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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.04.2021

Sympathische Ermittler und maritimes Flair!

Nasses Grab (Zwischen Mord und Ostsee, Küstenkrimi 1)
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Ina Drews und Jörn Appel sind das neue Team der Flensburger Mordkommission, privat kennen sie sich schon länger, mögen sich allerdings aus privaten Gründen nicht sonderlich und müssen sich erst ...

Ina Drews und Jörn Appel sind das neue Team der Flensburger Mordkommission, privat kennen sie sich schon länger, mögen sich allerdings aus privaten Gründen nicht sonderlich und müssen sich erst zusammen raufen. Diese beiden bekommen es schnell mit ihrem ersten Fall zu tun-am Ostseestrand der Halbinsel Holnis, Dänemark in Sichtweite, wird die Leiche eines Mannes gefunden. Schnell finden beide heraus, dass der Mann auf einem Kutter gearbeitet hat, auf dem nicht alles mit rechten Dingen zugeht. Nur was ist wirklich passiert!?

Dieser Krimi besticht mit einem sehr sympathischen Ermittlerteam, einem interessantem Mordfall mit aktuellen Hintergrund und Küstenflair zwischen Nord-und Ostsee! Der Schreistil ist einfach, locker und spannend gehalten. Da möchte man gar nicht mehr aufhören zu lesen und die Seiten fliegen nur so dahin! Zudem machen es einem die beiden Ermittler sehr leicht, da man sie schnell ins Herz schließt, vorallem Ina hatte es mir gleich angetan mit ihrer freundlichen und doch bestimmten Art! Die beiden haben private Gründe, weshalb sie sich eigentlich nicht mögen, dies fand ich aber erfrischend, da es andere Probleme sind, als man sonst so liest. Ausserdem sind beide einfach herrlich "normal", öfter auch humorvoll und ich kann mir sehr gut vorstellen noch mehr Fälle mit den beiden zu lösen!

Der Mordfall war sehr interessantzu lesen und besonders gefallen hat mir, dass es einen sehr aktuellen und wichtigen Hintergrund gibt. Allerdings wurde dieser Hintergrund ein bisschen oberflächlich behandelt, ich hätte darüber gern noch einiges mehr gelesen! Ausserdem war mir so ab der Hälfte relativ klar, wohin die Reise geht. Trotzdem wurde es mir nie langweilig und ich habe mich bestens unterhalten gefühlt!
Auch das Ost-und Nordseeflair kommt im Buch immer wieder vor, besonders Flensburg und die Förde lernt man besser kennen. Sehr empfehlenswerter Auftakt der Reihe!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.04.2021

Lustige Geschichten und wissenswertes

Tierfreunde aus Blumenstadt 1: Ein tierisches Hallo
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Im Buch gibt es vier unterschiedliche Tiergeschichten, die aber nicht wirklich zusammenhängen. In zwei der Geschichten geht es um Basti, in den anderen um Lisa. Lisa und Basti begegnen sich im ...

Im Buch gibt es vier unterschiedliche Tiergeschichten, die aber nicht wirklich zusammenhängen. In zwei der Geschichten geht es um Basti, in den anderen um Lisa. Lisa und Basti begegnen sich im Buch aber nicht. In jeder Geschichte geht es um ein unterschiedliches Tier, um einen Papagei, einen Hasen, einen Hund und einen Igel.

Das Buch ist sehr hübsch aufgemacht, schon das Cover ist schön gestaltet und auch im Buch befinden sich tolle Illustrationen, die zum Inhalt passen und das gelesene unterstreichen und auflockern. Nach jeder Geschichte gibt es noch wissenswerte Fakten zum jeweiligen Tier, dies fand ich besonders toll und für Kinder sehr wissenswert!

Die einzelnen Geschichten sind humorvoll und witzig, teilweise etwas unrealistisch wie ein Papagei, der Frisuren machen kann, aber das finde ich im Kinderbuch nicht schlimm! Etwas gestört hat mich in der Geschichte ab und zu der Umgang mit den Tieren. Das hätte ich mir in der Geschichte noch realistischer gewünscht, was man bei welchem Tier beachten muss. Ich hatte manches mal den Eindruck, dass auf Kosten des Witzes der Umgang mit dem Tier gelitten hat.

Fazit: Ein schönes Buch mit witzigen Tiergeschichten und Wissensseiten im Anschluss an die Geschichte. Manches war allerdings etwas realitätsfern was den Umgang mit Tieren betrifft.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.04.2021

Auf grosse Fahrt!

