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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.03.2021

Eine bezaubernde Geschichte

Hüterin des Waldes 1: Hannas Geheimnis
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Hannah zieht mit ihren Eltern in das alte Haus ihrer Großmutter, das mitten im Wald liegt. Sie ist zweigeteilt in ihren Gefühlen, denn auf der einen Seite liebt sie dieses Haus, auf der anderen Seite vermisst ...

Hannah zieht mit ihren Eltern in das alte Haus ihrer Großmutter, das mitten im Wald liegt. Sie ist zweigeteilt in ihren Gefühlen, denn auf der einen Seite liebt sie dieses Haus, auf der anderen Seite vermisst sie ihre verstorbene Großmutter entsetzlich. Schon am ersten Tag im neuen Haus macht sie Bekanntschaft mit dem Wiesel Flitz, mit dem sie sprechen kann und erfährt, das sie die neue Hüterin des Waldes sein soll. So wie vorher ihre Großmutter. Ihre erste Aufgabe ist, einen Eichelhäher zu heilen. Doch wie soll sie das anstellen? Ein Abenteuer für Hannah beginnt, bei dem Flitz ihr hilft.

Ich habe das Buch gemeinsam mit meiner 10jährigen Tochter gelesen. Wir waren beide begeistert von dieser wunderbaren, zauberhaften Geschichte. Sie ist in einem schönen Schreibstil verfasst, den auch meine Tochter mit einer LRS gut lesen konnte. Die Schriftgröße und die Auflockerungen durch die schönen Illustrationen tun für den leichteren Lesefluss ihr Übriges. Auch war das Thema wirklich schön und auch spannend, so das das Buch auch eindeutig noch für eine 10jährige geeignet war. Sie hat jetzt doch ein grenzwertiges Alter. Bücher bis 10 werden stellenweise schon langweilig, Bücher ab 10 sind mit ihrer LRS eine große Herausforderung für sie, die ihr meist den Spaß nehmen. Mit diesem Buch haben wir wieder einen Griff gehabt, wo sie mit Begeisterung gelesen hat.

Daher von uns eine eindeutige Leseempfehlung für Kinder, die Tiere lieben. Wir freuen uns schon jetzt auf den 2. Band der Reihe.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.01.2021

Ein toller Abschluss der Trilogie

Die Farben der Schönheit – Sophias Triumph
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Sophia heuert wieder bei Helena Rubinstein an und kann dank ihr das Chemie-Studium beenden. Doch diese fordert auch, das Sophia Wirtschaft studiert, denn in ihren Augen soll Sophia nicht im Labor arbeiten. ...

Sophia heuert wieder bei Helena Rubinstein an und kann dank ihr das Chemie-Studium beenden. Doch diese fordert auch, das Sophia Wirtschaft studiert, denn in ihren Augen soll Sophia nicht im Labor arbeiten. Doch Sophia gibt die Hoffnung nicht auf und verschreibt sich völlig ihrer Arbeit. Mit der Zeit leidet auch ihre Ehe darunter und nach einem Streit meldet sich ihr Ehemann Darren freiwillig an die Front. Sophia ist völlig verzweifelt. Und dann bekommt sie auch noch ein Schreiben, das ihr Mann in Frankreich verschollen ist.

Dieser dritte Teil der Trilogie lässt einen wieder völlig eintauchen in die Welt von Sophia. Schön finde ich, das Henny wieder bei ihr ist. So können die beiden Frauen sich wieder gegenseitig Halt geben, was sehr schön zu lesen ist. Nach allem was geschehen ist, hat doch das Band der Freundschaft letztendlich gehalten.

Ansonsten schafft es die Autorin völlig einen teilhaben zu lassen an Sophias Gefühlswelt, der in diesem Band wieder einiges abgefordert wird. Letztendlich muss sie doch lernen ihren Weg zu finden und sich nicht ausnutzen zu lassen. An manchen Stellen im Buch hätte ich sie gerne in den Arm genommen und getröstet, gut, das hier Henny zur Stelle war. Wenn einen als Leserin solche Emotionen überkommen, hat die Autorin eindeutig alles richig gemacht.

Auch die Stimmung, die von Deutschland - genauer gesagt von den Anfängen des 2. Weltkrieges - herübergeschwappt sind, wurden sehr gut übermittelt.

Ich habe auch diesen dritten Band wieder sehr gerne gelesen und bin direkt traurig, das ich Sophia nun verlassen muss. Aber ich bin auch schon gespannt auf das nächste Projekt der Autorin, das sicherlich wieder toll werden wird.

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Veröffentlicht am 16.12.2020

Eine berührende Weihnachtsgeschichte

Weihnachten am Ku'damm
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Im kalten Hungerwinter 1946 gabeln die Thalheim-Schwestern einen kleinen Jungen auf. Da er halb erfroren ist, nehmen sie ihn kurzerhand mit nach Hause und päppeln ihn gemeinsam mit ihrer Stiefmutter Claire ...

Im kalten Hungerwinter 1946 gabeln die Thalheim-Schwestern einen kleinen Jungen auf. Da er halb erfroren ist, nehmen sie ihn kurzerhand mit nach Hause und päppeln ihn gemeinsam mit ihrer Stiefmutter Claire wieder auf. Bei der Suche nach seiner Mutter kommen sie einer ungehörigen Ungerechtigkeit auf die Spur.

