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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.02.2019

Emotionale Geschichte, leider mit Schreibfehlern..

Skandal in Mayfair
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Bevor ich mit meiner Rezension anfange, wollte ich mich bei HarperCollinsGermany für die Zustellung dieses Buches bedanken. Ich habe mich sehr darüber gefreut und danke euch mit ganzem Herzen?

Meinung
Schon ...

Bevor ich mit meiner Rezension anfange, wollte ich mich bei HarperCollinsGermany für die Zustellung dieses Buches bedanken. Ich habe mich sehr darüber gefreut und danke euch mit ganzem Herzen?

Meinung
Schon als ich das Cover gesehen und den Klappentext gelesen habe, wusste ich, dass ich dieses Buch unbedingt lesen muss. Zwar ich Fantasy mein Lieblingsgenre, aber ich liebe auch historische Liebesromane - Zwar sind sie meistens ähnlich, aber ich liebe die einzelnen Protagonisten. Ihre Geschichte und Liebe zueinander. Dieses Buch hat mich nicht enttäuscht. Honor - ein ungewöhnlicher Name, ich wusste nie, wie ich ihn aussprechen soll - war mir sehr sympathisch. Sie ist so selbstbewusst und lässt sich nicht von der Gesellschaft verbiegen. Im Gegenteil, sie verbiegt die Gesellschaft. In dieser Zeit - um 1813 spielt die Geschichte- war es mehr als ungewöhnlich, dass eine Frau ihren eigenen Willen hatte. Doch Honor hat es geschafft, dass die Gesellschaft ihre Freiheiten akzeptiert und sogar sympathisch findet. Da Honor eine ehrenhafte Dame ist und ihr Geschmack in Mode und Friseur immer perfekt ist und sie außerdem dazu noch wunderschön aussieht, wurde sie von den anderen Frauen beneidet und von den Herren verehrt. Trotzdem hat sie sich nie zu einer Heirat bewegen lassen. Ihr Stiefbruder - ihre Mutter hat noch einmal geheiratet und zwar einen Adeligen, der einen Sohn hat - heißt Augustus und ist ein etwas breiterer Mann, aber wirklich liebenswürdig. Leider auch naiv und leicht zu beeinflussen, was Honor später zum Nachtteil wird. Honor hat 3 Schwestern und sie alle verstehen sich mit ihrem Stiefbruder und Stiefvater sehr gut. Sie sind eine glückliche Familie, aber leider wollte das Schicksal etwas anderes. -Achtung Spoiler: Der Earl wurde sehr krank und hatte nicht mehr lange zu leben. Außerdem wollte sich Augustus mit Honors Feindin verloben. Die hat natürlich abgesehen Honor und ihre Familie aus dem Haus zu werfen. Spoiler Ende- Honors Erzfeindin heißt Monica und Honor wollte ihre Verlobung mit ihrem Stiefbruder verhindern, in dem sie eben George Easton überredet Monica zu verführen und sie dadurch zu bringen ihre Verlobung zu lösen. Ich fand die Idee schon etwas komisch, aber konnte es