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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.04.2019

Ein Buch, das man kaum aus den Händen legen kann

Dunmor Castle - Das Licht im Dunkeln
1

Lexie wird von ihrem Chef nach Dunmor Castle geschickt, um Entwürfe für die Inneneinrichtung zu machen. Von Anfang an kommt ihr alles so vertraut vor und ihre Albträume kehren zurück. Schon bald erfährt ...

Lexie wird von ihrem Chef nach Dunmor Castle geschickt, um Entwürfe für die Inneneinrichtung zu machen. Von Anfang an kommt ihr alles so vertraut vor und ihre Albträume kehren zurück. Schon bald erfährt sie, das sie als kleines Kind mit ihrer Mutter hier gelebt hat - bis ihre Mutter spurlos verschwand. Sie möchte das Geheimnis um ihre Vergangenheit lüften, doch irgendwer hat etwas dagegen, und sie begibt sich in Gefahr. Wem kann sie noch trauen?

Dieses Buch ist einfach unglaublich mitreißend und spannend geschrieben. Die ganze Atmosphäre, die Landschaft, die Charaktere. Man ist sofort mitten drin in dieser Geschichte und kann das Buch kaum aus den Händen legen. Zum Ende hin habe ich selber keinem mehr in diesem Ort vertraut. Was ist damals passiert? Wer will verhindern, das die Wahrheit ans Licht kommt? Zu meinem Entsetzen muss ich mich mit der Auflösung aber gedulden bis zum 2. Teil.

Wer Familiengeheimnisse und Spannung liebt, dazu auch ein bisschen Düsternis, dem kann ich dieses Buch wärmstens ans Herz legen.

Veröffentlicht am 01.10.2018

Eine herzergreifende und emotionale Fortsetzung

Die Frauen der Kamelien-Insel
1

Sylvia und Mael haben geheiratet. Dann verkaufen sie auch noch die Kamelie Sylviana für sehr viel Geld, so das Sylvia ihr Projekt, ein Besucherzentrum, verwirklichen kann. Eigentlich sollten die beiden ...

Sylvia und Mael haben geheiratet. Dann verkaufen sie auch noch die Kamelie Sylviana für sehr viel Geld, so das Sylvia ihr Projekt, ein Besucherzentrum, verwirklichen kann. Eigentlich sollten die beiden glücklich sein, doch am Horizont ziehen dunkle Wolken heran. Zum einen ist der Käufer der Kamelie Sir James, der im 1. Teil die Kamelieninsel kaufen wollte. Was hat er vor? Zum anderen steht plötzlich Maels große Liebe mit ihrem Sohn für der Tür und behauptet, das Mael der Vater ist.

Dieses Buch hat mich emotional ziemlich mitgenommen. Zum einen ist da der kleine Noah. Als sein Vater erfährt, das er nicht der leibliche Vater ist, bricht er den Kontakt ab. Und auch die Mutter kümmert seine seelische Verfassung nicht. Stellenweise bin ich wirlich wütend über diesen Umgang mit dem Kind geworden. Zum Glück nimmt sich dann der alte Pierrick seiner an.

Zum anderen ist da Mael. Er ist völlig geblendet davon, das er Vater ist und ihn verlässt jegliche Vernunft. Er lässt seine Exfreundin auf der Insel wohnen ohne Rücksicht auf Solenn und Sylvia zu nehmen. Vor allem von Sylvia erwartet er zu viel Verständnis. Ich hätte ihn so manches Mal schütteln können.

Alles in allem ist diese Fortsetzung wirklich gelungen - spannend und emotional. Nur das Inselfeeling vom 1. Teil hat mir etwas gefehlt. Daher kam es für mich nicht ganz an diesen heran und bekommt daher im Vergleich dazu nur 4,5 Sterne von mir.

Veröffentlicht am 26.07.2017

Winter an der Nordsee

Friesenherzen und Winterzauber
1

Die Autorin Ellen hat Liebeskummer und noch dazu keine Idee für einen Liebesroman, den sie schreiben soll. Da kommt ihr die Bitte ihrer Mutter gerade recht, sie und deren Freudin in St.-Peter-Ording zu ...

Die Autorin Ellen hat Liebeskummer und noch dazu keine Idee für einen Liebesroman, den sie schreiben soll. Da kommt ihr die Bitte ihrer Mutter gerade recht, sie und deren Freudin in St.-Peter-Ording zu besuchen. Dort lernt sie die Teeladenbesitzerin Martina kennen und freundet sich mit ihr an. Und natürlich gibt es auch äußerst attraktive Männer dort.

