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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.05.2021

Kräftemessen

Secret Academy
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Es geht nahtlos weiter.

Das Gefängnis in das Alexis gebracht wurde, ist ein Hochsicherheitsgefängnis des Mi20. Einfach gruselig. Aber nun passiert erst einmal nicht so viel. Nach etlichen Tagen lernt ...

Es geht nahtlos weiter.

Das Gefängnis in das Alexis gebracht wurde, ist ein Hochsicherheitsgefängnis des Mi20. Einfach gruselig. Aber nun passiert erst einmal nicht so viel. Nach etlichen Tagen lernt Alexis Grace, die ehemalige Nummer 17, kennen. Sie freunden sich an. Durch Grace erfährt Alexis einiges über ihre Mithäftlinge und die allgemeine Situation dort. Was mich gewundert hat, das Alexis kaum ihre Kräfte einsetzt und übt. Sie scheint von allen vergessen worden zu sein.

Ihre ehemaligen Mitschüler versuchen ihre Verfehlungen durch harte Ausbildung und Arbeit wieder gutzumachen.

Ich fand diesen zweiten Band doch schwächer, als den ersten. Es passiert am Anfang zu wenig, zum Ende hin überschlagen sich die Ereignisse. Den Schluss empfand ich etwas unbefriedigend und zu abrupt. Der Schreibstil ist gut, die Charaktere konnte ich mir gut vorstellen. Gern hätte ich noch mehr über die Numbers erfahren, da reichte wohl die Zeit nicht. Der Kampf am Ende war sehr verwirrend, jeder kämpfte woanders, der große Überblick fehlte.

Eine interessante phantasievolle Buchreihe. Ich bin gespannt, ob es noch einen weiteren Band geben wird.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.04.2021

Altenpflege mit kleinen Hindernissen

Kein Feuer kann brennen so heiß
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„Schön ist sie nicht, aber sie kann kochen und anpacken. Deshalb ist Lorina Altenpflegerin geworden und hat mit der Anstellung in der Villa Alsfelder das große Los gezogen.“

Ein typischer Ingrid Noll ...

„Schön ist sie nicht, aber sie kann kochen und anpacken. Deshalb ist Lorina Altenpflegerin geworden und hat mit der Anstellung in der Villa Alsfelder das große Los gezogen.“

Ein typischer Ingrid Noll Roman. Die Untaten passieren so nebenbei und sind überhaupt nicht wichtig, aber man gönnt es dem Opfer. Wichtig sind die zwischenmenschlichen Töne. Das langsame Annähern aller Beteiligten. Aus Fremden werden echte Freunde.

Mir hat der Roman Spaß gemacht. Er entfaltet sich gemächlich, die Figuren entwickeln sich. Frau Noll schreibt sehr schön, einfach ein sanfter leichter humorvoller Kriminalroman.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.03.2021

Warum und wie entstand das Buch

Die Erfindung von Alice im Wunderland
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"Charles Dodgson alias Lewis Carroll, ein exzentrischer Oxford-Mathematiker, erfand die Grinsekatze, die Herzkönigin und das weiße Kaninchen eher beiläufig während einer Bootsfahrt auf der Themse."

In ...

"Charles Dodgson alias Lewis Carroll, ein exzentrischer Oxford-Mathematiker, erfand die Grinsekatze, die Herzkönigin und das weiße Kaninchen eher beiläufig während einer Bootsfahrt auf der Themse."

In diesem Sachbuch werden unglaublich viele Informationen zur Entstehungsgeschichte von Alice im Wunderland zusammengetragen. Das Leben von Charles Dodgeson, besonders die Zeit in der er dieses Werk geschrieben hat, wird wunderbar beschrieben. Wie er Personen aus seinem Bekanntenkreis, Kollegen und Vorgesetzte in diesem Buch adaptiert hat.

Wer Interesse an dieser Entstehungsgeschichte hat, findet hier ein wertvolles Buch. Die Zeit des ausgehenden viktorianischen Zeitalters wird wunderbar beschrieben. Sehr viele Fotos und Zeichnungen begleiten den Text.

Mir wurde vieles sehr viel klarer durch die Hintergrundinformationen.

  • Cover
  • Erzählstil
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  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.03.2021

Frauen und Katzen

Das Geschenk eines Regentages
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Ein literarisches Buch. Sanft und ruhig werden hier vier Episoden erzählt. Die kleinen Geschichten haben schlußendlich ein Happy End und der Kreis schließt sich.

Wir begleiten vier japanische Frauen ...

Ein literarisches Buch. Sanft und ruhig werden hier vier Episoden erzählt. Die kleinen Geschichten haben schlußendlich ein Happy End und der Kreis schließt sich.

Wir begleiten vier japanische Frauen ein Stück des Weges. Dazu kommen auch vier Katzen dazu. Es sind melancholische Erzählungen. Das Leben der Frauen verharrt noch in alten Denkmustern und Lebensstrukturen. Aus meiner Sicht frage ich mich, warum lassen sie sich das alles gefallen? Aber Japan ist eine sehr alte Kultur, da braucht es wahrscheinlich noch viel Zeit bis es zu einer Gleichberechtigung kommt.

Ich konnte einiges über die Gesellschaft der Japaner lernen. Das Buch will keine Kritik üben, sondern nimmt es so wie es ist. Dieses kleine Buch ließ sich gut und schnell lesen. Es ist wunderschön geschrieben. Jeder Abschnitt wird abwechselnd aus der Sicht des Menschen und dann der Katze erzählt. So wechseln die Perspektiven auf die Situation. Sehr interessant.

Noch ein Satz zum Cover: ich fühlte mich davon angesprochen und finde es passend zum Inhalt, sehr zart und sanft in der Tradition der japanischen Malerei.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.03.2021

Der Quecksilberorden schlägt zu

Kaleidra - Wer die Seele berührt
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„Emilia und Ben wurden entführt. In den Fängen des Quecksilberordens sollen sie den Tria-Bund schließen und das Voynich-Manuskript entschlüsseln.“

Mit diesen Geschehnissen endete der erste Band und beginnt ...

„Emilia und Ben wurden entführt. In den Fängen des Quecksilberordens sollen sie den Tria-Bund schließen und das Voynich-Manuskript entschlüsseln.“

Mit diesen Geschehnissen endete der erste Band und beginnt der zweite Band. Ich konnte mir überhaupt nicht vorstellen, wie Emilia und Ben dieser Situation entkommen könnten.

Es geht dann Schlag auf Schlag. Von einer gefährlichen Situation in die Nächste. Beeindruckt haben mich die verschiedenen Orte in die mich die Schriftstellerin bringt.

Emilias Kräfte werden immer umfangreicher und sie geht auch immer selbstverständlicher damit um.

Dieser Band ist düsterer und brutaler, als der Erste. Es gibt viele neue Wendungen, die ich nicht erwartet hätte. Es wurden neue Protagonisten eingeführt, da bin ich gespannt wann die wieder in Erscheinung treten.

Der Schluss endet wieder mit einem fiesen cliffhanger. Muss das sein? Auch wenn es ein Buch aus einer Serie ist, sollte doch jeder Band in sich abgeschlossen sein.

Spannend, gut lesbar und nun kommt wieder das Warten auf den letzten Band.

  • Cover
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  • Charaktere
  • Cover
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  • Handlung
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