auch verstehen, weil was sollte Honor sonst tun, um ihre Familie zu retten, außer vielleicht heiraten, aber das kam nicht infrage. Aber die Umsetztung des Planes war wirklich schwach und nichts ehr überzeugend. Das war leider sehr schade, aber Honor und George waren beide von sich zu sehr eingenommen, um das zu verstehen. Vor allem George hat sich für so unwiderstehlich gehalten.. Ich mochte es, dass die Geschichte auch aus der Sicht von George erzählt wurde, weil es mich wirklich berührt hat, wie er von Honor dachte. Honor ist nicht gerade eine folgsame und gehorsame Frau. Im Gegenteil, ihr erstes Treffen mit George war in einer Spielhalle, in die nur Männer zugelassen sind! Welcher Schock für den ton?? -Achtung Spoiler: Dann hat sie auch noch gegen George gespielt und sogar gewonnen;) Spoiler Ende- Aber statt wie andere Männer geschockt zu sein, hat sie ihn begeistert. Ihre Liebesgeschichte hat mich sehr berührt und vor allem am Ende war ich wirklich gerührt.. Ich dachte schon, es endet so dramatisch, weil es am Ende noch so eine große Wende gab.. Ich hätte niemals gedacht, dass er so etwas machen würde.. Habe ich euch neugierig gemacht? ;) Dann könnt ihr ja das Buch lesen. Ich kann es wirklich empfehlen. Auch die erotischen Szenen waren überzeugend und kamen nicht so oft vor, dass man an einen Porno denken musste.
Schreibstil
Hier muss ich leider kritisieren. Denn ich habe sehr viele Schreibfehler im Buch gefunden. Am Anfang und Ende gab es keine. Aber an einigen Stellen bzw. in einigen Kapiteln waren so viele, dass ich sie nicht ignorieren konnte. Es kam in ungefähr drei Kapiteln vor und hat mich stark gestört. Ansonsten war der Schreibstil flüssig und auch die Kapitel genau lang genug. Das Einzige negative waren eben die Schreibfehler, über die ich vor allem nicht hinwegsehen kann, weil dieses Buch kein Self-Publisher ist, sondern von einem Verlag herausgebracht wurde.
Fazit
Die Schreibfehler sind auch der Grund, weshalb ich einen halben Stern abgezogen habe, weil ich ein Buch als ganzes betrachte und die Schrift eben der Kern eines Buches ist. Wäre es ein Self-Publisher dann hätte ich darüber hinwegsehen können, aber es wurde von einem Verlag herausgebracht. Und ja, jeder macht mal Fehler, aber das waren doch einige zu viele. Ansonsten hat mir das Buch sehr gut gefallen. Das Cover gefällt mir gut und die Geschichte war wirklich schön. Wer also auf starke Frauen, Geschichte, heiße Männer mit einem Bad-Touch und gefühlsvolle Stellen stehen, denen würde ich dieses Buch empfehlen. Vielleicht machen euch die Schreibfehler auch nicht so viel aus, wie mir. Es sind auch gar nicht so viele, aber eben doch einige, dass sie auffallen.