Was mir an dem Roman gefallen hat, das waren die Charaktere. Sie waren alle sehr symphatisch. Auch das Winterfeeling an der Nordsee kam sehr gut rüber, und ich habe mich dort sehr wohl gefühlt. Aber trotz dieser positiven Punkte hat mich die Geschichte leider nicht gepackt. Sie war nett zu lesen, aber das wars für mich auch schon.

Fazit: Wer einen netten, gemütlichen Roman ohne große Spannung oder Tiefgang lesen möchte, für den ist dieses Buch perfekt.

Veröffentlicht am 04.07.2019

Eine spannende, emotionale Geschichte

Das Leuchten jenes Sommers
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Cloe scheint das perfekte Leben zu führen mit einem fürsorglichen Mann in einem wunderschönen Haus. Doch immer mehr hat sie das Gefühl zu ersticken. Als sie erfährt das sie schwanger ist, reagiert sie ...

Cloe scheint das perfekte Leben zu führen mit einem fürsorglichen Mann in einem wunderschönen Haus. Doch immer mehr hat sie das Gefühl zu ersticken. Als sie erfährt das sie schwanger ist, reagiert sie darauf voller Panik. Zur selben Zeit wird sie von einem Verleger darum gebeten, Fotos von einer Schriftstellerin zu machen. Ein Buch der Schriftstellerin hat sie immer liebend gerne ihrem kranken Bruder vorgelesen, um den sie sich schon immer gekümmert hat. Heimlich macht sie sich auf zu diesem Auftrag, denn ihr Mann will nicht, das sie arbeitet.

1939: Madeleine wartet sehnsüchtig auf die Ankunft ihrer großen Schwester, die eine Weile im Ausland war und nun aufgrund des bevorstehenden Krieges wieder heim kommt. Doch mit ihr kommen Freunde nach Summerhill - unter anderem Victor, bei dem Madeleine ein komisches Gefühl hat.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist gefühlsvoll geschrieben, ich konnte mich gut in die Charaktere hineinversetzen. Wir lernen hier zwei Frauen kennen, die beide einen Schicksalsschlag erlitten haben. Cloe, die nach dem Tod des Vaters für ihren kranken Bruder verantwortlich ist, und sich gerne in die fürsorglichen Arme ihres Mannes begibt - bis seine Fürsorge krankhafte Züge annimmt, weil er Cloe komplett für sich alleine haben will. Dann Madeleine, die als 10jährige den Tod ihres Vaters mit ansehen musste und nun total fixiert auf ihre Schwester ist, die die Elternrolle übernahm - und sich dadurch zum Teil eingeengt fühlt. Diese ganzen gegensätzlichen Gefühle sind sehr gut, zum Teil auch beklemmend beschrieben. Noch dazu hat die Geschichte Elemente, die prima in einen Thriller passen würden. Natürlich ist dieses Buch kein Thriller, doch Spannung kommt auf diese Weise auf. Ich konnte das Buch stellenweise kaum aus der Hand legen. Daher eine eindeutige Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 24.06.2019

Eine leichte, amüsante Sommerlektüre

Anfang Sommer – alles offen
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Caro ist Ende 40 und irgendwie ist sie so gar nicht mehr mit ihrem Leben zufrieden - vor allem mit ihrem Mann. Und auf den alljährlichen Ostseeurlaub hat sie schon gar keine Lust. Als sie gemeinsam mit ...

Caro ist Ende 40 und irgendwie ist sie so gar nicht mehr mit ihrem Leben zufrieden - vor allem mit ihrem Mann. Und auf den alljährlichen Ostseeurlaub hat sie schon gar keine Lust. Als sie gemeinsam mit ihrer Single-Freundin Matti Interrail-Tickets für ihre Töchter besorgt, kaufen die beiden auch spontan welche für sich selber und starten ihre Interrail-Tour. Doch ganz so vergnüglich wie gedacht wird sie dann doch nicht ...

Diese Geschichte ist leicht und amüsant. Sie zeigt schonungslos und mit Humor alle möglichen negativen Empfindungen in diesem Alter auf. Größtenteils musste ich schon schmunzeln, doch stellenweise habe ich quergelesen, da mich dann doch alles gelangweilt hat. Auch benehmen sich die beiden - vor allem Matti - teilweise wie Teenies. Das hat mich dann doch etwas genervt.

Eine humorvolle, überspitzte Geschichte, die mich aber leider nicht überzeugen konnte.