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Veröffentlicht am 21.07.2021

Eine warmherzige Sommerlektüre

Die Frau im Park
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Als Evas Tochter Alisa ihr von heute auf morgen verkündet, das sie mit einem Freund zusammen nach Berlin zieht, um dort zu studieren, fällt sie aus allen Wolken. Nachdem Alisa als kleines Kind einen Unfall ...

Als Evas Tochter Alisa ihr von heute auf morgen verkündet, das sie mit einem Freund zusammen nach Berlin zieht, um dort zu studieren, fällt sie aus allen Wolken. Nachdem Alisa als kleines Kind einen Unfall hatte und seitdem im Rollstuhl sitzt, war Evas Lebensinhalt, sich um ihre Tochter zu kümmern. Nun sitzt sie da und weiß nichts mehr mit sich anzufangen. Mit ihrem Mann lebt sie schon lange eher nebeneinander her. Evas Freundin Ricarda ermutigt sie, das dies ein Wendepunkt für ihre Ehe sein könne, aber Evas Mann Johannes hat ja nie Zeit - die Firma ist wichtiger - und was ist mit seiner neuen Mitarbeiterin Miriam? Auch würde Eva gerne einen Neustart in ihrem Beruf als Schauspielerin wagen, doch auch hier fühlt sie sich von Johannes unverstanden. Um ihre Gedanken zu sortieren, unternimmt sie Spaziergänge in den Englischen Garten. Dort lernt sie den Sportlehrer Ben kennen. Die beiden fühlen sich zueinander hingezogen und er hört ihr zu ...

Die Autorin erzählt in einer ziemlich unaufgeregten, aber angenehmen Art und Weise die Geschichte einer Frau, die nach dem Auszug der Tochter in ein großes Loch fällt. Erschwerend kommt hier noch dazu, das zwischen dem Ehepaar mittlerweile eine große Distanz und Sprachlosigkeit besteht, so das Dinge nicht angesprochen werden. Unbedachte Äußerungen verletzen, Mutmaßungen verunsichern und das große Thema Geld spielt hier auch einen Rolle. Für Johannes ist es kein Ding, seiner Frau "den Rücken frei zu halten". Aber man merkt ihr an, das sie sich damit minderwertig fühlt und so Groll entsteht.

Ich finde, auch wenn das nun kein Buch war, das mich völlig in seinen Bann gezogen hat, es wurde hier aber ein wichtiges Thema auf warmherzige Art und Weise behandelt. Die Geschichte ist eher zum Nachdenken und Innehalten - ein ruhiges Lesen.

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Veröffentlicht am 16.07.2021

Ein Wohlfühlroman

Sommerlese
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Die Buchhändlerin Hannah schrieb einen Roman, der sich völlig überraschend zu einem Bestseller entwickelte. Nun lastet der Druck auf ihr, möglichst schnell einen Nachfolger zu schreiben. Doch der Druck ...

Die Buchhändlerin Hannah schrieb einen Roman, der sich völlig überraschend zu einem Bestseller entwickelte. Nun lastet der Druck auf ihr, möglichst schnell einen Nachfolger zu schreiben. Doch der Druck und das sie den Roman unter einem Pseudonym geschrieben hat und sich nicht outen soll, lasten unheimlich auf ihr, so das sie unter einer Schreibblockade leidet. Kurzerhand schickt sie ihr Agent für eine 4wöchige Auszeit auf die Insel Capri. Eigentlich soll sie diese Zeit nutzen und kreativ werden, doch auf ihrer Fahrt nach Capri findet sie an einer Autobahnraststätte einen verängstigten Welpen - und damit kommt alles anders als geplant.

Die Autorin hat mit diesem Buch einen richtigen Wohlfühlroman verfasst. Die Charaktere sind alle miteinander einfach nur liebenswert, allen voran Hannah. Eigentlich plätschert die Handlung so vor sich hin (selbst als was aufregendes passiert), wird aber zu keiner Zeit langweilig. Die Autorin schafft es, eine Atmosphäre zu schaffen, in die man sich regelrecht einkuscheln kann und so dieses dahinplätschern einfach genießen kann. Außerdem hat die Landschaft ihren Liebreiz und natürlich vor allem die Geschichte um Mimi. Auch die zarte Liebesgeschichte hat mir gefallen, allgemein der Umgang der Menschen miteinander. Auch hat mir gefallen, das man Charakteren aus vorherigen Romanen begegnet. Für mich ist dies ein Anreiz, mir die letzten Bücher der Autorin auch noch zu kaufen.

Wer einfach nur eine schöne Geschichte mit netten Menschen und einem süßen Hund in einer schönen Gegend lesen möchte, dem kann ich dieses Buch eindeutig empfehlen.

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Veröffentlicht am 08.07.2021

Wieder ein spannender Fall

Die drei !!!, 21, Skandal auf der Rennbahn (drei Ausrufezeichen)
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Franzi, Kim und Marie machen in Eastbourne, England, einen Sprachkurs, zu dem Kim von ihrer Mutter verdonnert wurde. Eigentlich wollen sie dort einfach nur ausspannen, wenn sie mit dem Lernen fertig sind. ...

