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Veröffentlicht am 29.06.2020

Ich habe beim Lesen Gift und Galle gespuckt

The Secret Book Club – Ein fast perfekter Liebesroman
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Das Ehepaar Thea und Gavin gerät in Streit. Erst zieht sich Gavin beleidigt zurück, dann wirft Thea ihn raus und spricht von Scheidung. Doch Gavin will Thea zurück und um seine Ehe kämpfen. Doch dafür ...

Das Ehepaar Thea und Gavin gerät in Streit. Erst zieht sich Gavin beleidigt zurück, dann wirft Thea ihn raus und spricht von Scheidung. Doch Gavin will Thea zurück und um seine Ehe kämpfen. Doch dafür braucht es auch Theas Willen und Wollen…

Selten habe ich mich beim Lesen so oft und so sehr aufgeregt und immer wieder überlegt, ob ich das Buch in die Ecke pfeffer und es mir gestohlen bleiben kann. Thea und ihre Schwester sowie die Gräfin fand ich unglaublich nervig und jeder Mann sollte froh sein, wenn er diese schrecklichen Damen los ist und sein Leben unbeschwert genießen kann. Aber wahrscheinlich würde jeder Mann, der die Erfahrung mit diesen Frauen gemacht hat, danach gar keine Beziehung mehr haben wollen. So entstehen Bad Boys.

Die Hauptaussage dieser Frauen war:“ Ich ziere mich, bis du mir die Sterne vom Himmel geholt hast. Und danach finde ich immer noch einen Grund, warum du Schuld bist.“ Thea täuscht ihrem Mann seit mindestens drei Jahren ihre Orgasmen vor. Sie kümmert sich auch ansonsten nicht um ihre Bedürfnisse, vernachlässigt ihre Wünsche und die Frage, wer sie ist und wer sie sein will. Als sie dann feststellt, dass sie unglücklich und unzufrieden ist, trägt selbstverständlich ihr Mann die Schuld daran. Schließlich ist es doch seine Aufgabe, ihr jeden Wunsch von den Augen abzulesen, Gedanken lesen zu können und sie glücklich zu machen. Wenn sie nicht glücklich ist, hat folglich er versagt. Von der Vorstellung, selbst die Verantwortung für ihre Zufriedenheit und ihr Glück und die Partnerschaft zu übernehmen, hat sie offenbar noch nie gehört. Es hätte vielleicht schon gereicht, sich und den Partner nicht zu belügen, zu täuschen und stattdessen offen miteinander zu reden. Doch Thea ist nie sie selber, sie spielt immer die perfekte Fassade: in der Ehe, bei Freunden und Bekannten, beim Sex. Als Ehemann dieser Frau würde ich mich belogen und betrogen fühlen.

Die Schwester ist dann ein noch härteres Kaliber. Sie macht Thea laufend ein schlechtes Gewissen, wenn diese nur ein gutes Wort über Gavin verlauten lässt. Statt ihre Schwester und deren Wünsche zu akzeptieren, hetzt sie laufend gegen Männer und Gavin im Speziellen. Zum Glück sieht sie jedoch ein, dass sie ein Problem mit Männern hat, denn auf Seite 272 brüllt Liv: „Ich hasse Männer“. Auf mich wirkt Liv verbittert, verbiestert und intrigant.

Als Thea schließlich mit Hilfe von Liv entdeckt, dass Gavin Liebesromane verschlingt, um die Ehe zu retten, macht sie gleich die nächste Ehekrise daraus. Daran, dass sie ihm drei Jahre lang ihre Orgasmen vorgespielt hat, war er schuld. Wenn er versucht, der Mann zu sein, den sie sich wünscht, ist er ein Lügner und Betrüger. Ihr Verhalten ist in ihren Augen ganz okay gewesen, seins dagegen geradezu ein Kapitalverbrechen. Ich finde es unfassbar, wie hier mit zweierlei Maß gemessen wird. Botschaft: Was für Frauen okay ist, ist es für Männer noch lange nicht! Denn die Einstellung der drei weiblichen Hauptfiguren in diesem Buch ist eindeutig: Alle Männer sind Schweine. Zudem haben Männer grundsätzlich niedere Motive.

