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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.07.2024

leider stellenweise recht langatmig

Maybrick und die Toten vom East End
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Das Cover hat mich sofort angesprochen. Es spiegelt wunderbar die düstere Atmosphäre des Buches wider. Auch das historische Setting im Londoner Armenviertel fand ich total interessant.

Die Geschichte ...

Das Cover hat mich sofort angesprochen. Es spiegelt wunderbar die düstere Atmosphäre des Buches wider. Auch das historische Setting im Londoner Armenviertel fand ich total interessant.

Die Geschichte ist gut aufgebaut und auch die Charaktere sind gut durchdacht. Maybrick ist ein interessanter Protagonist, weil er einfach ein Charakter mit Ecken und Kanten ist und menschlich wirkt.

Der Krimi kann mit einigen, unerwarteten Wendungen aufwarten, was schon für eine gewisse Spannung sorgt. Leider muss ich aber sagen, dass sich das Buch stellenweise doch ziemlich zieht.

Ich denke das liegt an den vielen Charakteren und Perspektivwechseln. Natürlich ist es spannend, die Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven zu erleben, aber hier war es mir einfach zu viel des Guten. Mir hat der rote Faden gefehlt. Die Autorin widmet jeder Figur so viel Raum, dass der eigentliche Fall teilweise in den Hintergrund tritt.

Vom Ansatz her ein sehr gutes Buch, in der Umsetzung aber nicht so meins.

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Veröffentlicht am 17.06.2024

Interessant, aber leider stellenweise etwas langatmig

Wenn du schon hundert wirst, kannst du genauso gut auch glücklich sein
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Ich glaube, ich habe von diesem Buch etwas zu viel erwartet. Oder vielleicht einfach etwas anderes, als ich bekommen habe. Das macht die Bewertung natürlich schwierig.

Den Schreibstil empfand ich stellenweise ...

Ich glaube, ich habe von diesem Buch etwas zu viel erwartet. Oder vielleicht einfach etwas anderes, als ich bekommen habe. Das macht die Bewertung natürlich schwierig.

Den Schreibstil empfand ich stellenweise leider als etwas langatmig. Vieles wiederholt sich auch im Laufe des Buches immer wieder und der angepriesene Humor hat sich mir auch nicht wirklich erschlossen. Naja, Humor ist eben immer subjektiv.

Der Autor erzählt viel aus seinem Leben, was ich durchaus interessant fand. Er zieht auch Parallelen zwischen sich zum jetzigen Zeitpunkt und anderen, älteren Menschen, die er in jüngeren Jahren getroffen hat. Gerade diese Parallelen fand ich sehr spannend. Wie er sich dabei ertappt, dass er vieles, was er damals bei den älteren Menschen nervig fand, jetzt genauso macht.

Eine wirkliche Formel für ein glückliches Altern enthält das Buch leider nicht. Vielmehr zeigt es die Welt aus der Sicht des Autors, was es einem vielleicht ein wenig leichter macht, ältere Menschen zu verstehen.

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Veröffentlicht am 07.06.2024

anders als erwartet

How to Seduce a Sorcerer
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Dieses Buch war wirklich überhaupt nicht das, was ich erwartet hatte. Ich finde den Klappentext hier ein wenig irreführend, denn es ist keine typische Romantasy.

Liora ist eine sehr sympathische Protagonistin, ...

Dieses Buch war wirklich überhaupt nicht das, was ich erwartet hatte. Ich finde den Klappentext hier ein wenig irreführend, denn es ist keine typische Romantasy.

Liora ist eine sehr sympathische Protagonistin, die ich auf Anhieb mochte. Die Charaktere sind insgesamt gut ausgearbeitet, wobei ich mir bei dem ein oder anderen etwas mehr Tiefganz und Informationen gewünscht hätte. Gerade über die Nebencharaktere erfährt man leider so gut wie nichts. Jaro wiederum war mir alles in allem etwas zu wiedersprüchlich. Auch die Art, wie sich die Beziehung zwischen Liora und Jaro entwickelt hat für mich nicht wirklich gepasst. Vieles ging mir einfach zu schnell.

