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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.02.2019

Verrat, Intrigen und Schmerz. Mittendrin eine junge Magierin..

Die weiße Magierin: Gefährliche Mächte
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Zuerst einmal wollte ich mich bei Netgalley.de für die Zustellung des Buches bedanken.?
Meinung
Am Anfang hat mir das Buch nicht wirklich gefallen. Es war nicht wirklich packend und Rael, die Hauptprotagonistin, ...

Zuerst einmal wollte ich mich bei Netgalley.de für die Zustellung des Buches bedanken.?
Meinung
Am Anfang hat mir das Buch nicht wirklich gefallen. Es war nicht wirklich packend und Rael, die Hauptprotagonistin, mir nicht wirklich sympathisch. Als ich erfahren habe in welcher schlimmen Situation sie aufgewachsen ist, habe ich erwartet, dass sie abgehärtet ist.. Aber nein, sie ist leider sehr naiv. Das hat mich am Anfang sehr gestört. Die Idee mit den Elementen und Magiern hat mir sehr gut gefallen. Der Klappentext hat mich auch neugierig gemacht und ich habe mich gefreut das Buch zu lesen. Aber naja, ich wurde wie schon erwähnt, am Anfang enttäuscht. -Achtung Spoiler: Auf Nolan, den Schwertkämpfer, bin ich genauso wie Rael am Anfang hereingefallen, aber mit der Zeit wurde er mir immer unsympathischer, obwohl ich da noch nicht wusste, wie schlimm er wirklich ist. Spoiler Ende- Allgemein hat mich in der ersten Hälfte der Geschichte keine Person aus dem Buch gepackt. Jetzt fragt ihr euch vielleicht, warum ich trotzdem 4 von 5 Sternen gegeben habe. Der Grund ist einfach ;) Ich bewerte ein Buch immer als Ganzes und obwohl mir die Charaktere aus dem Buch am Anfang nicht wirklich gefallen haben, war die Geschichte an sich wirklich spannend. Ich wollte unbedingt wissen, wie es weiter mit Rael geht und auch die Welt, in der die Geschichte spielt, hat mich begeistert. Das Buch hat sogar eine Karte - Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich liebe es, wenn ein Buch eine eigene Karte hat. Dadurch fühle ich mich dieser erfundenen Welt näher und kann Raels Reise mitverfolgen. Rael hat sich in der Geschichte auch geändert. Sie wurde mir immer sympathischer, je stärker sie wurde. Aber wie soll man auch nicht stärker werden in einer Stadt in der nur Verrat, Tod und Intrigen herrschen?! Die Geschichte hat mir sogar so gut gefallen, dass ich sie innerhalb zwei Tagen gelesen habe, obwohl sie nicht gerade wenige Seiten hat. Ich war einfach von dieser Welt und den Magiern gefesselt. Es gab sehr viele Personen in der Geschichte, aber trotzdem konnte ich mir schnell merken, wer wer ist, was ich ebenfalls sehr an dem Buch mag. Jarden, der Archivist der Akademie, in die Rael gebracht wurde und der Raels Gabe erkannt hat, war mir am Anfang überhaupt nicht angenehm. Ich fand ihn kaltherzig. Und doch war er es am Ende, der mir neben Rael am besten gefallen hat. In dieser Geschichte kann man Niemandem vertrauen und deswegen war ich manchmal wirklich negativ überrascht, dass Rael immer wieder den selben Fehler begangen und anderen vertraut hat. Aber wer kann es ihr auch verübeln? Sie war bisher noch nie in dieser Stadt und jeder Mensch sehnt sich nach Freunden. Leider ist Prelon, die Stadt in die sie ging, kein Ort, an dem man Freunde findet. Höchstens Verbündete, aber auch dann muss man erst einmal mächtig sein. Wie schon gesagt, wurde mir Rael immer sympathischer. Das lag auch daran, dass sie angefangen hat zu kämpfen und sich nicht mehr als eine Spielfigur benutzen zu lassen. Das hat man dann auch am Ende bemerkt;) Eine weitere Person, die mir sehr gefallen hat, leider aber erst gegen Ende deutlich hervorgehoben wurde, war, Kahel - Er ist Schwertmeister (Das ist der höchste Rand im Haus) des ersten Hauses, also des Hauses vom König. Er wurde zwar ab und zu erwähnt, aber richtig hervorgehoben wurde er erst nach der Hälfte des Buches. Er ist seinem Haus sehr treu und befolgt die Befehle des Königs. IMMER. Außer bei Rael ;) Ich glaube zwischen beiden könnte sich im zweiten Teil noch etwas entwickeln, aber im ersten war es leider noch nicht so. Die letzte Person, die ich noch erwähnen will, weil sie mir sehr sympathisch war, ist Brengar. Er gehört auch dem ersten Haus an, aber er verbirgt etwas ;) Er kam auch ab und zu mal vor und auf diesen Seiten fand ich ihn wirklich toll. Er hat mich mehrmals zum Lachen gebracht und ich bewundere seine Treue und Redegewandtheit.
Cover
Das Cover war das erste, das mich auf das Buch aufmerksam gemacht hat. Ich fand es sehr schön und auch der Titel haben mich angesprochen. Ich liebe Fantasy und alles was mit Magie zu tun hat und habe deswegen sofort auf das Buch geklickt. Als ich dann den Klappentext gelesen habe, war ich sofort begeistert.
Schreibstil
Der Schreibstil hat mich anfangs überhaupt nicht gefallen. Die Sätze waren fast immer nur ganz kurz und es gab keine Trennung, aus welcher Sicht gerade jemand wahrgenommen wird. Also z. B. wurde in einem Kapitel nicht nur aus der Sicht von bsw. Rael erwählt, sondern auch von den anderen Personen, die dabei waren. Das hat mich anfangs verwirrt, aber ich habe mich daran gewöhnt und war danach sogar froh darüber, weil ich dadurch mehr erfahren habe, als wenn ich nur die Sicht Raels kennen würde. An die Sätze habe ich mich danach auch gewöhnt und es gab nicht mehr so viele kurze Sätze, sondern auch einige längere.
Fazit
Das Buch als ganzes betrachtet hat mir dann doch noch gefallen. Ich hatte am Anfang Schwierigkeiten in die Geschichte zu kommen, aber als es dann passiert ist, bin ich nicht mehr losgekommen. Ich kann das Buch allen, die High Fantasy lieben empfehlen. Vielleicht gefällt euch der Anfang ja besser als mir. Ich kann euch nur garantieren, dass mir das Ende wirklich sehr gut gefallen hat und ich schon den zweiten Teil im Auge habe;)
Mehr meiner Rezensionen findet ihr auf meinem Blog:
http://wladimirowna.simplesite.com/
Ich freue mich auf euren Besuch;) :*