Nach meiner Ansicht sollten Frauen, die die Schuld der ganzen Welt bei Männern sehen, besser solo bleiben. So haben die Männer wenigstens die Chance, eine gesunde Frau zu finden.

Wenn die Autorin hier nur die Rollen herkömmlicher Liebesromane vertauschen wollte, geht die Rechnung nach meiner Meinung nicht auf. Der männliche Bad Boy gibt nicht der Frau die Schuld an allem, was in seinem Leben schief läuft. Gavin dagegen hat die Rolle des lieben Teils super ausgefüllt.

Es gab im Buch ein paar schöne romantische Szenen und auch das Ende war romantisch, kitschig und schön. Das Buch konnte dadurch jedoch nicht gerettet werden. Dies wird mein erster und letzter Roman der Reihe bleiben.

  • Cover
Veröffentlicht am 29.06.2020

Die schönste Liebesgeschichte, die ich seit langem gelesen habe

Faded - Wenn alles stillsteht
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Genau! Dies ist der zweite Teil der „Faded“-Dilogie von Julie Johnson. Die Geschichte von Felicity und Ryder geht weiter. Nachdem Felicity sich zwei Jahre lang vor der Welt versteckt hat, muss sie nun ...

Genau! Dies ist der zweite Teil der „Faded“-Dilogie von Julie Johnson. Die Geschichte von Felicity und Ryder geht weiter. Nachdem Felicity sich zwei Jahre lang vor der Welt versteckt hat, muss sie nun auf Druck ihrer Plattenfirma mit ihrer Band Wildwood auf Tournee gehen. Das heißt, dass sie sich Ryder stellen muss, den sie zwei Jahre zuvor in L.A. verlassen hat…

Die Geschichte von Ryder und Felicity hat wirklich alles, was ich mir von einem guten Liebesroman wünsche. Sie ist leidenschaftlich, traurig, romantisch, witzig und manchmal kaum zu ertragen, weil ich gerne helfend in die Handlung eingreifen würde. Deshalb habe ich geweint und gelacht. Ich war wütend, habe mit den Figuren gelitten und gebangt, war verzückt, erfreut und noch vieles mehr. Vor allem aber konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen, nachdem ich mit der Geschichte gestartet bin.

Es ist wirklich lange her, dass mir eine Liebesgeschichte so dermaßen unter die Haut gegangen ist. Die Autorin hat es super geschafft, mich für die Figuren einzunehmen, und zwar nicht nur für das Liebespaar. Auch die restlichen Bandmitglieder, Aiden und Lincoln, sowie Carly, Felicitys beste Freundin, hätten eine eigene Geschichte verdient. Die Hauptfiguren drücken so viel Gefühl aus, verwirklichen nicht nur ihre Träume, sondern lösen auch in mir mehr Mut für meine eigenen Träume aus.

Veröffentlicht am 27.06.2020

Wunderschönes Fantasy-Märchenbuch

Ein Kleid aus Seide und Sternen (Ein Kleid aus Seide und Sternen 1)
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Maia wächst die ersten Jahre ihres Lebens mit ihren drei Brüdern und den Eltern in einem liebevollen Zuhause aus. Als die Mutter stirbt, gerät dieses Leben ins Wanken. Der Vater ist von Beruf Schneider. ...

Maia wächst die ersten Jahre ihres Lebens mit ihren drei Brüdern und den Eltern in einem liebevollen Zuhause aus. Als die Mutter stirbt, gerät dieses Leben ins Wanken. Der Vater ist von Beruf Schneider. Da die Brüder kein Talent für diesen Beruf haben, erlernt Maia schon früh das Handwerk. Leider darf sie im Reich A´landi – in dem sie lebt - als Frau diesem Handwerk nicht offiziell nachgehen. Als der Kaiser eines Tages einen neuen Hofschneider sucht, verkleidet sie sich als Mann und geht an den Hof des Kaisers, um der beste Schneider des Reiches zu werden.