Ilvie Little und die unerschrockenen Seefahrerinnen
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Im ersten Band von Ilvie Little, geht es um besagte Protagonistin, die genug vom Elfenland hat. Sie beschließt daher in die Welt der Menschen zu gehen und lernt dort Leonie kennen. Leonies Urgroßmutter ...

Im ersten Band von Ilvie Little, geht es um besagte Protagonistin, die genug vom Elfenland hat. Sie beschließt daher in die Welt der Menschen zu gehen und lernt dort Leonie kennen. Leonies Urgroßmutter war eine Kapitänin, die einen Schatz versteckt hat. Aber die Karte ist verschollen. Ilvie und Leonie finden diese nach einer Zeit und beschließen gemeinsam mit einer Freundin, einem verfressenen Äffchen, einem Koch und seinem Hund auf grosse Abenteuerfahrt zu gehen!

Die Aufmachung des Buches ist wirklich klasse, man merkt dem Buch an wie viel Mühe sich gegeben wurde, mit einer grossen Liebe zum Detail! Das grosse, gebundene Buch in DIN A4-Format eignet sich daher bestens als Geschenkidee!

Die Geschichte ist sehr schön geschrieben, voll Abenteuer, etwas Magie und sehr sympathischen Personen! Es macht Spaß die Freunde auf ihrem Abenteuer zu begleiten. Die Themen Mut und Diversität spielen im Buch eine grosse und wichtige Rolle, sind aber immer gut verständlich aufgegriffen. Das Buch endet nicht mit einem Cliffhanger, aber man merkt der Geschichte schon an, dass sie noch nicht abgeschlossen ist und weitere Abenteuer auf die Kinder und ihre Tiere warten. Die Vorbereitungen wurden einen Tick zu ausführlich beschrieben und die Schatzsuche blieb in diesem Auftaktband noch etwas im Hintergrund. Trotzdem ist das Buch sehr besonders und liebevoll gemacht, ich spreche gern eine Leseempfehlung aus!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.04.2021

Abwechslungsreiche (Liebes-) Geschichte

Die Liebe ist ein dicker Hund
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Franzi wird von einigen Menschen in ihrem Umfeld vom einen auf den anderen Tag stehen gelassen, erst reist ihre Mutter allein auf eine Ferieninsel und lässt Franzis Vater allein zu Hause zurück, dann beschließt ...

Franzi wird von einigen Menschen in ihrem Umfeld vom einen auf den anderen Tag stehen gelassen, erst reist ihre Mutter allein auf eine Ferieninsel und lässt Franzis Vater allein zu Hause zurück, dann beschließt Franzis Mann sich in einem Kloster in Nepal selbst zu finden-und das erzählt er Franzi am Abend der Abreise! Er ist die nächsten 6 Monate nur schwer zu erreichen, hinterlässt Franzi Schulden beim gemeinsamen Haus sowie den großen Hund Andi, bevor es sich zum Flughafen aufmacht....
Kurzerhand hat Franzis Vater die Idee bei ihr einzuziehen, um nicht so allein zu sein und sich gegenseitig zu helfen-dies endet aber nicht selten im Chaos. Ausserdem haben beide wenig Ahnung von Hunden. Wie gut, dass ein neuer Nachbar samt Hund in ihre Nähe zieht!

Insgesamt hat mir dieser Roman großen Spass gemacht, der sich für mich zwischen Liebesroman und Wohlfühlgeschichte ansiedelt. Franzi trifft es anfangs knüppeldick und selbst als Leser glaubt man es kaum, mit was für einem Mann Franzi jahrelang verheiratet war und wie es sich verhält! Sicher ist das ganze nicht unbedingt realistisch, aber sehr humorvoll zu lesen, man weiss kaum ob man lachen oder einfach stinkewütend sein soll!

Franzi ist eine sehr liebe und sympatische, wenn auch teils naive Protagonistin, ihr Vater dagegen ist einfach nur zum gernhaben! Er macht so viel Chaos und ist tollpatschig, dabei aber einfach nur zum knuddeln! Oft hatte ich ein schmunzeln oder grinsen im Gesicht wenn es um ihn ging. Auch die Geschichte zwischen Franzis Eltern ist süss zu lesen. Franzis Mann hatte es sich bei mir gleich am Anfang nach einer bestimmten Aussage verscherzt, trotzdem gab es am Ende der Geschichte noch eine Überraschung, ihn betreffend!

Die Hunde, vorallem die dicke Leonberger-Hündin Andi spielen in der Geschichte eine grosse Rolle und haben immer wieder für Spass und Abwechslung in der Handlung gesorgt. Ausserdem finde ich es gut und wichtig dass Tieren in Wohlfühlgeschichten nichts passiert und auch dies war hier gegeben.

