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Eleonore

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.05.2019

Spannend von Anfang bis Ende

Die letzte Stunde
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Ich konnte garnicht mehr aufhören, von Anfang an spannend und leicht geschrieben. Nun weiss ich ja nicht, wie sich die Geschichte bis zum Ende entwickelt und wie alles am Ende ausgeht, aber das was ich ...

Ich konnte garnicht mehr aufhören, von Anfang an spannend und leicht geschrieben. Nun weiss ich ja nicht, wie sich die Geschichte bis zum Ende entwickelt und wie alles am Ende ausgeht, aber das was ich in der Leseprobe lesen durfte, hat Lust auf mehr gemacht.
Nun habe ich das Buch gelesen und konnte es garnicht aus der Hand legen. Ein historischer Roman rund um die Pest im 14. Jahrhundert.
Nun warte ich auf die Fortsetzung!!!

Veröffentlicht am 26.05.2019

Urlaubsgefühl

Sommerzauber auf der kleinen Insel
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„Sommerzauber auf der kleinen Insel“ ist ein Roman von Barbara Erlenkamp und ist im Bastei Lübbe Verlag 2019 erschienen. Unter dem Pseudonym Barbara Erlenkamp schreibt das Ehepaar Andreas J. Schulte und ...

„Sommerzauber auf der kleinen Insel“ ist ein Roman von Barbara Erlenkamp und ist im Bastei Lübbe Verlag 2019 erschienen. Unter dem Pseudonym Barbara Erlenkamp schreibt das Ehepaar Andreas J. Schulte und Christine Schulte moderne, humorvolle Frauen- und Unterhaltungsromane. Ihr erster Roman „Das kleine Café" an der Mühle erschienen 2018.
Zum Buch:
Die Handlung beginnt mit einem kurzen Prolog vor 30 Jahren mit Mad und Charlotte, die sich an ihrem letzten gemeinsamen Abend, trotz aller Verliebtheit, verabschieden da Charlotte wieder nach Deutschland muss und Mad ein anderes Mädchen hat. Zu Hause in Deutschland stellt Charlotte fest, dass sie schwanger ist, zeitgleich hat sie die Hochzeitsanzeige von Matt und Lise in der Post.
Die eigentliche Handlung dreht sich eine Generation später um Britta, eine engagierte und sehr strukturierte junge Frau, die gute Chancen auf einen Platz in der Geschäftsführung einer renommierten Consulting-Agentur hat. Ihr neuer Auftrag führt sie nach Læsø an der kleinen dänischen Insel im Kattegat. Dort wird sie mehrmals mit Ida verwechselt und plötzlich ist sie Teil einer klassischen dänischen Familie und steht vor einer Entscheidung zwischen Liebe und beruflicher Karriere.
Brittas Planung sieht vor, dass sich das geplante Ferienpark-Projekt in das vorhandene Ferienhausgebiet integrieren und der Insel und den Bewohnern Vorteile bringen soll. Sie findet heraus, dass aus der Londoner Zentrale des Auftraggebers ein Mann geschickt wurde, der offenbar andere Pläne hat als sie.
Der entscheidende Konflikt ist der Kampf der Inselbewohner, allen voran Brittas neue Familie, gegen das Ferienhaus-Projekt, für welches Britta auf die Insel kam und welches das Leben für alle auf der Insel verändern wird. Nun muss Britta Entscheidungen treffen.
Meine Meinung:
Das Cover wirkt ansprechend, aber die Insel Læsø, mit seiner kargen Heidelandschaft, hätte ich darauf nicht erkannt.
Der flüssige Schreibstil und Zeitsprünge lassen die Handlung schnell vorankommen. Die Autoren verwenden kurze Sätze, viele Zitate, verzichten auf lange Beschreibung der Umgebung und lassen das Leben auf der Insel schnell lebendig werden. In den Dialogen wird Alltagssprache verwendet und es gibt wohlwollende Schlagabtäusche, wodurch die Atmosphäre authentisch und humorvoll wirkt.
Die Verwechslung von Britta mit Ida, das Bewusstwerden dass der Vater noch lebt und dass Mad noch eine Tochter hat, ist für meinen Geschmack etwas zu knapp erzählt. Mir fehlen da Gefühle wie geschockt sein, nicht wahrhaben wollen, es unheimlich finden. Leider hat auch der Klappentext schon einiges vorweggenommen, sodass sich die Spannung in Grenzen hielt.
Fazit:
Für mich ist das Buch trotzdem einen Kauf wert, da ich mich in meine Urlaube auf der Insel Læsø zurückversetzt fühlte. Es ist die richtige Lektüre, um mal richtig abzuschalten.

  • Cover
  • Handlung
  • Charaktere
  • Erzählstil
  • Gefühl
Veröffentlicht am 19.05.2021

Kurz, knapp und verständlich!

Die ersten Tage - Ein Modell zur Eingewöhnung in Krippe und Tagespflege (8. Auflage)
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Über das Autorenteam: H.-J. Laewen: Studium der Soziologie, Forschungsprojekte und wissenschaftliche Mitarbeit am Institut für Kleinkindpädagogik der Freien Universität Berlin, Gründung des Instituts für ...

Über das Autorenteam: H.-J. Laewen: Studium der Soziologie, Forschungsprojekte und wissenschaftliche Mitarbeit am Institut für Kleinkindpädagogik der Freien Universität Berlin, Gründung des Instituts für angewandte Sozialisationsforschung/Frühe Kindheit e.V.
B. Andres: Studium der Erziehungswissenschaft, Psychologie und Soziologie, Mitarbeit in verschiedenen Forschungsprojekten im Bereich Krippe und Tagespflege, Gründungsmitglied und wissenschaftliche Mitarbeiterin des Instituts für angewandte Sozialisationsforschung/Frühe Kindheit e. V.
É. Hédervári-Heller: Prof. Dr. phil., Lehrerin, Diplom-Pädagogin, analytische Kinder-und Jugendlichenpsychotherapeutin. Professorin an der Fachhochschule in Potsdam im Fachbereich Sozialwesen, Studiengang Bildung und Erziehung in der Kindheit.
Inhaltsangabe: Es geht um das seit mehr als 20 Jahren bundesweit anerkannte Berliner Eingewöhnungsmodell. Mit der 8. Auflage wurden Überlegungen zur hoch aktuellen Diskussion um den Ausbau der U3 Betreuung ergänzt. Auch wurden neueste Erkenntnisse und aktuelle Forschungsarbeiten zur Bindung und Eingewöhnung berücksichtigt. Im ersten Teil wird auf die Grundlagen von Bindungsverhalten und Bindungstheorien eingegangen. Im zweiten Teil geht es dann um die praktische Umsetzung des Modells und um Praxiserfahrungen.
Gründe warum ich dieses Buch gewählt habe: Ich habe dieses Buch ausgewählt, weil ich festgestellt habe, dass Eltern sehr großen Informationsbedarf haben, wenn es um die Eingewöhnung ihres Kindes bei uns in der Großtagespflege geht. Deshalb möchte ich ein Kurzkonzept zur Eingewöhnung speziell für die Eltern erstellen. Ursprünglich hoffte ich auf ein weiteres Konzept, das noch einmal andere Aspekte als die Berliner- und Münchener- Eingewöhnungsmodelle beinhaltet. Deshalb habe ich mir dieses Buch im Internet gekauft.
Bewertung: Als ich das Buch in den Händen hielt und die Inhaltsangabe gelesen hatte, war ich enttäuscht, dass das infans – Modell kein drittes Modell ist, sondern das Berliner Eingewöhnungsmodell. Nun nachdem Lesen bin ich überrascht, wie viele neue Aspekte und Hintergrundinformationen ich auch für unsere zukünftigen Eingewöhnungen verwenden kann. Besonders Informationen zu Forschungsergebnissen und Langzeitstudien aus den letzten Jahren waren für mich neu und sehr interessant. Trotzdem hätte ich mir, der Vielfalt wegen, ein neues unbekanntes Modell gewünscht.
Was mir fehlte:
• Die Bedeutung der Einbeziehung der bereits bestehenden Kindergruppe wird meiner Meinung nach nicht genug Beachtung geschenkt.
• Kaum gab es Hinweise auf die Beachtung von Anzeichen von Stress, besonders bei sehr kleinen Kindern oder Kindern, die sich nicht klar äußern können.
• Trennung in den ersten drei bis sechs Tagen setzt das Kind, die Kindergruppe, die Eltern und meist auch die Fachkräfte unter Stress. Man geht davon aus, dass unsicher gebundene Kinder eine kürzere, sicher gebundene Kinder eine längere Anwesenheit der Eltern benötigen. Man versucht das Experiment von Mary Ainsworth im Alltag zu simulieren. Die 10-minütige Trennung am vierten Tag soll den Bindungstyp sichtbar machen. Auch für unsicher gebundene Kinder stellt die Trennung von den Eltern einen hohen Stressfaktor dar. Sie können dies nur noch nicht klar und deutlich ausdrücken, deshalb ist die Verkürzung der Eingewöhnung für diese Kinder eine doppelte Benachteiligung. Gerade vermeintlich unsicher gebundene Kinder sollten erleben, dass es in Ordnung ist Stress, Unsicherheit, Angst oder Unwohlsein klar und deutlich zu zeigen. Dafür braucht es aber mindestens zwei Wochen Zeit.
Fazit: Um sich über Verhaltensmuster von Kindern, Bindungstheorien, Bindungsbeziehungen und das Berliner Eingewöhnungsmodell zu informieren, ist dieses Buch eine gute Möglichkeit. Es ist kurz und knapp, verständlich und sehr informativ geschrieben. Allerdings sollte bei der Umsetzung dieses Modells genau auf Anzeichen von Stress bei allen Beteiligten geachtet und auf diese einfühlsamen eingegangen werden.

  • Cover
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 14.07.2019

Kurzweiliger Roman mit unvorhersehbaren Ereignissen

Das kleine Cottage auf dem Hügel
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Dieses Buch ist für mich das erste Buch dieser Autorin. Emma Davies schreibt in jeder freien Minute und „Das kleine Cottage auf dem Hügel“ ist der erste von vier Bänden, die im englischen Original unter ...

Dieses Buch ist für mich das erste Buch dieser Autorin. Emma Davies schreibt in jeder freien Minute und „Das kleine Cottage auf dem Hügel“ ist der erste von vier Bänden, die im englischen Original unter der Reihe „The Littele Cottage" erschienen.
Das Cover verspricht sonnig leichte Urlaubslektüre, kitschig aber schön.
Madeline nimmt ein vielversprechendes Angebot auf dem Land an. Statt des luxuriösen Anwesens, das sie als exklusiven Urlaubsort vermarkten soll, findet sie verfallene Cottages vor und Seth, der sie unfreundlich und ignorant behandelt. Sie fühlt sich deplatziert, mit ihrem akkuraten Aussehen und ihrem schnittigen Auto, als Großstadt-Frau auf dem einfachen Land. Sie war mir von Anfang an sympathisch, als Stadtmensch braucht man eine Weile, bis man sich an das Landleben gewöhnt hat. Das stellt die Autorin sehr gut dar. Die anderen Charaktere empfand ich, durch die vielen Andeutungen, etwas undurchschaubar. Die ersten Kapitel lesen sich etwas zäh, allerdings führte der leichte und flüssige Schreibstil dazu, dass ich das Buch trotzdem kaum aus der Hand legen konnte. Viele Detailschilderungen bewirken, dass man sich Joys Acre gut vorstellen kann. Spannung wird immer wieder aufgebaut, wenn von Maddie's Vergangenheit und der der Menschen um sie herum die Rede ist. Für meinen Geschmack dauert es zu lange, bis man alles erfährt und dann ist die Geschichte auch schon fast zu ende.
Mein Fazit:
Ein kurzweiliger Roman für zwischendurch, der sich am Ende unvorhersehbar entwickelt, dem aber das Knistern einer Liebesgeschichte fehlt und in dem aus Dingen Geheimnisse gemacht werden, die nach ihrer Enthüllung nicht mehr so spektakulär sind.

  • Cover
  • Handlung
  • Charaktere
  • Erzählstil
  • Gefühl
Veröffentlicht am 27.09.2019

Enttäuschend

Und dann kam Ute
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Mein Geschmack ist es nicht, ich dachte als Urlaubslektüre für zwischendurch geht es, aber der Schreibstil und der Inhalt haben mich nicht überzeugen können. Nach 1/3 hab ich es weg gelegt.
Live kann ...

Mein Geschmack ist es nicht, ich dachte als Urlaubslektüre für zwischendurch geht es, aber der Schreibstil und der Inhalt haben mich nicht überzeugen können. Nach 1/3 hab ich es weg gelegt.
Live kann ich ihn besser ertragen.