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Veröffentlicht am 08.08.2020

Eine Liebesgeschichte mit historischen Hintergrund

Der Vorleser
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Michael ist 15. Als er in den Anfängen der Gelbsucht steckt und sich auf der Straße übergeben muss, kommt ihm Hannah, 37, zur Hilfe.
Nachdem er seine Gelbsucht überstanden hat, sucht er Hannah wieder ...

Michael ist 15. Als er in den Anfängen der Gelbsucht steckt und sich auf der Straße übergeben muss, kommt ihm Hannah, 37, zur Hilfe.
Nachdem er seine Gelbsucht überstanden hat, sucht er Hannah wieder auf, um sich bei ihr zu bedanken. Schließlich verführt sie ihn und die beiden führen eine sexuelle Beziehung. Wichtiger Bestandteil ist das Waschen, das Vorlesen (Michael), der Sex und das Kuscheln. Sie machen es nicht offiziell, aber halten es auch nicht auf biegen und brechen geheim.
Dann verschwindet Hannah. Jahre später, als Michael mit 25 im Jurastudium eine Verhandlung verfolgt, treffen sie weider auf einander.
Das Buch ist in 3 Teile geteilt. Der mittlere Teil über die Verhandlung ist etwas langatmig, wenn auch spannend. Die Sätze fand ich teilweise sehr verschachtelt geschrieben und schwer zu folgen. Aber die Liebesgeschichte um Michael und Hannah macht es wieder wett.
Das Buch lag 10 Jahre auf meinem Sub. Zugegeben, ich dachte, es wäre eine reine Liebesgeschichte. Insgesamt hat es mir gut gefallen. Ich mag es sehr.

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Veröffentlicht am 08.08.2020

Nur ein halbes Jahr

Ein ganzes halbes Jahr
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Lou ist die Hauptverdienerin ihrer Familie. Sie lebt zusammen mit ihren Eltern, ihrem Großvater und ihrer Schwester, die einen fünf Jahre alten Sohn hat. Da das Cafe, in dem sie arbeitet, schließt, sucht ...

Lou ist die Hauptverdienerin ihrer Familie. Sie lebt zusammen mit ihren Eltern, ihrem Großvater und ihrer Schwester, die einen fünf Jahre alten Sohn hat. Da das Cafe, in dem sie arbeitet, schließt, sucht sie neue Arbeit. Sie probiert viele Jobs aus, wird aber mit keinem Job so richtig warm.
Dann wird ihr vom Jobcenter vorgeschlagen bei einem Mann, der im Rollstuhl sitzt, als Begleiterin für den Alltag zu arbeiten. Zudem wird dieser Job auch noch gut bezahlt. So landet sie bei Will.
Will stand mit beiden Beinen im Leben, genoss das Leben und gönnte sich viel. Bis ein Motorradfahrer ihn übersah und anfuhr.
Anfangs kommen die beiden nicht so gut miteinander aus. Mit der Zeit arrangieren sie sich miteinander. Zudem findet Lou heraus, dass ihre Einstellung nicht ganz ohne Hintergedanken war.

Das Buch hat sehr witzige Stellen. Lou und Will haben einen tollen Humor. Allerdings war es mir zeitweise sehr langatmig, so dass ich sogar überlegte es abzubrechen. Es wird ja von vielen Seiten so hoch gelobt. Vielleicht habe ich da auch zu viel erwartet.

Das Thema, welches angesprochen wird, finde ich wichtig und ich finde es auch gut, wie dieses in diesem Buch verpackt wurde.

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Veröffentlicht am 08.08.2020

Ein Haus nur mit Frauen

Das Haus ohne Männer
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Juliette zieht in die Wohnung von Carla ein, die für ein paar Monate nach Indien reist. Carla und Juliette kennen sich mehr oder weniger flüchtig und treffen sich zur richtigen Zeit am richtigen Ort wieder. ...

Juliette zieht in die Wohnung von Carla ein, die für ein paar Monate nach Indien reist. Carla und Juliette kennen sich mehr oder weniger flüchtig und treffen sich zur richtigen Zeit am richtigen Ort wieder. Juliette wusste, dass die Bewohnerinnen im Haus den Männern abgedankt haben, aber das völliges Männerverbot im Haus herrscht, wusste sie nicht. Sie ist nämlich grade mehr auf der Suche nach dem Mann fürs Leben.

Erzählt wird aus der allwissenden Perspektive. Nach und nach werden alle Charaktere vorgestellt und erklärt, wieso sie den Männern abgedankt haben. Stella ist die sogenannte Köngin. Ihr gehört das Haus und sie hat angefangen gezielt nach Frauen zu suchen, die den Männern abgedankt haben.

Das Buch ist sehr inspirierend und tiefgründig, vor allem durch die einzelnen Geschichten der Frauen. Alle Frauen sind älter, Juliette ist jung und kann mit der Zeit viel von Ihnen lernen. Aber auch die anderen können viel von ihr lernen. Auch wenn Juliette zu Beginn alles eher skeptisch betrachtet, fühlt sie sich dort sehr schnell wohl und ist in der Gemeinschaft integriert.

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Veröffentlicht am 04.08.2020

Eine ganz besondere Reise

Der Tag, an dem der Goldfisch aus dem 27. Stock fiel
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Ian fällt aus dem 27. Stock. Wir begleiten ihn dabei und bekommen so Einblick in viele Leben, manche streifen wir nur kurz, die Meisten verflechten sich zu einer Geschichte.

Es ist sehr schwer, etwas ...

Ian fällt aus dem 27. Stock. Wir begleiten ihn dabei und bekommen so Einblick in viele Leben, manche streifen wir nur kurz, die Meisten verflechten sich zu einer Geschichte.

Es ist sehr schwer, etwas über das Buch zu sagen, ohne zu sehr zu spoilern. Ich fand es anfangs etwas schwierig, so vielen Parallelgeschichten zu folgen und auch zeitweise langatmig. Aber es lohnt sich sehr durchzuhalten, denn es ist einfach ein schönes Buch mit vielen Überraschungen.

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Veröffentlicht am 04.08.2020

Eniblicke in eine italienische Familie

Maria, ihm schmeckt's nicht!
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Bei diesem Buch handelt es sich nicht um einen klassischen Roman, sondern um die Erzählung einzelner Geschichten eines deutschen Mannes, der in eine italienische Familie eingeheiratet wird.
Hauptprotagonist ...

Bei diesem Buch handelt es sich nicht um einen klassischen Roman, sondern um die Erzählung einzelner Geschichten eines deutschen Mannes, der in eine italienische Familie eingeheiratet wird.
Hauptprotagonist ist der Schwiegervater Antonio.

Ich fand das Buch sehr inspirierend, da die einzelnen Familienmitglieder oft sehr wechselhaft dargestellt werden. Zum Beispiel schimpft Antonio in Deutschland über Deutschland und dass in Italien alles besser ist. Wenn er aber in Italien ist, schimpft er umgekehrt.
Öfters ist es offensichtlich, dass die Dinge so gedreht werden, wie es einen passt. Aber niemand ist dem anderen böse oder findet es nervig, sondern das ist einfach so. Man könnte auch sagen, es wird alles nicht so genau genommen.

Allerdings fand ich das Buch zeitweise etwas langatmig, insgesamt aber unterhaltsam.

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