Wäre dies eine reine Liebesgeschichte gewesen, wäre sie mir wahrscheinlich zu schnell zu vorhersehbar gewesen, und manches mal gab es mir auch einfach zu viel "Zufall" in der Story, aber dadurch dass es auch um andere Themen wie Hunde und die Eltern von Franzi geht, habe ich mich während des lesens stets gut unterhalten gefühlt! Manches war etwas überspitzt geschrieben aber dadurch war es auch immer wieder humorvoll zu lesen!

Der Schreibstil ist im gesamten Buch locker, leicht verstädnlich und teils sehr humorvoll. Ein Buch zum Abschalten und entspannen!

Fazit: Eine sehr schöne, humorvolle und leichte Geschichte für zwischendurch mit vielen sympatischen Charakteren, die manchmal etwas zu viele Zufälle in sich vereint und etwas vorhersehbar war. Leser, die gern mal was leichtes zum abschalten lesen und sich gut unterhalten wollen, sollten hier zugreifen. Ich empfehle die Geschichte gern weiter.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Humor
Veröffentlicht am 06.04.2021

Etwas zäher Start, dann aber herzerwärmend!

Fritz und Emma
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Die Handlung dieses Buches ist auf zwei Zeitebenen aufgeteilt. In der Gegenwart begleiten wir die Pfarrerfrau Marie, die mit ihrem Mann neu ins Dorf Oberkirchbach zieht! Dort steht die 750 Jahrfeier ...

Die Handlung dieses Buches ist auf zwei Zeitebenen aufgeteilt. In der Gegenwart begleiten wir die Pfarrerfrau Marie, die mit ihrem Mann neu ins Dorf Oberkirchbach zieht! Dort steht die 750 Jahrfeier des Ortes an, aber es ist ziemlich tote Hose im Dorf. Marie möchte zum Jubiläum richtig was auf die Beine stellen! So lernt sie auch die beiden alten Leute Fritz und Emma kennen, die einmal verlobt waren und nun über Jahre kein Wort miteinander gesprochen haben. Marie versucht herauszufinden was damals vorgefallen ist und beide wieder miteinander zu versöhnen!
Die zweite Zeitebene beginnt 1947, Fritz kehrt aus dem zweiten Weltkrieg zurück und ist überglücklich Emma wiederzusehen. Doch dann passiert ein schreckliches Erlebnis, dass beide auseinander bringt. Es finden auf dieser Vergangenheitsebene immer wieder Zeitsprünge statt und man erlebt wie Emma und Fritz über die Jahre nebeneinander her leben...

Ich muss ehrlich sagen, dass mir der Einstieg ins Buch etwas schwer gefallen ist. Marie und ihr Mann kommen ins Dorf, alles ist trostlos, Marie fühlt sich nicht wohl und würde am liebsten so schnell wie möglich wieder weg ziehen. Irgendwie bin ich dabei selbst ganz lethargisch geworden und hatte Mühe das Buch über längere Zeit in die Hand zu nehmen. Ich wusste ausserdem nicht genau wohin das Buch führen soll, denn der zweite Weltkrieg wird zwar angesprochen aber hauptsächlich geht es um die Zeit danach, wie Emma und Fritz dann leben.

Aber nach 100 Seiten kommt Maries Schwester zu Besuch und reist Marie aus ihrem phlegmatischen Alltag raus und hat auch mich mitgerissen! Von diesem Augenblick an konnte ich das Buch kaum aus den Händen legen! Es hat so viel Spaß gemacht das Dorf wieder aufblühen zu sehen und die Geschichte von Fritz und Emma über die Jahre mitzuerleben! Die Handlung hatte stellenweise etwas von einem "Wohlfühlroman", der aber seine Tiefen und Schicksalsschläge hatte!
Marie wurde mir dann nach 100 Seiten mit ihrem Tatendrang sehr sympathisch, auch Emma und Fritz waren sehr gut ausgearbeitet, wie auch viele der Nebenpersonen. Ein paar ältere Dorfbewohner blieben mir etwas zu blass und ich hatte ein paar Schwierigkeiten alle einzuordnen, aber es waren auch wirklich viele Personen in der Geschichte vertreten. Trotzdem verwirrte mich das nicht sehr, da die Handlung dabei einfach bleibt.

Fazit: Ganz andere Geschichte als ich vermutet hatte, aber nach kleinen Startschwierigkeiten ganz toll, warmherzig und lesenswert! Ich kann es letztlich nur weiterempfehlen und gebe sehr gute 4 Sterne!


  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere