Platzhalter für Profilbild

Curin

Lesejury Star
offline

Curin ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Curin über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.08.2019

Gegen die Zweifel

Ohne Zweifel selbstständig
0

Sicherlich jeder hat schon mal davon geträumt, sein eigener Chef zu sein und sich selbstständig zu machen. Doch eigene Zweifel und Freunde und Familie halten einen schnell davon ab, diesen Schritt zu wagen.
Genauso ...

Sicherlich jeder hat schon mal davon geträumt, sein eigener Chef zu sein und sich selbstständig zu machen. Doch eigene Zweifel und Freunde und Familie halten einen schnell davon ab, diesen Schritt zu wagen.
Genauso ging es auch Daniel Held, der hier einen sehr hilfreichen und ansprechenden Ratgeber zu dem Thema Selbstständigkeit geschrieben hat.
Mir hat besonders gefallen, dass er ganz offen von seinen eigenen Ängsten erzählt und wie er sie überwunden hat. Er spricht aber auch über Rückschläge, Erfolge und macht Mut, einfach über den Tellerrand hinaus zu blicken.
Vom Schreibstil her lässt sich das Buch gut lesen und lebt vor allen Dingen von den persönlichen Erlebnissen des Autors.
Insgesamt hat mir ,,Ohne Zweifel selbstständig" sehr gut gefallen und ich empfehle es hier gerne weiter.

Veröffentlicht am 15.08.2019

Spannend und überraschend

Der Erzfeind
0

Noch immer ist Thomas auf der Suche nach dem Gral und möchte sich an seinem Vetter rächen. Seine Spurensuche führt ihn bis nach Astarac, wo der Gral angeblich zuletzt gewesen ist... .
Dies ist der dritte ...

Noch immer ist Thomas auf der Suche nach dem Gral und möchte sich an seinem Vetter rächen. Seine Spurensuche führt ihn bis nach Astarac, wo der Gral angeblich zuletzt gewesen ist... .
Dies ist der dritte Teil der Saga von Bernard Cornwall, die sich um den heiligen Gral dreht.
Ich musste mich hier erst einmal wieder ein bisschen einhören, aber dann war ich voll in der Geschichte drin.
Natürlich gibt es wieder eine Menge Schlachten, doch man sieht wieder eine neue Facette von Thomas, der einer jungen Frau, die verbrannt werden soll, das Leben rettet.
Die ganze Zeit über bleibt die Handlung spannend und es gibt viele Wendungen und auch das Ende war für mich so nicht absehbar.
Der Sprecher Frank Stöckle spricht die einzelnen Figuren richtig gut und schafft es, ihnen so einen ganz eigenen Charakter zu verleihen.
Insgesamt hat mir ,,Der Erzfeind" sehr gut gefallen und ich empfehle das Hörbuch hier sehr gerne weiter.

Veröffentlicht am 03.08.2019

Spannend und aufwühlend

Die Leben der Elena Silber
0

Russland anfang des 20 Jhd.: Elenas Leben verändert sich dramatisch, als ihr Vater hingerichtet wird. Später in Deutschland verliert sie ihren Mann und bleibt alleine mit den Kindern zurück... .
Alexander ...

Russland anfang des 20 Jhd.: Elenas Leben verändert sich dramatisch, als ihr Vater hingerichtet wird. Später in Deutschland verliert sie ihren Mann und bleibt alleine mit den Kindern zurück... .
Alexander Osang hat hier ein gewaltiges Buch geschrieben, indem er seine eigene Familiengeschichte aufarbeitet.
Schon zu Beginn merkt man, wie hart und wie anders das Leben in Russland damals war. Elena muss wirklich vieles erdulden und hat nie ein leichtes Leben. Mich hat diese Frau auf der einen Seite sehr beeindruckt, aber irgendwie auch total schockiert. Irgendwie durchschaut man sie nicht und ist dann überrascht, wie viele Facetten ihr Charakter hat.
Herr Osang schreibt wirklich bild- und wortgewaltig und hat es aus meiner Sicht geschafft, hier einen sehr authentischen Roman zu entwerfen, der gleichzeitig aufwühlt, aber auch sehr spannend ist.
Insgesamt hat mich ,,Die Leben der Elena Silber" sehr beeindruckt und ich empfehle das Buch hier gerne weiter.

Veröffentlicht am 03.08.2019

Eine schöne Liebesgeschichte

Show me the Stars
0

Nachdem ihr erster Job als Journalistin geplatzt ist, bewirbt sich Liv auf einen ganz besonderen Job: Sechs Monate lang soll sie als Housesitterin Zeit auf einem Leuchtturm verbringen. Doch sie ahnt nicht, ...

Nachdem ihr erster Job als Journalistin geplatzt ist, bewirbt sich Liv auf einen ganz besonderen Job: Sechs Monate lang soll sie als Housesitterin Zeit auf einem Leuchtturm verbringen. Doch sie ahnt nicht, dass sie dort auf den gutaussehenden Kjer treffen wird... .
Kira Mohn hat mit diesem Buch einen sehr schönen Auftakt zu einer Leuchtturmtrilogie geschrieben. Ich brauchte zwar etwas mehr Zeit, um mich einzulesen, doch dann hat mich die Geschichte in ihren Bann gezogen.
Liv wirkt einfach herrlich normal. Sie hat große Träume, die plötzlich geplatzt sind und ergreift die Chance auf eine besondere Auszeit. Ich mochte sie, aber auch Kjer sehr gerne und fand es auch schön, wie die beiden sich immer mehr kennen lernen.
Kira Mohn hat es geschafft, eine sehr schöne Liebesgeschichte zu schreiben, die auch nicht zu schnulzig und zu überladen ist. Auch beschreibt sie die Gegend und auch den Leuchtturm selbst sehr anschaulich.
Insgesamt hat mir ,,Show me the Stars" sehr gut gefallen und ich empfehle das Buch hier gerne weiter.

Veröffentlicht am 03.08.2019

Kurzweilig, doch voll mit Klischees

Finding Mr. Wright
0

Tief enttäuscht kehrt Emery in ihre Heimatstadt zurück, wo sie auf einer Hochzeit prompt auf ihren Exfreund, aber auch auf seinen attraktiven Bruder Jensen trifft. Ihm und seiner Familie gehört das milliardenschwere ...

Tief enttäuscht kehrt Emery in ihre Heimatstadt zurück, wo sie auf einer Hochzeit prompt auf ihren Exfreund, aber auch auf seinen attraktiven Bruder Jensen trifft. Ihm und seiner Familie gehört das milliardenschwere Wright-Unternehmen, bei dem Emery anfangen will, zu arbeiten. Bald schon kommen sie und Jensen sich näher... .
Die Autorin hat hier einen unterhaltsamen Liebesroman geschrieben, der sich gut liest, aber auch einige typische Klischees des Genres enthält.
Anfangs konnte ich mit Emery richtig mitfühlen. Sie muss notgedrungen wieder nach Hause zurückkehren und mit den Erinnerungen von damals fertig werden. Diesen Teil fand ich noch sehr authentisch geschildert, doch als sie dann auf Jensen trifft, hatte ich den Eindruck, dass zwischen den beiden seltsamerweise fast sofort alles klar ist und es schnell zur Sache geht. Hier habe ich irgendwie den Draht zu Emery und auch zu Jensen verloren, was ich etwas schade fand.
Ansonsten schreibt K.A. Linde wirklich ganz gut, aber sie hätte die Handlung ruhig ein wenig mehr ausschmücken und uns als Lesern mehr Einblicke in die Gefühle der Figuren geben können.
Mich hat auch etwas gestört, dass es auch hier das typische Hin und Her in der Beziehung der beiden gibt und man eigentlich schon zu Anfang weiß, wie das alles ausgeht.
Insgesamt hat mir ,,Finding Mr. Wright" einigermaßen gefallen, doch ich hatte einfach etwas mehr von der Geschichte erwartet.