Flori, die Jüngste im Bunde, hat derweil nur einen einzigen Wunsch - einen Weihnachtsbaum. Doch weit und breit ist in Berlin keiner zu finden, da die Bevölkerung aus lauter Verzweiflung alles abgeholzt hat.

Der Autorin ist es mal wieder mehr als gut gelungen, mich als Leserin völlig in ihre Geschichte und in eine andere Zeit zu ziehen. Es war wunderschön, wieder Teil der Familie Thalheim zu sein.

Diese weihnachtliche Geschichte ist sehr berührend, macht generell nachdenklich und ich finde, in der momentanen Situation noch ein bisschen mehr.

Ich kann das Buch eindeutig empfehlen - genauso wie die dazu gehörende Trilogie.

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Veröffentlicht am 19.08.2020

Wieder eine tolle Geschichte

Wer nicht liebt, der nicht gewinnt
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In diesem 3. Teil der Reihe geht es wieder um Pam, die bereits im 1. Teil dabei war, um ihre Tochter Jen und um deren Freundin Zoe.

Jen ist nun Mutter eines süßen kleinen Sohnes, der aber keine Lust hat ...

In diesem 3. Teil der Reihe geht es wieder um Pam, die bereits im 1. Teil dabei war, um ihre Tochter Jen und um deren Freundin Zoe.

Jen ist nun Mutter eines süßen kleinen Sohnes, der aber keine Lust hat zu sprechen. Jen fixiert sich völlig darauf, das etwas mit ihrem Sohn nicht stimmt und hat auch ansonsten mit Ängsten und einem regelrechten Kontrollwahn zu kämpfen. Ihre Freundin Zoe hat sich gerade erst von ihrem Freund getrennt und vermisst ihre verstorbene Mutter und ihre "alte" Freundin. Da bietet sich Pam zum Zuhören an - und beschließt so nebenbei, das Zoe doch die passende Freundin für ihren Sohn Steven sein könnte. Als Zoes Vater Miguel dann auch noch Interesse an Pam findet und Zoes Leben auf einmal auf den Kopf gestellt wird, wird die ganze Situation kompliziert ...

Auch dies ist wieder ein ziemlich tiefgründiges Buch der Autorin, in dem sie einiges an Problemen behandelt. Jen ist völlig auf ihren Sohn fixiert und leidet noch dazu an Panikattacken, Zoe gerät in eine Situation, die ihr komplettes Leben auf den Kopf stellt und Pam reagiert voller Abwehr darauf. Alle Charaktere müssen hart an sich arbeiten. Dadurch, das immer wieder zwischen den drei Frauen gewechselt wird und viele Gespräche stattfinden, kann man sich als Leserin sehr gut in die einzelnen Gefühlswelten hineinfinden. Mir selber ist es schwer gefallen, mich hier auf irgendeine Seite zu schlagen - vielleicht, weil ich irgendwie alle Situationen verstehen konnte ... - vom Kopf, vom Herzen.

Auch dies war wieder ein Buch der Reihe, das ich geliebt habe zu lesen - und ich freue mich schon sehr auf das nächste.

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Veröffentlicht am 27.07.2020

Eine tolle Fortsetzung

Die Farben der Schönheit - Sophias Träume
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Nachdem Sophias Suche nach ihrem Sohn in Paris keinen Erfolg bringt und auch ihre Freundschaft mit Henny zerbricht, kehrt sie schweren Herzens nach New York zurück. In Paris hat sie einen Detektiv angeheuert, ...

Nachdem Sophias Suche nach ihrem Sohn in Paris keinen Erfolg bringt und auch ihre Freundschaft mit Henny zerbricht, kehrt sie schweren Herzens nach New York zurück. In Paris hat sie einen Detektiv angeheuert, der weiter forscht, ob ihr Sohn wirklich noch lebt. Zurück in New York spricht Sophia bei Elizabeth Arden wegen eines neuen Jobs vor. Diese will sie zwar nicht als Chemikerin, denn sie sieht ein anderes Potenzial in Sophia. Sophia soll für Elizabeth Arden eine Schönheitsfarm aufbauen. Was Sophia auch wider Erwarten Spaß macht. Und dann steht eines Tages plötzlich Darren wieder vor ihr ...

Dieser zweite Teil um Sophia war sehr interessant geschrieben. Ich mag den Schreibstil der Autorin sowieso sehr, im 1. Teil gab es für mich dann aber doch einige Längen. Was diesmal nicht der Fall war. Egal ob die Zeit in Paris, in New York oder auf der Farm. Besonders gelungen fand ich Sophias kurze Reise nach Berlin. Ihre Gefühle, die Beklemmungen über die veränderte Atmosphäre in Deutschland. Überhaupt fand ich, das Sophias Gefühle in diesem Buch sehr gut bei mir als Leserin ankamen.

Und der Schluß des Buches war jetzt natürlich so offen und emotional spannend, das ich gerne den 3. Teil sofort in die Hand nehmen würde um weiter zu lesen...

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