Veröffentlicht am 25.12.2018

Dieses Buch hat mich dann doch überrascht...

Die Ungehorsame
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Dieses Buch hat mich wirklich überrascht..

Am Anfang habe ich die ersten ungefähr 100 bzw. 150 Seiten nur oberflächlich gelesen, weil sich die Geschichte in die Länge gezogen hat und man nur ab und zu ...

Dieses Buch hat mich wirklich überrascht..

Am Anfang habe ich die ersten ungefähr 100 bzw. 150 Seiten nur oberflächlich gelesen, weil sich die Geschichte in die Länge gezogen hat und man nur ab und zu spannende Eindrücke erhalten hat. Danach wurde es aber immer spannender, nachdem man langsam immer mehr Eindrücke aus der Vergangenheit von Hendryk und Leonie erhalten hat. Besonders gut hat mir gefallen, dass nicht nur im Prolog eine Stelle aus der Vergangenheit erzählt wurde, sondern auch in einzelnen weiteren Kapiteln. Dadurch hat man mehr Informationen erhalten, obwohl man am Anfang nicht weiß, wessen Vergangenheit erzählt wird, weil keine Namen genannt werden. Die Autorin hat die Liebesgeschichte wunderbar in eine abenteuerliche Geschichte mit vielen historischen Eindrücken und Informationen verpackt. Auch die einzelnen Charaktere habe ich in mein Herz geschlossen, oder auch aus ganzem Herzen gehasst...
Die ganze Rezension findet ihr auf meinem Blog:
http://wladimirowna.simplesite.com/

Veröffentlicht am 25.10.2020

Eine magische Welt, aber mit Luft nach oben.

