliches Seelenbuch, welches sie im Laufe ihres Lebens auswählt. Aus diesem können sie magische ...

In ‚Die Seiten der Welt‘ von Kai Meyer geht es um Furia, eine angehende Bibliomantin. Bibliomanten haben ein persönliches Seelenbuch, welches sie im Laufe ihres Lebens auswählt. Aus diesem können sie magische Kräfte schöpfen. Die bibliomantische Welt ist durch die ‚Entschreibung‘ bedroht. Diese soll allen Büchern den Inhalt nehmen, was die Bibliomantik auslöschen würde.
‚Die Seiten der Welt‘ ist der Auftakt einer bereits abgeschlossenen Trilogie.
Eine ganz neue Welt zu erfinden, in denen Bücher eine Hauptrolle spielen fand ich total spannend, also musste das Buch her und ich hatte hohe Erwartungen.
Doch leider hat mich das Buch einfach nicht abholen können. Relativ zu Anfang wird man sofort in eine Kampf-/Aktionszene geführt und von da an kommt man aus der Aktion gar nicht mehr raus.
Furia und die anderen Charaktere werden kurz eingeführt, können aber gar keine Tiefe bekommen, weswegen sie mir überhaupt nicht ans Herz wachsen konnten. Die verschiedenen Personen werden mit Prinzipien eingeführt, die sie kurz danach wieder brechen. Auch die Hintergrundgeschichte zu den Bibliomanten und der drohenden Zerstörung wird nur immer mal wieder oberflächlich abgefrühstückt.
Ein Spannungsbogen konnte so trotz etlicher Kampfszenen genauso wenig aufkommen wie Gefühle für die Charaktere.
Der Schreibstil war okay, konnte das Buch aber leider für mich auch nicht mehr retten.
Alles in allem eine tolle Idee, die leider nicht wirklich gut umgesetzt wurde.