Weitere Rezensionen findet ihr auf meinem Blog:
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Ich würde mich über euren Besuch freuen:)

Veröffentlicht am 15.02.2019

Tolle Protagonisten, schöne Fantasywelt..

Der Dämonenprinz und ich
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Meinung
Als ich zum ersten Mal den Klappentext gelesen habe, wusste ich, dass ich dieses Buch haben muss!! Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich liebe solche Klappentexte, in denen sich die Hauptprotagonistin ...

Meinung
Als ich zum ersten Mal den Klappentext gelesen habe, wusste ich, dass ich dieses Buch haben muss!! Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich liebe solche Klappentexte, in denen sich die Hauptprotagonistin selbst vorstellt. Vor allem, wenn sie eine starke Persönlichkeit ist. Und das ist Chloe auf jeden Fall. Sie war mir von Anfang an sympathisch. Am meisten gefällt mir ihre unverfrorene Art, ihre Stärke, ihr Selbstbewusstsein, aber auch, dass sie nicht perfekt ist. Denn als Halbdämonin wird sie in der Gesellschaft nicht so gerne angesehen. Ihre Unvollkommenheit macht sie noch sympathischer. Es war die ganze Zeit unterhaltsam ihren Wortwechsel mit dem Dämonenprinzen, Mason, zu verfolgen. Mason hat Chloes Hilfe gebraucht, um herauszufinden, wer versucht ihn umzubringen. Dabei kommen sich die beiden näher Die Geschichte hatte am Ende eine spannende Wendung, die ich nicht erwartet habe und das Ende war - untertrieben gesagt - extrem :D Als ich das Ende gelesen habe, dachte ich mir zuerst : "Ist das jetzt tatsächlich passiert?" Nach dem ersten Schock, musste ich schmunzeln und dachte mir nur, dass das sehr zu Chloe passt. Auch die Nebencharaktere im Buch, wie Flix, die kleine Fee und Phil, der Engel, haben mir sehr gefallen. Beide sind die Mitbewohner von Chloe und etwas eigensinnig, aber dadurch kann man sie nur liebgewinnen. Eine meiner Lieblingsstellen ist: -Achtung Spoiler: Nach dem Ausdruck der Verblüffung zu urteilen, wusste Sharpay Frost nicht wie ihr gesah, als Phil - übrigens immer noch nackt - nach der Pistole griff [...] Dieses "übrigens immer noch nackt" hat mich sehr zum Lachen gebracht und die Stelle bleibt mir, glaube ich, noch eine längere Zeit in Erinnerung. Spoiler Ende- Im Buch gibt es sogar Skizzen Als ich die erste gesehen habe, war ich völlig begeistert, weil so etwas kommt auch nicht oft vor. Ich wusste nämlich zuvor noch nicht, dass es im Buch Skizzen gab, also war es eine freudige Überraschung Olga und Baba Yaga, die Hexen, möchte ich auch noch erwähnen. Olga ist eine gute Freundin von Chloe und mir ebenfalls sehr sympathisch. Sie ist schon eine etwas -naja sehr viel- ältere Frau nd Russin. Sie ist wirklich nett. Im Gegensatz zu Baba Yaga, ebenfalls eine etwas ältere russische Hexe. Vielleicht habt ihr schon von ihr gehört. Ich muss sagen, dass ich als Kind immer sehr Angst vor Baba Yaga hatte. Mehr als von den deutschen oder anderen Hexen. Vielleicht wegen ihrer Hühnerbeine... -Trauma- Im Buch hatte sie übrigens keine Hühnerbeine;)
Schreibstil
Der Schreibstil war sehr flüssig und die Ausdrucksweise von Chloe hat sie mir umso sympathischer gemacht, da sie einen "Gossen Slang" hat. Man konnte sich also wirklich gut in Chloe hineinversetzten und sie näher verstehen. Die Kapitel wurden auch die zu lange oder ausschweifend.
Fazit
Obwohl die Geschichte sehr kurz ist und ich sie innerhalb eines Tages lesen konnte, hat sie mich doch begeistert und beweist nur, dass Qualität vor Quantität kommt Ich kann allen Fantasy-Begeisterten dieses Buch empfehlen. Eine kleine, spannende Geschichte mit tollen Charakteren zum Zwischendurch.

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Veröffentlicht am 09.02.2019

Verrat, Intrigen und Schmerz. Mittendrin eine junge Magierin..

Die weiße Magierin: Gefährliche Mächte
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Zuerst einmal wollte ich mich bei Netgalley.de für die Zustellung des Buches bedanken.?
Meinung
Am Anfang hat mir das Buch nicht wirklich gefallen. Es war nicht wirklich packend und Rael, die Hauptprotagonistin, ...

Zuerst einmal wollte ich mich bei Netgalley.de für die Zustellung des Buches bedanken.?
Meinung
Am Anfang hat mir das Buch nicht wirklich gefallen. Es war nicht wirklich packend und Rael, die Hauptprotagonistin, mir nicht wirklich sympathisch. Als ich erfahren habe in welcher schlimmen Situation sie aufgewachsen ist, habe ich erwartet, dass sie abgehärtet ist.. Aber nein, sie ist leider sehr naiv. Das hat mich am Anfang sehr gestört. Die Idee mit den Elementen und Magiern hat mir sehr gut gefallen. Der Klappentext hat mich auch neugierig gemacht und ich habe mich gefreut das Buch zu lesen. Aber naja, ich wurde wie schon erwähnt, am Anfang enttäuscht. -Achtung Spoiler: Auf Nolan, den Schwertkämpfer, bin ich genauso wie Rael am Anfang hereingefallen, aber mit der Zeit wurde er mir immer unsympathischer, obwohl ich da noch nicht wusste, wie schlimm er wirklich ist. Spoiler Ende- Allgemein hat mich in der ersten Hälfte der Geschichte keine Person aus dem Buch gepackt. Jetzt fragt ihr euch vielleicht, warum ich trotzdem 4 von 5 Sternen gegeben habe. Der Grund ist einfach ;) Ich bewerte ein Buch immer als Ganzes und obwohl mir die Charaktere aus dem Buch am Anfang nicht wirklich gefallen haben, war die Geschichte an sich wirklich spannend. Ich wollte unbedingt wissen, wie es weiter mit Rael geht und auch die Welt, in der die Geschichte spielt, hat mich begeistert. Das Buch hat sogar eine Karte - Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich liebe es, wenn ein Buch eine eigene Karte hat. Dadurch fühle ich mich dieser erfundenen Welt näher und kann Raels Reise mitverfolgen. Rael hat sich in der Geschichte auch geändert. Sie wurde mir immer sympathischer, je stärker sie wurde. Aber wie soll man auch nicht stärker werden in einer Stadt in der nur Verrat, Tod und Intrigen herrschen?! Die Geschichte hat mir sogar so gut gefallen, dass ich sie innerhalb zwei Tagen gelesen habe, obwohl sie nicht gerade wenige Seiten hat. Ich war einfach von dieser Welt und den Magiern gefesselt. Es gab sehr viele Personen in der Geschichte, aber trotzdem konnte ich mir schnell merken, wer wer ist, was ich ebenfalls sehr an dem Buch mag. Jarden, der Archivist der Akademie, in die Rael gebracht wurde und der Raels Gabe erkannt hat, war mir am Anfang überhaupt nicht angenehm. Ich fand ihn kaltherzig. Und doch war er es am Ende, der mir neben Rael am besten gefallen hat. In dieser Geschichte kann man Niemandem vertrauen und deswegen war ich manchmal wirklich negativ überrascht, dass Rael immer wieder den selben Fehler begangen und anderen vertraut hat. Aber wer kann es ihr auch verübeln? Sie war bisher noch nie in dieser Stadt und jeder Mensch sehnt sich nach Freunden. Leider ist Prelon, die Stadt in die sie ging, kein Ort, an dem man Freunde findet. Höchstens Verbündete, aber auch dann muss man erst einmal mächtig sein. Wie schon gesagt, wurde mir Rael immer sympathischer. Das lag auch daran, dass sie angefangen hat zu kämpfen und sich nicht mehr als eine Spielfigur benutzen zu lassen. Das hat man dann auch am Ende bemerkt;) Eine weitere Person, die mir sehr gefallen hat, leider aber erst gegen Ende deutlich hervorgehoben wurde, war, Kahel - Er ist Schwertmeister (Das ist der höchste Rand im Haus) des ersten Hauses, also des Hauses vom König. Er wurde zwar ab und zu erwähnt, aber richtig hervorgehoben wurde er erst nach der Hälfte des Buches. Er ist seinem Haus sehr treu und befolgt die Befehle des Königs. IMMER. Außer bei Rael ;) Ich glaube zwischen beiden könnte sich im zweiten Teil noch etwas entwickeln, aber im ersten war es leider noch nicht so. Die letzte Person, die ich noch erwähnen will, weil sie mir sehr sympathisch war, ist Brengar. Er gehört auch dem ersten Haus an, aber er verbirgt etwas ;) Er kam auch ab und zu mal vor und auf diesen Seiten fand ich ihn wirklich toll. Er hat mich mehrmals zum Lachen gebracht und ich bewundere seine Treue und Redegewandtheit.
Cover
Das Cover war das erste, das mich auf das Buch aufmerksam gemacht hat. Ich fand es sehr schön und auch der Titel haben mich angesprochen. Ich liebe Fantasy und alles was mit Magie zu tun hat und habe deswegen sofort auf das Buch geklickt. Als ich dann den Klappentext gelesen habe, war ich sofort begeistert.
Schreibstil
Der Schreibstil hat mich anfangs überhaupt nicht gefallen. Die Sätze waren fast immer nur ganz kurz und es gab keine Trennung, aus welcher Sicht gerade jemand wahrgenommen wird. Also z. B. wurde in einem Kapitel nicht nur aus der Sicht von bsw. Rael erwählt, sondern auch von den anderen Personen, die dabei waren. Das hat mich anfangs verwirrt, aber ich habe mich daran gewöhnt und war danach sogar froh darüber, weil ich dadurch mehr erfahren habe, als wenn ich nur die Sicht Raels kennen würde. An die Sätze habe ich mich danach auch gewöhnt und es gab nicht mehr so viele kurze Sätze, sondern auch einige längere.
Fazit
Das Buch als ganzes betrachtet hat mir dann doch noch gefallen. Ich hatte am Anfang Schwierigkeiten in die Geschichte zu kommen, aber als es dann passiert ist, bin ich nicht mehr losgekommen. Ich kann das Buch allen, die High Fantasy lieben empfehlen. Vielleicht gefällt euch der Anfang ja besser als mir. Ich kann euch nur garantieren, dass mir das Ende wirklich sehr gut gefallen hat und ich schon den zweiten Teil im Auge habe;)
Mehr meiner Rezensionen findet ihr auf meinem Blog:
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Ich freue mich auf euren Besuch;) :*

Veröffentlicht am 06.02.2019

Pefekte Mischung aus Romantik, Spannung, Erotik und Thriller...

Kill me softly
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Zuerst einmal wollte ich mich beim Latos-Verlag dafür bedanken, dass sie mir das Buch zugeschickt haben. Ich habe, glaube ich, bereits erwähnt, dass der Verlag mir sehr schnell zurückgeschrieben habe. ...

Zuerst einmal wollte ich mich beim Latos-Verlag dafür bedanken, dass sie mir das Buch zugeschickt haben. Ich habe, glaube ich, bereits erwähnt, dass der Verlag mir sehr schnell zurückgeschrieben habe. Das hat mich sehr gefreut, vor allem, weil ich dann auch noch ein Buch aussuchen durfte (Natürlich nur eines, das verfügbar ist). Also vielen, vielen lieben Dank Latos-Verlag für die Zustellung des Buches und auch danke an die Autorin für diese fantastische Geschichte.

Meinung
Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen. Es war interessant, romantisch und heiß. Die Hauptprotagonistin Liv hat mir sehr gut gefallen. Sie war sympathisch und hat immer weiter gekämpft. Egal wie schlimm es aussah, sie hat niemals aufgegeben und sich auch durchgesetzt. Ihr Sarkasmus und ihre Witze haben die Geschichte stark aufgelockert und es hat sehr Spaß gemacht ihre Dialoge mit Drake zu lesen. Trotzdem war es manchmal seltsam, wie sie sich benommen hat. Ich meine, niemand der entführt wird, schmollt wie ein Kind, oder?! Und auch wenn Drake scheinbar unwiderstehlich, verführerisch war, war er doch ihr Entführer. Die Geschichte ist zwar nicht wirklich lang, aber es gibt erstens zwei weitere Teil und zweitens war die Richtung, die die Autorin eingeschlagen hat sehr schwer. Louisa Beele wollte eine Liebesgeschichte zwischen zwei Personen, deren Liebe eigentlich nicht möglich wäre. Und die Geschichte dabei noch mit Spannung, Thriller und Erotik fühlen. Das ist wirklich nicht leicht und meiner Meinung nach ist es ihr wirklich gut gelungen. Das Ende war zu erwarten (nicht alles, aber das Wesentliche), trotzdem war es interessant das Buch zu lesen. Ich kann eigentlich nicht erklären, was mir die Geschichte so sympathisch gemacht hat, vielleicht die Schlagfertigkeit von Liv oder die Dunkelheit von Drake. Es könnte auch an dem Schreibstil liegen, der wirklich sehr gut war. Auf jeden fall konnte ich mich nicht vom Buch lösen und habe sogar noch bis spät in die Nacht gelesen, obwohl ich am nächsten Tag sehr früh aufstehen musste. Drake, Liv hat recht, der Name passt super zu ihm, wäre total mein Typ, wenn da nicht der Bart wäre -.- Jup, das kommt jetzt auch noch in meine Rezension. Ich weiß, dass jeder einen anderen Geschmack hat, aber ich mag Bärte nicht. Irgendwie hat die Autorin es aber geschafft, dass ich den Bart während der Geschichte nicht mehr so schlimm fand, vielleicht wegen den erotischen Stellen, in denen der Bart eine wichtige Rolle spielte ;)) Ich glaube, Drakes Freund Ben wäre mehr mein Typ. Ich mochte ihn total und kann es deswegen nicht erwarten seine Geschichte im dritten Teil zu lesen - Weshalb ich aber einen halben Punkt abgezogen habe, war wegen dem Charakter von Livs Vater und Halbbruder -Achtung Spoiler: Als ob der Vater überhaupt nichts für seine Kinder empfunden habe, kann ich mir nicht wirklich vorstellen. Es wäre möglich, aber irgendwie fand ich es eher unrealistisch. Vor allem, weil auch ihr Halbbruder nichts für sie empfunden hat. Es kann doch nicht sein, dass beide so gefühlskalt sind und der Tod eines Familienmitglieds ihnen scheißegal ist. Spoiler Ende- Aber das ist Ansichtssache und allgemein hat mir die Geschichte ja sehr gefallen. Ich freue mich schon sehr mehr Bücher von der Autorin zu lesen -
Schreibstil
Der Schreibstil war richtig gut. Die Kapitel waren nicht zu lang, sie hätten länger sein können, aber weil das Buch allgemein kurz war, fand ich die Länger der Kapitel perfekt. Ich habe mich immer auf die Dialoge zwischen Liv und Drake gefreut, weil man sich durch diese immer so schön in die Geschichte hineinversetzten konnte. Mit dem Schreibstil hat Louise Beele auch Drake und Liv einen viel näher gebracht. Es gab nämlich Kapitel aus der Sicht von Liv und Drake, fand ich besonders toll, und man konnte den Charakter von den beiden sehr gut einschätzen.
Cover
Ich fand das Cover sehr schön. Dieses hat mich ja auch als Erstes am Buch angesprochen. Es passt auch perfekt zum Buch, weil man sich Drake genauso vorstellt wie auf dem Cover. Der Bart gefällt mir jetzt nicht so sehr, aber das ist Geschmackssache;)
Fazit
ich kann allen, die auf Romantik mit etwas Dark stehen, dieses Buch sehr empfehlen. Es ist leider nicht so lang, aber eine schöne Geschichte zum Lesen. Wenn euch außerdem Mafia gefallen und ihr gerne Thriller mit Liebesgeschichten lest, dann ist das Buch etwas für euch! Erotik ist auch dabei;) Ihr könnt euch ja selbst überzeugen und vielleicht gefällt euch das Buch genauso gut wie mir, wenn nicht auch besser :*
Auf meinem Blog findet ihr mehr Rezensionen von mir:) Ich freue mich über euren Besuch :http://wladimirowna.simplesite.com/

