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Veröffentlicht am 26.07.2017

Die Sturmrose

Die Sturmrose
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Annabel zieht nach ihrer Scheidung mit ihrer kleinen Tochter nach Binz, um dort ein neues Leben zu beginnen. Im Hafen entdeckt sie ein Schiff, das verkauft werden soll und in das sie sich sofort verliebt. ...

Annabel zieht nach ihrer Scheidung mit ihrer kleinen Tochter nach Binz, um dort ein neues Leben zu beginnen. Im Hafen entdeckt sie ein Schiff, das verkauft werden soll und in das sie sich sofort verliebt. Leider hat sie nicht genügend Geld, doch da macht ihr ein anderer Interessent ein interessantes Angebot... Er hat das Geld und möchte das Schiff aus sentimentalen Gründen, sie hat die Idee, was man aus dem Schiff machen könnte. Die beiden kaufen das Schiff zusammen und Annabel entdeckt einen versteckten Brief, durch den sie herausfindet, das das Schiff Leuten aus der DDR die Flucht ermöglicht hat. Und natürlich kommen sich Annabel und Christian auch näher...

Das Buch ist toll geschrieben, die Charaktere sehr symphatisch. Als Christian Annabel seine Geschichte erzählt, kann man das Buch vor lauter Spannung gar nicht aus der Hand legen. Auch Annabels Geschichte ist sehr interessant. Ihre Mutter verschwand als sie ein kleines Mädchen war, angeblich hat sie Republikflucht begangen. Annabel kam erst in ein Heim und dann zu Adoptiveltern. Durch die Geschichte der Sturmrose fängt sie nun an, sich mit ihrer Vergangenheit auseinander zu setzen.

Das einzige, was mir persönlich zumindest am Anfang den Lesegenuss verleidet hat, war das Annabel ihre Tochter oft alleine lässt, wenn diese schläft. Immerhin ist sie am Strand weder in Sicht- noch in Rufweise des Hauses. Aber im Endeffekt war die Geschichte so gut und was man über das Leben in der DDR erfahren hat, so interessant, das ich das dann überlesen konnte.

Von mir gibt es für dieses Buch eine klare Kaufempfehlung.

Veröffentlicht am 26.07.2017

Tolles Ende der Trilogie

Bella Clara
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"Bella Clara" ist der letzte Teil der Trilogie um drei Freundinnen um die Jahrhundertwende.

Clara ist in einer unglücklichen Ehe "gefangen". Da ihr Ehemann, ein berühmter Arzt, sie immer mehr misshandelt, ...

"Bella Clara" ist der letzte Teil der Trilogie um drei Freundinnen um die Jahrhundertwende.

Clara ist in einer unglücklichen Ehe "gefangen". Da ihr Ehemann, ein berühmter Arzt, sie immer mehr misshandelt, "erzwingt" sie eine Scheidung, indem sie eine Affäre vortäuscht. Dafür muss sie mit dem Verlust ihrer Ehre und vor allem mit dem Verlust ihrer Kinder bezahlen. Da sie in Berlin keinerlei Chancen auf einen Neubeginn hat, zieht sie nach Meersburg am Bodensee zu einer Freundin von Josefine - eine ihrer beiden besten Freundinnnen. Da diese Freundin - Lilo - selber geschieden ist, unterstützt diese Clara, und sie kann dort ein neues Leben beginnen.

Clara bekommt die erhoffte Anstellung in einer Apotheke, freundet sich mit dem Apothekerpaar an und kann schon bald ihrer inneren Antreibung, Cremes und Seifen herzustellen, folgen. Sie eröffnet einen eigenen Laden, und ihr Erfolg wächst und wächst. Aber natürlich läuft nicht alles rosig im Leben, und vor allem der Verlust ihrer Kinder verfolgt sie immer wieder ...

Ich habe bereits "Die Champagnerkönigin" lesen dürfen. Seitdem habe ich sehnsüchtig auf das Buch um Clara gewartet. Clara war mir schon da sehr symphatisch, da sie eine warmherzige Frau ist, die man einfach mögen muss. Umso mehr war ich dann schon bei der Leseprobe geschockt über das, was Clara durchmachen muss. Das Buch habe ich mit Genuss gelesen, ich habe mich mit Clara gefreut, mit ihr gelitten und auch ein bisschen geweint. Petra Durst-Benning hat dieses Buch so geschrieben, das man sich völlig in diese Geschichte einfühlen kann. Ich habe mich zu keinem Zeitpunkt gelangweilt, fand auch die Informationen über Kosmetik und Düfte sehr interessant. Die Geschichte war spannend geschrieben, die Charaktere sehr symphatisch - oder eben auch nicht. Und was mir auch besonders gut gefallen hat, die Region. Mich fasziniert der Bodensee und irgendwann möchte ich dort gerne mal wieder einen Urlaub verbringen (Meersburg steht dabei schon seit Jahren ganz oben auf meiner Liste). Von daher war dieses Buch schon aus diesen Gründen perfekt für mich.

Veröffentlicht am 26.07.2017

Wieder ein tolles Buch

Das Mohnblütenjahr
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Nicole hat ihren Vater nie kennengelernt. Sie wuchs im Glauben auf, der er nicht mehr lebt. Da ihre Mutter bei diesem Thema abgeblockt hat, hörte sie auch auf nach ihm zu fragen. Sie war ja glücklich mit ...