Die Tränenrebellin
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Meinung

Im Vergleich zum ersten Band hatte ich jetzt keine allzu großen Schwierigkeiten mehr in die Geschichte einzutauchen, da mir das Ende von Band 1 Neugier auf Mehr gemacht hat. Trotzdem fand ich, ...

Meinung

Im Vergleich zum ersten Band hatte ich jetzt keine allzu großen Schwierigkeiten mehr in die Geschichte einzutauchen, da mir das Ende von Band 1 Neugier auf Mehr gemacht hat. Trotzdem fand ich, dass der Rückblick ein wenig kürzer ausfallen hätte können, was aber nicht allzu schlimm war. Grundsätzlich finde ich die Idee eine Welt voller Magie zu schaffen, in dem gegen Unterdrückung gekämpft wird und Gefühle eine bedeutende Rolle spielen, wirklich sehr schön. Bei der Umsetzung wurde aber nicht das ganze Potential genutzt, welche die Geschichte eigentlich hätte. Ich fand die Idee, dass Nava, Jayden und Nate auf den Weg nach Marenna sind, um die Mädchen aus Unterdrückung und von den Zwangsheiraten zu befreien, wirklich spannend und unglaublich. Als Leser erfährt man aber nicht, welchen Plan sie dazu haben. Sie machen sich auf den Weg und es wirkt so, als würden sie spontan entscheiden. Und die Rebellion ist dann nicht so intensiv, wie ich es mir gewünscht hätte, da sich Nava nach ihrer Entwicklung im ersten Band nicht mehr wirklich wächst und stärker wird. Der Schreibstil, der mir im ersten Band anfangs überhaupt nicht gefallen hat, da alles so überspitzt wirkte, hat sich nicht wirklich geändert. Grundsätzlich finde ich Poesie in einer Geschichte wirklich schön, aber es war dann doch ein wenig zu viel, wenn diese in jeder Zeile vorkommt. Was ich dann diesem Band sehr mochte war, dass die Geschichte nicht nur aus Navas, sondern auch aus Jaydens und Nates Sicht erzählt wurde und man dadurch nicht nur mehr Informationen erhalten, sondern auch mehr über Nate und Jayden erfahren hat. Was ich dann aber enttäuschend fand war, dass Jayden die Mädchenbewegung, der seine Schwester angehörte viel zu schnell fand. Ich hatte mehr Spannung, mehr Informationen, eine härtere Suche erwartet. Und das Ziel dieser Bewegung habe ich nicht ganz verstanden... Begehen sie einfach nur Selbstmord?! Im Gegensatz dazu fand ich es schön, dass die Magie weiterhin eine sehr wichtige Rolle spielte und diese auch ausgebaut wurde und in die Geschichte eingegliedert. Außerdem kamen neue Personen vor, die der Geschichte mehr Spannung verliehen haben, wie z. B. Flinn, der das Feuer beherrschte und mit seinem Charakter Lebendigkeit einbrachte. Und auch dass Fragen, die im ersten Band nicht geklärt, im zweiten aufgelöst wurde, fand ich toll. Besonders die Frage nach dem Festland hat mich sehr interessiert.

Fazit

Grundsätzlich kann ich sagen, dass mir der zweite Band besser gefiel als der erste, was vielleicht daran liegen mag, dass ich mich bereits in die Geschichte eingelesen habe. Trotzdem finde ich, dass die Umsetzung der wirklich wunderbaren und einzigartigen Ideen etwas haderte. Es gab noch so viel Potential und die einzelnen Charaktere hätten noch weiterausgebaut werden können. Und auch der Schreibstil hätte weniger poetisch sein können. Meine Erwartungen wurden leider nicht erfühlt, aber ich finde, dass die Geschichte für Fantasy-Neueinsteiger gut geeignet ist.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.08.2020

Eine magische Welt, aber leider gefiel mir der Schreibstil nicht immer...