Bereits mit dem Prolog und dem ersten Satz des 1. Kapitels hatte mich die Autorin Elizabeth Lim auf ihrer Seite. Ich war neugierig und hatte Lust auf mehr. Das Buch „Ein Kleid aus Seide und Sternen“ mutete für mich zu Beginn wie ein Märchen an. Die Superlative bzw. Übertreibungen, die die Autorin verwendet, passen perfekt in ihren Erzählstil und machen das Buch liebenswert. Ein Beispiel von Seite 32 des E-Books: “…, dass er blendend genug aussah, um selbst die Sonne erbleichen zu lassen.“

Zu Beginn denkt man als Leser/in noch, man weiß, worauf das Buch hinausläuft. Doch die Erzählung ändert immer wieder die Richtung und wartet mit Überraschungen auf. Die Liebesgeschichte ist sehr romantisch geschrieben und baut sich erst nach und nach auf. Dadurch finde ich sie wunderschön. Besonders im letzten Fünftel hat diese mir sehr gut gefallen.

Durch das gesamte Buch ziehen sich immer wieder Elemente aus bekannten Märchen. Das passt sehr gut zur Stimmung der Geschichte. Auch ansonsten bietet „Ein Kleid aus Seide und Sternen“ alles, was ich mir von einem schönen Buch wünsche. Es gibt unglaublich liebenswerte Figuren, die mir sofort ans Herz gewachsen sind. Dann sind mehrere Gegenspieler vorhanden, die Spannung ins Geschehen bringen. Es sind Figuren vorhanden, die nicht durchschaubar und nicht einfach einzuordnen sind und von denen ich als Leserin nicht weiß, was ich von ihnen zu halten habe. Die Welt steckt voller Magie – auch hier guter und böser.

Maia und der Magier Edan müssen im Laufe des Buches mehrere Aufgaben lösen und aufregende Abenteuer bestehen. Diese waren für mich im Großen und Ganzen toll geschrieben. Lediglich während der einzelnen kleinen Höhepunkte hätte die Handlung ein bisschen dramatischer sein können. Auch hier waren die Ideen gut, aber das Erreichen der Zwischenziele wirkte oft ein wenig zu einfach.

Das Ambiente hat auf mich wie eine Mischung aus orientalisch, asiatisch und märchenhaft gewirkt. Auch das hat dazu beigetragen, dass ich mich einfach wohl gefühlt habe.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.06.2020

Abby löste in mir den Wunsch nach einem Antiaggressionstraining aus

Stolen 1: Verwoben in Liebe
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Abby, eine schwererziehbare Jugendliche, kommt als ihre letzte Chance auf die Darkenhall. Darkenhall ist eine Schule für Kinder reicher Eltern mit großen Problemen. Hier trifft sie auf die Brüder Tristan ...

Abby, eine schwererziehbare Jugendliche, kommt als ihre letzte Chance auf die Darkenhall. Darkenhall ist eine Schule für Kinder reicher Eltern mit großen Problemen. Hier trifft sie auf die Brüder Tristan und Bastian. Tristan ist der Mädchenheld der Schule. Bastian, ein wenig älter, leitet das Antiaggressionstraining für die Jugendlichen. Abby wird von den beiden Brüdern magisch angezogen, doch diese hüten ein düsteres Geheimnis…

Das Buch braucht unglaublich lange, bis die Handlung endlich ein wenig Fahrt aufnimmt. Es wird lang und geheimnisvoll eingeführt, dass die beiden Brüder Bastian und Tristan anders sind als andere Menschen. Dazu kommt, dass Tristan ein Mädchenheld ist und auch sofort mit Abby flirtet. Die Begegnungen zwischen Abby und Tristan waren für mich kaum auszuhalten, da die Autorin Emily Bold die Dialoge mit kindischem und idiotisch flachem Inhalt gefüllt hat.