Nicole hat ihren Vater nie kennengelernt. Sie wuchs im Glauben auf, der er nicht mehr lebt. Da ihre Mutter bei diesem Thema abgeblockt hat, hörte sie auch auf nach ihm zu fragen. Sie war ja glücklich mit ihrer Mutter und es fehlte ihr an nichts. Nun ist sie schwanger und ihr ungeborenes Kind hat wahrscheinlich einen Herzfehler. Da ihre Ärztin meint, es könne helfen zu wissen, ob in der Familie Herzfehler vorkommen, fragt sie bei ihrer Mutter und ihrem Exfreund nach - nur ihr Vater käme in Frage. Somit reist sie zu ihrer Mutter und versucht sie zum Reden zu bringen - was diese dann auch tut. Nicole erfährt das Geheimnis ihrer Mutter: ihre unglückliche Kindheit, ein Lehreraustausch nach Frankreich und die Liebe zu Nicoles Vater ...

Dies war bereits das vierte Buch, das ich von Corina Bomann gelesen habe. Und auch hier hat sie mich wieder begeistern können. Der Schreibstil ist flüssig, die Hauptcharaktere sehr symphatisch, ich konnte mich völlig einfühlen in dieses Buch. Vor allem gefällt mir sehr gut, wenn eine Geschichte auf zwei Zeitebenen spielt. Diesmal entführt uns die Vergangenheitsgeschichte ins Frankreich Mitte der 1970er Jahre. Man erfährt einiges aus dem 2. Weltkrieg - und auch wie feindlich manche Franzosen noch immer den Deutschen gesinnt sind. Heute kann man sich das gar nicht mehr vorstellen - es war äußerst interessant und ergreifend das zu lesen. Auch die Beschreibung der Umgebung war so, das ich mich gedanklich wirklich in dem kleinen Städchen Bar-le-Duc befunden habe. Die Gegenwartsgeschichte dreht sich um das Leben und die Gefühlswelt von Nicole - auch dieser Part hat mir sehr gut gefallen.

Von mir gibt es für dieses Buch eine eindeutige Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 26.07.2017

Eine emotionale Geschichte

Ein Zimmer über dem Meer
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Da ich bisher von allen Bücher, die ich von Corina Bomann gelesen habe, begeistert war, war ich natürlich sehr neugierig auf ihr Buch unter diesem Pseudonym.

Die Geschichte handelt von Kim, die sich nach ...

Da ich bisher von allen Bücher, die ich von Corina Bomann gelesen habe, begeistert war, war ich natürlich sehr neugierig auf ihr Buch unter diesem Pseudonym.

Die Geschichte handelt von Kim, die sich nach dem Tod ihres Freundes umbringen will und von Janet, einer alten Dame, die Kim rettet. Eingeschoben sind Tagebucheinträge aus der Vergangenheit von einer jungen stummen Frau namens Leandra, die in einer unglücklichen Ehe lebte.

Auch dieses Buch hat mir gut gefallen. Die Charaktere waren sehr symphatisch, der Schreibstil wie gewohnt flüssig. Allerdings war dies kein Buch zum Weglesen, da das Thema sehr traurig war - Tod, Trauer, Krankheit. Ich als Leserin musste das auch mit verarbeiten, zumal das Buch einen tieferen Sinn hat.

Dagegen fand ich die Geschichte um Leandra direkt entspannend. Auch wenn diese ebenfalls bedrückend war.

Der Einbau dieser Vergangenheitsgeschichte, indem Kim Janet am Krankenbett das Tagebuch vorliest, fand ich sehr gelungen.

Mein Fazit: Wer eine nachdenkliche Geschichte mit einem tieferen Sinn lesen möchte, dem kann ich dieses Buch absolut empfehlen.

Veröffentlicht am 26.07.2017

Eine schöne Weihnachtsgeschichte

Winterblüte
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Was mich an diesem Buch absolut begeistert hat, das ist das Cover - da hat sich der Verlag wirklich übertroffen. Einfach herrlich, gerade für eine Geschichte zur Weihnachtszeit.

Das Buch spielt im Dezember ...

Was mich an diesem Buch absolut begeistert hat, das ist das Cover - da hat sich der Verlag wirklich übertroffen. Einfach herrlich, gerade für eine Geschichte zur Weihnachtszeit.

Das Buch spielt im Dezember 1902. Johanna Baabe soll sich bis zum Weihnachtsball für einen ihrer Verehrer entscheiden, dabei liebt sie bereits einen anderen. Doch das kann sie ihren Eltern nicht sagen, da ihre Liebe der Sohn einer verfeindeten Familie ist. Zur gleichen Zeit findet ihr Bruder ein Mädchen, das am Strand angespült wurde und ihr Gedächtnis verloren hat. Die Familie Baabe nimmt das Mädchen auf, doch bei der Mutter melden sich unangenehme Erinnerungen aus ihrer Kindheit, so das sie das Mädchen am liebsten loswerden möchte. Ihr Sohn verliebt sich in das Mädchen und ihre Tochter befreundet sich mit ihr. Da sind einige Dramen in Aussicht.

Verwoben mit der Geschichte ist der Brauch der Barbarazweige, an dem sich die beiden Mädchen festhalten, das alles für sie gut ausgehen wird.

Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil der Autorin ist wie immer sehr flüssig und die Charaktere so, das man sie von Anfang an mag. Was diesem Buch fehlt, ist die Spannung. Aber das hat meinem Lesevergnügen nicht geschadet. Es ist eine warmherzige, gemütliche Geschichte, die man zur Weihnachtszeit eindeutig empfehlen kann.