The Curse 1: UNSTERBLICH mein
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Meinung
Als ich gelesen habe, dass die Geschichte in Schottland spielt, war ich sofort hin und weg. Letztes Jahr hatte ich die Ehre an einer Lesung zu diesem Buch von der Autorin selbst teilzunehmen. Als ...

Meinung
Als ich gelesen habe, dass die Geschichte in Schottland spielt, war ich sofort hin und weg. Letztes Jahr hatte ich die Ehre an einer Lesung zu diesem Buch von der Autorin selbst teilzunehmen. Als sie die ersten Seiten ihres Buches gelesen hat, war ich fasziniert von dieser geschaffenen Welt, weshalb ich mir das Buch holte. Die Idee und die Geschichte haben mir wirklich gut gefallen. Die magische Aura in Schottland, Unsterbliche, ein geheimes Erbe und eine umfassende Liebe. Die Geschichte hat mich mit ihrer Magie verschlungen und die Charaktere haben mir wirklich sehr gut gefallen. Gleichzeitig habe ich aber auch einen etwas größeren Minuspunkt, und zwar fand ich, dass die Geschichte manchmal etwas kindisch und übertrieben erzählt wurde. Diese Tatsache hat auch ihr Positives, denn Sam ist nun mal ein siebzehnjähriges Mädchen und dadurch wurde die Erzählung realistischer. Manchmal haben mich diese naiven und kindischen Bemerkungen aber etwas genervt. Besonders wenn sie von Seiten der jahrhundertealten Schotten kamen. Bei Sam habe ich es noch verstanden, aber bei ihnen, besonders Payton, hätte ich mir mehr Tiefe, die von einer langen Lebenszeit herrührte, gewünscht. Ansonsten habe ich nur noch einen kleinen Kritikpunkt. Und zwar -Achtung Spoiler!- wie Sam mit dem gefundenen Tagebuch ihrer Großmutter umgegangen ist. Anstatt diesen sofort zu lesen – wie ich es aus Neugier getan habe – hat sie es erst zum Ende hin, getan. Ich persönlich wäre ja vor Neugier gestorben, weshalb ich mich beim Lesen ständig gefragt habe, wann sie das Tagebuch endlich lesen wird. Spoiler Ende.- Der Anfang und die Rückblicke haben mir dagegen sehr gut gefallen, da ich dadurch immer besser und intensiver in die Geschichte hineinkam. Auch die Wende zum Ende hin und das Ende an sich, waren sehr aufregend und spannend. Und am meisten gefiel mir das geheime Erbe, welches über Sam schwebte. Genau dieses war es auch, dass meine Neugier noch weiter angefacht hat. Auch die Liebesgeschichte gefiel mir wirklich sehr gut. Es ging zwar sehr schnell, dass die beiden Gefühle füreinander entwickelt haben, aber je mehr ich gelesen und je mehr ich erfahren habe, desto verständlicher war ihre Zuneigung zueinander. Ihre Ausflüge, die im wunderschönen Schottland spielten, waren wirklich romantisch. Das Ende der Geschichte war sehr intensiv und gefühlvoll und hat mich sehr neugierig auf den zweiten Band gemacht.

Schreibstil
Der Schreibstil ist jetzt so eine Sache. Wie bereits erwähnt, hatte ich manchmal meine Probleme mit diesem. Andererseits mochte ich ihn aber auch, da er die Geschichte authentischer gemacht hat und es war wirklich leicht diese zu lesen. Ich hätte mir nur gewünscht, dass zumindest die jahrhundertalten Schotten einen tieferen und eindringlicheren Schreibstil erhalten hätten. Mir gefiel aber, dass die Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt wurde, auch wenn die Haupterzählerin Sam war. Und auch die Rückblicke, Tagebucheinträge und Vision habe ich geliebt. Sie haben der Geschichte ihren ganz eigenen Charme verliehen und diese Stellen gehören zu meinen liebsten.