Franzi, Kim und Marie machen in Eastbourne, England, einen Sprachkurs, zu dem Kim von ihrer Mutter verdonnert wurde. Eigentlich wollen sie dort einfach nur ausspannen, wenn sie mit dem Lernen fertig sind. Doch als Franzi bei einem Ausflug auf der Rennbahn etwas seltsames mitbekommt und Kim kurz darauf von ihrem Urlaubsschwarm bei einem Picknick in einem Leuchtturm eingesperrt wird, stecken die drei wieder mitten in einem Fall. Was ist los auf der Rennbahn? Zum Glück haben sie in Kims Gastvater Clark und dessen Bekannter Margarete zwei Helfer mit denen sie Zugang zur Rennbahn bekommen.

Ich liebe es mit meiner 10jährigen Tochter zusammen die Fälle von den drei !!! zu lesen oder zu hören. Auch ich als Mutter finde sie immer wieder spannend und interessant. Auch dieser Fall war wieder äußerst spannend zu lesen. Das einzige Manko an diesem Fall war, das meine Tochter sich mit ihrer LRS etwas schwer mit den englischen Begriffen getan hat, die natürlich in diesem Buch immer wieder vorkommen. Aber den Lesegenuss hat es nicht geschmälert, da wir ja zu zweit gelesen haben.

Dieses Buch ist wieder ein empfehlenswerter Band der Reihe. Nur bei nicht so lesestarken Kindern sollte man mit einkalkulieren, das die englischen Begriffe doch zum Frust führen könnten.

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Veröffentlicht am 14.04.2021

Eine kleine Auszeit

Das kleine Friesencafé
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Julia hat schon früh ihre Mutter verloren und wuchs bei ihrer Großmutter auf. Gemeinsam mit ihr arbeitet sie in deren Blumenladen und eigentlich gibt es für sie gar nichts zu überlegen, als eines Tages ...

Julia hat schon früh ihre Mutter verloren und wuchs bei ihrer Großmutter auf. Gemeinsam mit ihr arbeitet sie in deren Blumenladen und eigentlich gibt es für sie gar nichts zu überlegen, als eines Tages diesen zu übernehmen. Doch dann überredet ihre Oma sie regelrecht zu einer Auszeit auf der Insel Föhr, im Gepäck das Tagebuch ihrer Mutter. Die hat dort eine glückliche Zeit verlebt und Julia möchte nun auf deren Spuren wandeln, um ihr nahe zu stehen. Dabei stolpert sie regelrecht über eine alte, hergerichtete Scheune, die ein prima Atelier zum Malen für sie hergeben würde. Und sie schafft es, den alten kauzigen Kapitän Hark, dem sie gehört, zu überzeugen, sie ihr zu vermieten.



Julia ist eine ganz liebe junge Frau, die ich auch sehr möchte. Doch die Art wie sie die Bedürfnisse des Kapitäns ignoriert hat, haben mir stellenweise etwas schwer getan, in die Geschichte rein zu finden. Allerdings hatte das natürlich alles seinen Sinn und auch etwas Gutes. Ich musste mich hier aber doch öfter zurückerinnern, das ich in jüngeren Jahren vielleicht ähnlich locker gehandelt hätte, auch wenn mir der Kapitän aus heutiger Sicht mit seinem Ruhebedürfnis mehr als leid tat.

Was ich hier toll fand, war der Wechsel von Julia zu Hark. So konnte man sich leicht in jeden hineinfühlen. Vor allem, als dann Oma aufgetaucht ist. Ab da hat mir das Buch dann auch nur noch gefallen.

Alles in allem war es aber wirklich eine schöne Geschichte. Eine nette Auszeit, und vor allem konnte man sich gut auf die Insel Föhr träumen.

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Veröffentlicht am 08.01.2021

Interessanter Einblick in die Kinderheilkunde

Kinderklinik Weißensee - Zeit der Wunder
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Die Schwestern Marlene und Emma verlieren schon früh ihre Mutter und werden in einem Waisenhaus groß. Im Jahre 1911 erhalten sie die Chance, in der neu eröffneten Kinderklinik Weißensee eine Ausbildung ...

Die Schwestern Marlene und Emma verlieren schon früh ihre Mutter und werden in einem Waisenhaus groß. Im Jahre 1911 erhalten sie die Chance, in der neu eröffneten Kinderklinik Weißensee eine Ausbildung zur Kinderkrankenschwester zu machen. Der Oberin erscheint es sehr suspekt, daß zwei Waisenkinder ihr Abitur gemacht haben und die Chance erhalten, bei ihr eine Ausbildung zu erhalten und forscht nach. Auch ansonsten werden den beiden Mädchen so einige Steine in den Weg gelegt, vor allem Marlene, die davon träumt, Kinderärztin zu werden.

Ich habe mir anfangs etwas schwer getan, in die Geschichte hineinzufinden. Alles was die Kinderklinik und die Ausbildung anging, fand ich zwar äußerst interessant. Das war auch der Hauptgrund, warum ich dieses Buch lesen wollte. Einfach, weil ich das Thema Medizin in der damaligen Zeit spannend und interssant finde. Und das war auch sehr informativ und sehr anschaulich umgesetzt. Aber in die Liebesgeschichten musste ich mich doch erst hineinfinden. Wobei diese natürlich zu solchen Romanen dazu gehören, sonst wären sie ja auch irgendwie langweilig. Aber stellenweise fand ich vor allem diese Bereiche etwas langatmig. Aber je weiter ich in den Roman vorgedrungen bin, umso spannender und emotionaler wurde die Geschichte.

Ich bin schon sehr gespannt wie es mit den beiden Schwestern im nächsten Band weiter geht.

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