Nach über 200 Seiten, die zum einen dahin plätschern, zum anderen aus ständigen Andeutungen auf das ungewöhnliche Dasein von Bastian und Tristan bestehen, kommt endlich ein wenig Spannung in die Geschichte. Doch leider wird Abby, die bis dahin eher durch ihre Naivität auffällt, jetzt sehr anstrengend, da sie nun einfach störrisch, dumm und aggressiv ist.


Diese nervenden Eigenschaften werden bis zum Erbrechen immer wieder in die Geschichte eingepflegt. Ich war wiederholt kurz davor, das Buch einfach in die Ecke zu pfeffern, weil ich so genervt war von dieser Tussi, die ich nur noch schütteln und schlagen wollte.

Die Grundidee mit den Seelen-, Herz- und Erinnerungsweben und den Ringhütern hat mir gut gefallen. Nur die Umsetzung ist meiner Ansicht nach nicht gut gelungen. Der Geschichte hätte es gut getan, wenn ich als Leserin zu Beginn erklärt bekommen hätte, was das Besondere an der Welt, in der das Buch „Stolen“ spielt, ist. Die Autorin hat sich jedoch dafür entschieden, dies als Geheimnis, welches nach und nach gelüftet wird, anzulegen. Leider hat das bei mir jedoch nicht Spannung erzeugt, sondern Langeweile, weil ich mich nicht in die Welt einfinden konnte. Die Informationen, die zu Beginn geliefert wurden, waren nicht ausreichend, um mich anzufüttern und mein Interesse zu wecken.

Die aufkeimende Liebe von Abby und Bastian ist sehr stark an die Liebesgeschichte von Bella und Edward in Twilight angelehnt. Da ist das zerbrechliche, unschuldige Mädchen, von dem das gefährliche, dunkle und starke Wesen magisch angezogen wird. Der gefährliche Mann versucht dem Lockruf mit allen Mitteln zu widerstehen und das zarte Mädchen ist fasziniert von der dunklen Schönheit und der Gefahr, die von dem männlichen Wesen ausgeht. Bastian versucht mit allen Mitteln der einen Person, die in ihm ein kaum zu unterdrückendes Verlangen auslöst – hier nach ihren Weben, aber auch in körperlicher, sexueller Hinsicht – zu widerstehen. Sein Kampf wird sehr eindrücklich geschildert. Dabei ist Bastian aber auch in Bezug auf seine Einstellung zu Beziehungen sehr klassisch angelegt. Er darf nicht Fühlen oder Lieben, da dies zu gefährlich für ihn wäre. Deshalb muss er, nachdem er Abby das Herz gestohlen hat, auf Abstand zu ihr gehen. Er muss sich mit allen Mitteln schützen und darf auf gar keinen Fall eine Beziehung eingehen. Dieses Bild, wie Männer Beziehungen sehen, hat mir fast körperlich weh getan.

Die angelegte Welt finde ich in Teilen sehr interessant. Auch, dass es einen klaren Gegner gibt, der Bastian und seinen beiden Verbündeten alles nehmen will, hat mir sehr gut gefallen. Da gibt es die guten gefährlichen Wesen, aber auch die wirklich bösen und wahnsinnigen Gegner, die mich ein wenig an Antihelden im Comic erinnert haben.

Meiner Ansicht nach hätte die Autorin mehr Wert auf Handlung, die das Geschehen vorantreibt legen sollen und weniger Zeit damit verschwenden sollen, Abby wieder und wieder Rumzicken und Rumkrampfen zu lassen. Dann wäre vielleicht mehr passiert als Geschrei, Gekeife und Gezicke.

Ich habe mich entschieden, diese Reihe nicht weiterzuverfolgen, da ich die weibliche Hauptfigur, Abby, von ihren Eigenschaften nicht ertrage und sie mir die Reihe verleidet.

Veröffentlicht am 02.06.2020

Unglaubwürdig!

Das Licht von tausend Sternen
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Harper teilt ihre Zeit auf zwischen ihrem Studium und ihrem stark autistischen Bruder Ben. Als sie Ashton kennenlernt, versucht sie mit allen Mitteln, sich nicht auf ihn einzulassen. Denn Ashton könnte ...

Harper teilt ihre Zeit auf zwischen ihrem Studium und ihrem stark autistischen Bruder Ben. Als sie Ashton kennenlernt, versucht sie mit allen Mitteln, sich nicht auf ihn einzulassen. Denn Ashton könnte ihr minutiös verplantes Leben ins Wanken bringen…

Schon den Beginn der Geschichte finde ich nicht glaubhaft. Harper sitzt in der Bibliothek und lernt. Doch dann betritt Ashton den Raum und füllt alles mit Lärm, sodass ans Lernen nicht mehr zu denken ist. Genervt gibt Harper auf, zumal Ashton ausgerechnet mit ihr ein Gespräch beginnt. Und ab dem Zeitpunkt gehen sie sich gegenseitig nicht mehr aus dem Kopf. Denn Harper ist hin und weg von Ashton, obwohl sie seine Aktionen nerven oder peinlich berühren. Ein Missverständnis jagt das nächste, eine Zickerei folgt auf die andere – und schon landen die beiden miteinander im Bett. Das war für mich völlig unverständlich.

Zudem ist bis dahin überhaupt keine emotionale Nähe der beiden zueinander spürbar. Ashton trifft das erste Mal auf ein Mädchen, das ihm nicht sofort folgt wie ein willenloser Hund. Klar, dass da sein Jagdtrieb anspringt. Und Harper ist ganz geblendet davon, dass der beliebteste Typ der Uni immer wieder ein Date mit ihr ergattern will. Eine Grundidee, wie sie in vielen Liebesromanen vorkommt. Nur, dass sie hier nicht zündet.

Mir ist völlig unverständlich geblieben, warum die beiden nicht einfach ihrer Wege ziehen. Offenbar harmonieren sie nicht miteinander. Was natürlich auch daran liegen kann, dass beide ein Geheimnis aus ihren Problemen machen, was auch nicht gerade für Zweisamkeit sorgt.

Dann gibt es ein paar Sexszenen, die ich als vollkommen deplatziert empfunden habe und mich richtig genervt haben. Zudem war ich verwundert, dass Ashton offenbar nicht Harpers erster Liebhaber war. Wenn sie doch nur für ihre Pflichten, das Lernen und die Familie lebt, wann hatte sie vorher schon eine Beziehung oder Sex? Das hat die Autorin, Leonie Lastella, meiner Ansicht nach nicht richtig durchdacht.

Besonders die Hauptfigur Harper möchte ich immer mal wieder schütteln. Ihr fehlt jegliches Vertrauen gegenüber ihrer Mutter und ihrem Freund. Wie denkt sie sich, dass etwas Echtes entstehen soll, wenn sie allen Menschen gegenüber Geheimnisse hat? Logisch wäre es also aus meiner Sicht, wenn das Buch kein Happy-End hat, sondern aufzeigt, was passiert, wenn man die Menschen im eigenen Leben, die man angeblich liebt, nicht an sich heranlässt.

Leider macht das Ende von „Das Licht von tausend Sternen“ das Buch noch einmal schlimmer, statt endlich etwas zu retten. Da hat die Autorin wirklich jegliches Maß verloren und uns Hollywood Kitsch vom Übelsten präsentiert.

Wenn ihr unbedingt ein Buch aus dem Bereich Young oder New Adult lesen wollt, greift beherzt zu einem anderen!