Veröffentlicht am 02.02.2019

Ihre Geschichten begeistern mich immer wieder..

Stolz und Vorurteil
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Als ich das erste Mal ein Buch von Jane Austen gelesen habe (Es war Emma) war ich total begeistert von der Autorin. Ihr Witz und Schreibstil haben mich gepackt. Genauso war es bei Stolz und Vorurteil. ...

Als ich das erste Mal ein Buch von Jane Austen gelesen habe (Es war Emma) war ich total begeistert von der Autorin. Ihr Witz und Schreibstil haben mich gepackt. Genauso war es bei Stolz und Vorurteil. Und obwohl die Geschichte vor 200 Jahren geschrieben wurde, konnte ich sie flüssig lesen. Natürlich gab es bei mir Stellen, die ich noch einmal lesen musste, weil ich sie nicht so genau verstanden habe, aber das war eher selten. Ich muss sagen, dass ich etwas skeptisch war Stolz und Vorurteil zu lesen, weil mir der Film nicht wirklich gefallen hat. Aber weil die Bücher immer besser sind als der Film, wollte ich wissen, ob Stolz und Vorurteil genauso gut sind, wie Emma. Manchmal hat sich die Geschichte in die Länge gezogen, aber dann dachte ich an manchen Stellen, dass das umso besser ist, weil ich dadurch viele Informationen erhalte, die im Film überhaupt nicht genannt wurden. Elizabeth war mir von Anfang an sympathisch. Mir hat es sehr gefallen, wie sie ihre Meinung immer wieder vertreten hat, was auch das Merkmal für Jane Austens Bücher ist. Es gab aber einige Stellen, wo ich Elizabeth überheblich und eitel fand, wenn auch nicht dumm, wie z. B. ihre Voreingenommenheit Mister Darcy gegenüber was überhaupt erst dazu geführt hat, dass sie den Lügen Wickhams geglaubt hat. Aber das war meiner Meinung nach auch die Absicht der Autorin. Zu zeigen was Stolz und Vorurteile mit Menschen anstellen können. Mister Darcy war mir sehr unsympathisch und ich muss gestehen, dass er mir erst am Ende angenehm wurde. Hach das Ende - Das Ende war einfach nur fantastisch;) Aber zuerst muss ich noch was zu den Personen im Buch sagen. Die Familie Bennet ist eine sehr ungewöhnlich. Den Vater mochte ich zunächst wirklich gerne, aber danach habe ich gemerkt, dass er eigentlich kein wirklich guter Vater ist. Er vernachlässigt seine Kinder, macht sich über diese und seine Frau lustig, eigentlich macht er sich über jeden und alles lustig. Deswegen fand ich es gut, dass er sich nach dem Verschwinden der jüngsten Tochter solche Vorwürfe gemacht hat, leider ist er danach wieder gleichgültig geworden.. Das Elizabeth seine Lieblingstochter ist, fand ich verständlich, aber kein Vater würde das so deutlich machen. und Mrs. Bennet.. Tjaa also sie ist mir überhaupt nicht sympathisch (ich bezweifle, dass sie überhaupt jemandem sympathisch ist) Sie ist wirklich naiv, ungebildet und (sorry) dumm. Die ganze Zeit hat sich ihre Stimmung und Meinung von jemandem geändert. Zuerst hasst sie Mister Darcy und wünscht ihn zum Teufel, danach ist er das perfekteste Wesen, das sie jemals gesehen hat, um ein Beispiel zu nennen. Elizabeth und Darcy habe ich ja bereits erwähnt. Über zwei der Schwestern, also Kitty und Maria, kann man nicht viel sagen, weil sie nicht sehr oft vorgekommen sind bzw. nicht näher auf sie eingegangen wurde. Die jüngste Tochter Lydia ist mir genauso wie ihre Mutter einfach nur unangenehm und man kann Darcy verstehen, dass er nicht mit solchen Menschen zu tun hat (Trotzdem fand ich es einfach nur arrogant von ihm, dass immer wieder öffentlich zu zeigen). Und Jane, die älteste Tochter, war wirklich nett, aber für meinen Geschmack viel zu naiv und freundlich.. Ich habe mich während dem Lesen an ihre Naivität und Freundlichkeit gewöhnt, aber am Anfang dachte ich nur: Hör auf so naiv zu sein!! Trotzdem war sie eine meiner Lieblingspersonen. Es gab natürlich noch viele andere Personen, aber ich will jetzt nicht alle aufzählen, weil meine Rezension jetzt schon etwas zu lang ist :D
Schreibstil
Wie schon erwähnt, konnte ich das Buch sehr gut lesen, obwohl die Geschichte schon über 200 Jahre alt ist. Ich liebe den Schreibstil von Jane Austen. Sie hat immer eine starke, eigensinnige Frau als Hauptprotagonsitin und diese überzeugt dann mit ihrer Wortgewandtheit und vertritt ihre Meinung. Trotzdem ist sie immer noch eine Lady, wenn auch eine starrsinnig;)
Fazit
Ich kann euch dieses Buch bzw. diese Autorin einfach nur weiterempfehlen. Sie zeigt nicht nur, dass Frauen schon vor 200 Jahren ihren Willen durchsetzten und zu ihrer Meinung gestanden haben, sondern nimmt auch einen männlichen Hauptprotagonisten und zeigt, wie schnell man sich missverstehen kann und wie die Gesellschaft und der erste Eindruck Einfluss auf die Meinung zu einer anderen Person haben. Und von der Liebesgeschichte muss ich gar nicht erst anfangen, da wahrscheinlich die meisten von euch Mister Darcy und Miss Elizabeth Bennet kennen;) Ich gebe 5/5 Sterne für diese wundervolle Geschichte. (Das Cover ist übrigens wunderschön, finde ich -)
Weitere Rezensionen findet ihr auf meinem Blog:

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