Cover
Das Cover finde ich wirklich schön. Ich liebe die Töne, die Farbe und vor allem den Glitzer. Obwohl es bei diesem Buch nicht das Cover, sondern die Lesung der Autorin war, die mich auf die Geschichte neugierig gemacht hat, muss ich sagen, dass, wenn ich das Buch allein gesehen hätte, wäre ich aufgrund des Covers darauf neugierig geworden. Ich bin zwar kein großer Fan von Personen auf dem Cover, aber man sieht das Gesicht des Mädchens nicht und es harmoniert wirklich gut mit den Farben und dem Glitzer und passt auch zu der Geschichte.

Fazit
Insgesamt gefiel mir die Idee und die Geschichte wirklich sehr gut. Alleine der Schreibstil hat es mir manchmal schwer gemacht vollständig in die Geschichte und magische Welt abzutauchen. Weshalb ich auch nicht mehr als 3,5 Sterne geben kann, da ich das Buch als Ganzes bewerte. Mit dem Ende hat die Autorin aber Fragen offengelassen, die meine Spannung anheizten und mir Lust auf Band 2 bereiten. Mal schauen, ob mir der zweite Teil besser gefallen wird.

Zitat
°[…]“Hältst du es für vernünftig, bei mir zu sein?“ Seine Worte waren leise, beinahe geflüstert, und seine ganze Haltung wirkte sehr angespannt. „Nein. Das ist sogar das Unvernünftigste, was ich je getan habe“, gestand ich. Ich suchte seinen Blick, aber er hatte das Gesicht abgewandt. Um die Stimmung wieder lockerer zu machen, scherzte ich: „Aber ich glaube nicht, dass ich in Gefahr bin. Du siehst nicht so aus, als hättest du in letzter Zeit besonders viele Menschen umgebracht.“ Sein Lachen kam hart und gepresst: „Nein, du hast Recht. In letzter Zeit nicht. […]°

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.02.2020

Romantische Geschichte mit tollen Charakteren

Dirty Neighbor
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Inhalt

Jaimes möchte mit dem Umzug nach New York einen Neustart beginnen. Mit einem neuen Job und einer neuen Wohnung, scheint sich ihr Leben wieder zu normalisieren. Der Vorteil ihrer Wohnung sind die ...

Inhalt

Jaimes möchte mit dem Umzug nach New York einen Neustart beginnen. Mit einem neuen Job und einer neuen Wohnung, scheint sich ihr Leben wieder zu normalisieren. Der Vorteil ihrer Wohnung sind die bodenlangen Schreiben, mit denen sie ihren neuen, gut aussehenden Nachbar, Ralph, mehr als deutlich sehen kann. Als jedoch die ersten Klamotten zwischen den beiden fallen, verkompliziert sich Jaimes Leben wieder. Es scheint, als würde ihre Vergangenheit sie einholen.
Ralph sieht seine neue Nachbarin als Ablenkung und Schlussstrich zu seiner Ex und der schmerzhaften Trennung.
Jedoch verbindet die beiden deutlich mehr als ihre Nachbarschaft und ein heißer Flirt. Was die Lage zwischen ihnen daraufhin drastisch verkompliziert.