Die Atmosphäre ist - gerade zu Anfang - sehr düster. Liora hat ein extrem hartes Leben. Ihr Alltag geht einem echt an die Nieren. Damit hatte ich wirklich nicht gerechnet.

Die Spannung bleibt das gesamte Buch über sehr konstant und es gibt viele, unerwartete Wendungen. Ein paar davon haben für mich wenig Sinn gemacht, aber alles in allem ist die Geschichte recht gut durchdacht. Das Ende hat mich sehr überrascht. Es war wirklich bittersüß und hat dem Buch einen sehr guten Abschluss gegeben.

Ich kann das Buch durchaus empfehlen, sofern man mit düsteren Themen gut klarkommt und keine typische Romantasy erwartet.

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Veröffentlicht am 04.06.2024

Durchaus spannend, aber mit Schwächen

Das Baumhaus
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Also so ganz überzeugen konnte mich dieses Buch nicht. Der Einstieg verlief für mich etwas zäh und es dauerte unerwartet lange, bis "endlich" das Kind verschwindet. Die Charaktere konnten bei mir auch ...

Also so ganz überzeugen konnte mich dieses Buch nicht. Der Einstieg verlief für mich etwas zäh und es dauerte unerwartet lange, bis "endlich" das Kind verschwindet. Die Charaktere konnten bei mir auch nicht so richtig punkten. Wirklich sympathisch war mir eigentlich nur Henrik. Aber immerhin waren einige sehr skurril. Das ist ja auch schon was. Die beklemmende Atmosphäre kommt dafür sehr gut rüber und das Setting ist gut gewählt.

Sehr gut finde ich die verschiedenen Erzählstränge und wie sie langsam zusammenlaufen. Auch die Spannung wird gut aufgebaut und relativ konstant gehalten und es gibt ein paar durchaus überraschende Wendungen. Stellenweise zieht sich die Geschichte aber für meinen Geschmack zu sehr und es passieren unnötige oder gar unglaubwürdige Sachen. Ich hatte teilweise das Gefühl, dass hier zu viel gewollt wurde und die Autorin unbedingt noch ein paar mögliche Verdächtige präsentieren wollte. Schade. Die Auflösung ist gut und in Teilen wirklich überraschend. Allerdings gibt es auch hier für mich doch ein paar Logikfehler.

Alles in allem ist "das Baumhaus" ein solider Krimi/Thriller, wenn auch mit ein paar Schwächen. Für Fans des Genres aber sicher lesenswert.

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Veröffentlicht am 03.06.2024

Sehr interessant, aber stellenweise recht trocken

Die Magie des Zehnkampfs. Der deutsche Weltmeister über die Königsdisziplin der Leichtathletik
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Wirklich spannend fand ich, dass man in diesem Buch viel über den Alltag von Zehnkämpfer Niklas Kaul erfährt. Wie und was er trainiert und dass er nebenbei noch studiert. Auch der Zusammenhalt unter den ...

Wirklich spannend fand ich, dass man in diesem Buch viel über den Alltag von Zehnkämpfer Niklas Kaul erfährt. Wie und was er trainiert und dass er nebenbei noch studiert. Auch der Zusammenhalt unter den Athleten hat mich wirklich begeistert. Jeder Zehnkämpfer hat so seine Stärken und Schwächen, was die einzelnen Disziplinen angeht und jeder gönnt dem Anderen den Erfolg.

Was mich ein bisschen gestört hat ist die Tatsache, dass es stellenweise doch sehr trocken und theoretisch zugeht. Da werden die Zeiten und Differenzen und Punkte der einzelnen Athleten aufgeführt und verglichen, was mich - ehrlich gesagt - kein bisschen interessiert. Ich muss gestehen, dass ich hier ein paar Seiten übersprungen habe, weil es mich einfach gelanweilt hat. Vermutlich muss man so richtig begeistert von der Materie sein, um diese ganzen Fakten aufzunehmen.

Abgesehen davon fand ich es wirklich interessant, mehr über die Hintergründe des Zehnkampfes und die einzelnen Disziplinen zu erfahren.

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