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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.10.2019

Guter Auftakt

Beast Changers, Band 1: Im Bann der Eiswölfe
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Bei diesem Buch ist mir direkt das Cover aufgefallen. Dieses gefällt mir richtig gut und ist auch ziemlich auffällig wie ich finde. Auch der Klappentext hört sich super an.
Der Schreibstil ist einfach ...

Bei diesem Buch ist mir direkt das Cover aufgefallen. Dieses gefällt mir richtig gut und ist auch ziemlich auffällig wie ich finde. Auch der Klappentext hört sich super an.
Der Schreibstil ist einfach und gut zu lesen. Manchmal bin ich über in paar Dinge gestolpert die den Lesefluss gestört haben, aber dies kann an der Übersetzung liegen. Aber es war nicht dramatisch. Die Idee des Buches hat mir gefallen, ich liebe ja sowieso Tierwandlergeschichten und Geschichten die an einer Akademie oder Schule etc. Spielen. In dem ersten Band geht es nach dem Start fast nur noch um Anders, dem Eiswolf, der immer irgendwie im Schatten seiner Schwester stand. Doch warum ist sie ein Drache und er ein Wolf ? Wie konnte das passieren ? Ich hätte es schöner gefunden, wenn man von Rayna auch noch mehr liest. Da hoffe ich, dass dies im zweiten Band geschieht.
Ich bin gespannt, wie es weiter geht.

Veröffentlicht am 05.10.2019

Spannend bis zum Ende

Follow Me Back
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Durch ein Erlebnis in ihrer Vergangenheit; hat Tessa Angst, dass Haus zu verlassen. Sie flieht in eine Social Media Welt um sich mit anderen Fans des Sängers Eric Thorn auszutauschen. Tessa ist mit ihrem ...

Durch ein Erlebnis in ihrer Vergangenheit; hat Tessa Angst, dass Haus zu verlassen. Sie flieht in eine Social Media Welt um sich mit anderen Fans des Sängers Eric Thorn auszutauschen. Tessa ist mit ihrem Account auf Twitter sehr aktiv und tauscht sich mit anderen Fans regelmäßig aus. Sie ahnt jedoch nicht, dass sie auch mit Eric regelmäßig Privatnachrichten schreibt. Eric weiß, dass sie ein Recht darauf hat zu erfahren mit wem sie da schreibt. Vor allem, da nicht nur Eric sondern auch Tessa mittlerweile Gefühle entwickelt haben die über eine Freundschaft hinaus gehen. Als Eric ein Treffen organisiert um Tessa endlich die Wahrheit zu sagen, kommt es zu einem dramatischen Showdown.



Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen und gut zu folgen. In dem Buch wird gut aufgezeigt, dass auch die schöne Social Media Welt ihre Schattenseiten hat. Man weiß teilweise nicht, wer hinter den Accounts steckt, wenn man diese Person nicht im wahren Leben kennt. Auch das Ende hat mir gut gefallen und hat mich definitiv neugierig gemacht auf den zweiten Teil. Man wird zwar nicht ganz im dunkeln gelassen, aber es sind noch Fragen offen.

Fazit

Ein spannendes Buch was die Gefahren von Social Media aufzeigt

5 von 5 Büchern

  • Cover
  • Geschichte
  • Atmosphäre
  • Figuren
  • Gefühl
Veröffentlicht am 30.09.2019

Typischer Jenny Blackhurst Thriller

Mein Herz so schwarz
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Evie stürzt sich an ihrem Hochzeitstag von einer Klippe. Man fragt sich die ganze Zeit warum ? Sollte die eigene Hochzeit nicht der schönste Tag im Leben seien ? Warum springt eine junge Braut in den Tod ...

Evie stürzt sich an ihrem Hochzeitstag von einer Klippe. Man fragt sich die ganze Zeit warum ? Sollte die eigene Hochzeit nicht der schönste Tag im Leben seien ? Warum springt eine junge Braut in den Tod ? Ihr Ehemann, ihre beste Freundin und ihr Vater versuchen alles mögliche um sie lebend zu finden oder zu mindestens ihren Leichnam. Doch dieser ist nicht auffindbar...Wo ist Evie und was ist passiert ?



Die Geschichte wird aus abwechselnden Perspektiven erzählt. Mal von Evie, mal von Robert ihrem Ehemann, mal von Rebecca, ihre beste Freundin. Einige Kapitel spielen nach der Hochzeit, nach Evies Sprung. Viel wird aber aus Evies und Rebeccas Vergangenheit erzählt. Man wird sozusagen bis zum Tod geführt und mitgenommen. Da ich nicht spoilern möchte, verrate ich jetzt nicht mehr zuviel zur Story. Es wird definitiv sehr spannend, dramatisch und sehr psycho.

Der Schreibstil ist spannend und fesselnd. Ich würde sagen, in typischer Jenny Blackhurst Thriller, wenn man die anderen Bücher von ihr kennt.

Fazit

Ein spannender Thriller von einer Autorin sie sehr zu empfehlen ist.

5 von 5 Büchern

Veröffentlicht am 27.09.2019

Ein Buch das ins Herz geht - und da bleibt

Mein Leben als Sonntagskind
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Jasmijn ist ein Mädchen, die es schon in der Vorschule schwer hat. Sie kann schon recht früh lesen und interessiert sich eher für die Dinge, die im Kindesalter nicht unbedingt üblich sind. Während ihre ...

Jasmijn ist ein Mädchen, die es schon in der Vorschule schwer hat. Sie kann schon recht früh lesen und interessiert sich eher für die Dinge, die im Kindesalter nicht unbedingt üblich sind. Während ihre Klassenkameraden mit einander spielen, sitzt sie lieber in der Ecke und liest. Doch obwohl sie ein schlaues Kind ist, geht sie auf Abstand zu fremden Leuten, vor allem zu Erwachsenen. Sie spricht nicht mit ihnen, sondern versucht mit ihnen nur durch Gestik zu kommunizieren. Dieses "Problem" zieht sich natürlich über die Jahre. Sie sucht nicht unbedingt den Kontakt zu anderen Menschen. Jasmijn liebt ihren Hund Senta über alles und würde sie am liebsten überall mit hinnehmen. Mit ihr ist sie eine "andere Jasmijn". Nicht das "komische" Mädchen, sondern ein ganz normales, die sich Dinge traut und Freunde hat.



Vertrauen aufzubauen und andere Leute zu verstehen, was sie meinen, ist schwierig. Zu Senta hat sie Vertrauen, und zu Elvis Presley. Zu ihm spricht sie, ihm vertraut sie. Wie Senta, stellt auch er keine Fragen und ist einfach da.



Im Buch werden im Schnitt 15 Jahren ihres Lebens erzählt. Angefangen in der Vorschule, mit ca. 4 Jahren bis hin zu ihrem 18./19. Lebensjahr. Es wird viel wiederholt und auch ausführlich erzählt. Doch genau das finde ich, brauchte das Buch. Man merkt von Anfang an das Jasmijn einfach anders ist als die anderen Kinder. Vielleicht wirken die 600 Seiten abschreckend. Doch die Geschichte geht einfach ins Herz und bleibt da. Das "Mein Leben als Sonntagskind" ein autobiografischer Roman ist merkt man. Es ist ehrlich und authentisch. Man merkt einfach, dass es eine wahre Geschichte ist. Die Autorin schenkt uns einen Blick in ihre Welt. In die Welt einer Person mit dem Asperger Syndrom. Dieses Welt ist vielleicht etwas anders, aber wenn man sich damit beschäftigt dennoch verständlich.



"Mein Leben als Sonntagskind" hat mich berührt und beschäftigt. Ich habe eine Achterbahn der Gefühle erlebt. Es gab Passagen die einfach unendlich süß waren, man hat mitgehofft das gewisse Dinge einfach

funktionieren und auch an Stellen mitgeweint.

Fazit

Eine Geschichte die einfach ins Herz geht.

5 von 5 Büchern

Veröffentlicht am 17.09.2019

Überraschendes Highlight

Show me the Stars
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Liv ist eine Journalistin, die durch ein verpatztes Interview ihren Job verloren hat. Während sie sich deprimiert nach einer neuen Stelle umschaut, wird sie auf eine Anzeige im Internet aufmerksam. Dort ...

Liv ist eine Journalistin, die durch ein verpatztes Interview ihren Job verloren hat. Während sie sich deprimiert nach einer neuen Stelle umschaut, wird sie auf eine Anzeige im Internet aufmerksam. Dort wird ein Housesitter für sechs Monate gesucht. Warum nicht, denkt Liv sich, zu verlieren hat sie eh nichts. Sie bewirbt sich und beskommt die Stelle. Ein halbes Jahr Irland. In einem Leuchtturm. Doch sie lernt nicht nur Irland und den Leuchtturm kennen, sondern auch einen ziemlich gut aussehenden Iren...



Ich war sehr positiv von der Geschichte überrascht. Ich bin ohne große Erwartungen an die Geschichte gegangen. Das Cover gefiel mir, sowie auch der Klappentext. Mir hat die Story um Liv und Kijer so gut gefallen. Sie sind beide so tolle Charaktere. Beide sind nicht perfekt, es ist keine heile rosa Welt in der sie leben. Es gelingt nicht alles sofort und beide Charaktere haben ihre Vergangenheit und Probleme. Auch die Nebencharaktere wie Airin oder der Vermieter des Leuchtturms sind sehr tolle Charaktere mit Tiefe. Hier wurde sich wirklich Gedanken gemacht, dass hat mir sehr gut gefallen.

Das Setting war so gut beschrieben, das ich zwischen durch dachte, ich sitze im Leuchtturm und lese das Buch. Ich bin in Irland. Ich konnte mir alles so gut vorstellen. Das Wasser, den Pub, den Leuchtturm. Selbst die Schafwiesen.



Der Schreibstil ist wunderbar gewählt. Es war sehr angenehm zu lesen. Alles war so authentisch geschrieben, dass man irgendwie das Gefühl hatte, man ist dabei. Die Geschichte um Liv und Kijer ist herzergreifend, romantisch, spannen und witzig.

Fazit

Ein absolutes, überraschendes Highlight.

5 von 5 Büchern