Meinung

Mir gefällt sehr, wie die Autorin die Romantik zwischen den Protagonisten jedes Mal ausbaut. Und auch, dass beide, Jaime und Ralph, interessante und auch spannende Vergangenheiten haben, was wiederum der Geschichte mehr Lebendigkeit verliehen hat. Sarah Saxx schafft es auch jedes Mal mir die Nebencharaktere näherzubringen. Die beste Freundin von Jaime fand ich einfach toll. Wie sie zum einen einfühlsam, aber gleichzeitig auch hart und tough sein kann, hat sie mir mehr als sympathisch gemacht. Auch Jaime hat mir gefallen. Ich liebe es, wie sie in ihrem Beruf aufblüht und versucht ihr Bestes zu geben. Dann noch, dass sie freundlich, mitfühlend ist und für ihren Vater so liebevoll sorgt, dass es mein Herz erfüllt hat. Ralph fand ich dagegen im ersten Moment seltsam und launisch. Jedoch als die Autorin angefangen hat aus seiner Sicht zu erzählen, hat er mir immer mehr gefallen und ich wollte seine Geschichte erfahren. Trotzdem muss ich leider auch sagen, dass mir die Spannung zu Beginn gefehlt hat. Die Erotik Szene war zwar interessant zu lesen, aber irgendwie hat sie mich nicht gepackt. Ich kann nicht wirklich sagen warum. Vielleicht, weil es mir dieses Mal zu extraordinär war. Die darauf folgenden intimen Szenen waren aber wirklich sehr intensiv und leidenschaftlich beschrieben. Es war nur diese eine Szene zu Beginn, die mich etwas verunsichert hat. Die Spannung hat aber dann zum Glück im weiteren Verlauf auch aufgebaut, wobei ich, um nicht zu spoilern, nicht sagen kann womit. Was ich an diesem Buch geliebt habe und mich zum Schmunzeln gebracht hat, war die Tatsache, dass die Autorin Zusammenhänge zu der „Extended“-Reihe eingebaut hat, die man nur entdeckt, wenn man die Reihe gelesen hat. Z. B. wurde Ellas Dessousladen „EllaFlorence“ erwähnt und auch der Club von Jackson „Favor“. Was mich leider auch gestört hat, war, dass Jaime und Ralph sich bereits beim ersten Date so viele intime, private und schmerzvolle Erfahrungen, Gedanken und Erlebnisse erzählt haben. Es war etwas ungewohnt und seltsam, wurde aber dann dadurch ausgeglichen, dass die beiden mehrmals erwähnt haben, sich gefühlt schon seit Ewigkeiten zu kennen. Und das wiederum war zwar kitschig, aber auf die gute, romantische Weise! Das Ende hat mir auch sehr gut gefallen. Es war zwar etwas offensichtlich, aber auch sehr schön. Zu meinen Lieblingsszenen zählen oft die Familientreffen. Die Familien der beiden sind so wunderbar. Mich haben allein schon die Nebencharaktere gepackt und dass das Buch dann noch Erotik, Leidenschaft, Liebe, Drama und Spannung enthielt, hat die Geschichte wunderschön und interessant gemacht.

Schreibstil

Manchmal tat ich mir mit dem Schreibstil schwer. Grundsätzlich war das Buch sehr schön geschrieben. Ich mochte die Perspektivwechsel und die leidenschaftlich beschriebenen Szenen. Jedoch hatte der Schreibstil, meiner Meinung nach, manchmal einen leichten Touch von Naivität. Bei Jaime fand ich es nicht so erwähnenswert, aber bei Ralph war es dann doch in diesen Momenten etwas seltsam, da er dann eher „niedlicher“? erschien. Ich weiß nicht genau, wie ich es beschreiben soll. Zum Glück waren diese Momente aber selten und während den erotischen Szenen hatte Ralph nichts „niedliches“ mehr an sich -im Gegenteil..

Cover

Mir gefällt es, dass das Cover schlicht aus drei Farben -schwarz/grau, weiß und rosa- gehalten wurde. Außerdem ist das Model auf dem Cover wirklich attraktiv und passt auch gut zu der Beschreibung von Ralph. Und dass der Titel und Name der Autorin deutlich hervorstechen, während der Mann eher in den Hintergrund rückt, gefällt mir sehr.

Fazit

Grundsätzlich kann ich sagen, dass mir die Geschichte und Idee der Geschichte gut gefallen haben. Ich liebte die Protagonisten, sowie die Nebencharaktere. Die Liebesszenen und erotischen Szenen sind toll und leidenschaftlich beschreiben. Auch die Spannung wurde durch die Vergangenheiten von Ralph und Jaime, sowie einem interessanten Wendepunkt aufgebaut und aufrechterhalten. Das Ende war eine sehr schöne Abrundung und die Details aus „Extended“ genial. Trotzdem gab es auch ein paar Details, die mir nicht so gut gefallen haben, die zwar im Vergleich zum Positiven gering sind, aber trotzdem dafür sorgen, dass ich dem Buch nur 3,5 von 5 Sternen gebe.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere